kwerfeldein
04. August 2009 Lesezeit: ~3 Minuten

Wie ich die Hochzeit von Dominik und Achara fotografiert habe



Eine kleine Weile ist es her, dass Dominik und Achara (Twitter & Blog) geheiratet haben. Die Beiden hatten mich als Hochzeitsfotograf engagiert, womit ich also dabei sein durfte. Heute möchte ich Euch eine kleine Auswahl der Bilder präsentieren, dei dabei entstanden sind und ein paar Infos dazu geben, wie ich gearbeitet habe.

Tagesablauf
11.30 Ankunft Martin (Offenburg)
12.00 Schminke
14.30 Shooting draussen: Unterführung, Teppichladen, McDonalds
16.30 Trauuing im Hotel (Kehl)
17.30 – 18.00 Glückwünsche
19.15 Uhr Party Essen, Trinken, Tanzen Feiern,
23.-24 Uhr Torte und Weiterfeiern
00.30 Abfahrt Martin

Schwarzweiß
Viele von Euch werden sich evtl. fragen, warum die Mehrheit der Fotos in schwarzweiss ist. Nun, ich wußte von Paar, dass sie schwarzweiße Fotos sehr mögen und deshalb habe ich mich noch mehr darauf konzentrieren können, meiner Passion zu folgen. Auch im Nachhinein habe ich den Eindruck, dass die Hochzeit dadurch am natürlichsten wirkt.

Fotos Fotos Fotos
Natürlich habe ich auch Pausen gemacht, in denen ich mich herrlich mit @dotdean + @schokodinatorin unterhalten habe. Ansonsten habe ich versucht, so viele Situationen einzufangen, wie möglich. Da ich mit 2 Kameras fotografiert habe, konnte ich recht häufig Perspektiven wechseln, ohne dasselbe mit der Linse zu tun. Erstes Foto 12 Uhr morgens. Letztes Foto 12 Uhr Nachts. Ingesamt über 3000 Stück.

Optik

Die Qualität von Hochzeitsfotos lässt sich nur bedingt auf die Optik zurückführen, das ist ja klar. Dennoch korrelieren Brennweite, Lichtstärke der Optik und die Bildwirkung in einigen Fällen.

Um Nahaufnahmen von den Gästen zu machen ohne sie zu stören habe ich die 180mm Festbrennweite von Tamron genutzt. So viel es mir leicht, mich in ein Eck zu stellen, nur minimal zu bewegen und besondere Momente einzufangen. Für die Weitwinkelangelegenheiten bis 50mm kam das 18-50mm Sigma 2.8 zum Einsatz. Never miss that. Im McDonalds habe ich auch noch das 10mm Superweitwinkel herausgeholt, um die Beiden in Ihren Kontext mit einzubeziehen (siehe Foto unten).



Perspektive

Den kompletten Tag über war ich nicht nur auf meinen Beinen. Immer wieder habe ich extreme Blickwinkel gesucht und da kam ich nicht drumrum, samt Anzug auf den Boden zu liegen. Das fiel auch den älteren Gästen auf: „Da liegt ein Fotograf auf dem Fußboden“. „Der gehört da hin, das muss so.“

Stativ
Lag bis zum Schluß im Kofferaum.

Blitz
Bis auf ein paar vereinzelte Situationen konnte ich auf den Blitz grösstenteils verzichten – was sich im Nachhinein nicht im Geringsten als Nachteil erwiesen hat. Später, ab 20 Uhr habe ich hin und wieder die Decke angeblitzt, um für leicht diffuses Licht zu sorgen. Ansonsten warns nur wir 2: Die Kamera und ich.

Nachbearbeitung

Ich denke es macht Sinn, hier auf Nachfrage mal ein einzelnes Bild vorzustellen und zu zeigen, wie ich es bearbeitet habe. Trotzdem ein kleiner Einblick: In Lightroom habe ich zu erst alle 3000 Fotos mit „X & P“ (?) durchsortiert und anschließend die Selektion an Fotos einzeln justiert. In vielen Fällen habe ich den Beiden zwei Versionen eines Bildes erstellt – jeweils in Farbe und Schwarzweiß.

So und jetzt noch ein paar Fotos.



Wo sind die anderen Fotos?

Wer Lust jetzt Lust auf „mehr“ bekommen hat, kann sich die volle Serie auf meinem Hochzeitsblog anschauen. Viel Spass damit!

Was mich gerade inspiriert

Ähnliche Artikel