kwerfeldein
02. April 2009 Lesezeit: ~2 Minuten

Was ist beim Kauf eines Objektives Eurer Meinung nach wichtig?

Heute möchte ich mit Euch eine kleine, schnelle Leseraktion machen, bei der Eure Erfahrung im Mittelpunkt stehen wird. Dabei werde ich Euch nach Eurer Meinung fragen und eine Auswahl der Kommentare morgen hier auf kwerfeldein.de featuren.

Das Objektiv ist zusammen mit der Kamera das Teil, welches unser Fotografieren beeinflusst und die Qualität unserer Bilder bestimmt. Wer mal eine Weile mit dem Kitobjektiv seiner Kamera fotografiert hat, der bekommt sicher irgendwann Lust, sich ein „neues Glas“ zuzulegen. Und dafür gibt es tausende Gründe: Der eine möchte mal endlich Superweitwinkelfotos machen, der andere eher schicke Portraits mit fetten Unschärfen im Hintergrund. Und und und…

Doch was ist denn wichtig beim Kauf eines Objektives? Worauf kommt es an?

Nun könnte ich hier wieder wie gestern ein paar Tipps geben. Doch heute möchte ich die Meinung der Leser in den Vordergrund stellen, die schon Erfahrungen beim Kauf eines Objektives haben. Denn schliesslich bin ich nicht der Einzige, der sich mit dem Thema beschäftigt und so mancher Einsteiger kann aus solch einer Aktion evtl. eine ganze Menge Tipps ziehen.

Der Ablauf ist ganz einfach:

  • Ihr beantwortet in max. 100 Worten die Frage, worauf es Eurer Meinung nach beim Kauf eines Objektives ankommt. 100 Worte sind gerade bei solch einer umfangreichen Frage nicht viel (sorry) aber ich möchte in die Aktion so viel Abwechslung wie möglich bringen. Ist ne kleine Herausforderung aber ihr schafft das schon ;)
  • Morgen früh werde ich dann eine Auswahl der Kommentare featuren, welche ich besonders aussagekräftig finde. Wer im Kommentarfeld unter „Website“ seine Webseite angibt, wird – falls sein Kommentar gefeatured wird –  auch verlinkt. Ein weiterer Grund also, Euer Fachwissen unter Beweis zu stellen.
  • Letzter Tipp: Ihr könnt entweder sehr allgemein schreiben („Ich finde, dass man beim Objektivkauf…“)  oder auch auf spezifische Fragen eingehen („Beim Kauf eines Teleobjektives ist es meiner Meinung nach wichtig, dass…“).

Also dann bin ich mal gespannt! Haut rein!

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64 Kommentare

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  1. Wichtig ist meiner Meinung nach,
    1. nicht den Brennweitenbereich zu kaufen, der toll wäre, sondern den, den man wirklich braucht und verwendet
    2. die Lichtstärke nicht zu unterschätzen, je lichtstärker die Linse ist, desto flexibler ist sie einsetzbar

  2. Bei so einer Frage können die Meinungen weit auseinandergehen.

    Mir ist die Abbildunsleistung und eine weite Anfangsöffnug wichtig, da ich oft schnelle Bewegung eifrieren möchte.
    Der Preis spielt natürich auch eine Roll.

  3. meiner meinung nach sind

    a) @ stefan, die lichtstärke ein absolut wichtiger punkt und
    b) bei tele objektiven – ein „stabilizer“ mehr als praktisch, da man im höheren zoom-bereich (200-250mm) zwar ungern, aber oft, mit unscharfen resultaten konfrontiert wird. ein stabilizer kann dem oft recht gut entgegen wirken.

  4. man sollte sich im klaren sein WAS man fotografieren will und danach Brennweite aussuchen. nach möglichkeiten suchen um ein Objektiv auszuprobieren, um brennweite einschätzen zu können (freunde,bekannte,oder auch 14tage-rückgaberecht). variationsblende find ich generell nich so toll. durchmesser von objektiv eventuell beachten, zwecks filter usw..

  5. Würde meinen Vorrednern beipflichten: Lichtstärke!
    Macht die Linsen aber teurer und schwerer!
    Brennweitentechnisch bin ich inzwischen an dem Punkt wo ich mir sage für alles im langen Telebereich nehme ich derezeit meine gute alte FZ-18, weil die Öcken für ein 500/4.0 Tele sind grad definitvi nirgends zu haben plus Gewicht ca. 2 kg, das geht nicht mit in die Berge!
    Bildstabilisator ist für mich als Pentaxianer kein Thema :-)
    Nur der Vollständigkeit halber: Kauft Festbrennweiten, die Bildquali ist einfach nicht zu unterschätzen!

  6. Gute Mischung: Lichtstärke, Schärfe sowie sinnvolle Brennweite. Wer nicht die teuren Objektive kaufen kann muss entscheiden, wo der eigene Fotografiefokus liegt: Allround-, Tele- oder Makrofotografie. Wichtigsten Bereich wählen und gezielt ein Objektiv aussuchen. 1. Hersteller vergleichen 2. Verarbeitung – Stabilität zählt 3.Verhältnis von Objektivdaten, Qualität und Einsatzgebiet abchecken – im Geiste vorstellen, dass jenes Objektiv das einzige für diesen Bereich sein wird, welches Du kaufst – kein anderes, keine Kompromisse. Lieber nur ein gutes als ein dutzend schlechte. Zahlt sich aus, schon deswegen, weil man nicht ständig überlegen muss, welches man wählt.

  7. Und wenn man sich nicht sicher ist: Ausprobieren. Entweder man kauft eh beim Händler des Vertrauens, die sind da oft nicht so oder aber man nimmt lensavenue.com mit denen hab ich jetzt schon 2 mal sehr gute Erfahrung gesammelt. Dumm nur, dass man die Leihgebühr nicht beim Kauf anrechnen kann. Aber beim Ausleiehn habe ich mich ins 70-200 2.8 VR verliebt. Eines Tages… ;-)

  8. Meine bisher einjährige Erfahrung hat mir folgendes beschert:
    50er 1.8, 85er 1.8 und das Sigma 10-20. Am meisten ist das 50 drauf. Ich konnte mit dem Objektiv soviele Bilder machen, so viele wunderschöne Schärfebreiche erstellen und viel mehr über Bildausschnitt lernen als mit jedem anderen Objektiv.
    Egal was ihr kauft: Es muss am ende benutzt werden. Wenn nicht, dann verkauft es wieder. Da müsst ihr Erfahrungen sammeln, da kann ich euch nichts raten. Sorry.

  9. 1: lichtstaerke
    2: lichtstaerke
    3: lichtstaerke
    4: optische qualitaet des objektivs (schaerfe, geringe vignettierung, …)
    5: festbrennweite – wenn möglich
    6: robustheit des objektivs, verguetung der linsen

    … sagte ich schon, dass ich „lichtstaerke“ fuer sehr wichtig halte? :-)))

  10. Die technischen Merkmale des Objektivs wie zum Beispiel Brennweite, Lichtstärke, Gewicht sind selbstverständlich wichtig.
    Am wichtigsten finde ich jedoch beim Objektivkauf, sicherzustellen, dass das Objektiv wirklich benötigt wird in dem Sinne dass es auch zum persönlichen Stil und den angestrebten Fotos/Motiven passt.

    Oftmals trifft man Fotografen mit einer Unmenge an Objektiven in der Tasche und stellt am Ende des Tages fest, dass Linsenwechsel nur äußerst ungern betrieben wird und die meisten mitgeschleppten Objektive nicht verwendet werden – und wenn dies bei den meisten Gelegenheiten so ist, war die Investition in viele verschiedene Linsen bestimmt nicht die lohnenste.

  11. Ich muss vorher eine Vorstellung haben, was ich mit dem Obejtktiv machen möchte. Davon mache ich abhängig, was für eine Art ich mir aussuche – ob Zoom oder Fest-Brennweite. Danach kommt dann gleich der Punkt mit der Lichtstärke. Und ich bin gerne bereit, dafür auch sehr viel mehr Geld hinzulegen. Und ich würde mir auf jeden Fall eines zulegen, was vom Kamerahersteller ist. Inzwischen traue ich nicht mehr der Qualität von Tamron, Sigma und Co.

  12. Am allerwichtigsten: Sei dir darüber im Klaren, *was* du fotografieren willst. Portraits, Landschaften, Vögel, Architektur sind alles Einatzbereiche, wo bestimmte Objektive ihre Stärken ausspielen.

    Für unterwegs auf Reisen kann jedoch auch ein leichtes Zoom-Objektiv mit möglichst großem Brennweitenbereich die richtige Wahl sein :-)

  13. Mittlerweile, zumindest für den Besitzer einer halbwegs aktuellen Digitalkamera ist meiner Meinung nach nichts wichtiger als das Auflösungsvermögen des Objektivs.
    Lichtstärke ist was tolles, aber sie bringt nichts, wenn das Objektiv an einer 12MP oder 14MP Kamera die benötigte Auflösung nicht bringt.

    Nochmal zur Lichtstärke – definitiv ein wichtiger Punkt, sollte aber hinsichtlich Preis/Leistung auch nicht überbewertet werden. Kein Schönwetter-„Schnappschießer“ braucht ein Teleobjektiv mit durchgängiger Lichtstärke f2.8, außer als Prestigeobjekt.

    Und ganz wichtig – nichts ist schlimmer als Zeitschriften-Testberichte und Foren-Vorurteile gegen einzelne Hersteller ;-)

  14. DiewichtigstenDingebeimObjektivkauf:

    Zunächst sollte man sich Gedanken machen, welche Themenbereiche der Fotografie man abdecken möchte. Es bringt nichts ein 70-200mm zu kaufen, wenn 80% der Aufnahmen Architekturfotos sind.

    Es muss auch nicht immer das neueste Objektiv mit USM und OS sein! Ein gutes Gebrauchtes ist auch nicht schlechter!

    Kreativität bei der Fotografie ist angesagt. Ich muss nicht 10-400mm an Ort und Stelle abdecken. Ein bisschen Bewegung hat noch Niemanden geschadet.

    Die Sensorgröße der Kamera spielt auch eine Rolle. Mit einem Vollformat-Teleobjektiv an der DX-Kamera kann ich zum Beispiel den Brennweitenbereich verlängern!

  15. Für mich ist Lichtstärke das wichtigste (abblenden kann man immer noch). Danach kommt Größe/Gewicht (was hilft das beste Objektiv, wenns zu schwer/klobig ist, um es mitzunehmen).
    Preis ist mir relativ egal, da ein Objektiv Jahrzehnte hält (solange der Hersteller nicht sein Bajonett ändert, wie Canon in der Vergangenheit).
    IS/VR hilft mir in der Praxis nicht, da meine Motive sich bewegen.

  16. Drei Dinge sind zumindest mir beim Objektivkauf wichtig (mal abgesehen davon, dass die an meine Kamera passen *g*): Preis, Lichtstärke, und zumindest ein Mindestmaß an Qualität.

    Preis: Klar. Ein Objektiv für 2000 € liegt außerhalb des Budgets der meisten.

    Lichtstärke: Dann braucht man auch keinen Bildstabilisator mehr :) Normalerweise bewegen sich ja die Leute. Für Unschärfen ist nichts besser als eine große Blende – und da geh ich gerne bis zu 1,x. Das ist bei mir ein großes Kaufkriterium.

    Qualität: Normalerweise ist sogar das Kit-Objektiv ganz brauchbar. Aber was bspw. Tamron abliefert…

  17. Wäre ich ein anspruchsloser und „allesdokumentierender“ Allrounder würde ich mir eine Objektiv mit einem großen Brennweitenbereich kaufen z.B. ein 18-200, da ich mir dann das Objektivwechseln komplett sparen könnte.

    Als Fotograf, der am liebsten Portraits von Menschen aufnimmt, sollte man am besten ein Objektiv mit hoher Lichtstärke benutzen (für selektiven Schärfebereich).
    Für Ästheten und besonders Kreative bieten sich hierfür die Festbrennweiten an, da man hier viel mehr sein Kopf und seine Augen einsetzen muss.
    Perfektionisten kommen auch auf ihre Kosten, da die Dinger in der Regel eine höhere Abbildungsqualität haben als Zoomobjektive.

    Für tolle Landschaftsaufnahmen darf ein Weitwinkelobjektiv natürlich nicht fehlen.

    101 Wörter! :-)

  18. Ich persönlich finde den Brennweitenbereich am Wichtigsten. Tele, Weitwinkel, Festbrennweite? Das ist eine Frage, mit der man sich schon genauer auseinander setzen sollte und die sich nicht in 2 Minuten beantworten lässt. Ausprobieren, Testen, Beraten lassen und erst dann kaufen.

  19. Hört sich vielleicht etwas doof an, aber jetzt wo meine dslr bald verkauft wird und die Objektive ebenfalls. Schaue ich, dass Voigtländer, Leica oder Zeiss auf den Objektiven steht. Das heißt für mich persönich sofort eine Zusammenfassung von:
    robuster Bauweise, für das Objektiv angemessen hohe Lichtstärke, Festbrennweiten und vor allem sind diese Marken ein Garant für die Güte der Linsen.
    lg aus Bochum

  20. 1. Kauf dir nur ein Objekiv, was du wirklich brauchst und was dich ernsthaft nach vorne bringt! Alles andere lohnt sich DEFINTIV nicht!

    2. Investiere lieber „ein, zwei“ Euro mehr in ein wiklich gutes Objektiv, was wirklich eine Verbesserung ist – wer macht schon gerne halbe Sachen…?!

    3. Glaub mir – bei den ersten beiden Punkten spreche ich aus Erfahrung ;-)

  21. Leider ist der Geldbeutel meist der limitierende Faktor. Nimmt man das Budget als gegeben, so finde ich dass man vor allem anfangen sollte das beste aus dem zu machen was man sich leisten kann, statt das schlechte Bild auf das falsche Objektiv zu schieben. Davon abgesehen finde ich die Lichtstärke mit am wichtigsten, denn hier gehen die Preise leider richtig auseinander.

  22. Ok mal ne Prio-Liste von mir:

    1.) Festbrennweite
    2.) MFT Diagramme/Kurven
    3.) Lichtstärke
    4.) Verzeichnungsfreiheit
    5.) Vergütung
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    . Preis

    Zoomobjektive vermeide ich inzwischen weitgehend, da diese keine ausreichende Qualität liefern.
    Ok, ich mach das beruflich da sieht’s natürlich anders aus als beim Privatanwender.
    my 5 cents

  23. Wenn ich mir ein Objektiv kaufe, ist die Verarbeitung das wichtigste Element. Dann muss es zum Chip passen um optische Fehler zu vermeiden. Es muss in meine bisherigen Objektive von der Brennweite her passen. Der Preis ist egal, denn es gibt ja sowieso kaum Schwankungen und Objektive sind nun mal kleine Wunderwerke der Technik, die ihren Preis haben. Das schönste Objektiv ist das Zuiko 7-14mm (14-28mm).

  24. mMn sollte man als erstes die Ansprüche an ein neues Objektiv konkretisieren. Was suche ich genau? Was soll das Objektiv erfüllen?
    Wenn man das weiß spielt natürlich das Budget eine große Rolle. Anschließend suche ich dann, die den Kriterien entsprechenden Objektive raus und vergleiche, anhand von Testergebnissen, welche in Frage kommen.
    Anschließend denke ich, ist es der beste Weg, die Objektive der engeren Auswahl selbst zu testen. Denn nur so kann man herausfinden ob das Objektiv auch das ist, was man sich vorgestellt hat.
    Die Objektivauswahl ist mMn zu einem Großen Teil Geschmackssache!

  25. Objektiv betrachtet: Ich ziehe Festbrennweiten aufgrund ihrer besseren Abbildungsleistung vor. Dabei kommt es mir auf eine große Anfangsöffnung an. Und mit dieser großen Öffnung soll auch die Abbildungsqualität stimmen – viele Hersteller werben mit einer großen möglichen Ausgangsblende, wenn man aber die Ergebnisse dann betrachtet, wird man oft enttäuscht. Keine Illusionen sollte man sich bezüglich des Preises machen. Gute Objektive kosten ziemlich viel. Dafür kann man sich aber Bei jedem Bild über maximale Brillianz, Detailzeichnung, tollen Farben und minimaler Verzeichnung freuen. Ist doch ganz einfach, oder?

  26. Ich finde zunächst mal, das man nicht einen riesigen Brennweitenbereich braucht.
    Je größer der Zoom ist, desto schlechter wird oft auch die Abbildungsleistung etc. Ich selber benutze nur Festbrennweiten.

    Entscheident ist für mich auch eindeutig die Lichtstärke.
    Bei meiner Kamera war das Standardobjektiv ein Zeiss Planar mit einer Lichtstärke von 1:1,4 bei 50 mm. Das gibts heutzutage auch von Canon und ich würde es ehrlichgesagt den meisten 18-270mm Zoomobjektiven vorziehen.

  27. Wichtig ist, dass man weiß, mas man will. Ein 18-200 VR ist absolut in Ordnung wenn man keine Repros von alten Dokumenten machen will. Ultraschall-Autofokus ist prima, Wetterfestigkeit, Vergütung der Linse, wenig Flare im Gegenlicht, weiches Bokeh aber besser. Feste Blende über den Zoombereich ist empfehlenswert.
    Der Vorteil für Einsteiger an einem Riesen-Zoom ist, dass man gut sieht, was man mag, und was nicht. Dann kann man immernoch bessere Linsen im entsprechenden Bereich nach- und den Riesen verkaufen. (Für mich ist etwa Tele nix, über 150mm nutze ich selten.)

  28. Wichtig ist:
    – ein freies Wochenende
    – das Wunschobjektiv
    – viele Fotos
    – eine Resultat: kaufen oder nicht kaufen?

    d.h. Objektive immer testen und mehrere versch. Hersteller im gleichen Brennweitenbereich testen!

  29. Ich finde das wichtigste am Objektivkauf ist die Frage: Brauche ich dieses Objektiv wirklich, oder wünscht man es sich nur wegen dem G.A.S. (Gear Aquisition Syndrom) und hofft, mit etwas neuem automatisch bessere Bilder zu machen. Ich denke viele sehen irgendwo gute Bilder mit Ultra-WW oder extremer Freistellung, kaufen sich dann die gleiche Linse und stellen dann fest, dass UWW oder Bokeh alleine noch kein gutes Bild ausmachen. Zumindest ist es mir persönlich schon so ergangen ;)
    Leider merkt man in der Regel erst nach dem Kauf, ob sich die Investition nun gelohnt hat oder nicht.

  30. Ich bin ja auch gerade am Überlegen mir das Sigma 17-70, f/2,8-4,5 zu kaufen, deswegen bin ich schon auf das Ergebnis gespannt, wie andere ihre Entscheidung treffen!
    
Ich gehe folgendermaßen vor (99 Wörter):

    1) Warum will ich ein neues Objektiv? Welche/n Verbesserung/Fortschritt für meine Photos erhoffe ich mir von dem Objektiv?

    2) Wie oft werde ich diese Brennweite vermutlich einsetzen? Lohnt sich der Kauf wirklich?

    3) Welche Ansprüche habe ich? Brauche ich wirklich ein Profi-Objektiv?

    4) Welche Objektive kommen nach diesem Ausschlussverfahren in Frage? Gibt es ausführliche Testberichte (zb. http://www.photozone.de, Photographie Foren) und Beispielbilder?

    5) Kann ich mir in Frage kommende Objektive zum Testen ausleihen (Freunde? Photoläden?)

    6) Wie viel Geld will ich ausgeben? Lohnt es sich noch ein paar Monate zu sparen und dann, eventuell bei einem besseren Objektiv zu zugreifen?

  31. Wichtig ist mir, dass es:
    – eine hohe Abbildungsqualität aufweist
    – stabil gegen Abbildungsfehler ist (Flares etc.)
    – sich beim Zoomen äußerlich nicht verändert
    – über eine hohe Lichtstärke verfügt
    – eine hohe Verarbeitungsqualität aufweist
    – entsprechend des Einsatzgebietes vielseitig verwendbar ist
    – preislich akzeptabel ist
    – für besondere Einsatzgebiete darf es auch mal mehr kosten.

  32. Kaufe ein Objektiv nach den folgenden Bedingungen. Was möchtest Du machen mit der Linse? Suche den für Dich geeigneten Brennweitenbereich. Wie weit möchte ich die Blende öffnen? Gehe in Dich und überlege, wie weit offen die Blende sein muss. Reicht Dir f/4, dann kannst Du in den meisten Fällen deutlich sparen – im Gegensatz zu f/2.8. Brauchst Du etwas Extremes, dann entscheide Dich für ein Macro oder Festbrennweite – aber, das wird Deine Art zu fotografieren sehr beeinflussen.
    Spare nicht an Zubehör und schaue Dich auch nach anderen Herstellern um. Bildstabilisator, das kostet extra!

  33. Bei Autofokus-Objektiven immer vor dem Kauf mit der eigenen Kamera bei einem Fachhändler testen. Fokusieren mit maximaler Öffnung auf minimale Fokusdistanz, am besten schräg auf ein Testbild (z.B. http://focustestchart.com/chart.html). Der Fokus muss exakt stimmen. Dann raus aus dem Laden und auf weiteste Distanz fokusieren. Auch das sollte scharf sein. Wenn das bei einem Händler nicht geht, Händler wechseln. Das ist besonders wichtig, wenn die Kamera keine Fokus-Feineinstellung hat.

    Ansonsten: Vielleicht mal vorher was ausborgen bevor man wirklich kauft. Hinterher benutzen und Spass haben :)

  34. Meine Meinung:
    1. Brennweite
    2. Lichtstärke
    3. Optische Quallität (verzeichnung, Randunschärfe,usw.)
    4. Fokus geschwindigeit und genauigkeit
    5. Mechanik (nur bei Zooms :-)
    6. Preis

    Hatt man mehrere Objektive mit gleicher Brennweite und Lichtstärke dann ist mir das wichtigste die Optische Quallität und dann wie oben…

  35. Bevor man sich ein Objektiv kauft, egal ob neu oder gebraucht, sollte man sich die Frage stellen „Brauche ich es überhaupt?“. Denn es ist relativ unnütz ein mehrere hundert Euro teures Objektiv im Schrank stehen zu haben. Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern reicht es oft schon sich ein Objektiv über das Wochenende zu leihen (Firmen, Freunde, Bekannte). Danach sollte man wissen ob man entsprechendes Objektiv wirklich haben will oder nicht.
    Sinnvoll ist es allerdings einen Brennweitenbereich vom Weitwinkel (24-28 mm) bis leichtem Tele (135-200 mm) mit seinem Objektivpark ab zu decken. Damit sollten dann die meisten Situationen gemeistert werden können.

  36. Wichtig beim Kauf ist es in erster Linie, sich nicht auf widersprüchliche Kommentare und Testbilder in Internetforen zu verlassen (die treiben einen leicht in den Irrsinn, wenn man die Qualität zweier verschiedener Objektive vergleichen will), sondern sich gänzlich auf sein persönliches Gefühl zu verlassen. Ein Objektiv ist dann perfekt, wenn das Handling (und hier sind gute Objektive oft sehr unterschiedlich – fährt es weit aus, wie fokussiert es manuell, liegt es gut in der Hand?) für einen selbst perfekt passt und die Bildqualität gut ist. Deswegen: Vorher ausleihen ist eigentlich Pflicht, gerade bei teueren Objektiven.

  37. Zeitgleich zu Deiner Aufforderung kam auf TWIP http://twipphoto.com/archives/3521 diese (englische) Liste von Kriterien:

    CRITERIA

    First, you should know the criteria for choosing a lens. Some of the criteria are subjective like: “Is this lens appropriate for your purpose? Is it versatile enough? Do you like the look and feel of the lens?” These are important, but hard to measure criteria.

    You should also consider more measurable criteria:

    1. Lens sharpness
    2. Lens speed (F/2.8 is a faster lens than F/5.6 and faster is usually better)
    3. Minimum focus distance
    4. Number and type of lens elements
    5. Manufacture for film, digital or both (Lenses made specifically for digital cameras will often not work properly on film cameras)
    6. Amount of lens flare
    7. Amount of chromatic aberration
    8. Bokeh (How the out of focus background appears)
    9. Light fall off (Corner to corner illumination)
    10. Lens weight
    11. Lens construction and build standards
    12. Lens focus speed
    13. Stabilization
    14. Ergonomics
    15. Price

    Diese Liste ist so vollständig, das ich nichts mehr hinzufügen kann.

    Ganz subjektiv sind bei mir aus der obigen Liste wichtig . . .

    – fürs fotografieren in der Stadt muß die Linse KLEIN und LEICHT sein bei möglichst hoher Lichtstärke (ist eine Quadratur des Kreises, gibts aber)
    – für Makro sind mir Schärfe / optische Abbildungsleistung wichtig

    Billiges Plastik und wacklige Einstellringe kann ich auf den Tod nicht leiden, da darf es lieber ein paar Euros mehr kosten. Brennweite usw. ergeben sich immer aus der geplanten Anwendung.

    Alles ganz subjektiv, wie immer ;-)

    P.S. Von mir selbst sinds hoffentlich weniger als 100 Worte :-)

  38. Das wichtigste ist die Lichtstärke, keine Frage.
    Als zweites käme eine Festbrennweite.

    Man lernt sein Equipment einfach besser kennen wenn man „zu Fuss“ zoomt.
    Als dritten Punkt würde ich auf die Verarbeitung schauen. Wobei, wenn man mal schaut – die richtig Lichtstarken Linsen sind in der Regel sowieso to verarbeitet.

  39. Mir ist bei einem Objektiv sein Charakter wichtig.

    Ein wichtiger Faktor ist das Bokeh. Wirklich gute Linsen haben für mich ein außergewöhnliches Bokeh.
    Das muss nicht mal teuer sein: Alte 50mm-Objektive sind lichtstark und bieten großartige Bokehs für weniger als 100€.

    Dann ist natürlich die Brennweite wichtig. Mit manchen Brennweiten werde ich nicht so richtig warm, andere sind einfach perfekt für mich.

    Grundsätzlich würde ich sagen, dass solche Objektive mit Charakter so gut wie immer Festbrennweiten sind, und damit in allen technischen Belangen (Lichtstärke, Auflösung, Verarbeitung) ohnehin gut abschneiden. Mit einer Charakterlinse, die zu einem passt, kann man also nichts falsch machen :-)

  40. Kurz und knapp: Lichtstärke und Schärfe. Vignettierung kann man ausgleichen, fehlende Schärfe nicht.
    Völlig unwichtig (für mich): Geschwindigkeit und Lautstärke (HSM, USM etc..).
    Ein Tamron 17-50mm f/2.8 ist einfach mal (entgegen anderslautender Meinungen) nicht laut! :)

    M.

  41. Für mich ist eine gute Lichtstärke ein wichtiges Kaufkriterium. Da verzichte ich lieber auf einen Bildstabilisator. Ich bevorzuge Objektive, die keinen so hohen Brennweitenbereich haben. Lieber mehrere Objektive, die ich nach Einsatzgebiet wechseln kann. Neben Qualität der Optik ist es mir sehr wichtig, dass ich das Objektiv Live an meiner Kamera getestet habe. Ich mache mir nicht viel aus so genannten Expertenmeinungen aus Foren, da jeder andere Ansprüche an ein Objektiv hat. Der Preis kommt bei mir an letzter Stelle. Meine Devise: Lieber ein Objektiv weniger als an der Qualität sparen. Gute Objektive sind Wertstabil.
    (Genau 100 Wörter ;-) )

  42. Das übliche auch von mir.

    1. Überlegen für was brauch ich das Objektiv
    2. Lichtstärke
    3. Brennweite
    4. Stabilistator
    5. Fokus Distanze (für Macro)
    6. Zubehör (ist ein Gegenlicht blende dabei)
    8. Dreht sich der Fokusring mit
    9. Verändert sich die Blende beim Zoomen
    10. Händler in der nähe Kamera mitnehmen und Schnapschuss mit der Linse machen. –> Hilft mir immer sehr bei der Entscheidung.
    11. Preis

    so long Philipp

  43. Was möchte ich mit meinem Bild ereichen ? Welche Stimmung soll es ausdrücken? Freigestellt? Wenig Licht? Scharf? Weit? Wie soll mein Bild wirken? Darüber und noch mehr leitet sich das Objektiv ab. Hier schaue ich dann nach den technischen Kriterien und entscheide nach Geldbeutel und Spezifikation.

  44. Mich wundert, dass in vielen Blogs, immer wieder eine hohe Lichtstärke als überaus wichtiges Auswahlkriterium angeführt wird. Dem widerspricht die Praxis. So zählt das EF 70-200mm 1:2.8L IS USM zu einem der besten Objektive das Canon jemals im Programm hatte und dennoch favorisieren viele Natur-, Landschafts- und Reisefotografen das EF 70-200mm 1:4L IS USM, seit dieses auf dem Markt ist (und das übrigens in Kombination mit einer Nahlinse, auch ein wunderbares Makro-(zoom)objektiv abgibt). Dies hat gute Gründe, denn eine hohe Lichtstärke bringt auch einige entscheidente Nachteile mit sich: Es macht das Objektiv schwer, unhandlich und teuer – und Lichtstärke spielt in den oben genannten Genres meist nur eine unterrangige Bedeutung.

  45. Echten Bedarf festlegen.
    Lichtstärke ist nur dort von Bedeutung, wo aus der Hand fotografiert werden muss.
    Wünsche und Verführungen durch die Werbung hinten an stellen.
    Eine Auswahl passender Objektive festlegen, ohne auf die Firma zu achten.
    Testergebnisse anschauen – zwischen den Zeilen lesen.
    Praxisberichte anschauen – zwischen den Zeilen lesen.
    Davon ausgehen, dass es Serienschwankungen gibt.
    Fehler gegeneinander abwägen und das mit den erträglichsten wählen. Ist bei einem Extrem-Weitwinkel-Zoom nicht ganz einfach.
    Haptik ist egal, wenn die Qualität stimmt.
    Testmöglichkeit wäre klasse, ist aber nicht immer gegeben.
    Nochmal nachdenken.
    Kaufen, wenn der Geldbeutel es erlaubt…

  46. M.E. ist am wichtigsten, dass das Objektiv zu DIR passt. Ignoriere zunächst alle Testberichte und überlege wass DU brauchst.

    Ich habe mehrere Jahre an meiner analogen SLR mit einem 17-200 Tamron-Zoom fotografiert und war voll zufrieden. Vor der Kaufentscheidung habe ich das Glas bei einem Freund in der Hand gehabt und mir seine Bilder angeschaut. Danach war mir klar, dass die optische Qualität des Suppenzoom meinen (damaligen) Ansprüchen vollends genügt. Der Vorteil, dass ich alle meine Anforderungen mit einem Glas abdecken konnte, war es mir wert.

    Mal ehrlich, wer schaut seine Bilder schon 1:1 an.

  47. Ein Objektiv sollte einfach Spaß machen wenn man damit arbeitet. Was nützt mir die teuerste Linse, wenn ich hinter der Cam hocke und mir denke, wie bescheiden die Welt doch ist und mein Magen knurrt.

    Selbst eine 20€ Linse kann Spaß machen. Das Pentacon 50mm f1.8 ist lichtstark, richtig schön verarbeitet, sehr gut manuell zu bedienen (wo verstellt man heutzutage sonst noch live die Blende an der Linse?) und ist der Bokeh-King schlecht hin! Dementsprechend stammen aus der billigsten Spaßlinse meine besten Bilder.

    Also: Spaß, Bokeh, Lichtstärke, ins eigene Budget passend!

  48. @Salecker, „Lichtstärke ist nur dort von Bedeutung, wo aus der Hand fotografiert werden muss“ – du vernachlässigst die Bewegungsunschärfe völlig: ich fotografiere hauptsächlich Tänzer auf dunklen Bühnen oder in Hallen, mit lichtschwachen Objektiven völlig unmöglich.

  49. Blogartikel dazu: Ein neues Objektiv kaufen: 8 feine Tipps | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  50. Das Preis-leistungsverhältniss muss einfach Stimmen.
    Ich achte auch sehr auf die Lichtstärke und jetzt auch darauf ob ich die Brennweite überhaupt gebrauchen kann…
    ich hatte mir die soviel gelobte Nikkor 50mm 1.8 gekauft weil alle meinten die „muss“ man haben.
    Ohne Zweifel eine super Linse für den Preis, aber leider stellte ich schnell fest das ich die Brennweite garnicht gebrauchen kann und die Linse lag nur in der Ecke, bis ich sie wieder verkauft hab.
    Jetzt schmückt ein Sigma 18-35 f1.8 meine kamera, und ich bin soo glücklich, Als Natur/Landschaftsfotograf kann ich mit der Linse deutlich mehr anfangen!

    Auch ein Telezoom werde ich mir demnächst ein neues kaufen (Tamron 150-600mm)
    Da ist mir natürlich klar das die Lichtstärke in den Keller geht, in diesem Fall achte ich dann darauf das das Objektiv im höchsten Brennweitenbereich schärfer ist als die Telezoom-Konkurrenz, und damit der Bildstabi gute Arbeit leistet