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24. Juli 2009 Lesezeit: ~2 Minuten

Matt Stuart fotografiert Menschen in der Öffentlichkeit

Matt Stuart

Heute möchte ich Euch einen bedeutenden Strassenfotografen vorstellen: Matt Stuart. Ich hatte ihn zwar hier und da schon mal erwähnt, aber dabei wollte ich es nicht belassen. Schließlich ist er für mich eine der grössten Inspirationen – auch wenn ich die Strassenfotografie hier in Deutschland nicht in dem Maße ausgeüben kann, wie ich gerne würde.

Dennoch bringt mich Matt Stuart jedes Mal von Neuem zum Schmunzeln wenn ich mir seine Fotos anschaue. Sie sind clever komponiert (falls er die Zeit dazu hatte) und bergen so manches Mal ein Geheimnis, das sich dem Betrachter erst nach Sekunden oder gar Minuten erschließt.

Matt Stuart

Das Spannende an Stuarts Fotografien sind eben genau diese kleinen Zusammenhänge, die dem Betrachter nicht sofort auffallen – schaut man aber eine Weile hin, kommt er (oder eben nicht): Der Aha-Effekt.

Matt Stuart
Stuart beschreibt, wie dieses Foto mit der Taube entstanden ist (Auszug aus einem Interview):

„I knelt down on the step and focused my camera on the white wall in the background. I was hoping to get lots of black legs walking along in various graphic shapes. I had been bent over with my bum in the air for about half an hour when a rather confident pigeon walked past. I instinctively shot this frame but as I was doing it I noticed something had happened with the human legs as well. It all happened so quickly that I wasn’t exactly sure what I had got but something felt right. When I received my contact sheets back I was delighted to have found the legs within the legs and the way that the coats mimicked the pigeon’s tail.“

Witzige Story, nicht war? Jedenfalls bin ich jetzt gespannt, wie Euch die Fotos von Stuart gefallen!

Matt Stuart Portfolio

Matt Stuart

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