Kwerfeldein
01. April 2009 Lesezeit: ~ 4 Minuten

Tipps für den Kauf der ersten Spiegelreflex Kamera (DSLR)

Tipps für den Kauf der ersten Spiegelreflex Kamera (DSLR)Die erste digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen ist definitiv eine sehr spannende Angelegenheit. Ich weiss, wie ich damals fast durchgedreht bin, als ich die Canon EOS 350D in den Händen hielt und dachte, nun könne die Welt schon kommen – ich würde alles fotografieren. Doch bevor ich sie hatte, war ich insgesamt ziemlich unsicher. Ich hatte einen Haufen Fragen und wusste gar nicht so genau, worauf ich hätte achten sollen.

Mittlerweile habe ich dazugelernt und kann für mich sagen, worauf ich heute beim Kauf der ersten DSRL achten würde. Und diese Tipss möchte ich heute mit Euch teilen. Wie immer möchte ich dazusagen, dass die folgenden Punkte keinen Anspruch auf Perfektion haben. Schliesslich habe ich auch nur eine Sicht auf diese Dinge und weiss noch lange nicht alles. Aber ich habe ein paar Erfahrungswerte und von denen möchte ich nun sprechen.

So viele Kameras
Es ist völlig normal, erst einmal erschlagen zu sein von der grossen Auswahl, die der Kameramarkt bietet. Die Kategorie “Digitale Spiegelreflexkameras” bei Amazon führt momentan 251 Kameras – da kann einem schonmal schwindelig werden. Wie gesagt, das ist völlig normal und sollte Euch nicht beunruhigen. Ihr werdet Eure Kamera finden.

Zeit lassen

Wenn Ihr Euch dazu entschieden habt, eine DSRL zu kaufen, dann macht Euch dabei keinen Druck. Wenn es Euch guttut, setzt Euch einen Zeitrahmen, der weit gesteckt ist und schaut, was ihr innerhalb dieser Zeit an Kameras sehen könnt. Ihr müsst Eure Kamera ja nicht morgen gefunden und übermorgen gekauft haben.

Vergleichen

Vergleicht Kameras, die in die Auswahl fallen direkt miteinander (auch ausserhalb vom Kaufpreis). Macht Euch Notizen, holt Euch Informationen und lest Euch einwenig ein. Ihr müsst keine Experten werden, aber dennoch es ist gut nicht vollkommen “0 Ahnung” zu haben.

Die Kamera in die Hand nehmen
Ich würde keine Kamera kaufen, die ich nicht zu erst auch in der Hand gehabt hätte. Somit könnt Ihr abwägen, ob ihr Euch wohl dabei fühlt und das wird Euch Sicherheit bei der Kaufentscheidung geben.

Preis Limit setzen
Es macht Sinn, Euch ein Preislimit zu setzen (und Euch dann auch daran zu halten). Das wird Euch davor bewahren, aus dem Affekt doch das doppelte vom Möglichen auszugeben und Euch hinterher darüber zu ärgern, nun verschuldet zu sein. Denkt daran, dass beim Kauf einer DSLR auch Zusatzkosten entstehen( Speicherkarten, Kameratasche usw..).


Megapixel?
Megepixel werden in der Regel überbewertet. Ja, eine gute Auflösung ist wichtig, aber ich sage jetzt mal, dass alle DSRLS, die in den letzten 2 Jahren produziert worden sind völlig ausreichende Megapixel haben. Lasst Euch davon nicht zu sehr beeindrucken. Meine 30D hat 8 Megapixel und ich bin bisher für meine Bedürfnisse an keine Grenzen gestossen.

Welches Obektiv?
Neue Spiegelreflexkameras werden heute mit oder ohne “Kitobjektiv” verkauft. Meiner Meinung nach ist für den Anfang das Kitobjektiv ausreichend, um sich mit der neuen Kamera zu beschäftigen. Das gute an den DSLR’s ist ja, dass ihr Objektive auch später noch kaufen könnt.

Die Kamera testen
Hört Euch in Eurem Bekanntenkreis einmal um: Vielleicht hat der ein oder andere Freund ja schon die Kamera, welche Euch gefallen würde. Fragt nach Erfahrungswerten und Dingen, die Eurem Freund aufgefallen ist. Vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, damit mal für ne Stunde fotografieren zu gehen.

Wo kaufen?
Nun, Kameras gibt es ja häufig günstiger im Web zu finden. Doch ich empfehle gerne, die Kamera in einem lokalen Fotofachgeschäft zu kaufen. Denn das hat viele Vorteile: Gespräche bei Fragen, evtl. Reparatur, Kundenrabatte, Rückgabe und vieles mehr sind deutliche Vorteile gegenüber einem Kauf über das Web.

Weiterführende Links zum Thema

  • Ich mache hier ab und zu Umfragen zu den beliebtesten Kameras, das kann Dir evtl. als Inspiration dienen.
  • Hier werden verschiedene Kameras miteinander unter verschiedenen Kriterien verglichen.
  • Auf Digitalkamera-Guide findet ihr 7 weitere Tipps zum Kamerakauf.
  • Wer Lust hat, sich nen Podcast zu dem Thema anzuhören, kann das auf Photonetcast tun (bin ich auch dabei).

Fragen an Euch:

Wer schon eine DSLR hat:
Habe ich einen wichtigen Punkt vergessen?
Habt Ihr zu einem bestimmten Punkt eine andere Meinung?

Wer noch keine DSLR hat:
Haben Euch meine Tipps geholfen?
Habt Ihr weitere Fragen?

Tipps für den Kauf der ersten Spiegelreflex Kamera (DSLR)

Tipps für den Kauf der ersten Spiegelreflex Kamera (DSLR)

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41 Kommentare

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  1. Ich hatte das Glück, mit verschiedenen Modellen und Konzepten (sowohl Canon als auch Nikon) auf der Arbeit in Berührung zu kommen. Das ist dann natürlich optimal, um seine erste DSLR zu finden… Bei mir wurde es dann übrigens auch die 30D! :-)

  2. Das mit dem Fotofachgeschäft ist so eine Sache. Grundsätzlich bin ich auch dafür, den zusätzlichen Service eines lokalen Fachhändlers zu nutzen und dafür etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Als ich meine 450D gekauft habe, war der Unterschied zu Online-Händlern aber einfach zu groß.

    Bei dem Kit-Objekti gebe ich dir ebenfalls recht. Vor allem, wenn man nicht das riesen Budget hat um in das Hobby der (digitalen) Fotografie zu starten. Zumindest die Canon Kit-Objektive sind ja auch von der Abbildungsleistung ganz okay. Allerdings ärgere ich mich inzwischen ein wenig, dass ich mich vorher nicht ein wenig mehr mit der Objektivplanung auseinander gesetzt habe. In meinen Augen ein völlig unterschätzter Punkt beim Kamerakauf.

  3. Ein Punkt wäre mir noch wichtig, oder besser gesagt, den Punkt würde ich anderen Anfängern mitgeben:

    Die Kamera ist nur ein Teil des ganzen Systems. Wenn Ihr zwischen zwei Kameras entscheiden müsst dann würde ich eher zu billigeren greifen und das Geld dann in das Zubehör packen.

    Es hilft nichts wenn ihr eine top Kamera habt aber kein Geld mehr für ein gutes Stativ. Überlegt euch was ihr machen wollt, wo ihr gefallen dran habt. Welche Bilder gefallen euch selbst sehr gut. Investiert das restliche Geld dann lieber in Zubehör welches euch weiter bringt als die teurere Kamera. Vielleicht wollt ihr ja Makro Fotos machen und da ist es wichtig ein Stativ zu haben.

    Es gibt Dinge die ihr früher oder später sowieso kaufen werdet wie z.B. Fernauslöser, mehr Speicherkarten, Ersatzakku usw.

    Also, die Kamera alleine ist zwar ein guter Anfang aber spart nicht am falschen Ende.

  4. Erst mal die üblichen Verdächtigen auf Features abklappern (dpreview.com z.B.) dann die 3 Favoriten raussuchen und in den Laden (MM oder Fachhändler) gehen und angrapschen (Wichtig!) und die nehmen, die einem am Besten in der Hand liegt!

  5. Eine Frage, die für mich beim Kauf meiner DSLR auch ausschlaggebend war: Welche Kameras haben meine Freunde/Bekannten?
    Das hat auf jeden Fall auf die Auswahl der Marke starken Einfluss genommen. Dadurch, dass zwei meiner Freunde eine Canon EOS DSLR besitzen, habe ich mich bei der Auswahl meiner Kamera recht früh auf Canon fixiert und mir dann nur noch das passende Modell aus dem Angebot ausgesucht.
    Der Hintergrund dieser Entscheidung ist die Möglichkeit, Objektive und anderes Zubehör (Blitze, etc.) untereinander tauschen zu können und somit nicht alles, was man gern mal ausprobieren oder für einen bestimmten Einsatz benutzen möchte vorrätig haben zu müssen.

  6. Hi
    Also meine Empfehlung. Jemand der eine Kamera hat mal begleiten beim Fotografieren und ausprobieren. Aber bei guten gebrauchten Kameras kann man auch nen Schnäppchen machen. Gerade die Nikon D70 oder die D200 gibt es aktuell für recht wenig Geld.

    Bei Objektiven würde ich immer mit einem 50er Festbrennweite starten, da man sich mehr auf das Fotografieren konzentriert.

    Schöne Grüße, Jens

  7. Je nach Einsatzgebiet würde ich neben der erwähnten Haptik auch die Kompaktheit einer DSRL abwägen; ist man öfters auf Reisen, kann eine “kleinere” Kamera als weniger lästig im Gepäck empfunden werden.

    Bei meiner Kaufentscheidung vor knapp 2 Jahren war mir sehr wichtig, welche Stärken und Schwächen die DSRL in unterschiedlichen Motivsituationen (Sport, Portrait, Landschaft etc.) hat. Da die Beurteilungen / Testergebnisse von vergleichbaren Kameras ja so weit nicht auseinander liegen, hatte ich mich damals gegen ein Modell entschieden, welches zwar per Saldo “Testsieger” war, aber gerade im Portrait und Landschaftsbereich gegenüber dem “Zweitplatzierten” schwächelte. Da ich keine Sportfotografie betreibe, nahm ich also nur die “zweite Wahl” und bin bis heute sehr zufrieden.

  8. Meine Devise bei meiner ersten DSLR war, möglichst WENIG Geld in den Body, und dafür möglichst VIEL in die Objektive zu stecken. Für den Anfang ist das auch das, was ich jederzeit wieder machen würde. Gute – und noch wichtiger: vielseitige – Optiken sind in meinen Augen durch nichts zu ersetzen, wohingegen auch ein billiger Body von der Bildqualität her schon “recht gut” ist. Ein Sensor kann nur dass aufzeichnen, was die Optik ihm gibt.

    Der für mich störendste Punkt an einem billigen Body ist auch nicht die Bildqualität, sondern dass er zu klein, zu leicht, und aus Plastik ist. Groß, schwer und Magnesium mit gleicher Technik wäre für mich der perfekte Mittelweg aus nicht zu teuer und sehr brauchbar.

  9. 2 Sachen: Wenn man sich schon vorher richtig gut informiert und vielleicht auch schon mal was über Brennweiten weiß, schadet es auf jeden Fall nicht, die Angebote zu checken- bei mir sollte damals die 300D mit Kitobjektiv 800€ kosten- ohne 500. Ich nahm sie dann ohne und investierte die 300€ in ein 18-200 statt ein 18-55 zu haben. Heute sind die Unterschiede wahrscheinlich nicht mehr so groß, aber vergleichen kostet ja nix.

    Man sollte vorher auch schauen, wie es mit Zubehör aussieht und wie da die Preise sind, denn die wenigsten kommen ja auf Dauer mit einem Objektiv zurecht. Da kommt dann noch ein Blitz und dies und jenes dazu. Bei Canon und Nikon liegen die Preise und Angebote ja in etwa im gleichen Rahmen, aber entscheidet man sich für eine andere,”kleinere” Marke muss man da schon mal schauen, was es so gibt.

  10. Eine Kamera, vor allem eine DSLR, würde ich persönlich nur beim Fachhändler kaufen. Alleine die Möglichkeit, die verschiedenen Kameras mal in die Hand nehmen und ausprobieren zu können ist ein großer Vorteil gegenüber Onlineshops. Das “in die Hand nehmen” ist überhaupt ein sehr wichtiger Punkt vor dem Kauf einer Kamera. Mich hat dieser Schritt davon abgehalten eine 400D zu kaufen und mich stattdessen zur 40D gebracht. Ich habe die Entscheidung (trotz der höheren Anschaffungskosten) nicht bereut!

    Man sollte auch beachten, dass eine Kamera (so teuer sie auch sein mag) mittelfristig nur einen kleinen Teil des Ausrüstungswertes ausmachen wird. In meinem Fall ist der Wert der Ausrüstung innerhalb eines Jahres auf deutlich über das Dreifache angewachsen und es ist noch kein Ende in Sicht. Das teuerste sind (in den meisten Fällen) natürlich die Objektive, aber auch ein Stativ und diverses Zubehör können schnell sehr teuer werden.

  11. Deine Hinweise sind an sich schon mal gut. Ich habe jedoch noch ein paar Anmerkungen und weitere Hinweise:

    1.) Folgekosten sind ein wichtiger Faktor. Wie Du ja schon geschrieben hast, kommen weitere Anschaffungen zur Kamera dazu. Neben Tasche, Filter, Stativ, Fernbedienung, Ersatzakku, und Speicher kommen auch noch Objektive dazu. Daher sollte man prüfen, ob es für die Kamera auch Objektive gibt, die sich im entsprechenden Preisrahmen bewegen.

    2.) Preisvergleich! Auch wenn Du räts im lokalen Geschäften zu kaufen. Ich bin leider in einer Region, wo die Händler auf Preisrabatt allergisch reagieren. Selbst für Freunde des Geschäftsführers gibt es nichts! Der Preisdruck scheint hier noch nicht angekommen zu sein. Ich jedenfalls kann daher nur zu einem deutschlandweiten Preisvergleich raten und dann die Konditionen mit dem gewünschten Händler aushandeln.

    3.) Ich möchte, auch wenn sie auf englisch sind, zwei Seiten empfehlen. Die eine ist http://www.dpreview.com. Ich kenne keine deutsche Seite, welche solche ausführlichen Tests macht. Leider sind die Fazits der Autoren ab und zu ein wenig seltsam, aber die puren Testergebnisse sind so erschöpfend, so dass es sich für einen Eindruck reicht. Die zweite Seite ist http://www.cameralabs.com. Ebenfalls findet man ausführliche Tests aber auch Videos. Der Typ ist lustig, aber er geht sehr gut auf die entscheidenden Fakten einer Kamera ein. Wenn es also eine Kamera gibt, die es vor Ort nicht zu sehen gibt, kann man sich so einen Eindruck verschaffen.

    So war nen bißle viel … ;)

  12. tja, ich gehöre nun mal zu den blutigen naivenb anfängern und kann von euch profis da wirklich profitieren! meine überlegung war ziemlich simpel: ich habe eine nikon und desswegen schaue ich mich nach einer nikon um, damit ich meine objektive die ich toll finde noch brauchen kann! aber trotzdem ist es eine qual, da es auch hier verschiedenste modelle mit den verschiedensten speichermedien gibt! desswegen habe ich mein auge auch auf kameras die mit “meinen” schon vorhandenen speichermedien arbeiten! das mit der zeitlimite fand ich einen guten hinweis – nimmt mir den entscheidungsstress und lässt mich in ruhe abwägen und entscheiden! nach wie langer zeit habt ihr eure gekauften kameras das erste mal getauscht?

  13. Hallo,

    was mich wundert ist, dass alle wieder nur CANON und NIKON berücksichtigen. Sind die Dinger wirklich so viel besser als beispielsweise die DSLRs von SONY?

    Ich glaube, dass man bei Einsteigermodellen eigentlich nicht viel falsch machen kann. Und darum gehts hier ja. Ich jedenfalls hab mich für die Sony Alpha 200 entschieden.

    Ausschlaggebend war eigentlich nur der Preis und die Testergebnisse. Und der Preis ist momentan unschlagbar günstig. Zumal eine Stabilisator im Gehäuse verbaut ist, was die Folgekosten auch niedriger hält.
    Mal schauen ob ich es bereuen werde…;)
    viele Grüße…

  14. Ich bin zwar noch dabei, mich gerade für eine dSLR zu entscheiden…

    Wichtig finde ich, dass man sich überlegt, was man fotografieren möchte. Das bestimmt dann, welche Objektive es zu dem gewählten Body geben muß und einige Features, die er aufweisen muß.

    Reicht mir die Auflösung? Ggf. will man ja große Poster drucken (lassen) oder auch kleine Ausschnitte eines Bildes verwenden können oder falls man die Bilder verkaufen will: Manche Agenturen lehnen Bilder unter 12MP einfach ab. Kann die Kamera auch die Auflösung umsetzen, die sie verspricht? (Kann man nur testen oder gute Testberichte suchen.)

    Ist das Rauschen gering genug, bei den Lichtverhältnissen, die ich typischerweise abliche?

    Kann ich das scharf stellen, was ich will? (Schnell genug bei beweglichen Objekten, Off-Center, wo man nicht dauernd mit den mittigen AF-Sensoren hinzielen kann, …)

    Ist die Serienbildfunktion schnell genug für das, was ich damit vorhabe?

    Gibt es die richtigen Anschlüsse für die Peripherie, die ich brauche?

    Dann ist es wichtig, sich den möglichen Objektivfuhrpark anzusehen, auf den man sich ja mit der Wahl einer Marke “einschiesst”. Und da man i.d.R. dabei bleibt, kann man sich ja dann die teureren Bodys von der Marke ansehen, von denen man nach dem Kauf träumen darf. :-)

    Ich schaue mir auch immer gerne an, was andere mit dieser Kamera so hinbekommen haben. Bei flickr kann man ja z.B. nach Bildern einer bestimmten Kamera suchen.

  15. @ pixelboogie: ich würde mich schon an nikon oder canon halten, da mann hier einen viel größeren markt an objektiven hat. auch fremdhersteller und ebay bieten hier einfach super schnäpchen. die will ich mir nicht entgehen lassen!

  16. @pixelboogie
    haha ;) Das finde ich auch immer doof! Aber im Grunde, auch wenn man sich die Tests mal ansieht, ist es doch ein Streit ähnlich wie Intel oder AMD oder Coke oder Pepsi … Ich persönlich habe auf einer analogen Olympus gelernt … musste dann beruflich eine Canon verwenden (und Canon hassen gelernt) und nachdem ich nun auf digitale Fotografie gewechselt bin wieder eine Olympus gekauft. Mein Mitbewohner hingegen kannte sich mit Nikon aus und hat sich eine Nikon gekauft … der Unterschied zwischen den beiden Kameras liegt im Detail und da kommen die Tipps von Martin in Spiel! Wenn man die ehrlich beherzigt kann man kaum etwas falsch machen…versprochen ;)

  17. Moin,

    für mich ganz wichtig war die Haptik und die Größe der Kamera, sie darf nicht zu klein sein.Nach vielen vergleichen sind wir dann bei Nikon D90 gelandet., dazu die garnicht so üble Kitlinse und ein 50/1.8 – da geht schon Einiges mit und man hat eine sehr große Objektiv-Auswahl. Ebenso ein Hauptargument war das Kontroll-Display auf der Kameraschulter, da möchte ich nicht missen.

  18. Die wesentlichen Punkte wurden genannt und decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen.
    Einzig beim Objektiv würde ich mir jetzt von vornherein Gedanken machen. Das Kit kann nicht schaden, vor allem wenn man bedenkt was es im Verhältnis kostet, aber ich würde mir dennoch gleich ein etwas lichtstärkeres Objektiv dazu kaufen – auch wenn’s “nur” das Canon 1.8 sein sollte.

  19. Beim Kamerakauf gehe ich auch meistens zum Fachhändler meines Vertrauens. Die Kameras/Objektive sind zwar ab und zu ein wenig teurer als mancher Shop im Internet, jedoch hab ich hier eine kompetente Beratung und ich kann das Gerät vorher noch testen.

    Es muss nicht immer die “Nigel-Nagel-Neue” Kamera sein, meiner Meinung nach sind Objektive um einiges wichtiger.
    Was bringt einen eine mega-teure Kamera, wenn man “keine guten” Objektive hat. Besser mit der Kamera “klein” halten und das dabei ersparte in eine oder zwei gute Objektive setzen.

  20. Ich habe mich damals für die Olympus E-410 entschieden, weil die im Kit mit zwei Objektiven einfach unschlagbar günstig ist. Jetzt, wo ich mich mehr mit dem Thema auseinander gesetzt habe und ein halbes Jahr Erfahrung habe, ärgere ich mich ein wenig.

    Die Kamera ist gut, keine Frage. Aber ich hätte vielleicht doch lieber 100 -150 EUR mehr in ein Canon-Kit gesteckt und dabei jetzt günstigere Objektive.

    Zum Vergleich:
    Für die 50mm-Festbrennweite (f2.0) zahle ich bei Olympus gut 450 EUR.
    Eine 50mm-Festbrennweite (f1.8) von Canon bekomme ich schon für ca. 100 EUR.

    Ich kann mich also einigen Vorrednern nur anschließen:
    Beim Kamerakauf sollte man nicht nur auf den Kamera- bzw. Kit-Preis achten, sondern auch die Folgekosten nicht aus den Augen verlieren.
    Der Wunsch nach “besserer” (oder spezialisierter) Ausrüstung kommt nämlich unweigerlich.. ;)

    Gruß
    Sven

  21. Einen der für mich wichtigsten Punkte ist das Anfassen. Wenn man grob nach technischen Gesichtspunkten aussortiert hat, dann muss man die Kamera in die Hand nehmen. Ich z.B. kann Nikon überhaupt nicht leiden, obwohl es dafür objektiv gesehen keinen Grund gibt. Vielleicht liegt es an der Bedienung, vielleicht auch nur an der Farbe der Knöpfe, keine Ahnung.

    Das mit dem Fachgeschäft ist so eine Sache. Prinzipiell würde ich es auch bevorzugen. Passiert bei mir aber immer seltener. Meistens sind die Preise (selbst nach Verhandlungen) jenseits von Gut und Böse. Außerdem hat der Händler meine Wünsche (Olympus) oft nicht auf Lager und muss sie auch bestellen. So mußte ich auf ein Objektiv mal 3 Wochen warten, das ich bei Amazon in zwei Tagen bekommen hätte (und das auch noch 50 Euro billiger).
    Aber das mag daran liegen, das es hier zu wenig Konkurenz gibt…

  22. @ Pixelboogie

    Der Vorteil an Nikon und Canon ist eindeutig der, daß Du das passende Zubehör, Objektive und alles was man sonst so braucht einfach fast überall bekommst. Bei Sony wär ich mir da nicht so sicher…

    @ Martin

    Ich glaube Du hast nix vergessen ;)

  23. Ich denke das der Hersteller auch ein wichtig ist für die Endscheidung z.B. Nikon und Canon haben das größte Sortiement an Objektiven usw. es macht halt keinen sinn eine Günstige DSLR zu kaufen wo es kaum objektive und ähnliches zu gibt. Weil ich denke das früher oder später jeder Fotograf sich Zubehör zulegt und dann sollte das Sortiment auch möglichst gross sein da ein Anfänger bekanntlich nicht genau weiss was er am ende Fotografieren wird.

    Grüße Philipp

  24. Hallo Martin,

    ich finde deine Hinweise Klasse und auch richtig.
    Vor allem das ‘in die Hand nehmen’ und das
    ‘beim Haendler kaufen’ ist meiner Meinung nach wichtig!

    Etwas fehlt aber noch:
    Sobald man das erste Objektiv gekauft hat, sollte man nie
    mehr daran sparen. Es raecht sich spaeter boese, wenn man
    sich guenstige, aber optisch nicht die besten Objektive
    kauft und dann nicht zufrieden ist bzw. hohe Verluste
    beim Wiederverkauf macht.

    Beispiel:
    Canon 70-300 IS: ca. 500 Euro
    Canon 70-200 4.0 L: ca. 600 Euro
    Canon 70-200 4.0 L IS: ca. 900 Euro

    Das L kann man fuer wenig Verlust wieder verkaufen, bei
    dem nicht-L macht man heftigen Verlust. Und die optische
    Qualitaet der Ls ist um Groessenordnung besser!

    Alles Gute,
    Marc

  25. Gut das ich dieses Thema gerade abgeschlossen habe. Für meine 1.DSLR brauchte ich 5 Monate mich zu entscheiden welche nun die Richtige ist.

    Ich kann aber an alle den Tipp geben, wenn ihr euch eine neue Kamera oder Kamerazubehör kaufen wollt extrem Empfehlen auf die Preis suche zugehen.

    Ich zeige es euch mal an meinem Beispiel für die Nikon D90 mit 18-105 Optik, die ich mir dieses Wochenende erst gekauft habe:
    Vorab muss ich noch anmerken, dass ich in der Glücklichen Lage bin am Rande des Ruhrgebiets zu wohnen, somit sind für mich eine ganze Menge Städte schnell erreichbar.

    – Fotohänlder in meiner Stadt 1289€
    – Saturn in meiner Stadt 1199€
    – Saturn 15 Min enfernte Stadt 1179€
    – Saturn/ Media Markt/ Karstadt 30 Min entfernte Stadt 1149€
    – Saturn 25 Min entfermt 999€
    – ….
    Die Liste lässt sich mit einigen Hänlder weiter auflisten mit Orten die max. 60 Min entfernt von mir enfernt sind.Aber alle bis auf einer waren alle über 1049€.
    Doch bekam ich noch den Tipp das in Düsseldorf Saturn und die Fotohändler dort nur 979€ für das selbe Kit verlangen.
    Ich mir von der Webseite den Preis ausgedruckt zu meinen Saturn gegangen und erstmal regulär nach einen Preisnachlass gefragt :) Wo ich vom Verkäufer ausgelacht worden bin und er mir sagte das sein Martk schon der günstigste wäre und er jeden Euro den er runter geht ein Mins für den Markt sei.
    Darauf holte ich mein Zettel raus und innerhalb von 10sek bekam ich das Kit für 979€ + 8 GB Speicherkarte.

  26. Und eines sollte man noch dringend sagen: Das Objektiv ist wesentlich wichtiger als der Body. Der Body ist in ein paar Jahren Schrott, mit einem guten Objektiv werdet ihr laaaaaange Zeit viel Freude ohne Wertverlust haben.

  27. Hi,

    bei kleineren Einzelhändlern lässt sich imo besser handeln und man kommt inklusive Service besser bei weg.

    Ich würde mir wirklich ein Limit setzen und entsprechend das ein oder andere ins Equipment investieren. Ein Body bleibt nicht so lange wie gute Objektive.

    Wir haben uns die D 90 von Nikon gekauft, sind natürlich hin und weg, aber im nachhinein hätte ich evt. weniger für den Body ausgegeben und gleich mehr für Objektive ausgegeben.

    LG

  28. Yeah – dieser Beitrag rockt!

    War bis gestern auf der Suche nach meiner ersten DSRL und ich erkenne alle angesprochenen Punkte wieder:
    Zuerst kein Plan haben, welche Cam, also Fachmann fragen: aha, Sony gut.
    Dann Foto-Freund fragen, welche Cam: aha, Nikon besser. Also ab zu MM und Cams begrabschen: aha, Nikon wirklich besser.
    Bei idealo.de etc. Preis und Qualität und Kits/Cam-Optik-Kombinationen vergleichen.

    Bis dann gestern die Werbung vom örtlichen Fachhändler in der Zeitung liegt: “Meine” Nikon D60 im VR-Kit + Zubehörpaket für einen Spitzenpreis.

    Yeah, das rockt!

  29. Ich selber fotografiere seit Jahren mit gebrauchten DSLRs. Grund dafür war eigentlich immer das es so möglich war mir eine DSLR zu kaufen als ich eigentlich noch kein Geld dafür übrig hatte oder mir einen recht guten Body zu kaufen welcher aber nicht mehr State-of-the-art war.

    Was ich jedem Neuling ans Herz legen möchte:

    – Verrennt euch nicht in die in der Technik, klar sollte man wissen was man kauft. Aber Beschäftigt euch danach lieber mit dem Bilder machen und nicht dem Pixelpeeping.

    – Kauft gleichzeitig mit der Kamera egal ob Ihr euch eine Nikon, Canon oder Sony kauft eine 50 mm Festbrennweite. Sofort! Nicht erst nach ein oder zwei Jahren. Und wenn ihr das Objektiv gebraucht kauft ist es auch egal. Aber es wird eure fotografische Entwicklung fördern, viel mehr als jedes 70-200 2.8 IS USM Objektiv!

    – Dann solltet Ihr noch im Buchladen halt machen und folgendes Buch kaufen: “Der große humboldt Fotolehrgang” von Tom! Striewisch. Aber kauft es nicht nur, sondern lest es auch.

    – Habt Ihr alles zusammen lest die Bedienungsanleitung eurer Kameram, einmal, zeimal, dreimal. Und probiert alles(!!!) aus was darin erklärt wird. Wenn Ihr danach immer noch nicht mit eurer Kamera zurecht kommt oder wisst wo was einstellbar ist, dann lest noch einmal. Ihr müsst eure Kamera blind bedienen können!

    Fang an Bilder zu machen. Habt die Kamera immer, und ich meine wirklich immer, bei euch. Habt keine Angst davor die Kamera kaputt zu machen. Erstens halten die Kameras ziemlich viel aus, mehr als die Meisten denken. Und zweitens ist es ein technischer Gegenstand der ersetzbar ist.

    Also worauf wartet Ihr noch?

    P.S. Irgendwann kommt Ihr dann an den Punkt an dem Ihr euch eine teure Kamera leisten könnt. ;) Es dauert eine weile und Bilder machen tut so lange auch jede andere Kamera!

  30. Blogartikel dazu: mahom@home » Blog Archive » tilt and shift, cam, online pictures, r-strap and presents

  31. Blogartikel dazu: mahom@home » Blog Archive » tilt and shift, cam, online pictures, r-strap and presents

  32. Blogartikel dazu: Linktipps für den 4. April 2009 | Fotoholiker

  33. Meine erste Kamera ist die Canon EOS 400D mit der ich auch immernoch sehr zufrieden bin als Hobbyfotograf. Ich habe mit ihr schon viele schöne Landschaffts und Tieraufnahmen machen können und habe momentan nicht vor mir eine neue zu kaufen.
    Zum Artikel…
    Für jemanden der sich nicht mit dieser Materie auskennt ist er sehr gut da sich wirklich viele von Megapixeln usw. beeinflussen lassen und so schnell wie möglich eine Kamera ihr eigen nennen wollen.

  34. Blogartikel dazu: Die große Linksammlung: Fotografie-Basics für Anfänger - Klick.Kind

  35. Blogartikel dazu: Die große Linksammlung: Fotografie Basics für Anfänger