kwerfeldein
13. Juni 2009 Lesezeit: ~1 Minute

An der Fotografie „Blut geleckt“ (und die Frage nach dem Talent)

In diesem Videobeitrag spreche ich darüber, wie ich an der Fotografie einst Gefallen gefunden und somit „Blut geleckt“ habe. Ausserdem reiße ich kurz die Frage nach dem Talent an und teile mit Euch ein paar Gedanken zu diesem (doch recht relevanten) Thema. Ich würde das Video tendenziell für Einsteiger passend einstufen, aber natürlich sind auch die Erfahreneren unter Euch eingeladen, reinzuspickeln ;)

Wie immer interessieren mich Eure Gedanken, Meinungen und Kritiken – ich bin gespannt!

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33 Kommentare

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Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Super Video Martin, du sagst genau das was ich mir seit langen schon denke, Talent hat jeder die Frage ist nur ob und wie man es einsetzt. Ich sehe Talent als eine Begeisterungsfähigkeit an, in der Fotografie ist das Talent schwer meßbar, es geht um Technik oder bzw. auch um „Nicht-Technik“ in allererste linie sollten die Bilder die man macht einem selbst gefallen, wenn sie dann noch anderen Gefallen unmso besser.

  2. Jetzt weiss ich mal wie du tickst ;)
    Zum Thema: ich denke das Talent allein schon bei der Bildauswahl zum Tragen kommt. Meine Verlobte z.B. mag sich mit der Technik rund um unsere Spiegelreflex nicht so auskennen, aber bei der Bildkomposition, der Motivwahl oder auch des Betrachtungswinkels hat sies mir um Längen voraus und das merkt man _definitiv_ am Bild später. Leider ist es so, dass ich dafür die ruhigere Hand habe und ihr das eine oder andere Bild verwackelt/unscharf wird.
    Man kann sich nun drüber streiten, ob sie eher die Technik lernt oder ich eher das künstlerische ;) Man könnte das ja sogar Clicheehaft betrachten und sagen Männer=Technik, Frauen=Kunst ;) Aber so weit will ich das mal nicht treiben.

    Von meiner Seite muss ich aber festhalten, dass Talent in jedem Fall eine Rolle spielt.

    andi

  3. Ich sehe es so wie Du Martin, ich denke die Begeisterungsfähigkeit und das Tun ist das Wichtigste, der Rest kommt dann in der Regel von ganz alleine.

    Habe jetzt einige Jahre Pause gemacht und jetzt begonnen wieder zu fotografieren, am Liebsten schleppe ich meine Eos überall mit und probiere ein rum und siehe da, ein paar brauchbare Fotos sind in den wenigen Tagen schon entstanden.

  4. Egal wie man du „Talent“ für sich subjektiv definiert gibt es sicherlich auch in der Fotografie (wie auch wahrscheinlich in jedem anderen Bereich des Lebens) gewisse Leute, denen Dinge einfacher fallen, als anderen. Egal ob es sich da nun um mathematisches Verständnis, gestalterische Kreativität oder sprachliche Fähigkeiten geht.
    Ich persönlich stolpere auf Flickr oder anderswo immer wieder über Leute, die unglaublich begabt sind und frage mich auch dementsprechend oft, wie es bei mir selbst um’s Talent steht.

    Ich denke am eigenen Talent zu zweifeln ist bis zu einem gewissen Grad hin sehr natürlich. Selbst sehr erfolgreiche Leute, wie Zack Arias zweifeln regelmäßig an ihrer eigenen Arbeit.

    • @Kosmow: Jupp, das Zweifeln gehört definitiv dazu – was ich hier ansprechen wollte ist der Punkt, an dem man sich dadurch verrückt macht (und tendenziell eher aufhört, als vollgas zu geben).

  5. Ich finde, wie du gesagt hast, dass das bei der Fotografie viel Willensstärke ist. Weil so Techniksachen kann man lernen und das Umsetzten ist dür mich Willen. Wenn ich weiß, ich kann mir f/1.8 eine Unschärfe machen, dann weiß ich auch wann ich das Will! Und dann mach ichs einfach.

    Die Geschichte mit der Kunst: Du sprichst mir aus der Seele!!

  6. sehe viele dinge genauso, nur das mit dem talent…hmmmm naja. ich glaube schon, daß es leute gibt die talent haben, und leute die keins haben. und ich glaube nicht das 99% der leute, die interesse an fotografie haben auch talent haben.

    ich will damit nicht sagen, daß die leute, die kein talent haben zwangsläufig schlechte fotos machen, denn gerade in einer so technischen kunstform wie der fotografie, kann man sehr viele dinge erlernen, mit denen man fotos machen kann, die ganz ok sind.

    aber gerade die leute, die eben nicht so viel erlernen müssen, die es sozusagen von selber schon richtig machen, das sind für mich die leute mit talent, und das sind meistens auch die leute, die einen eigenen stil entwickeln.

    für mich klingt diese aussage zu politisch korrekt.

    es gibt einfach leute, die eine künstlerische ader haben, und die braucht man für die fotografie (deswegen wundert mich deine abschweifung über den kunstunterricht etwas), und solche die keine künstlerische ader haben, die sind dann von mir aus besser in logischen dingen…heißt ja nich, daß das schlechtere menschen wären ;)

    mich erinnert das son bißchen an das profi-posting hier vor kurzem. man muss auch dazu stehen können, dass man talent hat. so wie du auch dazu stehen musst, daß du profi bist. (und natürlich talent hast)
    ich weiß für mich, daß ich talent habe, ich hab vielleicht „mein ding“ noch nicht so ganz gefunden, und es fehlt mir noch an erfahrung, und manchen technischen kniffen, aber ich habe talent.

    so, dat musste jetzt raus :) war n bißchen viel, sorry :blush:

  7. „Scheiß drauf! Macht einfach!“ – ein feines Remümee nach langer Vorrede. ;-)

    Als Einsteiger in die Materie (erstes Stillleben versucht, etc.) und überhaupt eigentlich Analoger hat mir das Filmchen gefallen, es bestärkt gar, aber mir gefallen meine Bilder auch oftmals …

  8. Ich habe dieses Woche erst einen Film über Henri Cartier-Bresson gesehen. Er wurde gefragt: Kann man sehen lernen? Und er antwortete: Kannst Du lernen zu f**ken? (Grob überssetzt, weil baiser genau das heißt.) Ich finde er hat recht. Machen, machen, machen! Erfahrungen sammeln, darüber reden und Leidenschaft für das aufbringen, was man schön findet!

  9. das mit dem blut lecken ist so wie du es beschreibst.
    nach leckt man blut bei hdr, entfesselt blitzen, natur, menschen, ….. .
    und das machst auch so spannend. man kann immer neue sachen ausprobieren.

  10. Ich stimme Dir völlig zu, dass die Frage nach dem Talent für die meisten völlig unrelevant ist, weil die Begeisterung und die Freude an der Photographie im Vordergrund steht [wenn man von der Photographie leben will, ist die Frage vielleicht etwas wichtiger].

    Ich hab deinen Beitrag aber eher so verstanden, dass Du Begeisterung und -ich sag mal- Hingabe zur Photographie als Bestandteile von Talent siehst… Das seh ich anders, da ich, ähnlich wie kosmow, finde, wenn jemand Talent hat, durchläuft er die Lernprozesse, den ja jeder durchmacht, einfach viel schneller und leichter als andere.

    Mich würde interessieren, ob Du findest, Martin, dass sich dein Ansatz auch auf Musik und Instrumente spielen übertragen lässt…

    Weg vom Inhalt: Sehr sympathisches Video; ich hab natürlich gleich nach „Wir nennen es Arbeit“ gegooglet! ;)

  11. @Suessmichael: –> Ist ein geiles Buch zum Thema Freelancersein ;) Zur Frage: Das ist eine gute Frage – und ist auch gar nicht so leicht zu beantworten. Aber ich denke tendenziell ja. Auch hier würde ich den Begriff des Talentes ausweiten auf die Lust am Instrument und das, was derjenige eben draus macht (der eine lernt schneller, der andere langsamer, das fließt bestimmt mit rein, umfasst für mich aber nicht das gesamte Thema des Talentes). Wie gesagt, ich habe hier eine sehr eigene Definition gefunden und kanns gut verstehen, wenn Leute das nicht so sehen. Jedenfalls finde ich es hochinteressant, wie unterschiedlich das Thema von unterschiedlichen Leuten aufgefasst wird. Eine komplexe Sache, über deren Definition heut immer wieder diskutiert wird. Wie siehst Du das im Hinblick auf die Musik?

  12. Meines Wissens nach steht das Wort „Talent“ für eine natürliche Begabung, die manche Menschen halt für eine bestimmte Tätigkeit haben, und manche nicht.

    Das sagt zunächst aber mal gar nichts darüber aus, ob derjenige, der das Talent nun mal gerade nicht hat, die angestrebte Tätigkeit gänzlich nicht ausführen kann. Es wird bei ihm zweifelsohne länger dauern, zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen, als bei einem entsprechend talentierten Menschen. Dennoch ist er in der Lage, sich das Know-How über die angestrebte Tätigkeit zu erarbeiten.

    Und so sehe ich das auch bezogen auf die Fotografie. Manche Menschen nehmen eine Kamera, schiessen drauf los und machen gute Fotos. Andere widerum machen bei ihren ersten Versuchen vielleicht weniger gute Fotos, können sich aber dennoch bei entsprechendem Zeiteinsatz das Wissen über gute Fotos aneignen, und später entsprechend einsetzen.

  13. Ich glaube durchaus, dass es eine bestimmte Form von Talent gibt… Aber diese ist anders definiert, als die meisten Leute es tun.

    Ansich hat jeder ein Fotografie-Talent, der sieht, es macht ihm spaß, denn man sieht kaum jemanden mit Spaß an der Fotografie, obwohl sie ihm nicht liegt. Denn er hat Spaß an ihr, WEIL sie ihm liegt.

    Ich glaube jedoch durchaus, dass es Leute gibt denen die Fotografie mehr liegt. So hat ein guter Freund von mir im letzten Sommer mit der „ernsthafeteren“ Fotografie angefangen, während ich schon ein Jahr länger mehr Wert auf dei Ästethig des Fotos lege, und trotzdem hat er nach 2 Monaten bessere Bilder gemacht, als ich nach der vierfachen Zeit. Er ist das ganze aber auch von einem anderen Winkel aus angegangen, hat sich für andere Aspekte interessiert, ihm liegt es sehr gut, sehr bombastische Fotos zu machen, währen es anderen Leuten (mir vermutlich auch) mehr liegt, vielleicht ein wenig flachere aber dafür sauberere, einfachere Bilder zu machen, wie sie auch oft gern gesehen werden. Und so hat jeder einfach das eigene, was ihm liegt. Trotzdem finden viele Leute solch bombastische Fotos interessante als einfachere Bilder, und bezeichnen einen solchen Fotografen fälschlicherweise als Talentierter.

    Für mich hat aber jeder, der eben Blut geleckt hat Talent. Denn sonst hätte er es nicht geleckt. Aber es drückt sich immer anders aus, und das liegt nun im Auge des Betrachters. Und der wird nciht jeden als gelcih talentiert beschreiben, sondern eben den, dessen Fotos dem Betrachter besser gefallen. Obwohl er genauso Talentiert ist wie jeder, wirklich jeder andere auch, der Blut geleckt hat.

    Also sind unsere beiden Meinungen sehr ähnlich, aber eben doch ein kleines bisschen anders, außerdem finde ich, leißen deine Ausführungen merh Spekulationsraum, als es ein meine passt. Was ja nicht heißt, das deine falsch sind.

    Schönen Abend noch,
    Arne

  14. Blogartikel dazu: suessmichael.de

  15. Hey !!!

    Klasse Beitrag !!! Im Grunde hast du so alles ziemlich auf den Punkt gebracht. Ich bin selber erst seit drei Wochen Besitzer einer DSLR. Ob ich Talent habe oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Das was ich mache, gefällt mir recht gut (stelle auch noch nicht so große Ansprüche an mich ;o)) ist aber noch Verbesserungsfähig. Ich denke Talent ist einfach nur die Gabe sich schnell irgendwo einzuarbeiten oder auf anhieb mit diversen Dingen klar zu kommen. Talent ist keine Gabe, Talent ist einer persönliche Eigenschaft mit Dingen fertig zu werden. Das eigentliche Talent für mich ist eigentlich, sich mit Dingen intensiv auseinanderzusetzen und die neu gelernten Dinge sofort einzusetzen. Sprich alte (falsche) Sachen, von denen man glaubte, dass sie so 1a sind über den Haufen zuschmeißen. Einfach auch auf Kritik reagieren. Und was einen „Newbie“ auch enorm pushed ist das Umfeld. Ich mein hast du ein Umfeld, was dich dabei unterstützt bei den Dingen die du machst. Fällt dir alles natürlich 1a Bombe leichter. ;o) Hast du irgendwo so ne Nörgelbacke an deiner Seite, gestaltet sich die ganze mit der Selbstmotivation etwas schwieriger. Und wenn man Leute vor sich sitzen hat (wie du), der so begeistert von der ganzen Materie erzählt. Hat man gleich Bock rauszugehen und los zu knippsen. ;o)

    LG
    Chris

  16. Martin, ganz große Klasse. Du fasst zusammen wie es bei mir anfing. „Blutlecken“ mit der Kompakten und dann immer mehr gefallen daran finden. Mittlerweile bin ich mit der DSLR unterwegs und versuche immer was neues und interessantes zu fotografieren. Es ist wie eine Sucht, wo man schnell befriedigt werden kann ;) (ein Hoch auf die Digitalfotografie)

    Kannst ruhig öfter solche Beiträge machen.

    Gruß

  17. Bin gerade erst auf deinen Blog gestoßen und fand dein Video sehr sympatisch und interessant.

    Zum Thema Talent:
    ich glaube Leute mit viel Talent und Leute mit wenig Talent können irgendwann auch annähernd gleich „gut“ fotografieren, vorausgesetzt der mit weniger Talent ist begeistert genug sich durch viel Üben und Wissen anlesen weiterzuentwickeln.

    Das wichtigste an der Sache ist, wie du auch in deinem Video so schön klargemacht hast, die Begeisterung mit der man bei der Sache ist, dass man immer besser werden will, immmer wieder versucht, das was man sieht, auch so abzulichten, wie man sich das wünscht.

  18. Die Frage, ob man talentiert ist oder nicht, glaube ich, stellen sich viele Fotografen. Einer der für mich eine sehr plausible Antwort auf das Thema gefunden hat, ist der amerikanische Fotograf Craig Tanner. In einem seiner vielen Artikel mit dem Titel „The Myth of Talent“ hat er sich mit dem Thema beschäftigt. Und ich finde seine Argumentation ist deiner, Martin, sehr ähnlich. Sein Artikel, wie auch dein Video sind für mich sehr inspirierend, danke :-)
    Wen es interessiert, hier der Link zu dem Artikel: http://www.tmelive.com/index.php/articles/view/28/24.html

  19. An diesem Punkt stehe ich gerade auch – ich weiß mich nciht richtig einzuschätzen – mir macht es risigen Spaß mit meiner NIKON D200 durch die GEgend zu Eiern – auch wenn mich die meisten meiner Freunde wohl mittlerweile für bekloppt erklären – warum ich denn so nen Riesenkoffer mitschleppe – wenn ne Kompaktknippse doch für die reicht – den Unterschied werden die meisten wohl nie merken….

    Naja Egal – wie gesagt – weiß auch nicht so rceht ob ich es ü“drauf“ hab oder meine Bilder einfach nur Möll sind – wenn ich ab und an so durch Flickr stöbere denke ich mir immer nur WOW – wieso gelingt mir sowas nicht… keine Ahnung…
    Naja ich geb mal noch nicht auf und versuchs einfach mal weiter – ein paar von meinen Bilderchen lad ich ab und an mal auf Flickr hoch – aber ob was gutes dabei ist – ich zweifel da noch sehr an mir

    C Ya

    Björn

  20. Sehr passende Worte – besser kann man es doch gar nicht sagen.
    Talent ist etwas relatives. Es geht doch darum einfach Spaß dabei zu haben. Es ist natürlich schön wenn andere die eigenen Fotos bestaunen – aber viel wichtiger ist ob man selber Spaß daran hat.

    Fotografieren ist ein wunderbares Hobby. Der einige Nachteil: Es ist nicht gerade Kostengünstig wenn man mal „Blut geleckt hat“ und beginnt in die Ausrüstig zu investieren.

    Was ich so toll beim Fotografieren finde ist, dass man ja nicht nur ganz einfach fotografiert sondern:
    • man plant (macht sich bereits vorher gedanken was man fotografieren will – ich habe dafür ein eigenes Büchlein wo ich alle meine Ideen zusammenschreibe)
    • man experimentiert
    • man kommt aus den 4 Wänden heraus
    • man bildet sich weiter
    • man tauscht sich aus und geht evtl. sogar mit einen Buddy fotografieren
    • man kann sich im Postprocessing ebenfalls noch kreativ ausleben
    • und vieles mehr…

  21. Sprichst mir wie schon so oft aus der Seele. was ich klasse finde, das du die Worte findest Dinge zu beschreiben, die ich selbst nicht in Worte fassen kann.

    Zum Thema: Mir selbst gings auch so, das ich ne zeit lang schnappschüsse mit der kleinen Digicam meiner (jetzt) Ehefrau gemacht habe. Dann sind wir ne Woche nach Berlin und davor hab ich mir meiner erste DSLR gekauft (nikon D50) in Berlin hats mich einfach gepackt und seit dieser Zeit gibts kaum nen Tag an dem ich die Kamera nicht in der Hand habe oder Bilder bearbeite, mich im Netz informiere (was für mich grandios ist, da viele kostenlose Infos vorhanden sind – gut wenn mann jung ist und kaum Geld in der Tasche hat.).

    Ich denke was noch sehr wichtig ist, vieleicht weniger für den der nur seine Bilder anschaun möchte jedoch für den, der weiter sich weiter verbessern möchte oder kommerziell tätig wertden will, ist ehrgeizig zu bleiben, niemals von sich selbst überzeugt oder hochmütig. Andernfalls wartet zumeist der Stillstand (oft gesehen bei ein Paar Bekannten).

    liebe Grüße aus Bad Kreuznach RLP

  22. ..der beitrag hat mich echt zum nachdenken gebracht. Ich muss vollkommen zustimmen das mans einfach probieren sollte…und bei dem thema talent kann man auch wieder stundenlang diskutieren ob ein foto „gut“ oder „schlecht“ ist. Ich ordne Fotografie definitiv als Kunst ein. Und Kunst ist einfach eine subjektive sache. es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Und das gefällt mir. Es geht um die Begeisterung an der Sache. Und wenn ich den 5 jährigen neffen einer freundin seh der mit der kamera rumspielt und so garkeine ahnung hat wie die kamera funktioniert, kommen trotzdem bilder raus die mich berühren =).

    Zu dem Kunst vs. Fotografie Thema muss ich sagen das ich nicht finde das man in der kunst mehr eingeschränkt ist. Nein im gegenteil. Denn in der Kunst hat man nicht nur Realität sondern kann auch irreales erschaffen.Und der Fantasie sind keine grenzen gesetzt. In der Fotografie nimmt man was einem gegeben ist und kann es nur zu einem bestimmten anteil verändern.

    Wirklich toller Beitrag

  23. danke, sie haben mir sehr geholfen!
    ich habe schon lange blut geleckt, aber diese ganzen fiesen wenns und abers und die erkenntnis des fehlenden talents haben mich abgehalten, statt zu vollgas zu animieren.
    ich will gar keine superduper künstlerin sein, das ist wirklich nur wenigen von gott gegeben, aber ich möchte bessere resultate erzielen, als ich es jetzt tue!
    also, ab jetzt halte ich mich an ihren rat: scheiß drauf und mach! danke! :D

  24. Blogartikel dazu: “Habe ich das Zeug dazu, gute Fotos zu machen?” | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  25. Hey Martin da fällt mir doch ein Zitat von einem Fußballtrainer ein, dieser sagte „Es gibt kein Talent nur Trainingsfleiß!“ und genau so sehe ich das auch wenn es Spass macht und man gern und viel „trainiert“ ist das talent nicht weit.