kwerfeldein
21. April 2009 Lesezeit: ~3 Minuten

Wer macht das Foto?

„Es ist nicht die Kamera, sondern wer dahinter steht.“ Autor unbekannt

Seit Wochen, nein Monaten denke ich über diesen einen Satz nach. Beim Autofahren, sprechen mit Fotofreunden und ja, beim Fotografieren selbst denke ich darüber nach. Warum? Weil er in mir mehr Fragen aufwirft als Antworten. Weil ich heute nicht mehr sosehr davon überzeugt bin wie vor vielleicht 2 Jahren. Ich habe ihn abgewägt, hin-und-her gedreht, aus 1000 verschiedenen Perspektiven gedacht und reflektiert. Doch eines setzt sich in mir fest: Ich würde ihn heute nicht mehr so „unterschreiben“.

Hören wir ihn uns doch nochmal an:
„Es ist nicht die Kamera, sondern wer dahinter steht.“ Autor unbekannt

Grundsätzlich stimmt ich ihm zu, dem unbekannten Autor. Und gerade in Zeiten, in denen uns die Industrie glauben machen will, dass wir mir der neuesten Kamera und den neuesten Gadgets die geilsten Fotos machen würden – genau in diesen Zeiten tut so ein Satz gut. Er tut uns allen gut, denn er führt uns vor Augen, dass es wichtig ist, „ein Auge“ zu haben. Selbst aktiv zu werden. Zu komponieren – ja, fotografieren zu lernen. Denn wir können die beste Kamera mit den besten Objektiven haben, doch ohne Leidenschaft für das Bild, ohne die Fähigkeit, Stimmungen einzufangen werden wir keine guten Fotos machen.

Aber (jetzt kommt der Teil, der mich seit Wochen beschäftigt)!
Aber!
Aber!

  • Es ist doch auch die Kamera, die das Foto macht und nicht nur, wer dahinter steht, oder?
  • Es ist doch auch das Objektiv, das das Foto macht und nicht nur, wer dahinter steht, nicht war?

Natürlich kann man auch mit dem Handy ein paar gute Fotos machen – klar. Das möchte ich gar nicht in Frage stellen.

Doch zwischen Handy und Kamera – zwischen Objektiv A und Objektiv B gibt es einen Unterschied. Einen Unterschied, den wir nicht ignorieren können.

Mit einem lichtstarken Objektiv habe ich mehr Möglichkeiten, als bei einem weniger lichtstarken. Mit einer Anfangsblende von 1,8 habe ich ein stärkere Unschärfe im Hintergrund als mit 3,5 – und das kann gerade bei Portraits einen gewaltigen Unterschied machen. Mit einer Kamera, die bei hohen ISO-Zahlen weniger rauscht, kann ich auch zu später Stunde noch ohne Blitz fotografieren, was mir bei einer anderen Kamera nicht mehr möglich ist.

Ja, diese Unterschiede werden tendenziell überbewertet und deshalb schreibe ich hier auf kwerfeldein.de so oft von den kreativen Prozessen, vom viel Fotografieren, vom vorwärtsgehen, vom Dranbleiben und nicht Aufgeben. Aber – es gibt auch die andere Seite, wo wir von Qualitätsunterschieden sprechen, die sich beim Fotografieren bemerkbar machen.

Ob ich der Meinung bin, dass wir alle die teuersten Kameras, Objektive und Zubehör brauchen?

Nein, mit Sicherheit nicht. Aber auf diese Frage gibt es meiner Meinung nach auch keine einfache Antwort ;)

Wie seht Ihr das?

Wer macht das Foto?

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61 Kommentare

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  1. Ich vergleiche das immer mit Schumi:
    Wenn ich in einen F1 Boliden gesetzt werde und der Schumi tritt mit einem Golf GTI an, so wird der Schumi dennoch Rundenzeiten hinlegen, die jenseits von meinen liegen werden.
    Andersrum, gib Schumi einen F1 Boliden und er hängt Dich astronomisch ab!
    So ist das auch mit der Fotografie: Das Können ist ausschlaggebend, aber das Werkzeug ist auch ein wichtiger Faktor.

    Anderer Vergleich: Elektriker! Klar kann der auch mit dem 15 Jahre alten Boschhammer seine Arbeit verrichten. Und wahrscheinlich besser und schneller als jeder Hobbyhandwerker. Aber gib ihm den Mercedes (Hilti!) und die Geschwindigkeit und Sauberkeit seiner Arbeit wird enorm sein.

    Und genau so sehe ich das mit der Fotografie. Klar ist ein Objektiv für 2.000EUR ein besseres Handwerkszeug als das Kitobjektiv mit 18-55, wär ja schlimm wenns anders wär!

  2. Die verwendete Technik ist irrelevant. Ohne den Menschen, der seine Idee mit Hilfe der vorhandenen Geräte umsetzt, würden wir das Bild ja gar nicht zu sehen bekommen. Und da ist es eben egal, ob man eine Sinar-, Hasselblad-, Canon-, APS-, PAK-, Pocket-, Disk- oder Minox-Kamera benutzt.

    Nicht das WIE ist entscheidend, sondern DASS das Bild überhaupt gemacht wurde.

  3. Hier muss man mit zwei Sichtweisen herangehen. Ein absoluter Anfänger wird oft einem Profi „unterlegen“ sein, egal wie gut oder schlecht die Ausrüstung ist. Da überwiegt einfach die Erfahrung in der Bildkomposition. Hat man aber ein gewisses Level erreicht spielen die technischen Faktoren immer mehr eine Rolle, besonders für den Profi oder Semi-Profi. Aber Du hast schon recht: Hier gibt es nicht die eine passende Antwort und ich finde das ist auch gut so ;-)

  4. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Kamera, das Objektiv und was sonst noch an Zubehör an der Kamera hängt, setzen den Rahmen der Möglichkeiten, die wir als Fotograf mit handwerklichem und künstlerischem Können ausschöpfen können. Dieser Rahmen kann eben unterschiedlich „groß“ sein, abhängig z.B. von Anfangsblende des Objektivs oder Rauschverhalten der Kamera. Dennoch ist es allein die Aufgabe des Fotografen, diesen gesteckten Rahmen auszufüllen und ein Bild zu komponieren.

  5. Ich kann deinen Bedenken zu diesem Satz recht geben. Mir geht es genauso. Ich höre den Satz immer mal wieder irgendwo und stimme ihm im Grunde zu. Allerdings habe ich auch immer im Hinterkopf den Gedanken: „Hey, so 100%ig stimmt das aber auch nicht, muss ich mich deswegen jetzt schlecht fühlen, weil ich auch das Equipment für wichtig erachte?“
    Ich denke es hat auch etwas mit dem Ziel der Fotografie zu tun. Wenn man Fotos für Stockagenturen macht, kommt man um exzellentes Equipment nicht herum, da die Fotos technischen einwandfrei sein müssen. Betreibt man eher küsntlerische Fotogtrafie für besondere Kunstausstellungen reicht wohl auch eine einfachere Kamera.

    Klar ist, um wirklich gute Fotos zu machen, braucht man den Blick dafür, die Leidenschaft, das Gefühl. Aber das alleine reicht nicht, wenn man das Richtige vor Augen hat und es dann mangels einem 1.8er Objektiv nicht umsetzen kann.

    Meiner Meinung nach ist das wie mit fast allem im Leben: Die Balance zwischen beidem ergibt das perfekte Ergebnis. Weder das Talent, noch das Equipment alleine reichen aus.

  6. um es einfach auszudrücken, der fotograf macht das foto :)
    und bedient sich dabei einem gerät dass es sehr einfach sein kann, schuhkarton mit einem loch und positiv papier drin oder auch mit *schlagmichtot* equipment wo vllt. nur 1% der funktionen genutzt werden.
    das ergebnis ist die vision, die symbiose zwischen fotograf und sein werkzeug :)

  7. moin moin,

    kann Deine Gedanken absolut nachvollziehen.

    Kurz meine Meinung dazu (aber natürlich habe ich auch nicht das Rad neu erfunden):

    Ich mag Bilder in SW mit Kratzern, Rauschen und „Fehlern“
    Ich mag nicht mehr so sehr wie früher die „perfekten hochglanz“ Fotos.

    Wenn es Dein Anspruch ist technisch perfekte Bilder zu machen, dann kann dies natürlich mit der neuesten Technik auch sehr gut gehen. (… ob das Bild eine Wirkung hat, Gefühle ausdrückt etc. kann ich mir natürlich nicht kaufen)

    Mit der Vorstellung von http://www.philmarch-images.fr/ … ist mir persönlich ein Licht aufgegangen. Bestimmt hat hier der Fotograf nicht die schlechtestes Ausrüstung, bestimmt ist hier aber sein persönlicher Stil der Grund aus einem guten Bild etwas besonderes zu machen.

    Ich versuche nicht der „Dauerknippser“ zu sein, sondern mal mit bedacht zu fotografieren und dann ggf. zu Haus im Atelier (also am PC) ei Bild zu gestalten, so zu verändern, daß es mir und wenn möglich auch anderen Menschen gefällt.

    Fazit: Ein bewegendes Bild, kann man sich nicht mit Technik erkaufen. Die Person hinter der Kamera, kann aus einem Bild aber „Kunst“ machen … ich versuche also nicht Fotograf zu sein, sondern eher Künstler. Aber auch hier kann man nicht sagen ob man mit teuren Pinseln „bessere“ Bilder malt als mit günstigen …

  8. Da muss ich an einen Satz aus einem Buch von Scott Kelby denken. „Geben wir Ansel Adams eine 08/15SchrottbilligKamera wird er immernoch Ansel Adams sein und bessere Fotos machen als wir.“ (sinngemäß)…. Recht hat er. In vielen Lebenslagen schieben wir doch die Schuld anderen zu als sie bei uns selbst zu suchen..

  9. es gibt ne einfache antwort, und die lautet: es kommt darauf an ;)

    Es gibt Bereiche in der Fotografie, da ist die Kamera relativ egal, und bei anderen gehts einfach nicht ohne teures equipment.
    Zum Beispiel beim Sport, da braucht man ne schnelle kamera mit schnellem AF und lichtstarke objektive mit ner langen brennweite. Und da wird es sehr schnell sehr teuer.
    Wer das nicht hat, wird auch keine guten Bilder hinbekommen, und wenn er der weltbeste fotograf ist.
    In anderen Fällen wiederum reicht vielleicht sogar eine Kompakte, weil die bei guten Bedingungen ähnliche Ergebnisse erzielen kann wie eine DSLR.

    Es kommt also drauf an, was man fotografieren möchte und ob einen das vorhandene equipment dabei einschränkt.
    Es steht natürlich ausser frage, dass dies meistens nicht der fall ist, und man sich lieber mal was neues kauft anstatt zu versuchen sich mit den vorhandenen möglichkeiten zu verbessert ;)

  10. na ja, die wahrheit liegt – wie so oft im leben – in der mitte. die mischung machst einfach aus! wenn ich ne scheiß-kamera habe, kann ich zwar einiges durch das können „ausbessern“, aber ich kriege nicht das ergebnis hin, wie die kombi „gutes equiqment“ + „gutes können“.
    sehe das 100% wie martin. die technik erlaubt es uns einfach vielfältiger an gewisse sachen ran zu gehen und uns auszutoben. klar hilft es auch keinem, wenn ich ne mörder-kamera und wahnsinns-equiqment habe, wenn ich gar nicht damit umgehen kann!

  11. Irgendwie ein bisschen irrelevant, der Satz, oder? Wenn er so wichtig und richtig wäre, würde wohl ein Name dahinter stehen, und nicht „unbekannt“. Insofern sind deine Bedenken absolut nachvollziehbar.

    Man sollte – sofern man es sich irgend leisten kann – zumindest die Ausrüstung haben, die einen nicht technisch ausbremst, jene Ideen umzusetzen die man hat.

    Viel öfter als an die Grenzen der Kamera stoße ich aber an die Grenzen des Subjekts/der Szene, die abgelichtet werden soll. Das Licht stimmt nicht, man kann nicht die Position einnehmen, die nötig wäre, das Subjekt tut nicht das, was man sich wünscht, es ist irgendwas störendes da, was nicht entfernt werden kann, etc.

  12. Ich glaube, man muss den Begriff „Bild“ in zwei Teilen sehen: zum einen als das BILD, die Idee, die kreative Umsetzung. Die macht der Mensch hinter der Kamera. Aber das technische Bild macht immer noch die Kamera, daran gibt es nix zu rütteln und da kommt es schon auf das „Arbeitsgerät“ an. Wie teuer das ist oder von welcher Marke es kommt, das entscheidet jeder für sich.

  13. Die Technik spielt ganz klar eine Rolle. Allein schon ein Stativ, auf das man manche billigen Kameras gar nicht drauf bekommt, macht in manchen Situationen schon viel aus. Die Knippskisten für 100 € blitzen in fast allen Situationen munter vor sich hin und/oder man hat keine Möglichkeit, auch mal mehr als 1/250 zu belichten (und damit ist der Hintergrund eben tot). Rauschunterdrückung auf den Mini-Sensoren ist auch so ein Thema. Oder einfach der Vergleich zwischen einem 1,8-Objektiv und einem 1,4-Objektiv (bspw. 50mm von Canon) – das eine hat ein Schätzeisen als Fokusmotor, das andere trifft dank USM einfach.

    Wer allerdings einfach Katzen und Blumen abknippst, wird auch mit teurer Technik nicht so viel anfangen können – wobei auch hier eine große Blende ohne viele Kenntnisse vielleicht einiges rausholen könnte.

  14. Moin,

    eine Kamera kann kein Foto alleine machen. Es ist natürlich immer der, der dahinter steht. Wenn ich mich durch die Galerien klickt, sehe ich eine Flut wunderschönen, technisch brillante Fotos. Ein Fav auf Flickr ist schnell geklickt, aber nur wenige Bilder bleiben mir im Gedächtnis.
    Der künstlerische Wert wirkt auf mich marginal- und mich beschleicht das Gefühl, dass es mehr um die technisch perfekte Umsetzung als um den Inhalt geht. An dieser technisch perfekten Ästhetik (von Aufnahme bis Bearbeitung) habe ich mich schon jetzt sattgesehen und ich denke nicht selten „Wow, der macht aber gut Fotos“. Klicke weg. Und es bleibt nichts Inhaltliches hängen.
    Ein wirklich gutes Motiv, ein Foto das eine Message transportiert braucht nicht unbedingt ein teures Equipment.

    Ich züchte und pflege seltene, kleine Zierfische- die ich fotografiere und inzwischen sogar ein paar Bilder in Zeitschriften geprintet werden. Und in der Tat kommt man ohne gutes Makro, ohne hochwertige Kamera, ohne 2,3,4 entfesselte Blitze nur sehr schwer und mit Glück an ein excellentes Foto. Da geht es aber mehr darum ein Tier/ein Gegenstand so attraktiv wie möglich darzustellen… ob das einen künstlerischen Mehrwert hat, bleibt mal dahin gestellt.

  15. @Marco hat recht: Es kommt darauf an. Und kommt es auf das Motiv und die Umgebungsbedingungen an, welches ich fotografieren möchte. Es gibt drei Faktoren, welche die Notwendigkeit einer besseren Kamera je nach Ausprägung zwingend erfordern: Geschwindigkeit, (Nicht vorhandenes) Licht und Entfernung. Bei allen drei helfen gute (insbesondere Lichtstarke) Objektive und bei der Geschwindigkeit ist noch die passende Kamera (AF-Geschwindigkeit + Serienbildfunktion), evtl. auch noch bei dem Licht (ISO-Zahl) entscheidend. Die meisten Bereiche, die ich fotografiere haben mindestens zwei dieser Probleme und erfordern ordentliche Technik. In anderen Themenbereichen sieht das komplett anders aus. Da passt der Blogartikel dazu, den ich gestern geschrieben habe: http://blog.happyarts.de/2006/fotos-science-baskets-usc-heidelberg

    Markus

  16. Ich denke beides ist wichtig die Kamera und wer dahinter steht und beides beeinflusst sich gegenseitig.

    Vergleichen wir das ganze mal mit dem Musik machen/Schlagzeug spielen. Da habe ich schon sehr oft die Erfahrung gemacht das ein anders Schlagzeug mit anderen Sounds mich dazu bewegt andere Sachen zu spielen. Selbst wenn man das gleiche Set spielt aber Besen statt Stöcke verwendet spiel man plötzlich ganz anders.
    So ist es auch bei der Fotografie. Mit meiner Holga mache ich andere Bilder wie mit meiner Canon. Oder mit meinem Fisheye denke ich anders über das Bildergebnis nach wie mit meiner 50er Festbrennweite.

    Also die Kamera bzw. die Möglichkeiten/Einschränken die ich dadurch habe inspirieren mich und so auch das Bild das ich damit mache.
    UND jeder andere würde mit meiner Kamera ganz andere Bilder machen wie ich. Der eine besser der andere nicht ganz so gut. Was auch wieder damit zusammenhängt wie diese Person zum Fotografieren steht und was sie alles darüber weiss.

    Grüße vom Bob

  17. Für den Profi bedeutet eine gute Kamera eher, dass er sich mehr auf sie verlassen kann und sie ihne auch bei Regen, Kälte, Hitze, Sand etc. nicht im Stich lässt und dass die Bildqualität für größere Abzüge reicht.
    Künstlerisch nehmen sich die Kameras nicht viel.

  18. Salve, so wie man mit einem schlechten Radio die beste Musik, oder wichtige Informationen empfangen kann, ist es möglich mit einer einfachen Knipse den Killershot zu machen.

    Manchmal sehe ich auf flickr Fotos von Leuten, die mit einer über 5000 € teueren Ausrüstung nette Familienfotos mit persönlichem Erinnerungswert einstellen. Ein schönes Beispiel war ein Fotograf aus einem Ölstaat, der seine Kinder am Strand mit der Mark 5 und dem Top Fisheye ablichtete. Das Tragen dieser gewichtigen Ausrüstung bei der Hitze hätte er sich sparen können, und stattdessen vielleicht eine wasserdichte Einwegkamera verwenden sollen. Ich nehme aber an, er hatte einen angestellten Träger dabei.

    Klar braucht ein Fotograf, der Bilder verkaufen will ein gerüttelt Maß an Technik. Doch auch da gilt: weniger ist manchmal mehr.

  19. Ich sehe das auch differenzierter. Ich denke ganz wichtig ist, ob man den Blick fürs Motiv hat. Hat man den nicht, dann kann man auch mit einer 5000 Euro Ausrüstung nichts mehr rausreissen. Dazu kommt, wenn ich so absolut keine Ahnung habe von dem technischen Hintergrund beim Fotografieren (Blende, Brennweite, Belichtungszeit usw.)wird mir auf Dauer mein Blick fürs Motiv und auch keine noch so tolle Kamera weiterhelfen.

    Dann kann man klar gute Bilder mit einer Kompaktkamera machen, aber die kommt halt irgendwann an ihre Grenzen, sobald ich z.B. mit dem Schärfeverlauf spielen möchte. Auch bei der Belichtung bin ich auf die Kamera angewiesen, weil man bei den Wenigsten (kann man das überhaupt bei den Kompakten?) eine Belichtungskorrektur machen kann. Ich kann das Ganze nur über die Programme ein wenig beeinflussen. Fotos, wie ich sie im Naturbereich mache, das wird schwer sein mit einer Kompakt-Kamera.
    Auch weiss ich mittlerweile, dass es riesengrosse Unterschiede bei den Objektiven gibt. Ich habe festgestellt, dass es durch aus leichter ist mit einem lichtstarken Objektiv zu fotografieren, gerade wenn man ein Stativverweigerer ist wie ich. ;-) In vielen Situationen reicht mir tatsächlich das Kitobjektiv, aber ich greife momentan immer öfters zu meinem bisher einzigen lichtstarken Teil meiner bescheidenen Ausrüstung.
    Ich bin aber schon der Meinung, dass es ab einem bestimmten Ausrüstungslevel kaum noch ein Unterschied gibt. Ob es dann das teure Nikon-Objektiv sein muss oder ob das vergleichbare, wesentlich billigere Tamron-Objektiv gleiche Ergebnisse erzielt, das ist dann wohl eine Glaubensfrage. Und da sage ich mir dann schon, dass Technik alleine niemals ein gutes Bild erzielen kann. LG Frau Zausel

  20. Warum die vielen Worte?

    Q = Bildqualität
    F = Können Fotograf (%)
    K = Kameraqualität (%)

    Q = F*K

    Ein paar Schlussfolgerungen aus dieser revolutionären, nobelpreisverdächtigen Erkenntnis:
    – Für ein brauchbares Bild müssen beide Faktoren einer gewissen Grundqualität entsprechen
    – Auch der beste Fotograf profitiert immer noch von der Qualität der Kamera
    – Einem miserablen Fotograf hilft auch die beste Kamera nichts
    – Die besten Bilder wird der beste Fotograf mit der besten Kamera machen

  21. Vielleicht sollte man den Satz ganz anders betrachten?
    Klar sollte ein Profifotograf in der Lage sein aus einer Mittelklassekamera mehr rauszuholen an Bildqualität als jemand der zum ersten Mal in seinem Leben überhaupt eine Kamera in den Händen hält (wenn nicht ist der Anfänger endweder ein extremes Naturtalent oder der Profi nicht wirklich so toll wie der Name sagen will – oder beides).
    Natürlich kann ich mir als einfacher Hobbyknipser die schönsten Gegenden suchen und da schöne Bilder machen – und natürlich wird das Resultat in irgendeiner Form auch immer von der verwendeten Kamera und dem verwendeten Objektiv abhängen mit der einfachen „Agfa Klack“ mit 35mm Festbrennweite wird es extrem schwer (um nicht zu sagen unmöglich) eine Teleaufnahme zu machen andererseits kann ich natürlich mich auch hinstellen mir die teuerste Ausrüstung kaufen und dann nur die 35mm Brennweite benutzen – auch für Aufnahmen bei denen mein Tele eigentlich die bessere Wahl gewesen wäre.
    Insofern begrenzt natürlich die gewählte Kamera schon die Möglichkeiten.
    Andererseits kann ich natürlich mit derselben Agfa-Klack auch ein prima 35mm geeignetes Motiv auswählen und ein 1a Bild erhalten während der Typ mit der super teuren Kamera vom selben Ort ein völlig idiotisches Bild mit der 35er Brennweite macht weil er einfach den Bildschnitt falsch wählt.

    Letztendlich liegt es aber an dem Typen hinter der Kamera, sein Werkzeug so gut zu kennen, dass er die Grenzen desselben einschätzen kann und sich im Rahmen der Grenzen des Werkzeuges bewegen.
    Oder um nochmal auf die Handwerker im Allgemeinen zurückzukommen – wenn ich einen Handwerker bitte mir einen Schraubendreher zu leihen weil ich eine der Schrauben meiner Brille kurz festziehen möchte würde ich den glaube ich etwas schief ansehen wenn der gleich mit dem Akkuschrauber für mehrere tausend Euro käme…
    Und genauso kann die Wahl zwischen mehreren Fotoapperaten für den kleinsten und kompaktesten ausfallen, wenn meine Transportmöglichkeiten begrenzt sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich für meine DSLR mit samt großem Tele entscheide, wenn ich eine Skatetour mache ist ziemlich gering – nicht weil die große die schlechteren Bilder liefert oder begrenzter ist als die kleine kompakte. Sondern weil ein Rucksack von total vielleicht 10 kg bei einer Skatestrecke von 50km doch etwas unhandlich wird. Klar heißt das auch, dass ich dann bei einigen Bildern darauf verzichten muß sie zu machen, weil sie einfach den Rahmen meiner kleinen kompakten sprengen – der kann ich kein 300mm Tele verpassen in dem ich meine Brille vor die Linse halte – aber ich kann in dem Rahmen in dem sie arbeitet gute Bilder machen, vielleicht keine die ich hinterher auf Kinoleinwandgröße vergrößern kann aber immerhin welche die für mein Fotoalbum durchaus reichen und nicht zwingend schlechter sein müssen als das was ich mit der großen aus dem Bild rausgeholt hätte (bei gleicher Brennweite aber manuell möglicher wahl von Blende und Belichtungszeit) – während einiges andere einfach nicht möglich sein wird, Schärfentiefebereich ändern durch eine andere Blende z.B.

  22. Ich denke das ist der falsche Ansatz! Ich ignoriere solche Sätze … auch Sätze wie „boah die Kamera macht gute Fotos“. Geh doch mal von folgendem Ansatz aus:

    Was ist ein gutes Bild?

    Ist es gut, weil es technisch perfekt, brilliante Farben, keine optischen Fehler zu sehen sind?

    Oder ist ein gutes Bild nur subjektiv zu erfassen? Mein Fotomeister hat folgendes dazu angemerkt:

    Wenn du ein Bild malst, dann macht der Pinsel nicht das Bild. Du wählst den richtigen Pinsel als Werkzeug für den Pinselstrich, der für dein Bild erforderlich ist.

    Das gleiche gilt doch auch fürs Fotografieren. Du wählst die Kamera für dein Bild, du wählst das Objektiv für dein Bild, du wählst die Einstellungen für dein Bild und du wählst das Bild. Und wenn du das Bild gut findest, ist es gut!

  23. Bei gleichen technischen Rahmenbedingungen erschafft immer das Talent / Können das „bessere“ Bild. Wobei es leidlich ist zu diskutieren, was denn nun ein „besseres“ Bild ausmacht.

  24. Für mich zählt letztendlich immer nur das Bild was am Ende rauskommt…

    Ob es mit einem Handy, einer Digicam oder einer teuren DSLR eingefangen wurde.
    Deswegen finde ich auch Flickr Gruppen wie „iPhone Photos“ so schwachsinnig.
    Natürlich muß man dazu sagen, daß man mit der teuren/guten Kamera mehr kreative Möglichkeiten hat. Diese Möglichkeiten machen aber ein gutes Foto von ner Handy-Knippse nicht schlechter.

    Was man auch nicht vergessen sollte, ist der dritte Faktor: Die Software mit der man das Bild nachbearbeitet, und in wie weit der Fotograf die Möglichkeiten der Software beherrscht.

    viele Grüße

  25. Es gibt sogar Fälle, wo die achso hochgelobten teuren dSLRs nicht die Richtige Wahl sind:
    1.) Wenn man sehr nah ans Subjekt muß (< 2 cm).
    2.) Wenn man eine nahezu lautlose Kamera braucht.
    3.) Wenn man weniger Glas mitschleppen kann, und doch eine hohe Brennweite braucht (dann eben nur im Equivalent zu KB).
    4.) Wenn man bei wenig Licht doch sehr viel Schärfentiefe braucht und nicht länger belichten kann wegen Bewegung.

    Schon mal drüber nachgedacht, was der Satz über Webcams und andere automatische Kameras aussagt? Oder Catcams? Hehehe.

  26. Ich denke auch das die Technik im Grunde keine Rolle spielt. Wenn ein Bild gut komponiert, technisch gut umgesetzt ist, eine Botschaft sowie Stimmung transportiert und anspricht ist es dem Betrachter wurscht ob da ein wenig Bildrauschen zu sehen ist. Oftmals machen diese vermeintlichen Bildfehler den eigentlichen Charme eines Bildes aus. Wenn man nur mal bei flickr vorbeischaut, stellt man schnell fest das viele wirklich gute Fotos mit Kompaktknipsen gemacht wurden.

  27. Kamera und Objektiv sind Werkzeuge, die der Fotograf benutzt, um damit seine Vision und Kreativität umzusetzen. Es ist ein Zusammenspiel, ein Zusammenwirken von Vision und Werkzeug. So wie ein Maler eine Leinwand und Ölfarben oder einen Malblock und Buntstifte benutzt. Ich kann mit einem Pappkasten Kunstwerke erschaffen (Lochkamera) und kann mit einer 10.000 Euro teuren Kamera ein Foto machen, das von der Qualität her nicht zu unterscheiden ist von der Aufnahme einer 100 Euro Kamera. Wenn der Fotograf es nicht versteht, sein Werkzeug kreativ zu nutzen – egal ob es sich dabei um eine Lochkamera oder eine DSLR handelt – können keine Bilder von bleibendem Wert entstehen.

  28. noch ein Nachtrag zu meinem Kommentar: Martin, du schreibst, dass man mit lichtstärkeren Objektiven mehr Möglichkeiten hat. Hier kommt nun die Kreativität ins Spiel: Wie gelingt es mir, mit einem weniger lichtstarken Objektiv gute Fotos zu machen? Wenn sie nicht scharf werden, dann bewege ich mich eben mit der Kamera. Die technische Unterlegenheit nutze ich kreativ – und vielleicht gelingen auf diese Weise atmosphärische Fotos, die viel besser die Stimmung widerspiegeln als gestochen scharfe mit einem lichtstarken Objektiv. Die Technik darf nie die Kreativität ersetzen. Im Gegenteil: Mangelndes Equipment regt die Kreativität an. Man muss aktiv nach Lösungen suchen, anstatt sie durch Technik zu kompensieren.

  29. Ich denke diese Aussage stimmt noch immer, heute wie vor X Jahren, der Unterschied zu damals ist allerdings, dass einem die Technik vieles abnehmen kann und somit eine zumindest aus technischer Sicht optimale Aufnahme erheblich leichter fällt. Aber wie wir ja alle wissen, muß ein tolles Foto nicht zwangsläufig auch technisch perfekt sein ;)

  30. ohne mir jetzt die ganzen Kommentare vor mir durchgelesen zu haben, finde ich es ein wenig sinnlos irgendwelche Zitate ohne den Hintergrund des Ausspruches oder den Zusammenhang zu kennen zu diskutieren … das ist dann irgendwie so, als wenn man im Trüben fischen will. Vielleicht war im Orginal Zitat noch ein Satz der Relativierung oder unter Berücksichtigung gewisser Umstände angehängt. Ich denke es gibt keine absolute Bedrachtung oder Sichtweise … jeder muss das für sich selber ausmachen.
    Meiner Meinung findet die einzige Begrenzung der Kreativität durch uns selber statt.
    bis denne danne :o)

  31. Es gibt keine Antwort. Oder es gibt viele Antworten. Je nachdem wie du es sehen magst.

    Ich sehe es eigentlich so wie du, wenn ich mir das durchlese. Ich bin auch immer wieder mit Leuten angeeckt, die mir auch vorgeworfen haben, man könne doch mit Handys tolle Fotos machen.

    Natürlich macht die Ausrüstung nicht automatisch ein gutes Foto. Ebenso kann man den perfekten Moment vielleicht mit einem Handy einfangen – und das sogar noch gut – da tut aber sicher auch die Bildbearbeitung ihr übriges. Dennoch bringt eine teuere Ausrüstung nichts, wenn man keine Ideen hat, wie man ein Bild gestalten könnte. Wenn man kein Faible dafür hat, kein Auge. Und ich denke, es geht ums gestalten. Klar, super, wenn dir was tolles passiert – und du genau in dem Moment deine Kamera mit allen richtigen Einstellungen griffparat hast. Aber hallo, wie oft kommt das vor (oder mache ich was falsch?)?

    Aber von dem allem mal abgesehen:
    Fotos sind eh Geschmackssache. Ob ein Foto für jemanden was „hat“ oder nicht, das liegt an jedem einzelnen. Und das ist auch gut so. Es gibt sicherlich eine Grundtendenz und man sieht einigen Fotos an, ob sich der Fotograf Gedanken dazu gemacht hat oder ob einfach drauflos geknipst wurde.

    Ach Mensch, da hast was angeschnitten… jetzt grübel ich bestimmt noch den ganzen Mittag drüber…

  32. Der Satz ist etwas radikal :-) Ohne Technik geht es natürlich nicht und je besser die Technik, desto leichter ist es auch ein technisch perfektes Foto zu machen. Aber etwas was die Technik nicht kennt ist die Emotion. Und die gehört zu einem guten Bild einfach dazu. Und dafür ist zum großen Teil immer noch der Fotograf verantwortlich.

  33. @kuminamoya Bildqualität wird in Quadratprozent gemessen? Ein 10000%² gutes Bild würde ich auch gern mal machen. ;D (just kidding)

    Ich denke, Christoph (und dessen Fotomeister) treffen den Nagel auf den Kopf. Es geht nicht darum, der Kamera einen niedrigeren Rang zuzuordnen, als dem Fotografen – es geht, genau genommen, gar nicht um die Kamera. Die Kamera ist Werkzeug, Mittel zum Zweck. Wenn du nur einen Schraubendreher hast, aber die Vision hast, ein Loch zu graben, dann brauchst du schlichtweg ein anderes Werkzeug. Es ist ob dem Fotografen zu erkennen, welches Werkzeug das richtige für seinen Zweck ist. (Es sei denn, natürlich, die Wahl des ‚falsche‘ Werkzeuges ist Bestandteil des Projektes, der Kunst)

    Eine andere Ebene des Satzes bezieht sich auf das geschaffene Bild: Wenn ein Bild gut ist, dann nicht wegen der Kamera, sondern wegen des Fotografen. Ein Bild ist gut, wenn eine Idee unter den für die Umsetzung richtigen Umständen mit den für die Umsetzung richtigen Mitteln gemacht wurde – alles ganz klar nicht Aufgabe, Sinn und Zweck einer Kamera. (Ich im Ferrari komme auf einer Drag-Strecke übrigens bestimmt schneller im Ziel an als Schumi im Trabbi, um den ersten Kommentar aufzugreifen, aber auch blinde Hühner trinken ja bekanntlich mal ein Korn. Wie war das, the right man in the wrong place can make all the difffference in the world. ^^ — Aber schnell ein Foto gemacht zu haben ist ja nicht der Anspruch der Fotografie.)

  34. Ich kann das voll unterschreiben, denn allzu oft kann ich mit meiner Bridge Kamera einige Ideen nicht umsetzen, weil sie einfach an ihre Grenzen gerät und zwar genau in den beiden Punkten, die du gennant hast: Blende, ISO und Sensor (Bildrauschen). Zum Lernen war sie okay, aber die Grenzen sind langsam erreicht.

  35. Im Gegensatz zu deinem Ausgangssatz kann ich diesen Artikel wunderbar unterschreiben! ;)
    Bin selbst zwar nur ein gerade so brauchbarer Hobbyfotograf, aber das heißt nicht, dass ich keine Meinung zur Fotografie und den damit verbundenen Schwierigkeiten (und auch Möglichkeiten) habe.

    Also: Recht hast du!

  36. Man sieht ein gutes Bild und sagt: „Boah! Das ist ein tolles Foto!“

    Warum ist es so toll? Weil der Fotograf mit dem Equipment, welches ihm *in dem Moment* zur Verfügung stand, und seinem Können das Optimum aus der Situation heraus geholt hat.

    Das bedeutet, der Fotograf kennt sein System, er kennt die Grenzen seiner Ausrüstung und weiss auch ganz genau, was seine Kamera mit dem Zubehör zu leisten imstande ist. Gepaart mit dem Wissen, dem Talent und dem Können des Fotografen ist dann dieses einmalige Bild entstanden, von dem man dann sagt: „Boah! Das ist ein tolles Foto!“
    Hätte der Fotograf zu dem Zeitpunkt eine andere Kamera, ein anderes Objektiv und vielleicht kein Stativ zur Hand gehabt, dann hätte er zwar das Foto sicher auch geschossen. Wahrscheinlich aber nicht so, wie bei den optimalen Voraussetzungen.

    Von daher hat die ganze Sache doch einen kleinen Denkfehler:
    Das Superfoto wäre gar nicht erst entstanden, hätte nicht der Fotograf sein Wissen und Können eingesetzt, um gerade dieses Topbild zu schiessen. Ansonsten würden wir das optimale Foto ja gar nicht kennen.

  37. Der Fotograf macht das Foto und wird dabei durch gutes Equipment unterstützt. Viele Fotos werden erst durch entsprechendes Equipment möglich. Ein Supermakro-Objektiv zu haben, bedeutet noch lange nicht das der Fotograf auch ansprechende Fotos damit hin bekommt.

    Fakt ist, je mehr Equipment ich für verschiedenste Einstellungen habe, desto kreativer kann ich an die Sache rangehen. Was jedoch dabei herauskommt liegt weiterhin beim Fotografen.

    Ein schönes, mit einer Kompakt- oder Handykamera geschossenes, Foto könnte mit einer besseren Ausrüstung eion noch schöneres Foto sein.

  38. Ich muss pixelboogie recht geben. Bisher ist eigentlich niemand richtig auf die Bildbearbeitung eingegangen.
    Man kann „langweilige“ Bilder, mit flauen Farben, wenig Kontrast usw schießen.
    Meine Meinung ist: Kennt man sich gut mit zb Photoshop aus, kann man auch ohne viel Können in der Photographie super Bilder „machen“.
    Außerdem finde ich, dass man heutzutage Bildern nicht mehr „trauen“ kann, sofern sie aus einer digitalen Kamera kommen. Bei diesen Bilder kann man sich nicht mehr sicher sein, ob sie nicht bearbeitet worden sind oder nicht.
    Aus diesem Grund fange ich auch wieder an mit meiner analogen Spiegelreflexkamera zu fotographieren.

  39. Aus meiner Sicht, ist eine Kamera ein Werkzeug. Der Fotograf selber hat Vorstellungen, wie das Foto werden soll und was er dafür machen muss. Nun liegt es an der Kamera (und dem Objektiv), ob sie zu dem überhaupt fähig ist.

  40. Man kann diesen Satz auch anders lesen. Nehmen wir an wir haben 2 identische Fotos, Technik gleich u.s.w. Das eine ist von mir das andere von einem berühmten Fotografen.
    Nur mal so als Gedankenansatz.

  41. Equipment wird immmer als absolute Größe angesehen, in schlimmen Fällen sogar als Statussysmbol. Man muss es als relative Größe begreifen. Wer ein Bild im Kopf hat, weiss auch welches Equipment er dazu braucht. Ansel Adams hätte sich keinesfalls mit einem Schuhkarton zufrieden gegeben. Ein Perfektionist wie er weiss ganz genau, was er braucht um ein Bildergebnis zu erreichen. Und wenn er eine Großformatkamera mitten in die Wüste schleppt, dann hat er seinen Grund dazu. Wenn das, was er sich vorstellte mit Kleinbild ginge, könnte er sich den Aufwand ja auch sparen.

    Das Problem bei den meisten Fotografierenden ist, dass sie zu wenig Bildideen im Kopf, aber dennoch eine zu gute Ausrüstung in der Vitrine stehen haben und nicht wissen, was sie damit anfangen sollen. Und viele Betrachter machen den Fehler, als erstes nach der Ausrüstung zu fragen, mit der dieses oder jenes Bild geschossen wurde. Dabei ist das komplett nebensächlich, wenn man sich für Fotografie interessiert. Das wird erst wichtig, wenn man sich vorrangig für Fototechnik interessiert.

  42. Technik ist meiner Meinung nach ziemlich irrelevant. Aber ich habe dennoch eine DSLR. Widerspricht sich das? Ich denke nicht. Denn es ist nunmal leider so, dass man als Photograph nur dann erstgenommen wird, wenn man mit der Technik arbeitet, mit der die meisten Leute in dem Business zu Gang sind. Sonst kann ich allerhöchstens als Künstler wahrgenommen werden. Und dabei habe ich doch ein paar meiner imho besten Bilder tatsächlich mit einer Plastik-Lomo gemacht. Sogar mit dem Handy habe ich schon tolle Photos aufgenommen. Es geht im Grunde mit jeder Kamera, aber die Referenz eben das, was die Masse der sich selbst und sich gegenseitig ernstnehmenden Leute macht. Leider.

  43. Thomas, ich sehe das nicht unbedingt so. Ein bescheidenes Bild wird auch durch Anwendung von Bildbearbeitungskniffen nicht zwangsläufig ein gutes Bild, sondern primär erst einmal ein bearbeitetes, bescheidenes Bild. Prinzipiell denke ich auch, dass eine gewisse Grundmenge an Bearbeitung zum Entwicklungsprozess eines Fotos dazu gehört. Wenn du analog schießt, nimmst du darauf bereits Einfluss bei der Wahl des Films (nicht nur wegen der Empfindlichkeit, sondern auch wegen der Farb- und Kontrastwiedergabe) und ferner auch während des Entwicklungsprozesses. Nachbelichten und Abwedeln sind ja nun einmal traditionell analoge Techniken. Wenn du deine Filme selber entwickelst, kannst und wirst du damit Einfluss auf die Entwicklung nehmen – oder du überlässt diese dem Fotolabor deines Vertrauens, aber auch das ist dann ein indirekter Eingriff in die Bildwirkung.
    Du merkst, ich tue mich mit deiner Aussage über das Vertrauen in digitale Bilder schwer – RAW-Bilder (also digitale Negative) werden ebenso entwickelt wie Filme, lediglich die Werkzeuge sind anders. Sogar die Unscharfmaskierung ist eine analoge Technik, Retuschier wird analog mit Pinsel und Skalpell. Wo fängt dann also nicht vertauenswürdige Bearbeitung an? Ich meine, Negative kann ich ebenfalls scannen, ein UFO hineinbasteln und dann auf Papier belichten, oder? :)

    Is aber alles ein wenig off topic, fürchte ich – ‚tschuldigt für das.

  44. der fotograf bestimmt den bildaufbau, das motiv, schärfe, usw. um seine gedanken umzusetzen benötigt er technik. besitzt diese nicht alle möglichkeiten, die für das gewünschte bild nötig sind, kann der fotograf nur einen kompromiss, oder gar kein bild machen. besitzt der fotograf dank der technik, die ihm zur verfügung steht alle, wirklich alle möglichkeiten, liegt es an ihm, wie er sein bild gestaltet.
    der mensch hat also eine mehr oder weniger große freiheit der bildgestaltung, je nach eingesetzter technik. die frage ist daher am ende nur, konnte er alle seine wünsche umsetzen.

    ein guter fotograf sollte die grenzen und möglichkeiten der technik und auch der nachbearbeitung kennen, damit er gezielt aus diesen schöpfen kann. dann macht auch er das gute foto und nicht die technik.*

    *ausgenommen sind menschen, die permanent nur presets verwenden. ;)

  45. Scott Boune: 90% of all cameras are better than 95 percent of all photographers. In der Regel sind doch Bildidee, Technikbeherrschung und Gestaltung die Dinge, die dem erfolgreichen Foto im Weg stehen. Dafür kann die Kamera nix.

    Daumenregel:
    Einzelne gute Bilder –> Equipment hilft.
    Konsistent gelungenes Portfolio –> der Fotograf ist ein Könner.

    Die Nummer mit der Arbeitsblende 1.4 vs. 3.5 halte ich für ein klein wenig Augenwischerei. Ein Portrait bei dem das Gesicht freigestellt ist wirkt auch gut – stimmt. Geringe Schärfentiefe stellt jedes Gesicht überall frei – stimmt auch. Aber Gesichter freistellen geht eben auch im ‚pre-processing‘. Ja, die Augen scharf und Ohren wie Nasenspitze unscharf, das geht so nicht (wurde in der Geschichte der Fotografie aber auch gerne mit dem Tilt der Kamera / des Objektivs getürkt, lange bevor es lichtstarke Optiken gab; zur Not auch gerne per tilt in der Dunkelkammer, oder per Doppelbelichtung mit Masken).

    Burst-Modus, Tilt-Shift-Objektiv, große Offenblende, Lensbaby, TTL-wireless-Blitz, Full-frame-DSLR, L-Objektiv – all diese Werkzeuge mögen hin und wieder zum gelungenen Foto beitragen. Ob es dieses Zeugs war, dass die Fotos von Helmut Newton, Eugene Atget und Henri Cartier-Bresson weltberühmt gemacht hat?

  46. Als Musiker würde ich das so erklären: Der Spruch stimmt auf eine gewisse Art und Weise schon. Denn der Mensch hinter der Kamera (hinter dem Instrument) bestimmt die kreative Richtung, und nach der hat er sich eben auch das Equipment ausgesucht. Und bei einem begabten/erfahrenen Menschen ist es dann nicht die „beste“ Kamera, das „beste“ Objektiv, das „geilste“ Instrument, sondern immer das Zeugs, das zu dem Menschen passt. Das kann dann billig oder teuer gewesen sein…

  47. @Thomas bzw. Markus,

    ich sehe das auch eher so wie Markus. Also ich finde nicht, daß Bildbearbeitung etwas negatives ist, im Gegenteil, Sie ist ein sehr wichtiger Teil des kreativen Prozesses. Das ist doch eigentlich genau das, was die digitale Fotografie ausmacht. Ansonsten müßte man diesen Blog nicht lesen ;) – der heißt ja schliesslich „…Digitale Fotografie lernen…“

  48. Natürlich kann man aus einem schlechten Foto nicht wirklich ein Spitzenfoto machen, aber mit ausreichend Kenntnissen kann man auch weniger gelungene Fotos zu neuem Glanz verhelfen.

    @Thomas: Zum Thema das man „heutzutage“ Bildern nicht mehr trauen kann: Das war auch zu analogen Zeiten schon so. Fotomontagen gibt es schon fast so lange wie es Fotos gibt, nur ist es durch die Digitaltechnik etwas einfacher und für jedermann zugänglich geworden.

  49. mhm. ich sage mir immer, dass ich einfach das beste aus dem was ich habe rausholen muss. ich frage mich dann wenn ich ein bild mache: was kann ich besser machen? wie würde ein richtiger profi das motiv angehen (mit meiner kamera und meinen linsen). aber ich mache die bilder auch nur für mich. just for fun.
    wenn ich bilder gewerblich machen müsste, würde ich das auch nur mit dem besten vom besten machen. weil dann wird man auch mit den besten verglichen!

  50. Ich danke, das Thema „Bildbearbeitung“ ist noch mal dazu was ganz anderes… was zwar grob mit dem ganzen Thema zu tun hat aber gesonderte Betrachtung verdient.

    Ich wünschte, Martin würde einen Blogbeitrag schreiben der genau so aufgebaut ist wie dieser hier: Die provokontante Frage in den Raum gestellt, nur diesmal:

    „Ein mittelmäßiges Bild wird durch Bildbearbeitung kein gutes Bild“…. Wirklich?

    Ich habe da manchmal so meine Zweifel. Es gibt Bilder, die sehe ich und denke „Wow!“

    Dann sehe ich das Original.. Kurz gefasst: Das Ding hätte ich noch auf dem Kamerdisplay gelöscht.

    Da kommt man schon ins Grübeln.

    Fragt man dann manche Fotografen, die eben noch oben genannten Spruch vehement verteidigten dann aber dieses Phänomen der wundersamen Bildverbesserung vollbracht haben bekommt man zur Antwort: „..jaaa, das Bild war schon an sich gut.. im Kern! Man musste es nur noch herausschälen!“

    Soso. Da werden die Grenzen dann aber arg fliessend. Was ist noch authentisch, was nicht? Ich persönblich habe da kein Problem damit ein Bild, sofern geeignet, etwas „aufzupeppen“, aber manchmal kommen mir manche Kandidaten doch etwas „scheinheilig“ vor.

    Also analoge Fotografie.. nun ja, da hat man damals auch schon gewaltig getrickst. Wer sich mal die „alten Meister“ durchliest was die da teilweise für einen Aufriß in der Dunkelkammer betrieben haben.. da fragt man sich schon, wo das „edler“ oder „authentischer“ sein soll. Ausser, dass die noch gebeugt über diversen Schalen und anderer Ausrüstung „richtig“ arbeiten mussten.

    Was die Ausrüstung angeht: Der Spruch im Beitrag ist auch mehr so grundsätzlich zu verstehen, würde ich sagen. Meistens kann ich mich gewaltig verbessern, wenn ICH mich fortentwickle, was das erkennen (fundamental!) von Motiven angeht, dann den optimalen Bildaufbau usw. Ein Fortschritt in meinen persönlichen Fähigkeiten wirkt sich wesentlich stärker aus als ein entsprechender Fortschritt in meiner Ausrüstung.. zumindest in der Regel.

    Es kommt halt ganz auf das Motiv daran und auf die bezweckte Aussage.. für manche Sachen ist eine Lomo, aber auch ein Handy gut geeignet. Ich habe einen meiner liebsten Schüsse meines Nachwuchses hier mit meinem Handy gemacht.. gut, fällt eher unter die Kategorie „Schnappschuß“, aber das Teil hatte nunmal einen Vorteil, es war in der Situation einfach „zur Hand“ wo ich wohl kaum eine Kamera am Körper getragen hätte.. und konvertiert nach S/W sah das ganze sogar ganz gut aus!

    Es war dann zweifelsohne die richtige „Ausrüstung“.. halt für den spezifischen Moment und Zweck! Andere Konstellationen sind leicht vorstellbar.

    Umgekehrt muss wohl der Makro-Fotograf für Fotos auf Weltniveau da wohl schon mehr investieren… oder der Wildlife oder Sportfotograf.. Könnte ich mir zumindest vorstellen, ist momentan nicht so mein Metier. Da kann der Könner auch nix mehr ausrichten, wenn ihm die Brennweite bei weitem fehlt und das Motiv für ihn unerreichbar weit weg ist.

    Trotzdem: Der Spruch ist schon so aufzufassen, dass unsere Bilder in der Regel besser werden, wenn WIR uns weiterentwickeln… und nicht wie manche, die jährlich ihre Ausrüstung durchtauschen.. Kann ja jeder gerne tun, nur die Fraktion die das in der Erwartung macht „DAMIT werde ich dann die Hammer-Bilder schießen“ wird dann doch jedesmal entäuscht werden.

  51. Schlussendlich entscheidet der Fotograf mit welcher Kamera und mit welchem Objektiv er das Foto schiesst. Aufgrund der Situation die er gerade vorfindet. Er entscheidet sich für eine kleine oder grosse Blende. Und er entscheidet wann er abdrückt.
    Ich kann mich noch erinnern, als ich meine erste 20D in Händen hielt und die ersten paar Fotos machte war ich total frustriert. Teure Kamera und schlechtere Bilder als aus einer Kompakten. Die Kamera und das Objektiv sind Hilfsmittel die das Bild festhalten. Und der Fotograf bestimmt wie das im rahmen der technischen möglichkeiten geschehen soll.

    Für mich passt dieses Zitat aus unbekannter Quelle. Und ich denke ich werde keine schlaflosen Nächte deswegen haben =)

  52. Wow! So viele Kommentare und allmählich scheint alles gesagt.

    Dennoch:
    Ohne den Fotografen kann die Kamera nichts. Sie ist ein hilf- und nutzloses „Ding“, dem erst durch die Bedienung Funktion („Können“) verliehen wird.

    Und wie einige Vorkommentatoren schon sagten:
    Der Fotograf wählt sein Werkzeug!
    Niemals kann die Kamera es umgekehrt tun. Damit liegt es für mich nahe, dem unbekannten Autor stärkstens beizupflichten.

    Martin Gommel:
    Wäre für solch rege Kommentare nicht mal eine Statistik angebracht – zur Übersicht über Meinungs-Tendenzen? ;)

  53. HAllo MArtin,

    das ist doch mal eine Frage die sich jeder zwangsläufig irgendwann mal stellt.
    Meiner MEinung nach kommt es heutzutage vor allem darauf an wie gut man mit Fotoshop umgehen kann. ICh kenne Leute die lassen ihre Kamera einfach auf Vollautomatik laufen und machen den Rest in Photoshop. Und da kommen keine schlecten sachen bei raus.
    Ich selbst habe hingegen den ehrgeiz ein gutes foto zu machen dass möglichst keine nachbaearbeitung braucht. Und da kommt es dann auch auf die Technik drauf an.
    Aber treotzdem wählt der Fotograf immer noch den Bildauschnitt, enwtickelt die Bildidee und komposition. Das kann keine noch so gute KAmera ersetzn.

    Viele Grüße
    Samuel

  54. Blogartikel dazu: Sebastian Bergmann

  55. Das Werkzeug muss halt zum Zweck passen:
    Eine Hasselblad hat in der Streetfotografie genau so wenig zu suchen, wie eine Handykamera im Studio.

    Aber die Meisten reden sowieso nur über DSLRs und Anfangsblenden ;-)

  56. Nehmen wir doch mal das Beispiel eines Buchautors, er kann seinen Bestseller mit dem Bleistift, mit Kugelschreiber, einer alten Schreibmaschine, einer modernen Schreibmaschine oder mit einem Notebook schreiben. Das Ergebnis ist das gleiche nur dauert es länger mit Bleistift da dieser angespitzt werden muss, keine Autokorrektur vorhanden ist, Änderungen und Ergänzungen am Rand hinzugefügt werden müssen, nochmals Korrektur gelesen werden muss usw.

    So war und ist es auch mit der Fotografie.

    Ich habe in meinem leben noch mit alten Kameras zu analogen Zeiten Bilder gemacht, Programmautomatik und Belichtung war ein Vorsprung, AF- ein Hit, EOS 1 ein Traum der Ausschuss wurde immer geringer weil man sich auf das wesentliche konzentriert das Bild. Früher musste man hin und her rechnen für Still`s super aber wehe es kam Bewegung in´s Spiel.

    Dann kamen die ersten Digitalen, was ein Rückschritt war jede 0815 Kamera vom Grabbeltisch war eigentlich besser, abgesehen von der Bildqualität war die Auslöseverzögerung ein Horror, ich kann mich noch erinnern als ich mit einer Minolta Dimage Hochzeitsfotos für einen Freund machen sollte auf jeden 2. Bild war der Augenschlag zu sehen. Nach sichten der Fotos hab ich diese Kamera wieder in der Bucht versenkt auch bei den neuen Kompakten- und Bridge Kameras ist es nicht viel besser geworden. Wer mal mit einer F4 oder 1N fotografiert hat oder im digitalen Zeitalter mit einer D1, D2, D3 oder EOS 1D MK I,II usw. wird wissen was ich meine.

    Bei der Fotografie geht es darum einen Augenblick fest zu halten der nicht wieder kommt und das ist nur möglich mit einer Kamera die das auch leistet. Das ist auch der Grund warum Profis diese Kameras im Außeneinsatz nutzen, abgesehen davon das diese Dinger noch als Hammer zu verwenden sind.

    Schlechte Kameras können gute Bilder machen, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das eine Situation wiederholbar ist, außer ich arbeite im Studio oder mache Bilder von Objekten die sich nicht bewegen.

    Eine Kamera ist besser als keine, sicher kann auch ein Handy super Bilder machen, aber das geht in dem Bereich Zufall und ist selten reproduzierbar. Eine kompakte hab ich auch noch mit 8 MP aber hier rede ich von einer Notfallkamera…. mehr nicht. Auch ich habe ein Handy auf dem neusten Stand der Technik, nur bist ich da fokussiert habe und ausgelöst, in der Zeit hab ich an meiner N… schon 8 Bilder im Kasten, evtl. kann ich in der Zeit noch mein Objektiv wechseln, und weiß das diese Bilder was geworden sind.

    Ob diese Bilder dann den „Aha“ Effekt auslösen sei dahin gestellt. Aber ich habe technisch alles getan um ein gutes Bild zu erhalten, weil ich mich darauf verlassen kann was meine N…. macht.

    Das wichtigste meiner Meinung nach ist sein Werkzeug zu beherrschen, die Grundlagen zu verstehen, sei es aus der Komposition oder der Technik und das wichtigste zum Schluss „ Ein Gefühl für das richtige Bild “ ohne ein wenig Begabung nützt die beste und auch die schlechteste Ausrüstung nichts.

    Das war und ist auch heute noch bei der Malerei zu finden, wer nicht begabt ist wird auch durch studieren diese Begabung nicht erlernen, verstehen – vielleicht aber umsetzen steht auf einem anderen Blatt.

    Und das ist der Grund warum früher schon mit nicht ausgereiften Kameras gute Bilder gemacht wurden, oder Bestseller geschrieben wurden… nur hat es alles länger gedauert und wurde sorgfältiger gemacht.

    Weil die Gelegenheit kommt nur einmal… oder ????

    Das der Mensch hinter der Kamera das Bild macht dürfte allen klar sein…

    PS. auch ein teurer Pinsel ist besser als ein billiger, mit beiden kann man malen nur der teure hält länger und Haart nicht so, was wieder ärgerlich ist….

    In diesem Sinne gut Schuß und schluß……