Kwerfeldein
16. Juli 2009 Lesezeit: ~ 1 Minute

From Start To Finish: “Depth”

Heute möcht ich Euch in einem längeren Video (ca. 20 Minuten) den kompletten Bildbearbeitungsprozess meines neuesten Fotos “Depth” zeigen.

Ich erkläre zu Beginn, wie das Foto entstanden ist, worauf ich geachtet habe und welche Details wichtig für den weiteren Verlauf sein werden. Dann lege ich los und bearbeite das Foto in ausführlich erklärten Schritten.

Das Video ist meiner Meinung nach tendenziell für Einsteiger gedacht, obwohl sicher auch ein Fortgeschrittener Fotograf davon etwas mitnehmen kann. Viel Spass damit!

Wer das Video nicht sehen kann oder in grösserer Auflösung (dowloaden oder) anschauen will, kann es über diesen Link tun. Viel Spass damit!

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23 Kommentare

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  1. Hallo Martin, ich habe den Kwerfeldein RSS-Feed und deinen Podcast abonniert. Wirklich super, gefällt mir gut, lasse mich gerne von Dir inspirieren.

    In Deinem aktuellem Video zum Bild “depth” wählst du die Bergspitze als wichtigsten Punkt und möchtest diese auf den Goldenen Schnitt setzen. Deine Einstellungen im Werkzeug “Freistellen” in Lightroom sind allerdings auf Drittel eingestellt.

    Ändern kann man diese nachdem das Werkzeug “Freistellen” gewählt ist über: Ansicht -> Freistllungsüberlagerung -> Goldener Schnitt

    Nun liegen zwischen dem Goldenen Schnitt und der Einteilung in Drittel keine Welten und man kann über solche Spitzfindigkeiten sicher streiten…

    Nach einer Internetrecherche zum Goldenen Schnitt vor einigen Monaten war ich wirklich überrascht was ich so erfahren habe -> die Fibonacci-Folge kannte ich nur aus dem Film das Sakrileg und hätte diese nie mit dem Goldenen Schnitt oder der Fotografie in Verbindung gebracht… http://www.uni-giessen.de/~g013/goldfibo/goldfibo.pdf

    • Hey Henning, danke für den Tipp mit den unterschiedlichen Freistellungsüberlagerungen, hatte ich noch gar nicht gesehen – sehr cool! Ich selber hab das mit der Drittel Regel und dem Goldenen Schnitt schon zig mal verstanden, selbst gesagt, aufgeschrieben aber manchmal rutschts dann doch wieder raus ;)

  2. vielen dank für das video :-) es zeigt auch im besonderen wieviel alleine im lightroom möglich ist. viele unterschätzen den lightroom. wichtig ist in meinen augen auch der moment, wo ich entscheide mit apfel+e in den photoshop zu beamen. es geht hierbei im die symboise der beiden tools lightroom und photoshop. du machst das wie ein maler der seine werkzeuge verstanden hat und einfach seinem gefühl folgt :-) dank dir. :-)

  3. Hi Martin,
    sehr informatives Video! Das kommt der Antwort auf meine Kontrast-Frage schon sehr nahe :-) Die Werkzeuge sind in Bridge nahezu identisch, auch wenn Lightroom natürlich etwas mehr “eyecandy” bietet.
    Freu mich auf den nächsten Crashkurs.
    Grüße aus Bremen

  4. Hi Martin!

    Der Arbeitsschritt mit den Kontrasten würde ich ein wenig anders machen. Es ist villeicht komplizierter aber ich mache es gerne so: über die Gradationskurve. Da kann ich die Tiefen und die Lichter sehr genau bearbeiten. Villeicht ist es in manchen Situation ungeschickt so.
    Kennst du diese Methode?
    Verwendest du sie manchmal?

    Viele Grüße
    Flo

  5. @Martin:

    Oke in Photoshop habe ich mir diese Methode noch nicht angesehen. Da wird dann wohl mal ein Buch herkommen.
    Mich würden auch mal Screencasts über PS interresieren. Ist ja ein ziemlich komplexes Programm, mit dem man sicher einiges machen kann.

  6. wow.
    schön, dass wir dir mal wieder über die schulter schauen dürfen. da lernt man echt immer!
    kannst du mal ein bild zeigen ( bearbeitung, …), bei dem die farben so richtig schön knallig sind?
    schönen abend noch!

  7. Deine Vorgehensweise hast Du in diesem Screencast wirklich super erklärt. Was mir bei dieser Folge aber auch noch sehr gut gefällt, ist die Einblendung des Titels zu Bginn (wäre diese noch mit einer netten Musik hinterlegt, wäre es perfekt)!

    Liebe Grüße
    Julia

  8. Also.. die Verbesserung, die Du offensichtlich während Deines Videodrehs mit Video2Brain durchgemacht hast, lassen Deine Screencasts und Videos einfach mal in neuem Glanz erstrahlen. Es ist so viel angenehmer, Dir zuzuhören, da Du jetzt auch deutlich auch strukturierter vorgehst.. Note 1!

    Ich hätte da noch kleine Kniffe zu Photoshop: Wer den Navigator nicht benutzen möchte, um mehr Arbeitsfläche ohne Werkzeugpaletten zur Verfügung zu haben, kann ihn getrost wegklicken und stattdessen (in Wondows) mit gedrückter ALT Taste und dem Mausrad im Bild ein- und auszoomen.
    Wer z.B. die 100% Ansicht hat, kann mit gedrückter Leertaste die Hand aktivieren und das Bild an die gewünschte Stelle hin- und herziehen, ohne dabei das Werkzeug wechseln zu müssen.
    Bei gedrückter Leertaste und dem Rechtsklick kann ich komfortable zwischen tatsächlichen Pixeln (Auflösung) und dem ganzen Bild (Seitenansicht) hin und herschalten.
    Es ist sicher sinnvoll, sich die Pinselgrößenänderung auf Tasten zu legen, damit man nicht immer mit der Maus aus dem Bild springen muss (bei mir liegen sie auf , und .).

    Insgesamt macht es Sinn, im Menü “Tastaturbefehle” sich die eigenen Shortcuts zurechtzulegen oder zumindest zu schauen, wo sie liegen. Es erleichtert die Arbeit erheblich!

    Beste Grüße!

    M.

  9. meiner Meinung nach der beste Beitrag seit längerem :)
    Ich finde es immer sehr interessant zu sehen, wie Bilder, die wirklich toll aussehen, vor der Bearbeitung doch relativ flau wirken, und daß das Bild noch lange nicht fertig ist, sobald es auf der Speicherkarte der Kamera gelandet ist.

    Das wichtigste an dem Beitrag find ich persönlich die Aussage “Betonen, aber nicht Übertreiben”.

    Viele Leute übetreiben es nämlich, und dann wirken die Bilder schnell kitschig.

    Übrigens cmd + / – zum zoomen sind sehr praktisch in Photoshop ;) Dann muss man nicht immer den komischen Navigator verwenden.

  10. ich finde es sehr mutig, ein “knipsbild” zu zeigen und die schritte bis zum fertigen bild zu erklären.

    die aussage “betonen und nicht übertreiben” finde ich allerdings gerade bei diesem bild ganz lustig – du zauberst aus einem belanglosem mittagslichtbild ohne jeglichen nebeleindruck ein stimmungsvolles bild mit nebel – daran ist nichts falsch – aber “betonen” ist das nicht … imho. betonen ist, wenn man früh aufgestanden ist, um nebel in den bergen zu fotografieren, und ihn dann, weil er im raw etwas schwach zur geltung kommt, betont …

    da dein blog sich besonders an anfänger richtet, bin ich manchmal echt schockiert, welchen eindruck du mit solchen movies vermittelst. mit fotografie im eigentlichen sinne hat das ja recht wenig zu tun … und wundern muss man sich dann auch nicht, wenn lauter anti-ebv kommentare bei einer fotografenvorstellung (marc adamus) kommen – da eigentlich niemand mehr weiss und glaubt, dass stimmungen auch in echt festgehalten werden können.

    wie gesagt, hier geht es nicht darum ebv und deine vorgehensweise zu verteufeln – meine kritik geht eher an das was du hier vermittelst.

  11. @Sandra du siehst das falsch, wenn Martin durchweg wissen an DSLR-Anfänger vermitteln würde, dann würde der Blog schon lange tot sein, denn denn der ganze Blendenkram und co ist einfach minimal basic.
    Man kann bei sowas nicht auf der stelle treten und ich finde es bemerkenswert, wie Martin jeden Pups bis ins letzte Detail aufschlüsselt und seine Gedanken dabei vermittelt.

    Manchmal sollte man Bilder einfach nur wirken lassen, und die Entstehung verstehen lernen. Ob mit EBV(das wort ist ja mal richtig eklig) oder ohne. Die ganze Welt ist irreal also bitte ;)
    #

    Also ich muss sagen ich bin erstaunt wie viel feingefühl du in das Bild steckst Martin. Schnitt und Co habe ich gut nachvollziehen können, das das hässliche Ausgangsbild aber zu einem so schönen Schwan wird, respekt!

  12. Super Video Martin, hat mich sehr inspiriert, werde künftig einige Fotos im Postprocessing “mit anderen Augen” sehen (oder am besten gleich zum Zeitpunkt der aufnahme gleich solche Bearbeitungswege mit einplanen).

  13. Blogartikel dazu: Mein allererster Versuch mit Lightroom 2 | Marcel Widmer