Kwerfeldein
08. Juli 2009 Lesezeit: ~ 3 Minuten

Sven Seebeck interviewt Andrew Thatcher



Vorab: Der Sven Seebeck hat mir vor einer Weile angeboten, dass er für kwerfeldein.de den Andrew Thatcher interviewen würde. Weil mir Andrew’s Fotos gefallen haben, gabs dafür “grünes Licht” und hier gibts nun das Interview zwischen Sven und Andrew. Viel Spass damit!

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch den Fotografen Andrew Thatcher vorzustellen. Ich habe Andrew, (@AndyThatch bei Twitter) durch Twitter und Pixyblog, wo wir beide unsere Blogs hosten, kennen gelernt und seitdem regelmässig kontakt.

Die unter Euch die mit meiner Arbeit vertraut sind, wissen vielleicht, das ich ein Faible für die Englischen Landschaften habe. Das Gras ist halt immer grüner auf der anderen Seite. Anstatt hier viel zu schwafeln möchte ich Andrew selbst zu Wort kommen lassen, mit welchem ich die Chance hatte ein kleines Interview zu führen:

Sven: Hi Andrew, könntest Du Dich kurz für unsere Leser ein wenig vorstellen? Andrew:

Andrew: Ich bin 45 Jahre alt und lebe und arbeite in England. Meine Fotos mache überall in England. Zwar bin ich auf keine bestimmte Gegend fixiert, aber einen Teil meiner Inspiration beziehe ich aus den Küsten in England. Ich fotografiere seit meinem 17 Lebensjahr und habe Mitte der 80er Jahre Fotografie am College studiert und eine Zeitland in einem Fotostudio gearbeitet. Ich hatte eine 15 jährige Pause von der Fotografie gemacht bis ich in 2004 eine DSLR, eine Nikon D70 bekam. Im Moment benutze ich die Nikon D700.

Sven: Auf Deinem Blog zeigt Du hauptsächlich Landschaftsfotografie. Ist dies Dein Hauptfeld oder hast Du noch andere Schwerpunkte?

Andrew: Ja, Landschaftsfotografie ist das was mir am meisten liegt. Es ist das rausgehen in die Natur und die Einsamkeit dabei, was mir dabei am besten gefällt.


Sven: Ich finde Deine Fotos sehr interessant, besonders Deine Bildbearbeitung gefällt mir sehr gut. Wo hast Du das gelernt, oder woher kommt Deine Inspiration dafür?

Andrew: Alles was ich gelernt habe kommt aus Büchern und dem Internet. Ich finde die beste Art etwas zu lernen, ist es einfach zu probieren und aus den eigenen Fehlern zu lernen. Ich versuche die Bilder so zu machen, wie ich es auch in der Dunkelkammer gemacht hätte. Ich beziehe meine Inspiration durch das Betrachten guter Schwarzweiss Bilder, wie zum Beispiel von Ansel Adams, Edward Weston und Minor White. Mir gefallen dunkle und stimmungsvolle Schwarzweiss, und ich versuche dies in meiner Bildbearbeitung umzusetzen.

Sven: In einem Deiner letzten Bilder, hast Du einen Infrarot-Filter benutzt. Ich selbst benutze auch meistens Filter. Was für andere Filter benutzt Du?

Andrew: Den Infrarot-Filter benutze ich am meisten. Ich habe auch ein paar ND-Filter, aber das ist es dann aber auch.

Sven: Wer ist Dein Lieblingsfotograf?

Andrew: Das ist wohl Ansel Adams. Ich liebe einfach wie er arbeitet. Und dann wären da noch Walker Evans, Minor White, Edward Weston.

Sven: Was sind Deine Ziele für die Zukunft?

Andrew: Ich möchte gerne das meine Fotos von mehr Menschen gesehen werden, und das Internet ist dafür sehr gut. Eventuell möchte ich noch ein Projekt starten, das sich mit all den Gebäuden, wie zum Beispiel die Piers, die nach und nach von der Englishen Küste verschwinden befasst.

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12 Kommentare

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  1. Graufilter (ND=Neutraldichte), reduzieren die Lichtmenge, d.h. du kannst bspw. auch bei hellem Licht längere Belichtungszeiten zulassen und damit dann Effekte wie fließendes Wasser erzielen. Wäre auch mal interessant für einen Artikel

  2. @kmk: Unter Neutraldichtefilter (ND-Filter, meist: Graufilter) versteht man in der Fotografie einen Filter, der homogen neutralgrau eingefärbt ist und bei dem die Farbwiedergabe nicht verfälscht wird. Er kommt zu Einsatz, wenn bei vorgegebener Filmempfindlichkeit das Aufnahmelicht zu hell ist und die Abblendmöglichkeit des Objektivs nicht ausreicht, um Überbelichtung zu vermeiden, oder gewünschte Blendenwerte oder Belichtungszeiten nicht eingehalten werden können. Das kann der Fall sein, wenn sich das zu fotografierende Objekt durch die Wahl einer großen Blende vor unscharfem Hintergrund abheben oder auch durch Langzeitbelichtung ein Wisch- oder Fließeffekt erzielt werden soll. (siehe auch Wikipedia)

  3. @kmk: ND-Filter, sind sogenannt Neutral Density Filter. Das bedeuted sie sind aus neutralem Grau, was auf den Bildern nicht sichtbar ist. Sie haben die Aufgabe die Belichtungszeit zu verlängern, um zum Beispiel 3 Blendenstufen. Es gibt sie in Stufen von einer bis zehn Blenden.

  4. sehr gutes Interview und sehr tolle Bilder.

    Übrigens hast du einen klasse Blog ins Leben gerufen…habe Ihn vor kurzem erst entdeckt aber schon die hälfte aller Artikel durch und echt ne Menge gelernt. Dankeschön:)

  5. Blogartikel dazu: Guestblogging again – Interviewing Andrew Thatcher « Too Much Lattè

  6. Blogartikel dazu: Site news, updates, prints and more « Too Much Lattè

  7. Blogartikel dazu: Guestblogging again – Interviewing Andrew Thatcher – Sven Seebeck Photography