kwerfeldein
21. Februar 2009 Lesezeit: ~1 Minute

Zack Arias bringt es auf den Punkt: Transform

Gestern morgen bin ich über Jim Goldsteins Tweet auf dieses Video von Zack Arias gestossen.  Zack schildert darin seine Erfahrungen mit der Fotografie und die Hochs und Tiefs, welche immer wieder kommen. Er geht seiner Frage nach dem Sinn des Ganzen auf den Grund und wird sich dessen bewusst, dass er nicht alles kann und weiss.

Das Video drückt gut aus, was ich manchmal denke, empfinde und zu sagen versuche. Und das Interessante daran ist, dass es eigentlich genau das Gegenteil von dem aussagt, was ich gestern so kritisiert hatte. Die Worte darin sind authentisch, persönlich, direkt und auf dem Boden der Tatsachen. Kein gepushe, nicht übertrieben oder aufgeblasen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich einige Leser mit dem, was Zack hier zum Audruck bringt identifizieren können und hoffe, dass es leicht verständlich ist.

P.S. Im gestrigen Post (unter Punkt 2) ging es mir nicht darum, die englische Sprache als solche zu kritisieren – denn ich finde sie schön, lese, höre, und spreche sie sehr gerne. Mir ging es um den Inhalt, den ich auf manchen – und bei weitem nicht allen – englischen Blogs finde (und übertreiben können wir hier auch ganz gut, hihi).

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15 Kommentare

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  1. Das mit der „winterdepression“ haben wir wohl alle. und der einzige weg daraus, den ich für mich gesehen habe ist dagegen anzukämpfen, sich zuzureden, dass man eben NICHT nur Müll produziert.
    Ich finde, dass Zack hier wirklich nen guten Eindruck gegeben hat, wie ihm zumute ist.

  2. Hm sehr geiles Video.
    Am Anfang dachte ich „Oh Gott, was für nen aufgeblähter Kitsch kommt denn jetzt?“
    Aber es steckt ziemlich viel Wahrheit dahinter und auch die Zeitraffer Sachen verstärken dieses nachdenkliche Video.

    MfG Jim

  3. @ Andreas

    Steht in den Credits am Ende des Videos, das maintheme ist von seiner Frau.

    Zum Thema, schönes Video das ein Gefühl anspricht das wohl jeder schon einmal mehr oder weniger so erlebt hat und das absolut unabhängig von Fotografie ist.
    Ich denke das diese „downs“ für jeden einzelnen Menschen wichtig sind um sich selbst zu reflektieren, um sich teilweise auch selbst neu zu „erfinden“, neue Wege zu gehen, andere Sachen zu Probieren, seinem leben ganz allgemein einen neue Richting zu geben.
    Ohne „downs“ keine „highs“. ;)

  4. leider kann ich das video nicht anschauen… mein rechner ist einfach vollkommen ausgelastet (PowerBook G4 – 1,67 GHz, 1GB RAM) :-( gibts das video auch in geringerer auflösung? wenn martin schon nen video empfiehlt, dann ist das einfach ein must-see!!! :-)

  5. Habs bei Chase Jarvis schon gesehen, trifft die Situation wirklich gut. Aber alleine zu wissen, dass es auch anderen so geht, macht die Sache schon wieder erträglicher. Dass nicht nur ich betroffen bin, sondern jeder, der geile Bilder macht, auch mal ein Tief hat.

    Aber das wichtigste ist doch letztendlich weiter zu gehen. Doch wieder rauszugehen. Ich denke viel zu oft, „ja wenn das Wetter wieder besser ist, dann geh ich fotografieren“. Aber scheiße, wenn das Wetter gut ist bin ich im Biergarten oder sonst wo.

    Warum also nicht jetzt? Jacke anziehen. Rausgehen. Experimentieren. Neue Ideen sehen. Trübes Wetter wie jetzt ist doch die geilste Zeit um Schwarz-Weiß Bilder zu machen.

    Also, raus mit dir. Ja, DIR!

    Ich bin dann mal weg. Danke für den Denkanstoß!

    Phil

  6. Mir geht es zur Zeit nicht so, aber das liegt wohl auch daran, dass ich’s noch nicht so lange mache.. Tolles Video (schöne Bilder), was nachdenklich macht und einen ein bisschen einnordet, wenn man denkt, man kann es schon.. :)

    M.

  7. Blogartikel dazu: Gut ist das neue Gewöhnlich | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel