Kwerfeldein
26. Februar 2009 Lesezeit: ~4 Minuten

Meine Erfahrung mit dem Sigma 10-20mm Objektiv

Meine Erfahrung mit dem Sigma 10-20mm ObjektivSeit über 2 Jahren fotografiere ich nun mit diesem Objektiv, dem 10-20mm Superweitwinkel von Sigma. Als ich es mir damals gekauft hatte, wollte ich kein anderes mehr. Das und alleine das musste es sein, denn die Weitwinkelbilder, welche ich im Netz sah, die hattens mir angetan.

Über lange Strecken hat es meine Kamera nicht mehr verlassen und war Monate lang mein „Immerdrauf“. Superweitwinkelfotos machen  – das war fast schon eine Sucht bei mir (eigentlich ne gute, oder?).  Nunja.

Auch wenn sich der Weitwinkelenthusiasmus inzwischen entwas gelegt hat (oder gerade deshalb) möchte ich heute mal einen kleinen Bericht über ein Objektiv schreiben, welches meinen Stil wie kein anderes geprägt hat.

Produktmerkmale

# Lichtstärke: 4-5,6
# Objektivbrennweite (mm): 10-20
# Bildwinkel (SD-Format): 102,4°-63,8°
# Nahgrenze (cm): 24
# Größter Abbildungsmaßstab: 1:6,7
# Filtergewinde: 77
# Gewicht (g): 465
# Lieferumfang: Objektivköcher,Gegenlichtblende

Der Preis
Wie bei meinem letzten Erfahrungsbericht über das 50mm reden wir zu allererst wieder über die Kohle. Auf Amazon kostet das Glas 450 €, was sich natürlich erst einmal nach einer Menge Holz anhört. Dabei sei erwähnt, dass das Pendant von Canon gleich mal rund 250 Öcken mehr kostet. Und: Es handelt sich hier um ein Superweitwinkel mit einer einmaligen Optik, die es zu beachten gilt.

Extremer Weitwinkel
Als ich zum ersten Mal durch die Linse geschaut habe, konnte ich kaum glauben, wieviel ich damit ins Bild bekomme, also vom Winkel her.  Und das ist auch die Herausforderung, denn mit einem Superweitwinkel fotografieren hört sich ersma nach Porsche an, ist in der Praxis dann doch eher wie (oh Mann, der Vergleich hinkt) ne Ente an. Soll heissen: Man muss lernen, damit umzugehen, denn man bekommt auch viel Zeuch ins Bild, was man eigentlich nicht brauchen kann.

Shadowmaker by you.

Linsenverzerrungen dè Luxe
Gleich im Anschluss kommt ein Punkt, den ich gerade bei den Weitwinkeldingern so liebe: Das Bild wird in so manchen Blickwinkeln dermassen verzogen, dass Dinge im Vordergrund so richtig krass gross und Dinge im Hintergrund echt mini aussehen. Wer also schnurstracksgerade Architekturfotos machen will ist hier falsch bedient. Wer aber auf superduper Verzerrungen steht, kann dies vor allem in der Landschaftsfotografie bis (fast) ins Unendliche ausreizen. Tipp: Düstere Wolken sehn unter bestimmten Bedingungen nochmal ne Stufe dramatischer aus.

My Deepest Desire by you.

Fokussieren mit HSM
Eigentlich gar nicht so wichtig, aber einer der Punkte, die mir zu allererst eingefallen sind. Das 10-20mm verfügt über den sogenannten Hyper Sonic Motor, welcher das Fokussieren besonders schnell und leise macht. Ich brauch ja so Zeuch eigentlich nicht, aber ich finde es schon auch ne feine Sache, wenn man fast nicht hört, dass das Objektiv sich bewegt und schnell das scharf stellt, was ich scharf haben will.

Golden Glory by you.

Schärfe
Uuuh, Schärfe. Bevor ich das Gerät gekauft habe, meinte die Bedienung beim PPL, dass es einen kleinen Ticken unschärfer sein könnte als das 10-22er von Canon. Und nach 2 Jahren fotografieren damit gebe ich ihr Recht. Allerdings handelt es sich (zumindest bei meiner Linse) wirklich nur um einen kleinen Ticken, den ich ohne Probleme in Lightroom wieder raushole. Ohne, dass es auffällt.

Dancer II by you.

Vignettierung
Ebenso leicht wie die Unschärfe tritt bei dem 10-22mm Objektiv ein Vignettierung des Bildes auf. Das heisst, dass am Bildrand eine minimale Verdunklung erkennbar sein kann. Mein Eindruck ist, dass dies verstärkt bei grosser Blende der Fall ist – was bei meiner Handhabung eher selten vorkam, da ich in den meisten Fällen mit f/8 – f/13 fotografiere. Ich finds trotzdem nicht gerade cool, denn ab und an sehe ichs dann doch und muss es in Lightroom korrigieren – nicht immer ohne Verluste.

THE PLANE AND THE WINDOW by you.

Fazit
Ich habe den Kauf des 10ers bis heute kein bisschen bereut. Noch immer fotografiere ich sehr gerne damit, einfach weil es mir liegt und ich mich an den Umgang mit der grossen Brennweite gewöhnt habe. Zwar gibt es wie oben beschrieben ein, zwei Schwächen doch die machen meiner Meinung nach „den Bock nicht fett“. Das Sigma ist eine Linse für jeden, der Lust auf Weitwinkelaction hat und dabei nicht allzu tief in den Geldbeutel greifen will ;)

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64 Kommentare

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  1. Ich habe mir das Selbe zugelegt und mich hat es beim ersten mal auch damit aufgeschmissen. Es bedarf einer gewissen Übung mit dem Teil ordentliche Fotos zu machen. Nichtsdestotrotz ist es ein geniales Objektiv, mit welchem man klasse Fotos erstellen kann.

    So long

  2. das hört sich ja super an, sollte ich mir, sofern es finanziell mal etwas besser aussieht, auch zulegen.
    gerade war erst ein laptop dran, das könnte also noch dauern, aber reizen tut es mich natürlich ungemein!
    danke für den bericht!

  3. Mir ist das Objektiv vor einem Jahr gebraucht „zugelaufen“. Und es macht immer noch Spaß :-)
    Kaufwilligen sei noch ans Herz gelegt, die Linse vor der Geldübergabe zu testen: Ich war erst mit dem dritten Exemplar glücklich – die beiden davor waren stark dezentriert; bei einem Exemplar wirkte das ganze linke Bildviertel, als ob jemand einen Bewegungsunschärfe-Filter Richtung Bildrand darübergelegt hätte. Kann also sein, daß da die berüchtigte Sigma-Serienstreuung besonders zuschlägt. Kann aber auch sein, daß ich einfach Pech gehabt habe…

  4. Hi,

    ich danke für diesen Beitrag, ich wollte mir schon immer ein Weitwinkelobjektiv kaufen hab mich aber nie so richtig entscheiden können und das nötige Kleingeld für ein Teures Objektiv hab ich nicht gerade in der Tasche, aber ich denke mit dem Objektiv kann man nix falsch machen :)

    Schöne Grüße

    Tiffy

  5. Hey,

    hab die Linse auch an meiner Nikon. War damals nebem dem Tokina 12- irgenwas die einzige Linse mit dieser Brennweite.

    Erstes Teil war grottig… matschig, dezentriert was weiß ich. Umgetauscht und die 2. Version ist top. Macht echt Spaß damit!

    VG

  6. Ich hab dieses Objektiv derzeit geliehen bekommen – und bin begeistert ;o) So geil, das Teil – da ich bisher nicht viel mit so viele Weitwinkelaufnahmen gemacht habe bin ich da noch relativ neu in dem Gebiet – soviel kann ich sagen: Macht ultra Laune ;o) Bekomme gleich ganz neue Ausblicke: 10-20mm

  7. Danke für den Erfahrungsbericht Martin. Hast du jemals ein anderes Superweitwinkel Zoom auf deiner Kamera im Vergleich drauf gehabt, wie z.B. das Tokina 12-24mm f4?? Bin nämlich zwischen den beiden unentschlossen und frag mich, ob die 2mm im unteren Bereich wirklich den Bock fett machen.

    @Stefan
    Dein Australien Bild gefällt mir gut. Da wär ich jetzt gern…. :-)

    • Hallo @Ivan! Ich hatte bisher nur das 10er Pendant von Canon drauf, das Tokina, welches Du ansprichst noch nicht. Und ich würde sagen, dass 2mm nicht so wild sind (aber das ist nur meine Meinung) ;)
      @Matthias, das is ja maln witziger Schnappschuss, sehr cool.
      Oh Mann. @Stefan, ja, da wär ich jetzt ebenso gerne ;)
      Hehe, der @Saxi. Jupp, geil das Teil hehe…

    • Ich finde dass die 2 mm unten weit mehr ausmachen als mehr Länge oben. Würde dem Sigma den Vorzug geben. Was die Maximalblende 4 betrifft, war outdoor meist egal (drinnen verzeichnets mir zu stark).

  8. Danke für den Bericht, hatte mal das Canon für einige Tage und weiß was für ein Spaß diese Super-Weitwinkel haben. Werde mir beizeiten auch wieder eins zulegen. Weiß aber noch nicht ob Canon oder Sigma. Bei den kleinen Unterschieden wird es glaub das Sigma.

  9. @Ivan: Ich habe das Tokina 11-16mm 2.8 als Ultraweitwinkel und bin damit sehr zufrieden. Damit würde dir nur noch 1mm zu den 10-Xmm Objektiven fehlen. Wenn du auf den oberen Brennweitenbereich von 16-20/24mm verzichten kannst, bzw. der schon von einem anderen Objektiv abgedeckt ist, dann kannst du dir das Objektiv mal genauer anschauen. Es scheint ziemlich Baugleich mit dem Tokina 12-24mm 4 zu sein, nur mit etwas kürzerer Brennweite und mehr Lichtstärke. Soweit ich das beurteilen kann (und in Tests gelesen habe) ist es sehr scharf, auch schon bei Offenblende. Bei Blende 2.8 und 11mm treten sichtbare Vignetierungen auf. Wie schlimm die im Vergleich zum Sigma ist, weiß ich nicht. Leichtes Abblenden hilft aber dagegen.

  10. hab das Ding auch seit 2 Jahre und ich liebe es. Farben und Kontrast sind auch super. Ein typischer Sigma. Schärfe – na ja das Nikkor 14-24 ist noch schärfer und das Nikkor 14/2,8 ist viel, viel schärfer aber auch 3x so teuer. Das du die kleine Unschärfe mit LR rausholen kannst, glaube ich nicht. Was Du mit PS/LR machst ist Schärfe vorgaukeln, was bei einen größeren Print sofort sichtbar wird. Aber wie Du schon sagtest: diese kleine Macke nimmt man gerne in Kauf und freut man sich auf den schönen Farben und Kontrast (Brillanz). Die minimale Vignettierung kann man wirklich mit PS/LR wegmachen. Also, eine Objektiv für Architektur ist das Sigma 10-20 nicht (da ist die Sigma 20/2,8 viel besser). Aber beeindruckende Landschaften und gigantische Streets – das kann man damit (für wenig Geld) machen.

  11. @Ivan, ja 2mm im Weitwinkel machen sich deutlich mehr bemerkbar also einige mm im Telebereich (meine Meinung).

    Vor allem, was man bei Weitwinkel nicht mit drauf bekommt fehlt halt. (Könnte man höchstens durch stitchen von 2 Fotos drauf bekommen)

    Was im Telebereich fehlt, kann man ggf. durch einen Ausschnitt hinbekommen.

    Ciao
    lammy

  12. Toller Einblick. Was mich noch interessieren würde: Wann setzt Du das Objektiv am meisten ein, also „nur“ Landschaftsfotografie oder auch mal bei Portraitfotografie? Du hast geschrieben, dass Du es nicht bereust, es gekauft zu haben, so im Nachhinein, würdest Du dann doch eher zum Canon tendieren oder nicht? So ein Superweitwinkelobjektiv möchte ich mir auch mal zulegen, das reizt schon sehr.

    Liebe Grüße
    Julia

    • @Julia: Das 10er hab ich hier und da auch mal für Portraits eingesetzt. Dennoch nutze ich das bei Personenaufnahmen eher selten, eben wegen der Linsenverzerrung, die kann dann schonmal weniger schön wirken. Wie gesagt, ich würde heute wieder das Sigma kaufen. Ist n feines Teil.
      @Ulli: Kein Problem, ich überseh ständig irgendwelche Sachen ;)
      @Gerd: 100% Zustimmung. Man braucht ne Weile, ums wirklich ganz ausreizen zu können.

  13. hab das gleiche objektiv, ist echt ein super teil….allerdings braucht man wirklich am anfang enorm viel übung.. als ich es gerade neu hatte und die ersten (katastrophalen) fotos damit machte war ich zwar sehr enttäuscht, aber wenn man mal etwas übung hat und besser lernt mit dem teil umzugehen, dann is das ding richtig klasse :)

  14. Hey, danke für den informativen Bericht. Mich reizt das ja auch … ich hab sehr viele Bilder in meinen Favs, die mit dem geschossen sind… ich hab das Tokina 12-24… hast du mit dem schonmal fotografiert? Mich würd mal interessieren, wie sich die beiden vergleichen lassen…

  15. Ich besaß zu analogen Zeiten ein 17-35/2,8, welches inzwischen durch ein 16-35/2,8 ersetzt wurde. Da ich derzeit keine Vollformatkamera besitze, vermisse ich diese Brennweite sehr. Das EF-S 10-22 steht bei mir ganz oben auf der Liste. Schade nur, dass es so ein Objektiv nicht als „L“ und mit 2,8 gibt…
    Aber Profis nutzen bei Canon wohl laut deren Philosophie Vollformatkameras… (Heeee…Momentmal ich BIN Profi – irgendwas mache ich falsch :-) )

  16. Ich wollte mir ja auch immer schon eins kaufen, so ein Superweitwinkel. Problem ist nur, dass es andererseits doch immer noch mein Traum ist, sobald wie möglich auf ne Vollformat-Kamera umzusteigen, wo dann wieder ganze andere Objektive in Frage kämen. Kompliziert, kompliziert.

    • Für die Kilos die man schleppen muss, finde ich eine Cropkamera mit 10-20 aber draußen sehr viel handlicher. Zumal man ein Stativ schleppen muss. Vollformat nutze ich nur für hohe ISOs oder Emit FB

  17. Bei dem Sigma scheint es sich tatsächlich um eine ausgezeichnete Linse zu handeln. „Leider“ steht bei mir erst der Kauf eines Makros an, wobei das gar nicht so schlecht ist, so habe ich noch die Möglichkeit erste Testergebnisse des neuen Tamron 10-24 3,5-4,5 Di II abzuwarten und mich dann zu entscheiden…
    Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht, so sollte es mir später leichter fallen mich zu entscheiden ;)

  18. @Teatime: Grundsätzlich kann ich das verstehen, aber das Tokina 11-16mm ist wirklich gut, auch von der Verarbeitung. Es fühlt sich deutlich besser an als alle Canon Objektive, die ich bis jetzt habe (noch kein „L“ dabei).

  19. Sehr kuuler Bericht, danke! Das Objektiv habe ich schon sehr lange im Auge, und bisher ist mir immer etwas dazwischen gekommen. Ich glaube ich wünsche mir die Linse einfach von meinen Eltern und Großeltern zum Abi dieses Jahr. Das wäre ja dann schon nächste Woche, super :) Hehe.

  20. Ja, die Linse ist hammergeil!
    Auch ich habe dieses Teil letztes Jahr erstanden und damit schon atemberaubende Aufnahmen gemacht. Für Nachtaufnahmen ist das immer meine erste Wahl, da der Schärfebereich unheimlich groß ist und ich nicht lange an der Linse rumfummeln muss.
    Hier zwei Beispiele
    innen

    aussen

  21. Vor allem ist die Linse stabil. Hab sie im Urlaub mal aus Kniehöhe vor einer Moschee auf den Steinboden fallen lassen. Überlebt und funktioniert immernoch. Die Werkstatt hatte nix gefunden.

    • Habe erst letztens im Studio bemerkt, dass ich nicht zufrieden bin. Im Vergleich mit dem 24-105 4L waren die Bilder doch extrem flach.

      Und so s.g. Frau Ö – steht es zum Verkauf bei geeignetem Gebot.

  22. Wirklich klasse Bericht, davon bitte in Zukunft mehr. ;-) Mich – liebäugle schon eine ganze Weile mit dem Kauf eines WW-Objektivs – hast du jedenfalls überzeugt, auch wenn ich den Kauf noch etwas herauszögern werde.

  23. @Moondragon: ich bin da ein gebranntes Kind. Ich hatte dermassen viel Probleme mit Fremdobjektiven, dass ich diesen sehr skeptisch gegenüber stehe. Die Probleme waren sowohl mechanischer als auch optischer Art.

  24. Ich hab mir vor kurzem das Canon WW gebraucht gegönnt, war damit dann wieder gar nicht so arg teuer. Ist aber schon eine sehr interessante Sache mit WW zu hantieren. Man muss sich allerdings erstmal richtig dran gewöhnen.

  25. Ich bin auch schwer begeistert von der Linse, weil’s damit schön extrem wird. Es wurde mir vor dem Kauf auch gesagt, dass es am Rand hin ziemlich verzerrt und dass man aufpassen müsse und die Qualität nicht so großartig sei: Genau diese Verzerrungen und den extremen Blickwinkel, den man damit erreicht (also nicht speziell mit dem Objektiv, sondern mit den 10mm halt), ist absolut geil. Ich liebe dieses Objektiv, wobei ich es noch lange nicht ausgereizt habe..
    Zur Vignettierung: Wer mit gern mit Offenblende fotografiert und das Tamron 17-50 f/2.8 besitzt, der weiß, was ne richtige Vignette ist.. ;)

    M.

  26. Moin! Mir ging es echt genau so! Ich habe im Internet hunderte, total geiler Fotos mit dieser Linse gesehen und wusste: Die muss es sein! So war das Sigma 10-20mm dann auch monatelang mein „Immerdrauf“ und ich hatte und habe noch immer viel Spaß damit!

  27. Hm, habe das Objektiv auch. Ich benutze es an einer Nikon D80.

    Der Winkel, den man da drauf bekommt ist wirklich der Hammer. Aber man muss tatsächlich etwas aufpassen, dass Objekte (bzw. Subjekte ;-) ) nicht völlig verzerrt rüberkommen.

    Ich bin mit dem Objektiv nicht so zufrieden, weil ich es nicht besonders scharf finde. Besonders bei einem Weitwinkel sollte das ja nicht der Fall sein. Jetzt lese ich hier von vielen was von zuerst schlecht und dann umgetauscht. Ich frage mich jetzt, ob ich das auch noch tun kann? Ist noch kein Jahr her aber mehr als ein halbes.

    Hier sind einige Bilder mit dem Objektiv: http://gallery.mac.com/milcke#100097 Ist das umtauschenswert?

  28. Ich verwende das Objektiv seit zwei Jahren und bin überaus zufrieden damit. Schärfen und Farben – nichts zu meckern. Ein Weitwinkel ist für mich immer das Objektiv der Wahl – näher rangehen ist häufig möglich und meist auch sinnvoll, deswegen verwende ich ein Zoom-Objektiv wirklich nur wenn wirklich unumgänglich. Sich vom Objekt zu entfernen ist – gerade in Innenräumen – oft nicht machbar. Und bei Landschaftsaufnahmen ist das WW natürlich ein Muss.
    Das Sigma gekauft zu haben, habe ich noch keine Sekunde bereut. Also wer von mir ein gebrauchtes haben will – Pech gehabt… ;-)

  29. Och, ich weiß nicht. WW ist ganz wichtig für Landschaftsphotographie, einen ansonsten richtigen Nutzen dafür habe ich aber noch nicht gefunden. Im normalen Photoalltag sind die Verzerrungen nämlich auch recht schick, aber nach einer Weile doch auch sehr anstrengend. Wer nicht gerade regelmässig in engen Räumen oder eben Landscapes macht, dem würde ich definitiv nicht zu einem WW raten.

  30. Habe mir das Sigma vor gut einem dreiviertl Jahr gekauft. Ich brauchte noch ein Weitwinkel für den Urlaub auf Tenerifa. Ich kann nur sagen das ich echt froh bin es gekauft zu haben. Ich habe auch viele Panoramaaufnahmen mit 5-10 Bildern damit machen können. Vorallem konnte ich mit Blenden um 10 locker fotografieren, da ja Sonne auf Tenerifa keine Seltenheit ist.
    Von mir aus kann ich das Objektiv uneingeschränkt empfehlen.

  31. Blogartikel dazu: fuenfpunktnull.de» Blogarchiv » Linktip: Kwerfeldein

  32. Hallo Martin,

    toller Beitrag, so toll das ich am Samstag in das Geschäft meines Vertrauens rennen musste und mir das Objektiv zulegen musste… :-) Jetzt habe ich erst ein Mal 10-20 mm und 17-70 mm abgedeckt, jetzt fällt mir auf Anhieb nur noch ein 70-300 mm ein … :-)

    Liebe Grüße, Francois

  33. Blogartikel dazu: Was ist beim Kauf eines Objektives Eurer Meinung nach wichtig? | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  34. Blogartikel dazu: 49 Suns

  35. Blogartikel dazu: Wie ich Hochzeiten in der Kirche fotografiere | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  36. Blogartikel dazu: Meine zwölf wichtigsten Fotos 2009 | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  37. Meine Erfahrungen mit dem 10-20 an der Nikon D90 sind auch zwiegespalten. Positiv ist die gute Verarbeitung und der AF. Schärfe geht so.
    Aber die Verzerrungen sind echt eine Hypothek. Man muss Gesichter auf jeden Fall in die Mitte des Bilds nehmen, sonst sind sie krass verzerrt. Das Problem ist, dass man das in PS auch nicht wirklich entzerren kann mit dem Objektivkorrektur-Filter. Ganz am Rand ist nämlich eine andere Verzerrung als in der Mitte oder in mittleren Abständen davon.
    PTLens kann wenigstens die Linien im Bild wieder grade richten, dann sind wenigstens keine Schlangenlinien da, aber am Rand ist immer noch unproportionale Verzerrung zu sehen. Gesichter sind hier immer noch wie Kaugummi verzogen.
    Ich weiß nicht, ob das einfach nicht anders geht, also ein prinzipielles optisches Phänomen bei SWW ist, aber wenn man z. B. nah an etwas nah ran will und es dazu noch an den Rand setzen will, um eine möglichst extreme Perspektive und Unterschied zwischen Vorder- und Hintergrund zu erreichen, dann sieht das recht bescheiden aus.
    Um „möglichst viel aufs Bild“ zu bekommen ist es jedoch sehr empfehlenswert.

  38. Blogartikel dazu: neues Objektiv: Sigma 10-20 mm F4,0-5,6 EX DC HSM | WEBHARVEY'S FOTOBLOG

  39. Hallo,
    dass ich denken Bericht erst jetzt lese, nachdem ich mir dieses Teil zugelegt habe (in Vorbereitung auf eine Rom-Reise), ist nicht schlimmt, denn ich kann die Erfahrungen grundsätzlich nur Teilen. es lassen sich herrvoragende Straßen oder „Übersichts“-Bilder machen oder enge Innenräume erfassen. Für Architektur allerdings vollkommen ungeeignet.

    was mich zusätzlich interessieren würde, wäre die Frage ob es für dieses Objektiv ein Korrekturprofil für Lighroom gibt, mit dem man vielleicht die eine oder andere fliehende Kante wieder gerade bekommt?

    danke und weiter so …

    Gruß aus Dresden