Kwerfeldein
26. März 2009 Lesezeit ~ 6 Minuten

Auf Hochzeiten die Party fotografieren: Gerade mit geringsten Mitteln möglich

Als Hochzeitsfotograf echte Hingucker sichernUnd da sind wir mit dem (vorerst) letzten Gastartikel zur Hochzeitsfotografie von Martin Krolop. Gemeinsam mit Marc Gerst ist er selbst Hochzeitsfotograf und ihre Bilder können auf 4ever1.de besichtigt werden. Ausserdem haben die beiden auch ein englisches Blog zum Thema Fashion & Commercial Photography (–>deutsches Blog folgt bald).

Ein in fast 99% aller Hochzeiten unterschätztes Thema ist Partyfotografie. Logisch, wenn ich heiraten würde, dann wäre das ne höllische Party… aber nicht in der Kirche sondern später. Abends, wenn die Sonne untergegangen ist und der richtige Spaß beginnt. Tja und leider ist es so, dass eben diese 99% aller Fotografen garnicht so lange bleiben um zu Fotografieren.

Das ist also der ideale Zeitpunkt um beim Brautpaar richtig Eindruck zu machen. Wie wichtig ist das Thema ist, sieht man auch daran, dass wir einen eigenen Beitrag nur zu diesem Thema verfassen. Auf einer Hochzeit entstehen zwar tolle Szenen bei Ringübergabe, Küsschen hier und Handhalten da… aber abends fällt der Stress vom Brautpaar ab und die Party geht los.

Auf Hochzeiten die Party fotografieren: Gerade möglich mit geringsten Mitteln

Was ich heute daher klären möchte ist, dass ihr nach dem Lesen und Ausprobieren dieses Beitrages, die genialsten und faszinierendsten „Braut-feiert-ab-Fotos“ macht. Und es klingt komisch, aber gerade in der Situation in der die Lichtverhältnisse so schwierig werden, kann man mit einer Eos 450D mit Kitobjektiv und Aufsteckblitz richtig stark auftrumpfen.

Was haben wir denn fotografisch an einer Hochzeit für Gegebenheiten? Mit was müssen wir uns als Fotograf herumärgern?

Ganz einfach. Kerzenlicht, wenige Glühbirnen, farbige PAR-Strahler, Diskolichter. Übersetzt bedeutet dass: „verdammt wenig Licht zum Fotografieren“. Und das bedeutet, dass wir extrem teure Ausrüstung brauchen um Blenden bei 1.4 oder sogar 1.2 zu haben, Kameras mit verwendbaren ISO6400 und genialen AF-Sensoren, damit die sowieso wahnsinnig geringe Tiefenschärfe bei Blende 1.2 auch noch an der richtigen Stelle sitzt. Und wenn wir diese Übersetzung nochmals übersetzen, dann bedeutet dass, „Schweine viel Kohle“ für gute Fotos.

Auf Hochzeiten die Party fotografieren: Gerade möglich mit geringsten Mitteln

Was wir aber eigentlich brauchen sind Fotos, bei geringen ISO-Werten um 400, bei „günstigen“ Blendenwerten um 4.5 oder gar 5.6 und dazu noch sicheres Fokussieren in schierer Dunkelheit.

Das, was jede Fotokamera locker kann. Aber warum entstehen dann immer diese totgeblitzten Fotos mit pechschwarzem Hintergrund und weißen Gesichtern? Ganz einfach, die Kamera will auf Nummer sicher gehen und stellt daher die Einstellung dementsprechend sicher ein. Sicher heißt aber nicht gleich „toll“.

Auf Hochzeiten die Party fotografieren: Gerade möglich mit geringsten Mitteln

Was wollen wir eigentlich bildtechnisch umsetzen?

Wir brauchen Fotos, welche die Atmosphäre zeigen, sie müssen Ambiente zeigen.

Wir müssen einzelne Elemente herausnehmen und betonen können, wir brauchen Dynamik und Bewegung (auf einer Party wird garnicht so selten getanzt) und wir müssen diese ganzen Voraussetzungen mit den technischen Voraussetzungen kombinieren.

  • Kein Licht aber trotzdem nur mit Iso 400 fotografieren.
  • Kein Licht aber trotzdem günstige und verfügbare Objektive bei Blende 5.6 verwenden.
  • Kein Licht und nicht genügend Kontrast für sicheren Fokus, trotzdem aber scharfe Fotos.

Dann wollen wir jetzt das Rätsel einfach mal lösen.

Die Lösung ist sehr universell da die abendliche Belichtung ebenfalls sehr universell ist.

Auf Hochzeiten die Party fotografieren: Gerade möglich mit geringsten Mitteln

Es gibt zwar helle Glühbirnen, sehr helle Strahler oder funzelige Kerzen, diese ganzen Lichtquellen bewegen sich aber in einem Belichtungsspielraum von 0,5 bis 1,5 Blenden. Behaltet das im Hinterkopf. Die Belichtung spielt sich immer um die gleich genannten Werte ein.

Gehen wir doch einfach mal ganz logisch vor. Wir wissen, dass wir unverrauschte Fotos bei ISO 400 wollen und wir wollen das auch bei Blende 5,6. Dann nehmen wir doch einfach mal diese Werte und stellen sie in der Kamera im M-Modus ein. So, nun fehlt uns logischerweise nur noch die Belichtungszeit.

Mag man an dieser Stelle vielleicht sofort an 1/Brennweite*Cropfaktor denken, so wäre das hier komplett falsch. Denn dann würden wir bei gewöhnlichen Objektiven nur ein komplett schwarzes Bild bekommen. 1/50 oder 1/40 wäre viel zu kurz.

Wir wollen ja die Atmosphäre einfangen und müssen das Bild insoweit auch korrekt belichten. Meistens bedeutet das dann, dass wir bei einer Belichtungszeit von ca. 1/4 oder 1/6 rauskommen. Bei der Kombination aus ISO 400, f5,6 und 1/4s haben wir dann ein korrekt belichtetes Foto. Allerdings, und das ist unschwer zu erkennen, scharf da unverwackelt wird es sicherlich nicht sein.

Bei dieser Belichtungszeit bewegen sich die Personen auf dem Foto als auch die Kamera selbst. Das Bild wird zwar ausreichend belichtet, aber total verwackelt. Und da kann uns der Aufsteckblitz helfen.

Auf Hochzeiten die Party fotografieren: Gerade möglich mit geringsten Mitteln

Der Blitz brennt ja in einer viel kürzeren Zeit innerhalb der Belichtungszeit ab. Die Kamera belichtet also das Foto und innerhalb dieser Zeit blitzt es dann kurz.  Wir können also das Bild über den Blitz einfrieren.

Dafür müssen wir allerdings auch einige kleine Dinge beachten.

  • Wir können kein Foto mit einem Blitz befeuern was sowieso schon korrekt belichtet ist. Wenn als das Gesicht genug Licht abbekommt, dann würde der Blitz diese Stelle überbelichten. Daher müssen wir das Bild grundlegend etwas unterbelichten und gleichzeitig während des Fotografierens darauf achten, dass unser Motiv nicht direktes Licht abbekommt.
  • Fotografiert weiter im manuellen Modus der Kamera (M-Modus) und stellt den Aufsteckblitz einfach auf die volle Automatik. Ihr braucht nix am Blitz einstellen. Die Automatik macht alles.
  • Evtl. müsst ihr die Blitzbelichtung etwas herunterregeln. Stellt euch vor, dass der Blitz das Bild korrekt belichten will. Das gesamte Bild. Ihr wollt aber nur die beiden Köpfe im Vordergrund belichtet haben. Das weiß der Blitz ja nicht und diese Überbelichtung des Blitzes muss teilweise etwas korrigiert werden. Dann steht auf dem Blitzgerät hinten soetwas wie -2/3 etc.

Dann habt ihr alles eingestellt. Die Kamera im M-Modus um den Hintergrund einzufangen und den Blitz um euer Motiv einzufrieren. Jetzt kann die Party der Braut beginnen. Euer Foto sollte jetzt so ausschauen: Perfekt um Dynamik und Bewegung ins Foto zu bekommen. Also gerade beim Brautstraußwerfen oder beim Abtanzen ;)

Auf Hochzeiten die Party fotografieren: Gerade möglich mit geringsten Mitteln

Hier nur noch ein paar ganz generelle Tipps:

  • Fotografiert im Weitwinkel. Je weiter desto besser. Denn ohne Umgebung könnt ihr auch keine Atmosphäre einfangen.
  • Achtet auf direkte und helle Lichtquellen im Hintergrund. Damit bekommt ihr tolle Highlights in den Hintergrund
  • Wenn ihr trotz des AF-Hilfslicht des Blitzes Probleme mit dem Fokus habt, dann legt den Fokus manuell auf ca. 1-2m und schaut, dass ihr die Entfernung einfach ungefähr einhaltet.

Im Weitwinkel ist die Schärfentiefe bei f5.6 groß genug um scharfe Fotos zu bekommen.

Das ist dann aber auch die Zeit für den Fotografen so richtig kreativ und wild zu werden. Keine totgeblitzten Fotos sondern kreative Fotografie. Versucht auch einfach mal eure Kamera während der Belichtung zu drehen. Mit dem tanzenden Brautpaar mitzuziehen und auch zu zoomen. Daraus entstehen tolle und bezaubernde Effekte.

Hochzeiten fotografieren

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35 Kommentare

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  1. Super Beitrag!
    Hatte mir das mit dem längeren Belichten und dem kurzen Blitzen auch schon so ungefähr gedacht, aber ich habe leider keinen Aufsteckblitz. Ist das gleiche denn ungefähr auch mit dem integrierten Blitz möglich? Sprich so nem kleinen von der D70 oder ähnlichem?

    Weiter so mit den tollen Beiträgen ;)

    Gruß david

    P.S.: Martin bist Du wieder fit?

  2. @ david: ich hab gleich im menü meiner D40 geschaut. Im Individual Menü –> integriertes Blitzgerät , kannst du den (internen) Blitz von “TTL” auf “Manuell” umschalten und dann die Blitzleistung von “Volle Leistung” bis “1/32” auswählen. Funktioniert Prima! Sollte bei dir ev. ähnlich gehen. Du musst aber darauf achten dass du im M-Modus bist, sonst istd die Einstellung nicht verfügbar.

    Ich freu mich schon auf die nächste Party, wieder was zum rumspielen ;)

    Danke für die tollen Beiträge!

  3. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Für den Sommer hat mich meine Cousine angefragt, doch ich als Amateur Fotograf kann mich noch nicht so ganz dafür begeistern. Denn eine Hochzeit ist schliesslich ein wichtiger Tag. Was, wenn ich die Fotos vermassle? Eine Wiederholung gibt es bestimmt nicht. Vor dem habe ich etwas Angst.

  4. Wow, das ist wirklich interessant.
    Ich bin auch immer von lichtstarken Objektiven ausgegangen für solche Bilder.
    Das sollte man testen. Vielen Dank für die Anregung.
    (Und einen Aufsteckblitz muß ich mir auch noch kaufen…)

  5. Klasse Artikel übers Blitzen auf Hochzeiten. Ist ja genau auch auf Partys so.
    Ich konnte das letztens mal ausprobieren. Hatt irre Spüass gemacht, jedoch hatte ich die Belichtung kürzer auf 1/60 eingestellt und den Blitz dafür heller. Ging auch. Aber so wie du schreibst werde ich mal ausprobieren.
    Eine Frage hätte ich aber noch: Wenn sich die Lichtverhältisse ändern, bst wird Licht an oder aus gemacht. Behlat eich dann die Einstellungen so bei, oder regele ich an einem Wert rum? Bsp, mache ich bei hellerem Licht, die Linse weiter zu?

    Die Werte: M, Blende 5, Zeit 1/4, Blitz automatisch, 1-2 Stufen unterbelichten, nicht direkt Blitzen merke ich mir auf jeden fall jetzt mal.

  6. Also es geht auch mit dem internen Blitz, wenn auch nicht ganz so ausgefeilt. Die Ausleuchtung ist eben sehr weit und nicht veränderbar.

    Mit dem Aufsteckblitz kann man weiterhin mit der Fokussierung spielen. Man kann sogar über die Decke blitzen. Teilweise erreicht man ganz tolle Eindrücke und Looks dabei.

    ich kann jedem nur raten. Mit den Einstellungen zu spielen und zu experimentieren!

  7. Super!! Hatte erst letzte Woche enorme Probleme mit diesem Thema und bin gerade dabei mich mehr mit Partyfotografie zu beschäftigen.. da kommt das hier sehr gelegen. Vielen Dank und weiter so.. der Blog ist klasse! ..Oberklasse ;)

  8. eine frage zu diesem interessanten artikel: warum nicht Blenden- oder Zeitvorwahl in diesem Falle benutzen? Macht die nicht das gleiche und passt sich wechselnden Lichtbedingungen auch noch an?
    Grüße Blue

  9. @BLUE
    Also das geht aus einem sehr einfachen Grund nicht gut. Und zwar kommt es auf Parties oft vor, dass ein Strahler direkt in die Kamera scheint. Und das ändert die Belichtung so stark ab, dass das komplette Bild zu hell belichtet wird. Dann brauchst du auch keinen Blitz mehr, denn das Bild ist ja schon überbelichtet. Du brauchst eine konstant unterbelichtete Grundsituation aber nicht zu dunkel… aber auch nicht zu hell. Und du merkst schon. Das sollte man nicht der “Ich-bin-ne-coole-Kameraautomatik-und-rate-mal-die-Belichtung” überlassen.

  10. Da kann ich als Partyfotograf nur zustimmen – so wirds gemacht (wobei ich meistens mit ISO 800 oder ein bisschen höher fotografiere, da es in nem Club doch noch um einiges finsterer ist, als jetzt zB in einem Festsaal, in dem das Brautpaar isst, tanzt und feiert).

    Hier noch ein Tipp von mir: Bei tanzende Leuten (oder anderen bewegten Motiven) am Besten auf den zweiten Verschlussvorgang blitzen – zwecks der Bewegungs-Lichtspur

    @David: die internen Blitze von Nikon sind nicht schlecht, nur pass auf, dass du keine Gegenlichtblende am Objektiv hast und ein bisschen ranzoomst, sonst hast du am unteren Rand einen halbkreisförmigen Schatten. Würde dir aber trotzdem einen externen Blitz empfehlen (lieber Original-Nikon und keinen günstigen von Sigma – die haben Probleme mit TTL bei Nikonkameras), da sonst bald dein Akku leer sein wird!

    LG Helmut

  11. So habe ich das noch garnicht betrachtet.
    Die Technik mit eigentlich zu langer Belichtungszeit und dazu einen Blitz auf den ersten Vorhang habe ich bis jetz so nur für Konzertfotografie eingesetzt (zu sehen auf meinem Fotostream)um die Energie der Show festzuhalten.
    Aber das ganze für normale Partyfotos zu verwenden klingt plausibel werd ich auf jedenfall mal ausprobieren.
    Danke für den Tipp

    (ehrlich gesagt waren es jetzt genug Posts zum Thema Hochzeiten)

  12. Der Titel “gerade mit geringsten Mitteln möglich” ist ein klein wenig irreführend, dann man muss doch schon einen Apparat haben, der zumindest den manuellen Modus anbietet.
    Ich fotografiere bei solchen Gelegenheiten gerne mit Blitzauslösung auf den zweiten Verschußvorhang. Sonst hat man manchmal hässliche Lichtstreifen in den Gesichtern, was sehr unschön wirkt. Ein wenig ausprobieren muss man da vorher auf alle Fälle.

    Diese Art der Fotografie sollte allerdings nicht übertreiben und die ganze Fotoserie mit dieser Technik aufgenommen werden. Letztendlich macht man diese Bilder nicht um zu zeigen, wie gut man mit der Kameratechnik umgehen kann, sondern um dem Brautpaar einige unvergessene Erinnerungen zu erstellen. Wichtig ist daher auch, dass man dem Kunden im Vorgespräch einige Ideen präsentiert und die Reaktion darauf beobachtet.

    Oft können Oma und Opa mit solchen Bildern auch nichts anfangen und wollen einfach die von vorne bis hinten gestochen scharfen Bilder. Das sollte man zumindest nicht vergessen, wenn man auf Hochzeiten fotografiert.

  13. Hab das Ganze jetzt ausprobiert und muss sagen 1A!! werden so eigentlich auch die ganzen “Nachtaufnahmen” draussen gemacht, also das man eben noch den dunkelblauen hintergrund etc. sieht. Gibts da auch so eine kleine Richtlinie in Beziehung auf Verschlusszeit, Blende etc.? druassen ists ja meist noch um einiges dunkler.

    Danke und Gruß
    Thomas

  14. Blogartikel dazu: Linktipps für den 28. März 2009 | Fotoholiker

  15. Schönes Thema, da ich, was das Blitzen angeht noch so gar keine Erfahrung habe. Ich weiß nur, das man mit dem Blitz z.B. das Bühnenlicht kaputt machen kann und nichts mehr von der Stimmung da ist.
    …ich hoffe, das du das überhaupt noch lesen wirst, der Bericht ist ja schon ein Weilchen her.
    Ich fotografiere analog mit einer Canon A-1 und Aufsteckblitz Speedlite 199a. Ist deine Mehode auch mit meinen geringen Mitteln möglich?
    Ich glaube, das meine Kamera diesen M-Modus von dem du sprachst nicht hat, in der Gebrauchsanweisung ist nichts zu finden.
    Mein Blitz hat drei fablich makierte Bereiche, die die Entfernungen vom Blitz zum Objekt unterteilt(gelb 0.5-1.5m, grün 1-3m, rot 1.5-7m) und einen Sensor mit dem er erkennen kann, ob die Entfernung stimmt.
    Sollte ich meinen Blitz auf ca. 45 Grad anwinkeln (wegen roter Augen) oder direkt blitzen?
    Mir fällt noch ein,… sollte ich ein Stativ benutzen? Du hat von längeren Belichtungszeiten gesprochen.
    …deine Bilder haben die Stimmung von der Hochzeit perfekt eingefangen, mein Ergeiz ist geweckt.
    Würd mich auf eine Antwort von dir sehr freuen.
    GLG Mandy

  16. Hi, toller Artikel. Ich lese mich gerade hier so durch und versuche die Kamera zu drehen, bei einem nicht bewegtem Objekt (erstmal zur Übung), um diese tollen Effekte hinzubekommen. Habe alle Einstellungen bzgl. des Blitzes beachtet. Bei mir ist aber immer die eine Ebene von der anderen komplett überlagert. Ich würde es damit z.B. nicht hinbekommen ein Brautpaar in der Mitte komplett scharf zu bekommen und den Rest der Umgebung durch die Drehung zu verzerren. Hast du eine Idee was ich falsch mache?
    LG H. Maria