kwerfeldein
28. Juli 2009 Lesezeit: ~4 Minuten

Wie ich meine Fotos sichere

Wie ich meine Fotos sichere

Zugegegeben, ich bin kein Festplatten-Experte. Warscheinlich würde ich rot werden – und schlagartig das Thema wechseln – wenn mich jemand nach mechanischen Spitzfindigkeiten fragen würde. Ausserdem habe ich keine Ahnung, mit welcher Software irgendwelche Daten am schnellsten gesichert werden. Ich will eigentlich nur eins: Das es passiert. Doch Festplatten und ich, wir haben eine ganz eigene Geschichte und ich möchte Euch begründen, warum und wie ich heute sichere.

Nachdem ich durch irgendeinen doofen Festplatten-Crash darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mein PC auch nur ein Mensch Rechner ist, der mal den Geist aufgibt war ich schockiert. Als ich die rosa Brille abgenommen hatte, suchte ich wie ein aufgescheuchtes Huhn nach den Dingern, auf die ich irgendwie meine Fotos sichern konnte.

Die flache, runde Scheibe war es, die als erstes meine Fotos aufgebrannt bekam: Eine DVD. Fotos, die ich auf gar keinen Fall verlieren wollte, wurden gebrannt. Nachdem mir dann einfiel, dass ich schlauerweise alle Fotos sichern sollte, war dass Medium DVD engültig passè.

Ich stürzte mich also in den Media Markt, besorgte mir eine externe Festplatte.“Und jetzt bin ich für die nächsten 10 Jahre abgesichert“. Ein bisschen naiv war ich schon immer.

Somit hatte ich meine Fotos nicht nur auf der internen Rechnerplatte sondern auch auf der Externen. Alles wunderbar – bis mein Rechner sein 120 GB Maximum erreicht hatte und somit nicht mehr der Schnellste war.

In irgendeinem Gespräch über Gadgets, Elektrokram und Rechnerinfarkte schnappte ich auf, dass „die großen Designer“ auf mindestens zwei externen Festplatten sicherten. „Die spinnen, die Designer“ kicherte ich in meinen Bart hinein. Einen Monat später stand ich wieder vor dem Regal mit den Festplatten.

Zwei Maxtor Platten landeten auf meinem Schreibtisch mit jeweils 500 saftigen Gigabyte. Dementsprechend abgesichert für die nächsten hundert… nein. Warscheinlich nicht.


Heute landet keine einzige RAW Datei mehr auf meinem Arbeitsrechner sondern flattert schnurstracks auf die erste Platte und dann auch auf die Zweite. Nach einer Weile ging mir es auf die Nerven, alles doppelt zu kopieren und deshalb habe ich mich nach einem Programm für den Mac umgeschaut. Traum war: Auf Klick beide Ziegelsteine Platten miteinander zu synchronisieren und nur die neuen Dateien von Platte A auf Platte B zu schieben. Ohne komisches Herumgefusel.

Fündig geworden bin ich dann bei arRsync. Man munkelt, es wäre langsamer als andere – für meine Bedürfnisse reicht es. Jedenfalls gibt es da die „Bidirektionalen Synchronisation“. Immer diese Fremdwörter (ich bin ja froh, dass ich das korrekt abschreiben konnte). Ich habe Wochen gebraucht, um zu kapieren, dass diese Funktion das tut, was ich schon immer wollte: Bei der Synchronisation Platte A mit B vergleichen und wenn etwas Neues auf A liegt, das dann auf B zu kopieren.

Es gibt ja Unternehmen Leute, die sagen, man müsste seine Fotos unbedingt online sichern. Denn es könnte ja sein, dass das Haus abfackelt und somit auch die doppelte Festplatte ausgeräuchert wird. Da ich darüber schon x-Mal nachgedacht habe bin ich zu dem Schluß gekommen, dass ich so etwas nicht möchte, weil ich es (noch) für unnötig und übertrieben halte*. Schließlich wird es mir niemals möglich sein, mich gegen jeden erdenklichen Unglücksfall abzusichern.

Das Sichern von Fotos ist für mich (auf der letzten Hochzeit habe ich ca. 3000 Fotos gemacht) unerlässlich und bis hierhin reicht mein Weg mit der Kamera. Mal schaun, was die Zukunft bringt ;)

Wie ist das bei Euch mit den Sichern?
Habt Ihr Fragen zu meiner Vorgehensweise?

*Ich halte mir natürlich offen, meine Meinung zu ändern.

88 Kommentare

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  1. Also ich sichere meine RAW Daten, dank Lightroom2 auf zwei externen Festplatten schon beim Importieren.

    Exportierte Entwicklungen gehen dann in 3 extra Ordner auf 3 verschiedenen Platten. Zusätzlich sichere ich viele Fotos auf Papier ;)

    Mich würde mal interessieren, ob Du JPEGs oder andere Dateiformate verwendest, von RAW abgesehen, um Produkte zu sichern.

  2. Danke Martin für diesen Beitrag.

    Also ich „sichere“ meine Daten folgendermaßen: Noch landen meine Fotos direkt auf der Platte des MacBook Pros. Ich synchronisiere dann regelmäßig (auch mit arRsync) auf ein externes Raid-1. Dort läuft auch mein Systembackup hin. Somit liegt es immer auf drei Platten – meine interne und gespiegelt auf den externen Platten.

    Was ich machen werde, wenn meine Sammlung mal zu groß wird: Keine Ahnung :-)

  3. @Christoph: Oh, ich wusste gar nicht, dass das geht. Das muss ich mir auch direkt mal anschauen. Es gibt nur ein Problem dabei: Was passiert, wenn man mal Bilder unterwegs importieren will? Wie gleichst du das dann mit deinem Backup ab?

  4. Hört sich vernünftig an, Martin.
    Den Arbeitsrechner immer schön locker durch die Hose atmen lassen, indem man ihn nicht unnötig vollstopft.

    Hab nämlich auch zwei Externe…und ich war eben ziemlich überrascht, dass da jemand die Datensicherung genauso regelt wie ich. :-)
    Tipp: Für Windows gibt es PureSync…

    Zur Online-Sicherung:
    Man ist dummerweise immer von einem Online-Zugang abhängig. Was ist, wenn meine Internet-Verbindung streikt? Mag ich net.

  5. Ganz altmodisch…

    Bilderdaten landen erstmal auf meiner normalen Festplatte im PC, wo auch die Bearbeitung stattfindet.

    Dann kopiere ich etwa im woechentlichen Rhytmus diese Daten auf eine externe Festplatte, dabei (auf der PC-Festplatte) aktualisierte Dateien (auf der externen Festplatte) ueberschreiben.

    Nach einer Weile loesche ich alte Daten dann ganz von der PC-Festplatte, da diese zu klein ist fuer alle Daten. Ich spare schon auf eine zweite externe Festplatte, um die „archivierten“ Daten doppelt zu haben. (Hoffentlich passiert bis dahin nix…)

  6. ich sichere die wichtigen Daten auf einer externen Festplatte, die nicht bei mir zu Hause liegt.
    Wenn ich mal wirklich wichtige Bilder habe (wie letztes wochenende ne hochzeit!) dann nehme ich jetzt (nach deinem blogbeitrag) zusätzlich dropbox als sicherung!
    alle daten werden als RAW gesichert!

  7. Ich habe zur Time Machine Platte noch zwei NAS Server per LAN im Keller.
    Hier wird nach jedem größerem Fotozugang „runtergesichert“ ( geht zur Not auch per PowerLAN – evtl. Phasenkoppler installieren lassen ).
    Habe die Hoffnung, dass das Haus im Brandfalle nich bis auf die Grundmauern abbrennt.
    Alle paar Wochen sichere ich noch auf eine mobile 250er USB Platte. Könnte ja sein, dass ein Blitzschlag meine Macs und die NAS wegbeamt.
    Von meinen 35.000 Bildern, liegen dann etwa 17.500 bei Flickr.
    Hier gibts dann aber keine RAW Files mehr. Besser als nix aber allemal.

  8. Mich würde interessieren, ob du die Photoshop-Dateien, sprich wenn du ein Bild bearbeitet hast, behältst oder ob du nur das fertige JPG sicherst? Mir geht es vor allem um den Speicherplatz, so ein intensiv bearbeitetes Bild wird ja dann im Photoshop-Format mit all den Ebenen locker mal 100+ Megabytes gross.

    • @Musharosky: Selten, aber ab und zu. Wenn ich ein Foto „offen“ halten will, dann speichere ich schon auch mal die PSD Datei. Um Speicherplatz mache ich mir keine Sorgen mehr, der wird ja immer günstiger ;)

  9. Nachdem ich mir demnächst ein DAS/NAS anschaffen werde (ursprünglich ein Drobo, jetzt eher ein QNAP TS-409), bin ich auch gerade dabei mir einen „Backup-Workflow“ zu erarbeiten.

    Ziel ist es, die Fotos zum Aussortieren und Bearbeiten auf der internen Platte des MacBooks zu speichern und anschließend auf eine externe Platte (1TB) auszulagern/archivieren. Beide Platten – intern und extern – sollen auf dem NAS gesichert werden. Bei der internen erledigt das Time Machine, bei der externen muss ich mir noch was überlegen.

    Außerdem möchte ich, wenn möglich, eine JPEG-Version/Vorschau der Bilder sowohl auf der internen Mac Platte als auch auf dem NAS haben, um jederzeit (und von überall) auf die Bilder zugreifen zu können, ohne die externe Festplatte anschließen (MacBook) oder Lightroom starten zu müssen (sonstige Rechner).

  10. Meine Photos wandern direkt beim Import auf eine externe Platte. Da hab ich mich fuer eine LaCie 2big RAID Platte entschieden. Die gibt mir 750GB im mirror. dies schuetzt mich zwar nicht vor doofheit, aber sichert mich ein bischen gegen plattenabsturz. dann kopiere ich alle monate mal den inhalt der platte auf eine andere externe platte, die dan wieder in den schrank wandert. seit ich raw schiesse sind dvd backups zu nervig und umstaendlich geworden.

  11. Ich spiele meine Fotos sofort auf eine externe Raid 1 Platte (mybook 2*500MB). Von Zeit zur Zeit zusätzlich auf eine 500 GB (mypassport) die ich mitnehme (räumliche Trennung). Das mit dem Abfackeln oder nem Wasserschaden ist gar nicht so abwegig. Hatte gerade einen Rohrbruch in der Wohnung über mir und einen großen Wasserschaden in meiner Wohnung.

    Gruß

    T:-)M

  12. Hi,
    habe erstmal (noch) alle Bilder auf der internen Platte. Mache dann regelmässig Backups auf zwei Festplatten. Die eine liegt dann im Haus und die andere ist am Arbeitsplatz plaziert (falls mal das haus abfackelt).
    Meine Hauptbackup platte würde ich mir noch gerne an meinen Router hängen, bin aber noch nicht so sicher, ob das schlau ist (Überspanung, Dauereinsatz, …)

  13. Ich sichere auf zwei externen 500 GB-Platten und das 1x pro Woche – man lernt ja aus Rechnercrashes ;-)
    Komplett fertige Projekte, also z.B. archivierte Webseiten, meine früheren Versionen, oder fertige Fotoprojekte, an denen sicher nichts mehr geändert wird, kommen zusätzlich auf eine DVD.
    Übrigens gehen Backups mit nichts so schnell, unkompliziert und doch komfortabel in den Optionen mit TRAYBACKUP (http://www.traybackup.de), kost nix und ich bin total begeistert davon.

  14. Oh, Sichern? Was das?…oh man ich sollte mir sowas auch mal zulegen. Meine zwei internen mit insgesamt 500GB sind auch schon gerappelte voll. Und lange werden die es auch net mehr mitmachen. Also meine Bilder hab ich noch nie gesichert. Und naja. Wenn dann kauf ich mir sowieso einen 1TB oder gleich 2TB Festplatte. Aber ich kann die ja auch im Raid hauen und somit wird das dann irgendwie automatisch gemacht. Aber ich glaub ich muss mir erstmal Gedanken machen wie ich sichere. Es gibt ja verschieden Art und Weisen. Aber naja, bisher hab ich noch nie was gesichert. Immer nur unnötiges gelöscht wenn die Festplatte mal voll war. :p
    Schade, dass du keine Win-Programme vorgestellt hast die du vllt. empfehlen könntest. :/ Ja, ich mag Win auch nicht aber für Mac hab ich noch kein Geld. Ach – was solls! :D

  15. Zwei Raid Systeme, eins intern, eins extern. Synchronisiert wird automatisch.
    Wenn dem Argument „wenns Haus abbrennt“, könnt man auch argumentieren „wenn die Server von Flickr abbrennen“…
    100%ige Sicherheit gibt es nicht.

  16. Achja. Ich sollte meine Fotos auch mal wieder sichern und auf meine externe Festplatte ziehen. Anfangs lief das immer regelmäßig ab, aber inzwische passiert es gerne mal, dass ich es vergesse. Also eine Sicherung reicht mir (noch) :)

  17. Nachdem ich auchmal all Photos des Italienurlaubs verloren habe, habe ich mir ein NAS zugelegt. Als OS läuft FreeNAS (weil es AFP kann, Mac user) und darin werkeln 5 Platten. Zwei Platten sind gespiegelt und dienen der TimeMachine als Datenspeicher. Zwei weitere Platten sind ebenfalls gespiegelt und dienen der Speicherung der Bilder. Dafür binde ich im Mac ein Share namens ApLibrary ein.

    Wenn ich neue Photos bekomme, werden sie von Aperture in ein Projekt importiert. Dann sage ich „Neuer Speicherort für Originale“ und gebe als Ziel das Netzlaufwerk an. Aperture kopiert dann die RAWs auf den Server, dort sind sie doppelt gesichert. Aperture kümmert sich außerdem selbständig um Ordner- und Dateinamen. Ich verwalte Photos, keine Dateien.

    Der Vorteil dieses Weges ist, daß ich in Aperture immer noch meine Vorschaubilder habe (für Slideshows), auch wenn das Netzlaufwerk gerade nicht gemountet ist.

    Statt des gespiegelten (Software-)Raid1 wäre hier natürlich eine Lösung à la Drobo schöner, weil diese leichter zu erweitern ist. 1 Gigabyte ist zwar viel, hält aber auch nicht ewig.

  18. Importiert und bearbeitet wird auf der Festplatte des MacBook Pro. Da diese aber auch schnell mal voll ist, wandern die Bilder nach 1-2 Monaten dann auf mein Drobo. Darin werkeln 3x 1TB Festplatten im RAID Verbund. Das sollte schon mal recht ausfallsicher sein.
    Zusätzlich kopiere ich die Bilder noch ca. 1x im Monat auf eine externe 2.5″ 500GB Festplatte, welche ich immer in meiner Notebooktasche habe. Sollte die Wohnung abfackeln, hätte ich die Bilder noch bei mir…
    All die einzelnen Festplatten und das hin und her kopieren wurde mir mal zu blöd, deshalb besorgte ich mir den Drobo. Super Gerät. Sobald der Platz zu klein wird, einfach zusätzliche Platte rein, oder kleine Platte durch grössere Ersetzen. Alles im Betrieb, beinahe nach belieben :)

  19. Ich sichere zuallererst auf meiner internen Platte, die aber leider konstant an der Überlastungsgrenze ist.

    Dazu einmal Sicherungskopie auf einer externen Platte und einmal auf einer Online-Platte, nachdem meine erste Festplatte sich ins Elektronik-Nirvana verabschiedet und mich völlig frustriert zurückgelassen hat.

  20. Ich habe derzeit zwei Externe 500er-Platten installiert. Zusätzlich zu den Kopien auf dem Rechner.

    Übrigens: man kann auch die über Lightroom eingelesenen Bilder automatisch als Kopie auf eine zweite Platte sichern lassen. Das sieht so aus, dass man z.B. die Speicherkarte einliest, die Bilder auf dem Rechner ablegst und Lightroom automatisch dafür sorgt, dass eine weitere Kopie auf einem Medium eigener Wahl gesichert wird. Wenn man dann noch die Platten automatisch synchronisieren lässt, hat man alle Bilder ohne viel Arbeit gesichert.

    Das Sicherungsverzeichnis kannst Du im Modul „Importieren“ unter „Sichern in“ angeben.

  21. Für die Sicherungen zu Hause kann man sicherlich über einen Home Server nachdenken. So ein Gerät gibt es ab ca. 300 EUR (z.B. letztens im Angebot bei MediaMarkt) und hat meist ca. 1-3GB Speicher intern mit 2 Festplatten eingebaut. Weitere Festplatten können nachgerüstet werden.

    Sinn des Home Servers ist die Sicherunge des gesamten Rechners über das Netzwerk. Das geschieht zu einem vorher definierten Zeitpunkt – dafür kann der Rechner auch reaktiviert werden (aus dem Standby oder Ruhezustand). Auf dem Home Server werden die Daten gespiegelt gesichert, also auf beiden Festplatten. Außerdem können auch Netzwerkordner angelegt und zur Verfügung gestellt werden.

    Der Microsoft Windows Home Server ist sehr einfach zu verwalten über eine speziell für einfache Anwender gestaltete Oberfläche. Einige Geräte verwenden einen Intel Atom Prozessor und sind damit auch noch sehr energiesparsam (Verbrauch < 40 Watt). Für alle Windows Nutzer ist der Home Server die Beste Alternative um Daten zu sichern und zu behalten.

    Geht die Festplatte im Rechner dann hops kann über eine Home Server Backup Restore CD gebootet und ein vorher gesicherter Stand wieder aufgespielt werden. Noch nutze ich das nur bei einem Kunden, werde es aber auch bald bei mir zu Hause so einrichten.

  22. Momentan sieht meine Strategie wie folgt aus:

    Neben der internen Platte erfolgt sehr zeitnah eine Sicherung auf eine Externe, zusätzlich (allerdings nicht ganz so zeitnah) eine Sicherung auf zwei weitere externe, von der eine immer „aus dem Haus“ ist. Letztere beide Platten werden auch für andere Sicherungen genutzt, sind also regelmäßig in Betrieb so dass sie keinen Schaden durch Nichtbenutzung erleiden können (MERKE: Festplatten waren nie für ARCHIVIERUNG konzipiert.. es ist wohl gesünder, sie werden regelmäßig benutzt (und irgendwann ausgetauscht) als ewig in den Schrank gestellt).

    Syncen tat ich früher mit dem kostenlosen „SyncToy“ Utility von Microsoft, was durchaus seinen Dienst tat… aber mittlerweile sync ich unter Linux mittels „grsync“, einem grafischen Frontend von „rsync“.. was für meine Ansprüche schnell und einfach funktioniert.

  23. Ach.. übrigens…

    Martin: Du schriebst 3000 (!) (in Worten „Dreitausend“ ) Fotos von einer Hochzeit? Ich kämpfe hier seit Ewigkeiten rum, auch nur ein paar Hundert (wenn überhaupt so viel) Bilder zu sichten, sortieren, umzubenennen, die RAWs zu entwickeln, nachzubearbeiten.. und du hast 3000 von einem Event?

    Wie machst du das? :D

  24. Ausgangspunkt ist bei mir mein MacBook Pro da werden zumindest die aktuellen Sachen gesichert. Alles andere kommt auf ein externes RAID 1 bestehend aus 2x 1TB Pleiades, auch das Time Machine Backup. Dann gibt es die gesamte Fotosammlung noch einmal auf einer dritten Pleiades bei meinen Eltern. Und dann hab ich irgendwie noch eine vierte Pleiades, die im Prinzip die gleichen Daten besitzt wie das RAID, aber zum rumreisen gedacht ist.

    Nutzt eigentlich noch jemand ein unter OSX erstelltes Software RAID? Damit entfällt ja quasi auch die Notwendigkeit von unausgereiften Sync Programmen.

  25. Beim importieren landen meine Fotos auf meiner internen Festplatte. Time-Machine kümmert sich dann um das erste Backup auf eine externe Festplatte. Ein zweites manuelles Backup erfolgt täglich auf eine 2.5 Platte. Wenn alle Fotos bearbeitet sind, werden die Fotos 4-fach archiviert: Je zweimal auf DVD und auf zwei weiteren externen Festplatten. Danach werden sie von der internen Platte gelöscht. Einige besonders wichtige Fotos werden noch auf eine weiteren externen Platte außer Haus gesichert.

  26. In Aperture importiere ich alle Bilder außerhalb der Bibliothek auf einem externen RAID-1; also auf zwei gespiegelten Platten. Die eine Platte ist die Arbeitsplatte, die andere das BackUp. Das muß reichen. Die Aperture-Bibliothek sichere ich dann mit den Aperture-Bordmitteln auf meinem System-BackUp (auch ein RAID-1).
    Gelöscht wird in Aperture beim Sortieren nix, sondern abgelehnt: Aus dem Blick aus dem Sinn.Irgendwann gehe ich die abgelehnten Bilder durch. Die Originaldateien der zu löschenden Bilder erhalten per Apple-Script ein rotes Label, und im Finder habe ich eine mehr oder weniger intelligente Suche für Dateien mit rotem Label. In Aperture werden dann nur die Bilder aber nicht die Originale gelöscht. Später lösche ich im Finder (über die intelligente Suche) die Originalbilder mit rotem Label – manchmal auch nicht.

    Boris

    PS1 Apple rät von BackUps von Aperture mit TimeMachine ab.
    PS2 Ich rate von Mehrfachsteckdosen mit Master/Slave ab.

  27. Ich habe mittlerweile auch eine externe Platte. Mir reicht tatsächlich noch eine! :-) Ich miste allerdings auch gnadenlos aus. Eine weitere Sicherung für einige Fotos (Urlaub, Töchterchen) lass ich Fotobücher drucken. So sind zumindestens die schönsten Fotos zur Dokumentation gesichert, wenn natürlich auch nur in Fotobuch-Qualität. Mittlerweile bin ich am Überlegen, ob ich nicht doch ein paar Fotos ausbelichten lasse aus den 3 Jahresarchiven, die ich mittlerweile angelegt habe. Aber dann weiss ich immer nicht, wie gross und es ist auch ein Kostenfaktor. LG Frau Zausel

  28. Ich habe zwei externe Festplatten. Beides WesternDigital MyBooks mit 500 GByte.

    Unter Lightroom (2) mache ich keine extra Sicherung. Ich nutze dafür das Microsoft eigene Programm „RoboCopy“ mit Benutzeroberfläche. Das gleicht die Ordner eigenständig ab so, dass auch geänderte oder nachbearbeitete Fotos automatisch synchonisiert werden.

    Bisher hatte ich zwar noch keine Probleme mit der Rücksicherung, aber mal schaun, was noch kommt.

    Thema Online-Sicherung: Ich habe in der Wohnung einen normalen 6000er DSL-Anschluß. Wenn ich da jedes RAW meiner Kamera einzeln auf irgendeinen wildfremden Server schieben müsste, bräuchte ich irgendwas, was eigenen Strom erzeugt, so lange wie das dauert.

  29. Ganz einfach:
    a) Download der Karten-RAW-Dateien mit umbennen, IPTC-Info schreiben sowie Bulk-Verschlagworten und in Tages-Directories mit Lightroom 2 auf einen Drobo (4 Platten als quasi-Raid mit knapp 4 TB Nettokapazität, Anschluß via FW800)
    b) Mit Mac ChronoSync Backup der Bilder und LR2-Katalogdatei auf eine externe 1 TB USB-Platte (USB2)
    c) Mit Mac ChronoSync Backup der Bilder und LR2-Katalogdatei von der externen 1 TB USB-Platte auf einen weiteren Drobo, der in einem anderen Gebäude steht
    d) Upload aller Bilder (non-Public) auf meinen Flickr-Pro Account, mit max. 2048 Pixeln an der längsten Seite, geschärft für Bildschirm als JPEG
    e) Alle 3 Monate mit Mac ChronoSync Backup aller Bilder und LR2-Katalogdatei auf drei separate externe USB-Platten, die wieder in anderen Gebäuden aufbewahrt werden
    f) Alle 6 Monate 1 externe Platte in einen Safe in einem anderen Gebäude auslagern

    Externe Platten der 1 TB Grö´ße kosten um die 100 Euro, also fast nichts. CD’s oder DVD’s sind mir zu langsam. Mein Bildaufkommen liegt so bei 30 bis 60 Tausend RAWs pro Jahr (mit 10 bis 14 MP Kameras).

    TimeMachine sichert meinen Mac (Programme), alle Daten sind aber auf externen Volumes (Drobos, Single-HDs).

    Bin ich unterwegs, dann erfolgt Schritt a) auf externe USB2- oder FW400 Festplatten und ich lasse LR2 gleich ein Backup auf eine zweite eterne Platte machen. Der LR2-Katalog wird dann lokal auf der Mac-HD gespeichert, die XMPs stets sofort zur RAW dazugeschrieben. Wieder daheim, importiere ich den Katalog samt Bildern, so das a) erreicht ist und verfahre dann normal weiter. Auf längeren Reisen mit viel Bildaufkommen habe ich stets 4 Kopien aller RAWs auf 4 kleinen externen Platten in verschiedenen Reisetaschen / Koffern.

    Datenverlust hatte ich noch nie, Festplattenausfälle schon diverse.

    Gutes Buch hierzu (gerade auf Englisch in 2ter Auflage ganz neu herausgekommen) ist Peter Krogh – The DAM Book.

    Viel Spaß beim fotografieren aus Nordhessen,
    Carsten

  30. Tipp1: Mindestens den LR Katalog mitsichern
    Tipp2: Eine 3te Festplatte auslagern

    Tja bei mir : Als IT-ler ich sichere wenn ich lust habe .. *hüstel* Auf 3 Platten .. naja nicht optimal weil mein Tool unter Windwows mir zu lahm ist

  31. Grundsätzlich sollte man bedenken, dass auch ein RAID Controller Unsinn machen kann und daher nicht als ultimative Sicherheit eingeschätzt werden sollte. Negativ aufgefallen ist einmal ein preisgünstiger externer RAID-Verbund, bei dem das Gerät die defekte Platte 1 auf Platte 2 geschrieben hat. Damit waren dann alle Daten verloren…

    Eine Sicherung auf zwei unterschiedliche Medien ist sinnvoll. Dies ist zwar umständlich, ergibt jedoch eine deutlich sicherere Lösung, da sich auch Fehler in der Technik einschleichen können, die sich auf allen Sicherungsmedien fortsetzen. Das können Fehler im Dateisystem sein, Fehler in der Produktion von optischen Speichermedien oder Fehler im DVD Brenner.

    Auch wenn es relativ Zeitaufwändig ist: Ich habe
    1) alle Dateien auf einer Platte im Rechner
    2) alle Originale auf DVDs
    3) alle bearbeiteten Dateien auf DVD RAMs
    4) alle bearbeiteten Dateien als JPG-Export (als Zip-Archiv, einmal im Monat) online.

    Man muss dazu sagen, dass ich den Mut zum Löschen habe. Wenn ein Shooting mehr als eine DVD Rohdaten beansprucht, dann fange ich an zu löschen (es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, bei denen ich 2 DVDs verwende).

    Die Sicherung online dient als Katastrophenfall. Wenn meine Bude abbrennt, dann habe ich wenigstens noch die bearbeiteten Bilder. Da ich alle Bilder, die ich als „gut“ bewerte, bearbeite (sei es nur die Graduationskurve anzupassen), sind dies meine besten Bilder und damit auf jeden Fall nochmals gesichert. Wenn meine Bude abbrennt habe ich zwar andere Sorgen, aber dennoch bleiben so meine wichtigsten Arbeiten gesichert.

    Da ich mich noch nicht auf eine Bearbeitungssoftware/Betriebssystem festlegen konnte, nutze ich nicht die eingebauten Lösungen diverser Hersteller. Was mache ich, wenn ich demnächst auf Mac umsteige und meine Lösung dort nicht mehr verfügbar ist? Ist ein Import meiner alten Sicherung dann noch gewährleistet? Oder was passiert, wenn ich von Windows auf Linux (oder anders herum) wechsle? Wird dann mein Dateisystem unterstützt?

    Offene Standards helfen und properitäre Lösungen schränken ungemein ein.

    Aber auch DVDs halten leider nicht ewig. Meine Best Practise ist: Kopiere immer um, sobald das neue Medium verfügbar ist. So habe ich vor einiger Zeit alle Bilder von CDs auf DVDs umkopiert. Demnächst steht dann eine Kopierorgie nach Blueray an. Das kostet einen Tag, aber so hat mein Archiv raummäßig langfristig immer die gleiche Größe, weil die neuen Medien immer besser werden.

    Ich habe viel herumprobiert, bin aber aufgrund meiner Experimentierfreude bei dem kleinsten gemeinsamen Nenner hängen geblieben. Das funktioniert wenigstens überall.

    :)

  32. …und aus den Jägern sind auch Sammler geworden :-)

    Ich hab für mich nach 2 externen Festplatten, die additiv und nicht parallel verwendet werden, beschlossen, nicht alle Daten 3fach irgendwo besitzen zu müssen.

    Daher: RAW Import auf externe FP, exportierte Jpgs auf die gleiche externe sowie auf DVD und der Hinweis an Kunden, dass ich die Dateien nach Lieferung nicht archiviere. Immerhin lösche ich die Speicherkarten erst, wenn der finale Export stattgefunden hat.

    Bisher hat das problemlos geklappt. Früher gabs doch auch nur einmal die Negative…

  33. @Martin und Christof (An das f muss ich mich gewöhnen ;) )
    Das geht aber nur mit einer externen Speicherquelle wie Kartenleser, USB-Stick oder Kamera. Einfach in die Bibliothek und dort auf Importieren gehen. Dann kann man dort verschiedene Einstellungen durchführen. Dort kann man dann einen zweiten Pfand angeben. Dort werden schon beim Importieren die Bilder gesichert.

  34. 1 MacBook
    1 iMac
    2 x ReadyNas Pro System. Beide laufen im Raid 5, da meine Efahrung mit der angebblichen Sicherung via Raid 1 doch sehr negativ waren. Eines der NAS System arbeitet als HomeServer auf dem meine Arbeitsdatein liegen. Das zweit Arbeit als BackUp Disk auf dem 7 tägliche, 3 Monatssicherung und eine Jahresicherung liegen.

    Ich hatte in den letzten Jahren öfters Datenverlust oder defekte Datein und kann jetzt sagen es funktioniert. Bisher hatte ich keine Probleme beim Zurückholen oder ähnliches. Datenverlust ist ne Üble Sache und gerade bei Fotos hat man oft das Gefühl ein Stück eingenes zu verlieren.

    gruß
    martin

  35. Man kann das Ganze ja auch auf die Spitze treiben. Ich sag nur GVS-Sicherungsstrategie.

    Ich betreibe als weiteres Hobby Familienforschung und habe u.a. sehr wichtige und alte Dokumente digitalisiert. Die Originale, und digitale Version lagern an verschiedenen sicheren Orten. Ein Verlust der Originale wäre eine Katastrophe für mich. Daher schlummern sie in einem Safe. Die digitale Version existiert immer zwei Mal und halt auch örtlich voneinader getrennt.

    Meine Bilder sichere ich ebenfalls auf zwei Platten. Hier muss ich allerdings gesetehen: Es sind tolle Bilder dabei, aber wenn alles weg ist, dann ist das halt so. Wer nahezu 100 % Sicherheit vor Datenverlust haben möchte, muss wohl alles in Stein hauen.

  36. Ich sichere meine externe Platte mit all meinen Daten mittels Time Machine. Wenn ich vorm Rechner sitze mache ich meine Time Machine Platte an und das Backup von Rechner und Datenplatte startet automatisch.

  37. Ich hoffe ich habe es nicht überlesen – kennt jemand gute (und bezahlbare) Online-Backup-Lösungen für Fotografen? Ich suche eine gute Lösung, hätte aber eben schon gerne +100GB Speichervolumen.

  38. Bei mir läuft ein BackUp des gesamten Rechners über die Time Machine, und zusätzlich gibts alle 4 Wochen noch ein manuelles BackUp auf eine von 2 externen Festplatten, die dann immer wechselweise bei Freunden und Bekannten deponiert werden, um Brand und Diebstahl abzusichern.

    Würde ich Dir übrigens auch empfehlen: Headcrash und Co sind das eine – Brand und Diebstahl das andere. Dass beide Platten gleichzeitig nen Crash bekommen ist unwahrscheinlich, aber durch Blitzschlag o.ä. möglich – dass bei einem Brand oder bei einem Einbruch nur eine Platte abhanden kommt ist hingegen schier unmöglich. Daher würde ich Dir dringend zu irgendeiner zusätzlichen Datensicherung außer Haus raten: Entweder mit dem PlatteZuFreunden-Modell oder halt online.

    Ich glaube Du würdest Dir in den Arsch beißen (und Elena würde wahrscheinlich mitbeißen), wenn in 10 Jahren nach einem blöden Einbruch auf ein mal alle Urlaubsfotos und alle Kinderbilder von Enna auf einen Schlag weg sind.

  39. Hallo Martin,

    ich importiere die Bilder in meine Lightroom-Bibliothek.
    Danach lasse ich TimeMachine laufen, wodurch der ganze Mac gesichert ist (auf einer externen Festplatte).
    Zusätzlich habe ich einen Drobo angeschlossen (eine Art RAID-System). Darauf sichere ich meinen kompletten Lightroom-Ordner per ArRsync (so wie Du).

    Vorteil: Sollte eine Platte im Drobo den Geist aufgeben, dann kann ich sie im laufenden Betrieb durch eine neue ersetzen (einfach wie eine Schublade einschieben). Ausserdem erspare ich mir so das Problem der wachsenden Datenmengen.
    Und wenn der Drobo irgendwann voll sein sollte, kann ich einfach die kleinste der eingeschobenen Platten rausziehen und durch eine größere ersetzen. Schon ist wieder Platz für weitere Bilder. Somit entfällt auch das lästige umkopieren bei einer vollen Festplatte.

    Gruss
    Michael

  40. Übrigens … habe ich völlig vergessen: In der aktuellen c’t Magazin Foto sind sehr ausführliche Tipps, Hinweise, Workflows etc zum Thema Archivieren und Sichern … da habe ich das meiste zu diesem Thema erfahren.

  41. Ich habe auch vor Jahren damit begonnen, meine digitalen Fotos auf CD bzw. auf DVD zu sichern. Bei drei mega pixel ging das auch noch. Mittlerweile sicher ich auch auf zwei externen Platten, denn sicher kann man nie sein! Allerdings habe ich seit der Anschaffung der 5D Mark II schon zwei externe Platten kaufen müssen, da die Datenmengen im RAW einfach zu gigantisch sind!

  42. Hallo Martin, hallo zusammen.

    Bevor Ihr weiter lest: Die Beschreibung ist etwas lang, hat sich aber in Praxis (bei TOTALAUSFALL einer HD–Falling down) bewährt. :-) Auch bei einen Rechnerumzug und einer Neuinstallation.

    Meine „Backups“ sind auf verschiedene Strategien aufgebaut.
    1.)Einzelne Files werden thematisch in Archive gepackt/upgedatet
    2.)Bei Bilder und Musik werden 1:1 Kopien des gesamten Ordners gehalten.
    Alle Aktionen werden via Aufgabenplaner (Vista) Zeitgesteuert aufgerufen.

    Zu 1.) Ich habe 5 Archive (7zip/7z): Config, Doks, Eigene Programme, Keys und Homebanking. Alle Archive werden mit einer Aktion auf neuen Stand gebracht. Files im Archiv werden überschrieben, aber nicht gelöscht.
    In den Config.7z sind alle *.cnf, *.cfg, *.ini“, *.log usw. gesicherte Programmeinstellungen
    Doks: Alle meine Office Dokumente
    Eigene Programme: Meine Batch-files und ein paar Kleinigkeiten
    Keys: Meine Programmschlüssel. (Igitt, ich kaufe Programme)
    Homebanking: der gesamte Ordner meines HB Programmes

    Zu 2.) Der Ordner Picture und Music wird via SyncToy (2.0 von MS) auf eine zweite eingebaute HD synchronisiert. So eingestellt das alle Aktionen auf der zweiten HD wiederholt werden. Also Bild anlegen: wird auf zweiter HD angelegt. Bild löschen: Bild wird auf zweiter HD gelöscht.

    Ab und zu sichere ich die mit Passwort versehenen Archive in einen Onlinespeicher. Die Picture und Music Ordner werden unregelmäßig auf einer externen HD gesichert. Auch mit SyncToy.

    MfG
    STef

  43. Ich mach es kurz.. ich benutze SyncToy (von Microsoft), welches die rSync Engine benutzt.
    Ich spiegele die Daten, da ich nicht versehentlich lösche (also KEIN inkrementelles Backup). Auf dem Backup wird gelöscht, was ich auf’m Rechner gelöscht habe. Bearbeitung findet auf dem Rechner statt.
    Ich benutze zum Backuppen eine USB Platte und eine NAS Platte.. ich denke, das reicht..

    M.

  44. Ich sichere auf einem bootfähigem Backup (täglich) und einmal wöchentlich auf ein weiteres RAID, das anschließend in einem anderen Zimmer steht. Die beiden RAIDs sind nie gleichzeitig am Strom. Nach der Wochensicherung werden meine Speicherkarten gelöscht. So einmal monatlich geht mein (Bild)datenbestand auf einer weiteren HD auf Reisen an einen anderen Ort, im Wechsel kommt dann eine andere HD zurück.

  45. Also das mit der Sicherungsfunktion in Lightroom finde ich ja toll. Welche externen Festplatten nutzt ihr eigentlich? Gibt’s da spezielle Tipps? Lasst ihr sie über USB oder Firewire laufen?
    Lg

  46. Mir ist dieser Artikel mal aufgefallen – er hat mir zumindest ein wenig die Unterschiede näher gebracht.
    Da ich kein Profi bin war der Artikel ganz interessant – ev. hilft er ja jemanden? Für die Eingefleischten PC-User ist er wohl eher langweilig.

    Sind auch ein paar Möglichkeiten bzw. Programme (auch Freeware) aufgelistet.

    http://forum.chip.de/datensicherung-datenrettung/datensicherung-backup-datensynchronisation-732609.html

    @Martin: Wenn du diesen link nicht zeigen willst – kein Problem … einfach den Kommentar löschen.
    Dachte nur ev. kann jemand anders auch etwas damit anfangen ist aber eher auf Win-Mühlen ausgelegt?!

    Gruss
    Rol@nd

  47. … und die Linux Leute nicht vergessen, ich schmeiß mal nur die Stichworte in den Raum „rsync“, dazu das grafische Frontend „grsync“ und „Unison“, wobei letzteres bei mir nicht so ganz wollte…

  48. Ich sichere meine RAWs, PSDs und fertigen JPEGs auf 3 Festplatten (1 x intern, 2 x exptern). Diese 3 Festplatten sind von unterschiedlichen Herstellern und unterschiedlich alt.

    Zusätzlich sichere ich die fertigen JPEGs und PSDs nochmal auf meine 2. interne Festplatte. Die externen Platten werden nur für die Datensicherung angeschlossen, ansonsten stehen diese im Schrank.

    Auf CD oder DVD brenne ich meine Daten nicht. Und irgendwo bei einem externen Hoster, sichere ich meine Daten auch nicht.

    LG Marco

  49. Habt ihr schon drüber nachgedacht was passiert wenn die CF Karte flöten geht? :)
    Kam mir grad so beim lesen des Beitrags.
    Wie löst ihr denn das Problem?
    Nur die High End Modelle besitzen ja 2 Kartenslots und geht das da auch das man doppelte Abspeichern kann wie im RAID?
    Die Daten am Rechner lassen sich ja einfach sichern, aber sichert ihr auch schon während einem Shooting oder Fototripp?

    Grüssle,
    Martin

  50. Hallo,

    das Problem mit Speicherkarten in der Kamera die evtl. flöten gehen kann man wohl am besten minimieren indem man mehre kleine Karten benutzt anstatt eine große.

    Man kann sich doch nicht gegen alle Eventualitäten absichern. Ein Restrisiko bleibt immer bestehen.

    Heiko

  51. Ich habe immer mehrere kleinere CF-Karten mit dabei (2-4GB) – wenn zB. auch nur eine Datei die Karte unlesbar macht oder sonst etwas passiert – sind wenigstens nur ein paar 100 Bilder weg und nicht 1000.

    Auch im Urlaub habe ich alle Bilder doppelt, weil am Abend jeder Tag auf einen Phototank gesichert wird. So hoffe ich auch alle Bilder (zB. vom Urlaub) nachhause zu bringen.

    CF-Karten und Phototank werden dann erst gelöscht, wenn die Bilder am Rechner bzw. auf den ext. Festplatten sind.

  52. 1x pro woche mach ich ein backup!

    2 externe platten mit Firewire800. damit das ganze ruckzuck geht ;)

    1x 1TB
    1x 1TB RAID1 (500GB)

    somit habe ich mein ganzes system immer 3fach gesichert :)

    bin aber schon am überlegen mir eine DroboV2 gehäuse zuzulegen. wenn es nicht so teuer wäre.
    hat jemand erfahrung mit dem DroboV2 wunderding?

  53. In meinem Rechner habe ich 3 HDs laufen. Eine fürs System, Programme, Eigene Dateien, eine für Musik und eine für Bilder. Alle drei Platten werden auf 2 externen HDs einmal die Woche mit SyncToy geclont.
    So alle drei Monate speicher ich die wichtigsten Daten auf kleinen alten Festplatte die ich dann auf meiner Arbeit verstaue. So würde ich meine Daten auch bei einem Brand oder Einbruch nicht verlieren.

    Ich hatte vor Jahre mal einen Festplattencrash, zum Glück noch ohne Fotos, weiß aber wie das ist, wenn auf einmal alle Daten weg sind. Danach fühlt man sich wie ein Kleinkind, dem das Lieblingskuscheltier weggenommen wurde.

    Von Online-Backups halte ich nicht viel. Ist einfach zu langsam und begrenzt. Zudem gebe ich meine Daten ungern aus der Hand, denn man weiß nie was die dann damit machen.

  54. Ganz schön viele MAC user hier ;)
    Daten werden von mir als RAW in Lightroom oder im CameraRaw von Photoshop importiert und landen somit für den Zeitraum der Nachbearbeitung / Nachjustierung temporär am Rechner. Anschließend verwende für das Backup zwei externe 500GB Platten von Western Digital (sind meiner Meinung nach eine der zuverlässigsten und ausfallssichersten Produkte) und sichere zusätzlich meine besonderen Schätze auf meinen Server (500GB WD Platte) ab.

    Ich glaube die doppelt gemoppelt Strategie verfolgen hier doch die meisten.

  55. Also ich speichere alle meine Fotos und sonstigen Dateien auf meiner Externen HD und mach dann ein Backup mit DirSync (dirsync.de) auf mein NAS (Dateiserver) mit 2 HDs drin, welche auf Raid 1 laufen und Somit gespiegelt sind…
    Also wenn der Fall auftreten sollte, das meine externe HD und eine HD von meinem NAS abkratzt, habe ich die Dateien immer noch :D

  56. ich sichere auch mit traybackup (klasse programm! ) auf meine externe. damit bin ich immer auf der sicheren seite dachte ich, pc & externe werden ja nich gleichzeitig den geist aufgeben. aber an brand/blitz/wasserschaden hatte ich noch garnicht gedacht…! ich glaub da sollt ich mir mal was überlegen…

    ja und ab und zu schau ich das archiv durch und lösche ein paar ältere bilder, man entwickelt sich ja weiter :)

  57. Hallo erstmal,
    Bei mir ist das so mit dem sichern. Erstmal werden die Fotos Geschossen, dann von der Speicherkarte(32GB) auf den Rechner Kopiert, bearbeitet und dann die Originalen Fotos zusammen mit den Bearbeiteten in einen Ordner Packen und diesen dann auf eine DVD(8,5 GB) brennen. Eine Extere Festplatte 640 GB Trekstore habe ich auch, aber irgendwie kann ich „nichts“ oder nur sehr wenig auf die Festplatte Kopieren, der Kopiervorgang bleibtirgendwann stehen und setzt sich nicht fort. Den Grund dafür kenne ich nicht. Wäre tol, wenn einer von euch weiter wüsste. Dann könnt ich sie zusätzlich auch auf die Platte kopieren, denn Lesen kann ich ihne Probleme vond er Platte.

    Zum Online Sichern: Gefällt mich nicht, wer weiß was damit hinter deinem Rücken, ohne dein Wissen angestellt wird. =P. Fotos bleiben lieber bei mir =)

  58. @Tobiii
    Update doch mal dein Bios und deine Treiber. Wenn das nicht funktioniert schau doch mal obs an anderen PC’s funktioniert. Und als letzte Möglichkeit wäre da noch, dass du die HD mal versuchst in deinen PC einzubauen, also direkt per IDE oder SATA anschliesst. (Aber Achtung, wenn du das Gehäuse der Externen Festplatte öffnest, hast du keine Garantie mehr!)

  59. Zur Sicherung und Archivierung von Fotos kann ich euch das c’t Spezial Digitale Fotografie (www.ctspezial.de)02/09 empfehlen. Da findet man u.a. Strategien zur Sicherung und viele weitere nützliche Informationen.

  60. Nun, der Begriff RAID ist ja schon häufiger gefallen. Ich habe mir damals ein NAS besorgt (man verzeihe die Schleichwerbung, aber so isses einfacher):
    http://www.amazon.de/NAS-Raid-System-ALL6400-ATA-150/dp/B0017U7910/ref=sr_1_48?ie=UTF8&s=miscellaneous&qid=1248986940&sr=8-48

    Macht 4TB mit 4x1TB sATA-Platten und ist über meinen Router ans Hausnetzwerk angeschlossen. Preis-Leistung ist jedenfalls mehr als gut. Mit dem RAID komm ich so auf effektive 2,5TB, was ganz ordentlich ist. Bilder, die mir wirklich sehr sehr wichig sind, speicher ich noch auf exabyte tapes. Jetzt mag man einwenden, dass Tapes schon etwas veraltet sind, wer sich aber ernsthaft mit mit Backup und Archivlösungen beschäftigt (ich muss das beruflich) weiss, das dem nicht so ist. Exabyte Laufwerke gibt es mittlerweile recht guenstig bei eBay und co…

  61. Ich sichere die Daten ebenfalls auf eine externe Platte, die dann täglich mit ChronoSync auf eine zweite externe HD synchronisiert werden. Darüber hinaus kann ich ebenfalls nur empfehlen, den Lightroom-Katalog regelmäßig zu sichern. Aus meiner Sicht ist nicht nur der Datenverlust der Fotos ärgerlich, sondern auch der Verlust der bearbeiteten Informationen (Tags, Nachbearbeitungen etc.). Zusätzlich das Ganze dann regelmäßig (1x Monat oder so) auf DVD brennen.

  62. Ich sichere zu Hause meine Fotos auf einer externen Platte.
    Ab und zu sichere ich auf einer zweiten externen Platte, die ich dann mit in die Arbeit nehme. Am Jahresende schreibe ich die Jahreszahl außen auf die Platte, lege sie in den Schrank und kaufe mir eine neue für das Folgejahr.

  63. nachdem sich am Wochenende eine 500er USB Platte eines Freundes verabschiedet hat, die ich nur noch durch ein SATA2USB Kabel wieder herstellen konnte, prüfe ich gerade die Online Storage Sachen. Hat jemand Erfahrungen mit Amazon S3 und Software wie Jungle Disk für den Mac? http://jungledisk.com. Meine Family killt mich wenn die Fotoalben seit 2001 irgendwann tot sind.

  64. Was ich mich bei der ganzen Sache immer Frage, ist natürlich auch der Punkt der Benutzerfreundlichkeit. Sicherheit hin oder her, ich möchte mit meinen Bildern auch schnell und fließend arbeiten können.
    Wenn ich die Fotos direkt auf mehrere externe Platten schiebe, sind sie dort wahrscheinlich sicher, jedoch ist das Arbeiten mit den neuen Fotos schwer. Ich habe ein Alu-MacBook, welches kein FireWire hat. Wenn ich via Lightroom auf eine Library einer externen Platte zugreife, kann ich erstmal einen Kaffee trinken gehen. Dazu habe ich eigentlich auch gern Überblick über meine Fotos, also irgendwie mag ich die auch gesamt betrachten können.
    Wie macht ihr das? Ich erkenne dort noch keinen Workflow, sondern eher eine Sicherungsmechanik, die das Arbeiten erschwert.

  65. Der Artikel hier hat mich dazu veranlasst, endlich auch meine gesamten Daten zu sichern. Vor hatte ich das schon lange, denn Acronis True Image ist schon ne Weile auf meinem Rechner installiert…
    Ich habe zuerst ein Fullbackup meiner internen Festplatte gemacht und auf einer externen Festplatte gespeichert. Alle weiteren Backups sind inkrementell, gehen somit schneller vonstatten und bieten mir immer die Möglichkeit, versehentlich gelöschte Dateien wieder herzustellen. Eine Kopie des Backups wird automatisch auf meiner 2. internen Festplatte erstellt. In True Image habe ich die Sicherung auf 1x wöchentlich eingestellt, somit kann ichs nicht vergessen ;-)
    Die externe Festplatte trenne ich immer vom Strom, damit bei nem Kurzschluss nichts passieren kann, das Programm erinnert mich von selbst daran, sie wieder anzuschliessen, wenn es sie nicht findet.
    So habe ich meine Daten doppelt gesichert, einmal auf einer externen und als Kopie auf der 2. internen Festplatte.
    Die Sicherung meiner Daten war mir die paar Euros wert: http://www.amazon.de/gp/product/B001F9XQTC/ref=ox_ya_oh_product
    Wenn meine Externe voll oder zu klein ist, wird das ( http://www.amazon.de/Sharkoon-Quickport-Docking-Station-Festplatten/dp/B0017J4IAQ/ref=wl_it_dp_o?ie=UTF8&coliid=I3IB6YK1S5LPHE&colid=30DS5UK7K8PT1 ) meine nächste Anschaffung.
    Auslagern der externen Festplatte wäre noch die Steigerung des Ganzen, oder ich kaufe mir einen feuerfesten Safe für das Teil und verstecke ihn im Keller^^

    Gruss Alex

  66. Ich kann, wie Alex auch, das Programm Acronis True Image nur empfehlen. Ich nutze es hauptsächlich für meinen Spiele-Computer denn da kann man nicht nur Dateien wiederherstellen sondern auch den ganzen PC (z.B. Virenbefall, falschen Treiber gelöscht, wieder mal zu langsam, . . .).
    Da ich hauptsächlich Linux-User bin sichere ich mit Unison (basierend auf rsync) bidirektional auf meinen SAMBA-Server meine Dateien, die Bilder landen auf 2 Externen HDs.

    Gerade vor Ferienbeginn war ich sehr froh, die Bilder 2x gesichert zu haben, da mir eine der 2 Festplatten abgeschmiert ist.
    Die Bilder selber kopiere ich immer händisch hin/her da ich nicht die Zeit aufwenden will ein Progamm zu suchen dass das macht weil das Kopieren e sehr schnell geht.

    Alle die noch keine Backuplösung haben würde ich es sehr ans Herz legens ich darum zu kümmern!!!

  67. Interessanter Artikel :)

    Ich halte mich grundsätzlich fern von Raid 1 aus dem Grund wenn nämlich Daten korrupt sind auf der einen Platte sind sie es auch automatisch auf der zweiten Platte :)

    Momentan setze ich eine 500GB-Platte (2.5Zoll) für das Timemachinebackup ein. Sollte das Macbook abkratzen kann ich damit das System wiederherstellen. Dann habe ich 3x1TB extern mit FW800. Eine Platte brauche ich als Arbeitsvolume, welches auf die anderen manuell kopiert wird. Eine Platte kommt dann zu einem guten Kollegen nach Hause. Jeden Monat 1-2 mal gehen wir ein Bier trinken, tauschen die Platten aus damit wir die Backups machen können und dann die Daten extern gelagert haben. Toller Nebeneffekt, man sieht sich regelmässig und kann schön herrlich fachsimpeln.

    Mein aktueller Traum wäre ein Raid 0 Arbeitsvolume mit 2.5″-Festplatten auch für unterwegs aber diese Lösungen kann man aktuell kaum bezahlen. Da geb ich mich momemtan lieber noch mit FW800 ab :)

    • Ich habe zwei externe Festplatten. Beides WesternDigital MyBooks mit 500 GByte.

      Unter Lightroom (2) mache ich keine extra Sicherung. Ich nutze dafür das Microsoft eigene Programm “RoboCopy” mit Benutzeroberfläche. Das gleicht die Ordner eigenständig ab so, dass auch geänderte oder nachbearbeitete Fotos automatisch synchonisiert werden.

      Bisher hatte ich zwar noch keine Probleme mit der Rücksicherung, aber mal schaun, was noch kommt.

      Thema Online-Sicherung: Ich habe in der Wohnung einen normalen 6000er DSL-Anschluß. Wenn ich da jedes RAW meiner Kamera einzeln auf irgendeinen wildfremden Server schieben müsste, bräuchte ich irgendwas, was eigenen Strom erzeugt, so lange wie das dauert.

  68. Blogartikel dazu: Fotobackups mit Lightroom & Chronosync | digiprints24.de