kwerfeldein
25. März 2009 Lesezeit: <1 Minute

Das Wunder der Fotografie

Heute habe ich Euch mal wieder ein Video aufgenommen, in welchem ich über eine Sache spreche, welche meine Begeisterung an der Fotografie mit am Leben hält. Wer das Video hier nicht sehen kann, wird bei Vimeo evtl. fündig werden.

Viel Spass damit!

Hochzeiten fotografieren

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32 Kommentare

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  1. Die beste Kamera macht noch lange keinen guten Fotografen bzw. kein gutes Foto. Ich gebe Dir absolut Recht, dass damals mit doch sehr beschränkten Technik es auf das Knowhow des Fotografen ankam. Bei so vielen ist das Fotografieren doch sehr inflationär – man hält halt drauf.

  2. polaroid war schon ein riesen fortschritt für die studioarbeit. damit konnte man viel schneller alles einrichten und wenn ich bedenke, dass ich manchmal mit einigen hundert fotos nachhause geh, dann sage ich mir jedesfall, dass ich mal bewußter fotografieren sollte. darum gibts bald analog.

  3. Martin: Wenigstens mal jemand, der sich die Begeisterung und das Wundern über die moderne Technik erhalten hat.. :)

    Im Ernst: Irgendwie ist vielen nicht bewusst, welche dramatischen Veränderungen die Digitalisierung und Vernetzung mit sich gebracht haben.. es hat sich halt so ‚in unser Leben geschlichen‘.

    Dabei greift ein Rädchen ins andere. Digitale Fotografie lebt auch etwas vom Internet, und umgekehrt.

    Die relative Leichtigkeit, mit der wir heute unsere Bilder der Welt aus dem schwarzen Kasten namens Kamera heraus- und in das Internet, zunehmend unser Kommunikationsmedium No. 1, hineinbekommen ist eine der grundlegend geänderten Sachen. Man stelle sich mal vor, wie es wäre, wenn nur eines von beiden fehlen würde. Wie umständlich wäre es, wenn wir immer noch ausschließlich auf „analoge“ Kameras angewiesen wären.. Negative scannen war nie wirklich ein Vergnügen. Und was wären die digitalen Fotografen ohne die Möglichkeit, die Bilder online zu präsentieren und sich untereinander auszutauschen.

    Ich denke, beides könnte in der heutigen Form nicht ohne das andere existieren.

  4. Mir geht es da wie dir, Martin. Ich hab vor ca.15 Jahren angefangen und damals war meine Kamera mit 5fachem Zoom und Film das Highlight schlechthin. Als Kind habe ich immer die Kamera meines Vaters bewundert, eine alte Praktika. Und heute beobachte ich fasziniert die Weiterentwicklung der Technik und kann kaum glauben, wieviel sich in 15 Jahren getan hat und trau mich kaum in die Zukunft zu schauen- was da vielleicht noch alles auf uns wartet… Danke für das Video, und.. schicke Lampe ;o)

  5. Natürlich gibt es andauernd neue Erfindungen und die Hersteller wollen uns permanent neues Euqipment mit neuen Super-Duper-Features verkaufen. Tatsächlich sind das fast ausnahmslos Features und Erfindungen, die das Fotografieren immer noch einfacher und noch bequemer machen. Es sind keine Erfindungen und Features, die die maximal erreichbare Bildqualität verbessern.

    Vor 20 Jahren haben die Fotografen manuell den passenden Film für eine Situation gewählt, manuell fokussiert, manuell die Belichtung gemessen, manuell die Belichtungszeit eingestellt, manuell im Labor an unzähligen Parametern zur Herstellung eines Abzugs geschraubt. Heute geht das eben alles automatisch und digital. Die technische Bildqualität ist deshalb absolut gesehen nicht besser geworden und für ein Bild mit Aussage braucht es immer noch einen guten Fotografen. Die Fortschritte in der Fotografie an sich sind deshalb meines Erachtens gar nicht so groß. Überspitzt ausgedrückt hat sich die Fotografie mit den ganzen Erfindungen nur vermehrt der bequemen, unwissenden, breiten Masse geöffnet.

    BTW:Coole Designerlampe – aber suboptimale vergilbte Fichtenholzdecke und -wand. Eventuell mal weiß wachsen, dann kann auch besser gegen die Decke blitzen :)

  6. @Guido:
    „Vor 20 Jahren haben die Fotografen manuell den passenden Film für eine Situation gewählt, manuell fokussiert, manuell die Belichtung gemessen, manuell die Belichtungszeit eingestellt, manuell im Labor an unzähligen Parametern zur Herstellung eines Abzugs geschraubt. Heute geht das eben alles automatisch und digital.“

    Digital? Ja. Alles automatisch? Nein. Gerade in der digitalen Bearbeitung ist es doch viel „Handarbeit“.. so es halt eben Handarbeit am Computer sein kann.. Will sagen, automatische Bildkorrekturen liefern nicht unbedingt das, was ich mit dem Bild ausdrücken will. Hier ist doch oft viel „Handarbeit“ gefragt, nicht anders im Prinzip als damals, nur halt bequemer, ich muss nicht mehr in der Dunkelkammer stehen und mit allen möglichen Sachen hantieren, sondern sitze halt vor dem Bildschirm. Manuelle Arbeit ist es dennoch. :)

    „Überspitzt ausgedrückt hat sich die Fotografie mit den ganzen Erfindungen nur vermehrt der bequemen, unwissenden, breiten Masse geöffnet.“

    Aber nur überspitzt ausgedrückt.. denn das hört sich so negativ an, was es eigentlich gar nicht ist. Wir benutzen ALLE täglich Sachen, die wir gar nicht benutzen könnten, wenn es nicht für die bequeme, unwissende Masse dir wir sind, geöffnet worden wäre… Autofahren war vor Kaisers Zeiten auch nur was für wenige Eingeweihte und setzte Sachverstand voraus. Bei dutzend anderen Dingen des täglichen Bedarfs ist es auch so, warum auch nicht in der Fotografie? :)

  7. Vielleicht eine passende Ergänzung zu Deinem Beitrag „Wunder der Fotografie“ und Deinem Blog „Viel Fotografieren“ vor einiger Zeit.

    ” Bresson made many of his most famous images with an early Leica. He didn’t have all the modern advantages of program modes, autofocus or high frame rates. What he had instead was the right mental attitude. His was a targeted approach, rather than making a huge number of images with the hope of getting one or two right he mentally prepared himself and then carefully observed his subjects awaiting the decisive moment. It’s not a question of hunting for lots of images but rather of waiting for the right image to find you.“

    Zu finden unter: http://www.photographyblog.com/articles/is_too_much_memory_a_bad_thing/

    Ansonsten, Energiesparlampen einschrauben und mal wieder rasieren;-).

    Gruß,
    Hannes

  8. Ich lese den Blog ja wirklich sehr gerne. Aber was ich nicht magsind die Videos, in denen Du Dich einiger Themen annimmst. Ich persönlich finde sie in einem Blog fehl am Platze.

    Aber das ist meine Meinung. Andere mögen da sicher anders drüber denken.

  9. @Martin: Mich würde mal interessieren wie lange Du zuvor analog fotografiert hast, oder hast Du gleich digital angefangen? Mir viel das gerade auf, von wegen „hinten drauf schauen“. Das ist so eine Sache die ich nur selten mache. Nicht weil meine Bilder perfekt (Gott beware) wären, sondern weil es für mich ungewohnt ist. Ich selbst fotografiere erst seit März 2008 digital. Davor jahrzente analog.

  10. Aha ich hatte es mir schon gedacht, allerdings nicht damit gerechnet das Du nie analog fotografiert hast. Es ist meiner Meinung eine andere Herangehensweise, wenn man erst nach Tagen oder Wochen (z.B. bei einem Urlaub) das Ergebnis sehen kann.

  11. Fotograf und Philosoph.
    Sehr cooles Video, finde ich. Dein Blog ist echt was super Interessantes du machst sowas wien großes Tutorial nur das du keine Schritt für Schritt anleitung der BEarbeitung, des Aufbaus oder was weis ich was gibst so dass jeder im Endeffekt das gleiche Bild mit genau dem Aussehen hat, sondern einfach und verständlich die Hintergrundinfos, die Details oder die Gedankengänge (vllt auch Kreativität) vermittelst, dadurch das du den Leser bzw. Zuhörer zum Nachdenken antreibst, ihm Anstösse gibst und auch mal auf den Boden zurückbringst, ihm zeigst das Fotografie mehr ist als der „Klick“ Shot.

    Saubere Arbeiten!

  12. Wir haben echt Glück, in der heutigen Zeit zu leben. Früher hätten wir das, was wir heute mit unseren Kameras machen nicht machen können.

    @Martin: Was mir schon beim letzten Video aufgefallen ist, ist Dein „Schnippsen“ mit einer Hand. Finde ich immer unpassend bzw. störend, weils einfach nicht dazu passt. Ansonsten aber wieder ein gelungenes Video (den Hintergrund fand ich beim letzten besser). Deinen Argumenten, die Du im Video nanntest kann ich auch nur zustimmen.

    Grüße
    Julia

  13. @Martin: Seit 2008 fotografiere ich ausschließlich digital, aber ich habe eine Olympus E-3 die hat ein ausklappbare Display das fast immer zu geklappt ist. Das Display klappe ich nur bei Fotos vom Boden auf, oder um „getarnt“ zu fotografieren. Ich schauhe selten nach ob ein Foto so ist wie ich es aufnehmen wollte, aber wie schon oben gesagt das ist Gewohnheit. Vielleicht ändert sich das noch im Laufe der Zeit.

  14. Vor einiger Zeit bin ich mal in eine blöde Situation gekommen, die glaube ich jeder Fotograf kennt. Es gibt sich die Gelegenheit für ein geiles Shooting – und die Akkuanzeige blinkt.

    Um möglichst viele Bilder noch aus dem Akku zu bekommen, habe ich alles ausgeschaltet, was Strom braucht. Image Stabilizer – aus. LCD Display – aus.

    War eine geile Erfahrung, nicht mehr auf das LCD Display schauen zu „können“. Habe ich seitdem immer wieder mal gemacht. Digital Fotografieren – wie zu analogen Zeiten. Wenn man sich dazu zwingt, das Display einmal auszuschalten, einmal nicht mehr in der Komfortzone der dSLR zu agieren, wird man automatisch wieder mehr über Einstellungen, Composing und Licht nachdenken.

    Ich kann jedem nur raten es mal auszuprobieren. Vielleicht nicht bei einem wichtigen Shoot, aber mal beim Spazieren gehen am Wochenende. Einfach mal wieder das Auge schärfen.

  15. Ein typisches „Martin Video“ bei dem ich mir denke: Hey, der sieht das ja so ähnlich wie ich. :)
    Wenn ich mir so anschaue, was ich gerade alles lerne mit meinem neuen „Projekt Bildbearbeitung“ da bin ich manchmal etwas erschalagen von den technischen Möglichkeiten…

  16. Woah! Martin!!! DU hast noch nie analog Fotografiert?? *staun* Ich bin nur zwei Jahre älter und kannte bis vor 10 Jahren nichts anderes als analoge Fotografie … hmm darüber müsste ich auch mal nen Blogpost machen ;)

    Ich kann Dir eine Sachen sagen: 1.) die geilste analoge SLR ist und bleibt die Olympus OM30 (wohl aber nur weil ich auf der angefangen habe) 2.) Es gibt nichts über das geile Gefühl selbst einen Film voll fotografiert zu haben, ihn selbst aus der Kapsel zu holen, ihn selbst zu entwickeln und selbst Abzüge herzustellen.

    Mein Wunder der Fotografie ist, da springe ich ab und zu immer noch vor Freude auf und ab, wenn in der Wanne auf dem Papier plötzlich das Bild erscheint!

  17. Ich finde Dein Video ist mal eine gelungene Abwechslung.
    Deine Emotionen zeigen das du wirklich mit Herz und Seele der Fotografie verschrieben bist, schön das auch mal in bewegten Bildern zu sehen!

  18. Ich kann es nur jeden mal empfehlen … einen schönen Ilford S/W Film und eine alte Knipse für den Anfang … ein paar Chemikalien … nen Jobo Container und ein absolut dunkler Raum … herrlich :) … vielleicht gibt es ja ne Möglichkeit in eurer Nähe bei der Volkshochschule … zum ausprobieren bestimmt toll …

  19. Ich muss dir recht geben Martin, aber bei mir isses ziemlich so, dass mich das Fotografieren noch „flasht“, hab meine 1000d seit nem monat jetzt ca.

    aber es ist, zumindest bei mir, schon echt so dass ich immer wieder neuere, bessere, coolere und auch teils unnötige Sachen haben will :D