Kwerfeldein
03. Januar 2009 Lesezeit: ~2 Minuten

Portfoliotipp: Damien Vassart

Damien Vassart’s Webseite habe ich vor ein paar Wochen gefunden und mir den Link für diesen Portfoliotipp aufgehoben. Oft ist man ja gerade dann von einem Fotografen begeistert, wenn man seine Bilder zum ersten Mal sieht – danach flaut die Euphorie gerne mal ab. Doch bei Damien Vassart kann ich immer wieder reinschauen – es wird einfach nicht langweilig.

Der 24-jährige Fotograf aus Brüssel hat eine klare Stärke: Architektur-Aufnahmen. Diese bekommen durch Langzeitbelichtungen einen beinahe beruhigenden Ton – vorbeiziehende Wolken hinterlassen Streifen am Himmel, die seine Bilder in Klarheit und Bewegung bringen. Natürlich ist nicht zu vergessen, dass der Vassarts Fotos nicht halb so edel wirken würden, wären sie in Farbe.

Damien Vassart’s Portfolio für mich deshalb so interessant, weil man erkennen kann, dass er auch noch auf dem Weg ist und sich die Architektur zu seiner Spezialität entwickelt hat. Denn er zeigt auch andere Kategorien, in welchen er sich versucht, austobt und mit seinem Schwarzweiss-Stil eine Richtung finden möchte. Doch lassen wir ihn mal für sich selbst sprechen:

„As a self taught photographer, I learn from shot to shot, and from mistake to mistake, the art of composition and of playing with light, that I consider as a very important thing.“ (Zitat aus der About Seite)

Damien Vassart Portfolio

Wie wirken Damien’s Fotos auch Euch? Was findet ihr an seinen Fotos ansprechend, was nicht? Ich bin gespannt auf Eure Meinung!

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11 Kommentare

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  1. Wow. Das ist wirklich ein atemberaubendes Portfolio.
    Und ich gebe dir bei den Architekturaufnahmen recht. Die beruhigen ungemein durch die Wolken. Gefällt mir sehr gut und wird gebookmarkt.
    Danke für den schönen Link.

  2. Ich bin etwas hin- und hergerissen. Auf der einen Seite finde ich seine Bilder sehr schön, da diese wirklich etwas beruhigendes an sich haben. Andererseits finde ich es beängstigend, dass immer wieder sehr junge Fotografen auftauchen, die schon ziemlich weit sind. Vassart hat sich sehr früh auf einen Stil festgelegt. Das birgt auch eine Gefahr, aber die anderen Bilder zeigen, dass er durchaus fähig sich auch in einen andere Richtung zu entwickeln.
    Dennoch danke für den Tipp!

  3. Die Closeups haben mich vor allem beeindruckt. danke für den tollen Link!

    @Matthias:
    Wo siehst du das Problem mit jungen weiten Fotografen? Dabei, dass sie sich so früh festlegen oder wo?

  4. wow- was für eine tolle website- danke für den link dorthin! ich mag seinen stil auf den ersten blick sehr, er hat eine tolle art zu fotografieren, die man vor allem in jedem bild wiederfindet. natürlich wirken sie in schwarz-weiß richtig toll, wobei ich mir auch eine kontrastreiche farbvariante bei einigen vorstellen könnte.

  5. Ein sehr beeindruckendes Portfolio, nicht nur der Inhalt ist imposant, auch die Aufmachung hinterläßt Eindrücke (mir gefällt besonders das „Zeilenklicken“ beim Durchwandern des Menüs).
    Die Fotos an sich hinterlassen Ruhe, allerdings fehlt mir persönlich hier und da die Schärfe – aber das ist nur ein persönlicher Eindruck.

    @jana:
    Ich stimme dir zu, interessant zu sehen wären auch farbige, kontrastreiche Fotos.

  6. @Zoki
    Zum einem, weil er in dem Alter schon so weit ist und zum anderem auch, dass er sich so früh festgelegt hat. Wenn ich mir meine Entwicklung anschaue, hat es bei mir 20 Jahre gedauert, seit ich meine erste (analoge) SLR in der Hand hatte. Wobei da sehr viel Leerlauf dabei war und bei mir erst vor ein paar Jahren *klick* gemacht hat, seit ich mich mit digitaler Fotografie beschäftige. Ich staune immer wieder, wenn sehr junge Fotografen ein schon unglaubliches Portfolo vorweisen können.

  7. Mich „stört“ das Sterile an seinen Aufnahmen. Ein ähnlicher Effekt wie das zu grüne Grün oder der zu blaue Himmel, wenn zu viel gefotoschoppt wurde.