kwerfeldein
09. März 2009 Lesezeit: <1 Minute

Videopost: Viel Fotografieren

Heute ist es wieder mal soweit: Nach langer Videoabstinenz gibts mal wieder ein paar bewegte Bilder. In diesem Video spreche ich (wie der Titel schon sagt) über das Thema „viel Fotografieren“. Wie immer beanspruche ich mit den Sätzen, die ich hier loslasse weder Allgemeingültigkeit noch Perfektion, aber das ist ja klar…

Hier der Direktlink zum Video auf Vimeo.

P.S. Nächstes Mal nehme ich keinen Drehstuhl mehr ;)

viel fotografieren

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42 Kommentare

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  1. Ja, du hast absolut recht. Das A und O um besser zu werden ist möglichst viel zu fotografieren. Ich denke viele, mich eingeschlossen, surfen und lesen sehr viel im Internet, reden über die Fotografie und schauen sich tonnenweise Fotos an. Das ist natürlich auch wichtig, allerdings vernachlässigt man dadurch schnell das eigentliche Fotografieren.
    Man sollte sich dass immer mal wieder in den Kopf rufen.

    Guter Beitrag und du hast recht, besser kein Drehstuhl mehr. :D Allerdings macht es das Ganze natürlich auch recht natürlich.

  2. Du hast es auf den Punkt gebracht, Martin! Jetzt kann man viel Fotografieren und viel Fotografieren aber anders interpretieren. Zum Beispiel a) Viel Fotos vom selben Motiv machen (wie Du ja auch sagtest) oder b) Vie fotografieren, also wirklich öfters raus zu gehen und zu fotografieren. Auf jedenfall lohnt es sich, mehr Fotos von dem ein und dem selben Motiv zu machen. Wie Du schon sagtest, die Auswahl ist einfach größer. Viele gehen nämlich schon weiter, wenn sie z.B. wissen, dass sie ein gutes Bild im Kasten haben. Dass vielleicht ein Moment kommt, in dem sie jetzt aber gleich noch ein bessers Bild machen könnten ist manchen oft gar nicht klar.

    Zu Kamera immer dabei haben: Ich versuch sie auch (so gut wie es geht) immer dabei zu haben. Aber wenn sie schon dabei ist, sollte sie auf keinen Fall in der Tasche bleiben, sondern griffbereit! Denn bis man die Kamera aus der Tasche heraus nimmt ist die bestimmte (gute) Situation meist schon vorbei.

    P.S.: Was ich bei diesem Video (im Gegensatz zu den vorherigen) besser finde ist der Hintergrund. Hier hast Du deinen Fotohintergrund verwendet, stimmts oder irre ich mich? Falls ja wäre es super gewesen, den Hintergrund ein wenig höher zu setzten, damit man wirklich auch nur den sieht. Achja, was ich noch los werden wollte (was mir einfach aufgefallen ist), dass ich persönlich farbige Videos irgendwie „persönlicher“ finde.

    Liebe Grüße
    Julia

  3. Hey Martin.
    Na dann kann ich ja auch nur zustimmen. Zumindest teilweise. Viel Fotografieren kann ich auf 2 Arten interpretieren: „viel bewust fotografieren“ und „viel drauflos knipsen“. Klar ist die Wahrscheinlichkeit höher bei 100 Bildern von Enna ein Gutes dabei zu haben. Aber ist das dann nicht eher Zufall? Julia sagte ja schon: Viel verschieden Einstellungen/Bilder von einem Motiv. Finde ich gut. So kann man auch viel Ausprobieren und Testen.
    Ich nehme auch die Kam immer mit. Zumindest immer wenn es nicht gerade wieder schneit oder regnet wie jetzt im Moment. Meine ersten 10k Bilder hab ich auch vor kurzem geschafft. Aber das 10.000te Bild war wirklich nichts und ich habs gelöscht. :-)

    PS. Der Drehstuhl…. Nehm was anderes, aber bitte auch keinen Gymnastik-Gesunder-Rücken-Ball da hüpfst du dann immer so. Ich habe einen und spreche aus Erfahrung. ;-)

    • @Mahom, Julia: Jupp, genau, dieser Unterschied ist auch sehr wichtig. Denn ich denke, dass rein „wildes Drauflosknipsen“ wenig Sinn macht – so wie es Mahom schon sagte: Viele verschiedene Einstellungen, Kompositionen usw… Dadrauf kommts an ;) Ist halt auch nurn Beispiel, das passt nicht immer, hihi….

  4. Recht hast du!
    da hat man im feedreader 30 fotowebsites und ist nur noch mit den news beschäftigt! werde meine kamera in zukunft auch wieder öfter mitnehmen. hab das in den letzten 6 Monaten oft verpasst.
    thx für die erinnerung!

  5. Hi Martin,

    Deinen Gedanken kann ich nur zustimmen. Die ersten 10.000 Bilder sind 100 pro Schrott. Aber es macht unglaublich viel Spaß und man kann auch merken, wie man sich langsam immer weiter entwickelt. Und wenn es kreativ mal grad nicht weitergeht – einfach alles aus und mal kurz den Horizont beobachten.

    Gruß
    Der Newbie (Stefan)

  6. Hallo Martin,

    nachdem ich die letzte Woche wenig sagen konnte, einfach weil ich mich mit Blitzen noch gar nicht beschäftige, ist jetzt wieder was für mich dabei. Vielen Dank für den ermutigenden Videopost! Seit dem ich meine Kamera habe, mache ich oft Fotoausflüge, bei denen ich einfach spazieren gehe und sehe, was mir an Motiven begegnet. Dadurch lerne ich die Kamera kennen, und ich bekomme einen aufmerksameren Blick auf die Dinge um mich herum. Das hilft mir auch dabei, mich „im richtigen Leben“ besser konzentrieren zu können.
    Und meine Bilder werden mit jedem Foto interessanter, weil ich jedes mal etwas lerne, z. B. auf den Hintergrund zu achten, den Ausschnitt richtig zu wählen, Licht, usw.. was es alles so gibt.

    Alles Liebe,
    Yogamupfel

  7. Ich stimme zu! Und endlich scheint das Wetter ja wieder was zu werden.. :)
    Dann werde ich jetzt Deinen Aufruf nutzen und schonmal rausgehen..
    p.s.: Habe mir als relativ neuer Leser mal Deine anderen Videos angeschaut.. hast abgenommen, was? Kindstreß?

    M.

  8. Nachdem dies mein erster Kommentar auf kwerfeldein ist, möchte ich erst mal eine grundsätzliche Bemerkung loswerden: Tolle Site, tolle Leute, tolle Beiträge!

    ‚Learing by doing‘ macht absolut Sinn, nicht nur in der Fotografie. Problematisch wird’s halt, wenn man, so wie ich, lediglich zum Spaß fotografiert und Beruf sowie Familie nur begrenzt Zeit für die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten lassen…

  9. Wie einige Kommentatoren vor mir schon sagten wildes rumhämmern auf den Auslöser bringt natürlich auch nichts. Was leider doch sehr häufig in der Digitaltechnik passiert; Stichwort 24/36 Film Analog schön erst mal überlegt dann geschossen.

  10. danke für den video-post! da kann ich nur zustimmen – viel fotografieren und vor allem ausprobieren!! ich habe auch erst mit fotografie angefangen und merke nach fast jeder „fotosession“, dass ich was neues gelernt hab. vor allem kleine kinder sind da wunderbar, um sich mit dem motiv zu beschäftigen, auf den richtigen moment zu achten und vor allem schnell zu reagieren. mein einjähriger neffe macht da auch immer super mit – und meine schwester hat dann auch ein paar schöne fotos davon :-)

  11. Also mit dem viel Fotografieren … ich bin mir da nicht sooo sicher! Ok, wenn viele Bilder da sind, habe ich eine größere Auswahl und habe eine größere Wahrscheinlichkeit ein gutes oder sehr gutes Bild zu finden.

    Ich gebe Dir auch recht, dass je mehr Fotos gemacht wurden, die Erfahrung mit der Kamera steigt.

    Ich bin jedoch der Meinung, dass man sich, bevor man den Auslöser betätigt, zumindest für ein paar Sekunden Gedanken über das Bild gemacht haben sollte.

    Mag sein, weil ich noch auf analog gelernt habe und maximal 36 Bilder pro Film hatte und etwas sparsam sein musste, dass ich nicht so gerne einfach Bilder knipse. Und die digitale Technik nun nur zur Masse zu verwenden um mit Glück den Supershot zu finden ist auch nicht Sinn der Sache.

    Ich weiß, dass Du das so nicht gemeint hast, aber ich wollte es nur noch mal klar stellen!

  12. Das erste Wort, was Deine Tochter bestimmt schon im Kindergarten-Alter problemlos fehlerfrei schreiben kann, ist sicherlich „Canon“. ;)

    Spaß beiseite: wieder mal ein schönes Video! Mehr davon!

  13. Da bin ich das absolute Gegenteil und auch komplett gegenteiliger Meinung: Nichts ist schlimmer als Leute, die in Serienbildfunktion statische Motive x-mal ablichten, damit sie ja auch ein „perfektes“ Bild dabei haben :/. Ich photographiere so wenig wie möglich und mag auch unperfekte Bilder so gerne wie die fertigen. Exzessives Photographieren führt zu nichts, man lernt einfach so nicht ein Gefühl für die Bilder zu entwickeln und zu wissen, wann man idealerweise abdrückt und wann nicht.

  14. Super Beitrag. Danke.
    Jaja die Kamera immer dabei haben. Habe es ja versucht sie zumindest schon einmal immer im Auto zu haben wenn ich weg fahre. Aber genau dann wenn ich sie nicht dabei habe kommt die Stimmung die richtig geil ist und bis ich dann meine Kamera geholt habe ist es vorbei. Das muss sich bei mir ändern ;)
    LG Rene

  15. Super Videobeitrag! ich bin zwar erst bei ca. 7500/10000 ;) aber man merkt schon die deutliche Verbesserung zu den ersten Bildern.
    Ich habe jedoch gemerkt, das ich je länger ich fotografiere weniger Bilder von einem Motiv mache da ich länger dran herumüberlege und nicht einfach nur los knipse.
    Die richtige Mischung aus viel fotografieren und bewusst abdrücken machts aus.

  16. Nach nur 10.000 Bildern wird’s besser? Cool, dann den Finger auf den Auslöser und 33 Minuten und 20 Sekunden später wieder loslassen. Bei 5fps sind dann die 10.000 Bilder im Kasten.
    Nur danach, danach sehen die Bilder dann immer noch nicht wirklich besser aus.

    Stimmt schon, auf der Couch sitzend oder auf den Bildschirm starrend lernt man die Fotografie bestimmt nicht. Aber ehrlich gesagt: bei wem die Bilder nicht zuerst im Kopf entstehen, bei dem wird der Burst-Trick auch nur Zufallstreffer generieren.

    Schlimm ist das per se nicht, vielleicht aber der Unterschied zwischen ‚Fotograf‘ und ‚Knipser‘. Solange der Knipser sich nicht an der Bemerkung ‚Tolles Bild, war bestimmt ne gute Kamera …‘ stört.

  17. Ich weiß nicht, ob viel fotografieren allein weiter bringt. 25 überlegte Bilder sind besser als 100 Bilder im Burstmodus.
    Viel fotografieren heißt für mich eher „bei vielen Gelegenheiten fotografieren“. Am Wochenende war ich mit einem Freund bei Wind und Wetter draußen. Dass wir keine Coverfotos schießen war klar, aber wir konnten mal bewusst mit Unterbelichtung oder „falschem“ Weißabgleich den Himmel und die Stimmung dramatisieren.
    Viel Fotografieren heißt für mich unter viele, unterschiedlichen Bedingungen fotografieren. Verstehen, wie die Kamera mit diversen Lichtsituationen und Stimmungen umgeht. Damit man selbst das Bild schon „sehen“ kann bevor es im Kasten ist.

    so long
    phil

  18. Nunja was soll ich sagen. Ich hab die Kamera jetzt etwa 11 Monate und 54 000 plus ein wenig Auslösungen. Ich kenne meine 400d auswendig ;) Ich hoffe sie hält auch noch! Ich will zwar was größeres aber hab kein Geld dazu. Lieber Linsen!

  19. Hallo Martin,
    super Idee, Videobeiträge zu machen. Könntest Du öfter machen! Mit oder ohne Drehstuhl.
    Mich hat das mit den 10.000 Bildern allerdings eher deprimiert. Ich hab meine DLSR relativ neu und wegen des ewig grauen Winterwetters erst selten benutzt – es dauert also noch ewig, bis ich die 10.000 voll habe. :(
    …Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…
    silke

  20. Jetzt klappts frag mich nicht warum.
    Es ist super wenn man hört, dass jemand sagt „Übung macht den Meister“, der schon einen Standpunkt in der deutschen Blogszene einnimmt. In letzter Zeit tauchen immer mehr selbst ernannte Profis im Netz auf. Fürchterlich.
    Aber eines geht nicht. Fotografiere gerne und viel mit Messsucherkameras oder mit Spotmessung, um ein Bild punktgenau beim ersten Schuss nach meinen Vorstellungen belichtet zu haben. Dabei geht es um Komposition und nicht um die Häufigkeit der Auslösungen. *Tadel* ;)

  21. Blogartikel dazu: Photos entwickeln lassen und ein Videotip « dronski.net

  22. Da gebe ich dir auch Recht und ich weiß, ich muss auch endlich anfangen mehr zu fotografieren. Ich hab meine D80 jetzt knapp 15 Monate und habe bis jetzt erst ca. 20.000 Fotos damit gemacht. Da muss einfach noch mehr gehen, und ich sollte wirklich öfters die Kamera dabei haben!

  23. Der Drehstuhl ist der Hammer ;o) Viel fotografieren, ja, aber wie Uwe das so schön sagt mit den 33 Minuten und du auch noch – viel fotografieren und auch probieren, üben, sehen – und wenns dann immernoch Spass macht – na aber hallo!

  24. schönes Video :) An den 10.000 Bildern ist wohl was dran. Bis ich die voll habe, dauert es noch ein wenig. Bin gerade bei ca. 2500. Aber selbst jetzt merkt man schon eine Veränderung (Verbesserung). Man schaut erstens mehr auf das Motiv: Wie kann ich das jetzt am Besten ablichten? Passt die Stimmung oder warte ich lieber noch kurz?
    Und zweitens überlegt man sich vorher, wie man die Einstellungen wählen könnte und drückt nicht einfach mit der Automatik ab.

    Und da liegt auch der Knackpunkt: Die 10.000 Bilder sind nur zum lernen da, wenn ich mir bei fast jedem Bild was überlege. Wenn ich einfach nur abdrücke, ist der Lerneffekt (für mich) gleich Null.

  25. Gute Gedanken.
    Ich habe vor kurzem etwas über die „10 000-Stunden-Regel“ von Gladwell gelesen:
    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/tid-13106/psychologie-ist-fleiss-wichtiger-als-talent_aid_362337.html

    „Er beruft sich dabei auf eine Studie der Berliner Hochschule für Künste, die zeigt, dass Studierende, die an ihrem Instrument 10 000 Stunden trainierten, tatsächlich professionelle Konzertmusiker wurden, während es die „Faulen“ (4000 Stunden) nur zum Musiklehrer brachten.“

    Ich glaube das gilt für Fotografie genau so.

  26. Lustig, wie sich alle an den 10.000 Bildern aufhalten und dann warten, dass was passiert, wenn sie überschritten werden..
    Es wird Euch überraschen, aber der Prozess geht schleichend voran und wird nicht bei dem 10.000 Biold plötzlich „PLOP“ machen.. ;)
    Es sind vermutlich rückblickend immer die letzten 10.000 Bilder, die nich so geil sind.. :)

    M.

  27. Hallo Martin!

    Finde diesen Beitrag echt super, allein schon aus dem Grund das ich meine Kamera erst seit Weihnachten haben. Du hast mich mit dem Video Beitrag echt wieder zum fotografieren motiviert.

    Danke und Beste Grüße
    Florian

  28. Blogartikel dazu: Wer macht das Foto? | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel