kwerfeldein
20. Dezember 2008 Lesezeit: ~4 Minuten

Zerstörung, mein Gewicht und ne Menge Tipperei

Persönliche Updates vom mir sind ja mittlerweile bekannt und ich geniesse es, hier nicht nur technischen Krimskrams zu posten sondern auch einfach Sachen von mir. So wie ich bin. Zeug, das nix mit der Fotografie zu tun hat. Das mag ich. Und los gehts.

Gestern Abend war ich seit langem mal wieder mit @bensonofone auf einer Hardcore Show hier in Karlsruhe. Emmure, Full Blown Chaos und Bury Your Dead als Headliner waren eine gute Mischung. Dabei haben die ersten zwei Bands leider nicht wirklich gerockt. Zu viel Gepose, und zu wenig Druck nach vorne. Spätestens als Bury Your Dead auf die Bühne kamen, war jedem klar, wo der Hase läuft. Deren Riffs haben einfach gut gedrückt und auch der neue Sänger hatte ne Menge Spass.

Die Wunden von meiner Gallenblasen – OP sind super verheilt und seit 2 Wochen habe ich keine Fäden mehr. Ich kann wieder ganz normal essen und bin schmerzfrei. Hin und wieder spüre ich schon noch, dass da jemand an mir rumgeschnibbelt hat, aber das gehört eben dazu. Ich freu mich auf den Augenblick, an dem ich mit Sport beginnen kann, denn…

… ich muss nun mein Gewicht halten. Nachdem ich nun 33 Kilos abgenommen habe kommt eine schwierige Phase. Abnehmen, das war manchmal hart, ja. Aber ich wusste: Das esse ich – und das nicht. Tunnelblick nach vorn, alles klar. Aber Gewicht halten, das ist nochmal ne grössere Hausnummer. Denn so schnell wie man abgenommen hat, kann man auch wieder zunehmen. Hier ist nun Fingerspitzengefühl angesagt, was die Ernährung betrifft. Jetzt bloss nicht  wieder ständig den Magen voll schlagen und weiterhin den Verzehr von Süssigkeiten langsam angehen. Aber das ist zu schaffen. Na klar doch.

Achja, wenn wir beim Thema Gesundheit sind, gelle. Ich versuche gerade jeden Tag so viel Wasser wie möglich zu trinken. Nachdem ich ja Tee bis zum Abwinken komsumiert habe ist mir mehr oder weniger die Lust vergangen. Da hab ich wohl übertrieben. Typisch Martin mal wieder. Aber gut, Wasser geht immer. Und das tut mir einfach gut. Ich bin fitter, frischer und klarer in der Birne. Kommt mir zumindest so vor.

Diese Woche ist die Woche der Zerstörung. Nicht weil aus meinen Boxen brutalster Metalcore schallt, nein. Elena und ich haben diese Woche wohl für so viel Scherben gesorgt, wie es wohl auf keinem Polterabend gegeben hat. Immer wieder fällt uns ne Tasse, Vase oder Schüssel runter und ich kann bald die zweite Kiste für unsere Scherbensammlung aufmachen. Mittlerweile lachen wir uns kaputt, wenns mal wieder geknallt hat.

Elena und ich sind nun kurz davor unser Kind zu bekommen. Theoretisch kann es jeden Moment losgehen. Doch zu erwarten ist, dass es sich noch ein bisschen Zeit lässt, unser Kleines. Ach Mensch, wenn ich so drüber schreibe, dann wird grad warm ums Herz. Wir bekommen ein Kind. Und zwar bald. Es ist also soweit. Puh. Da bleibt mir schon die Spucke weg. Ich freu mich einfach.

Zum Fotografieren komme ich gerade gar nicht. Denn die meiste Zeit sitze ich am Rechner und tippe Artikel. Einen für den jeweiligen Tag und mehrere für die Zeit, in welcher ich wegen unserem Kind ausfalle. Das ist zwar manchmal gut stressig, aber ich bin immer wieder überrascht, wieviel dann doch geht, wenn es sein muss. Viel schwieriger ist es, gute Ideen zu haben und die dann auch gescheit umzusetzen. Wird schon.

Gerade weil ich momentan so viel schreibe, arbeite ich täglich mit dem schicken Programm Writeroom für den Mac. Das ist Fullscreen und blendet alle anderen Applikationen aus. Nur ich und mein Text. Ich liebe das. So fällt es mir noch leicht, mich nur auf meinen Text zu konzentrieren und mich nicht von eingehenden Mails oder Chats ablenken zu lassen. Ein ähnliches Programm gibt es auch für Windows oder komplett webbasiert.

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