kwerfeldein
25. Februar 2009 Lesezeit: ~2 Minuten

Strassenfotografie mal anders: Peter Funch

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Die Strassenfotografie entpuppt sich langsam aber sicher zum Gesprächsthema der Woche hier auf kwerfeldein.de. Und da ich mich gerade intensiver damit  ausseinandersetze, möchte ich Euch heute einen Fotografen vorstellen, der Strassenfotografie mal ganz anders macht.

Als ich gestern ein paar Fotos von Peter Funch entdeckt habe, war ich ersma platt. Also so positiv überrascht, ne? Die Bilder von Peter Funch haben nicht nur ne ganz eigene Dynamik, sondern man frägt sich nach spätestens 3 Bildern, wie er das bloß gemacht hat. Doch bevor ich hier nun weiterschreibe, schaun wir doch mal gemeinsam drauf. 

Peter Funch’s Strassenfotografie

Der Kollege aus Dänemark hat es also faustdick hinter den Ohren. Denn wenn man etwas genauer hinschaut, sieht man dass so manches Foto wohl kaum spontan enstanden ist – aber dennoch verdammt nach Strassenfotografie aussieht. Nachdem ich es gestern getwittert und der ein oder andere sich gefragt hat, ob die Bilder authentisch sind habe ich einwenig recherchiert. Zudem konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Fotos nicht bis ins kleinste Detail geplant wurden.

Und da bin ich auf ein Interview gestossen, in welchem der Peter sagt:

„I have quit working as a photojournalist because I do not have the respect of making the true story any more. I want to arrange and tell the story in my way.“

Na, da kommen wir der Sache doch schon ein bissken näher, oder? Nach weiterem Recherchieren fand ich einen kleinen Bericht bei Lumas.

„Es war ein imposantes Schauspiel, als Sony in den Straßen San Franciscos 250tausend schreiend bunte Flummies tanzen ließ. Peter Funch war dabei und hat wirklich abenteuerliche Fotos gemacht, bei denen man zweimal hinsehen muss, um zu glauben, was man sieht.“ (Tipp: Das hier.)

Was wir diesen Texten entnehmen können, ist, dass Peter Funch gerne experimentiert und seine Fotos „inszeniert“. Der ein oder andere wird nun sagen, dass es damit keine Strassenfotografie im ursprünglichen Sinne mehr ist – aber das überlasse ich einfach mal Eurem Urteil. Sie sehen offenbar nach Stassenfotografie aus und haben auch diesen monumentalen Touch, aber der Peter, der weiss ganz genau, wie er seine Bilder haben will. Und so werden sie dann auch gemacht.

Wie gefallen Dir Peter Funch’s Fotos?

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