kwerfeldein
27. November 2008 Lesezeit: ~1 Minute

Umfrage: Analog oder Digital?

Agfa Optima 500 Sensor (neu hochgeladen)

Wie ihr bereits wisst, kann Martin momentan leider nicht bloggen. Um aber die Zeit zu überbrücken, bis er das Ruder wieder in die Hand nimmt, sind wir (Hannes und Steffen) auf eine Idee gekommen. Wir wollen euch, die kwerfeldein.de Leser, mit einer Umfrage ein wenig einbinden. Daher würden wir uns über ein kurzes Statement von euch freuen.

Am Wochenende hat euch Hannes ja in die Welt der analogen Fotografie entführt. Dabei ist mir wieder die Zorki eingefallen, die ich mal bei ebay ersteigert habe. Leider konnte ich sie nie einsetzen, weil die Spule zur Aufnahme des Filmes in der Kamera fehlte. Deswegen blieb es bei mir bei der digitalen Fotografie.

Aber wie sieht es bei euch eigentlich aus? Fotografiert ihr ausschließlich digital? Oder setzt ihr auch hin und wieder eine Lomo o.ä. ein? Vielleicht fotografiert ihr ja auch überwiegend analog?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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59 Kommentare

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  1. Habe bevor ich mir eine digitale gekauft habe nur analog Fotografiert, aber seitdem(anfang des Jahres) Fotografiere ich nur digital. Aber es stimmt schon, mit der analogen hab ich mir oftmals mehr Gedanken gemacht bevor ich den Auslöser abgedrückt habe. Versuch mir das bei der digitalen aber wieder anzugewönen, dass ich nicht die übergroße Bilderflut bekomme.

  2. Hi,
    mir ist es schon passiert, dass mir der ganze elektronisch-digitale-ich-denke-nur-noch-in-Megapixelen-Hype so auf die Nerven gegangen ist, dass ich meine alte analoge Canon entstaubt habe, einen Schwarz-Weiß-Fim eingelegte und einfach drauflos fotografierte. Es war echt befreiend und äußerst befriedigend.

    Ich kann es jedem nur empfehlen, einfach mal den Technikballast abwerfen und sich auf das wesentliche konzentrieren, das Bild.

    Grüße Andre

  3. Hi,

    also ich hab eigentl. erst digital angefangen (von analogen Knipsereien zur Schulzeit mal abgesehen) und fotografiere daher nur digital.
    Inzwischen ist die Qualität ja auch so gut, daß ich keinen Grund wüßte, weshalb ich analog fotografieren sollte.

    lammy

  4. Meine einzige Spiegelreflexkamera ist analog, aber die benutze ich seit ca einem Jahr nicht mehr oder nur noch höchst ungern. Normalerweise fotografiere ich digital, sei es mit Handykamera oder (vorwiegend) mit meiner geliebten Olympus µ 1010, die ich mir vor einigen Monaten gekauft – und den Kauf bisher nie bereut – hab. Der Kauf einer digitalen SLR ist zwar geplant, kann sich aber noch eine Weile hinziehen. Kurzum: digital.

    Aber warum verschmähe ich die analoge Spiegelreflex? Ich hasse es, auf 36 Fotos beschränkt zu sein und erst Wochen später festzustellen, dass nur drei der 36 Fotos wirklich was geworden sind. Dafür auch noch Geldausgeben? Nein danke! Und beim Einscannen oder FotoCD geht so enorm viel Qualität verloren, dass ich einfach nur frustriert bin.

  5. Ich muss gestehen, dass ich in den letzten zwei Jahren keinen einzigen Film in mene F90x oder die F501 eingelegt habe. Hab sie zwar mal ausgepackt und auf Funktion getestet, und um mal wieder den Sound eines echten Motorantriebes zu hören, (DSLRs klingen einfach sch….) aber sonst ist immer nur meine R1 zum Zuge gekommen. Allerdings sollten die Filme die ich noch habe, langsam mal verschossen werden, das stimmt schon.

  6. Ich bin eines der Kinder, die noch mit analoger Photographie aufgewachsen sind. Damals hat man sich natürlich viel mehr Gedanken darüber gemacht ob man abdrückt oder nicht, da jedes Bild auch Geld bedeutete. Als ich dann beruflich bedingt in eine Bildagentur gewechselt bin, habe ich zwar immer noch analoge Aufnahmen gemacht, aber schon mit weniger schmerzen, was Filme und Entwicklung anging, denn der Bezug war günstiger möglich und entwickeln konnte man in der Dunkelkammer vor Ort. Da hat man dann schon mal ein paar mehr Bilder gemacht.
    Wann immer ich hochwertige Aufnahmen machen möchte nutze ich wenn möglich meine alte Nikon F90 X Pro, da ich hier bessere Objektive und anderes Zubehör zur Verfügung habe. Ich hatte zwar auch schon einmal überlegt einen digitalen Body zu kaufen, aber bisher ist dieses nicht drin, da ich nicht mehr mit Bildern meinen Lebensunterhalt verdiene. Da ist es dann eher so, dass man zweimal überlegt ob dieses Hobby einem mehrere tausend Euro wert ist…
    Die kleine Digitalkamera die ich nutze hat natürlich bei weitem nicht die Möglichkeiten, aber sie reicht für die meisten Bilder einfach aus. Da kommt es ein wenig auf das Verhältnis an finde ich. Wenn ich mir aber Zeit nehme und wirklich auf Bilderjagt gehe, dann lieber analog und am liebsten dann noch S/W…

    Gruß
    Andreas

  7. Ich fotografiere auch ausschließlich digital. Künstlerisch würden sich analog sicherlich ganz neue Möglichkeiten erschließen lassen, aber ich bin viel zu fasziniert von dem Komfort und der Technik der digitalen Fotografie. Aus künstlerischer Sicht würde ich der analogen Fotografie nie ihr Fortbestehen absprechen!

  8. bin erst vor 1 1/2 Jahren angefangen mit intensiver mit der Fotographie zu beschäftigen. Habe mir dann erstmal eine Analoge gekauft, doch für meine unendlich vielen Testfotos wurde es einfach zu teuer, daher bin ich zur Digitalen Fotographie gewechselt, nehme aber ab und zu trotzdem noch die Analoge mit!
    gruß

  9. Ich fotografiere sowohl auf Film als auch digital, bisher ca. 50/50.
    Ob ich zu Film oder zur Digitalen greife hängt von den Motiven und vom Einsatzzweck ab. Künstlerisches Arbeiten, Liebe zum Fortschritt, wenig oder viel Zeit spielen für mich bei der Wahl der Kamera keine Rolle.

    Film entwickle ich allerdings nur noch selten selbst (nur noch SW-Negativ). Auch Filme werden bei mir digital weiterverarbeitet – sozusagen hybrid.

  10. Ich fotografiere nur noch digital, weil ich da die Ergebnisse sofort sehen kann. Und weil ich durch die Bildbearbeitung am PC auch die Kontrolle über die Ergebnisse behalte und nicht wie früher dem Labor ausgeliefert bin. Ich hatte auch nie Spaß daran, meine Bilder selber im Labor zu entwickeln. Außerdem ist es viel billiger, digital zu fotografieren. Was hab ich früher vor und nach dem Urlaub immer für Unsummen für Filme und deren Entwicklung ausgegeben!
    Okay, eine DSLR ist in der Anschaffung auch teuer, aber ich konnte meine alten Objektive weiter benutzen.
    Fazit: Es bringt einfach mehr Spaß, digital zu fotografieren! Und es ist auf Dauer preiswerter (wenn man nicht immer das neueste Kameramodell haben muss).

  11. Ich persönlich fotografiere zwar viel digital, aber auch sehr viel mit einer alten Minolta X-700. Und ich bin eigentlich mit den Ergebnissen beider Arten der Fotografie sehr zufrieden. Analoge Fotografie finde ich sogar insofern besser, als dass ich dann auf jeden Fall auch Abzüge von meinen Bildern mache (bei digitalen bin ich da meistens zu faul).

  12. Den Lernerfolg, den eine Digitale Kamera mit sich bringt, zu verneinen wäre nicht gut. Ich habe analog mit dem Fotografieren begonnen (es gab ja nichts anderes) und habe mir eine DSLR gekauft. Im Moment verwende ich beides und dabei wird es auch bleiben. Beide Systeme haben ihre Vorzüge.

  13. Wenn man es richtig angeht, so kann man mit einer digitalen Kamera viel schneller lernen mit seiner Kamera umzugehen und gute Fotos zu machen. Auch das Experimentieren usw fällt leichter.

    Allerdings besteht das Risiko des ‚Overkills‘ weil man zu einfach zuviele Bilder schiessen kann.

  14. Lange Zeit analog (Canon EOS500n, Canon EOS300x) bis ich dann 2002 auf digital umgestiegen bin – allerdings auf eine Kompaktkamera. Erst 2005 kam die erste Spiegelreflex.
    Aber wie viele hier schon geschrieben hat, mit ner Digitalen kann man sehr schnell lernen, da man ja das Foto gleich am Monitor sehen kann und nicht erst auf eine Entwicklung warten muss.

  15. Lustig, gestern hab ich meine Analoge wieder hervorgekramt und heute gleich einen Film durchgeknallt. Bin schon gespannt auf die Ergebnisse. Hatte mir die Kamera schon Anfang des Jahres zum ausprobieren gekauft aber bis jetzt noch nicht richtig benutzt.

    Normal nur digital.

  16. Ich fotografiere größtenteils digital. Liegt vielleicht daran, dass mir das Entwickeln zur Zeit zu teuer ist. Ich habe aber eine alte Praktica plus zwei Objektive von meinem Papa bekommen, die habe ich auch schon öfters benutzt und werde sie in Zukunft hoffentlich auch öfters rauskramen. Eine Lomo hätte ich auch gern, die wird wohl bestellt, sobald ich wieder mehr Geld habe :)

  17. Ich würde gerne mal mit einer analogen Kamera arbeiten. Vielleicht eine schöne alte, wo noch ein paar schöne Fehler auf dem Bild erscheinen.
    Ich fotografiere also nur digital. Ich denke, analog ist eine wahrliche Kunst und erfordet jede Menge Kenntisse…

  18. Also ich habe beides in meinem Schrank stehen. Wobei ich aber zur Zeit größtenteils mit der Digitalen arbeite, ist weniger kosten aufwändig man kann direkt das Resultat sehen und hat die Möglichkeit evtl. etwas an dem Bild zu bearbeiten.
    Dennoch würde ich nie ganz auf die Digitale umsteigen weil die Analoge hin und wieder einfach nur spass macht.
    :D

  19. Analog primär aber auch immer mal digital.

    Vor allem im hobby bereich schieße ich mit einer alten F3 am liebsten. Dann ist meist Schwarzweiß Material geladen. Farbe mache ich dann schon lieber mit der F5. Auf Dauer jedoch möchte ich die Sammlung um größere Formate erweitern.

    Digital wird vor allem für Kundschaft fotografiert. Habe mit der D90 ein wunderbares Arbeitspferd für relativ wenig Geld.

    Beide Welten machen riesen Spaß, aber den wahren Zauber der Fotografie erlebe ich nur mit Film.

  20. Ich fotografiere meistens analog, aber ab und zu nehme ich auch mal eine Digitale Kamera zur Hand. Aber ich denke, daß die analog fotografierten Bilder irgendwie besser wirken. Mir gefallen sie jedenfalls meistens besser. Ich denke, Beides hat seine Berechtigung und kann einem Freude bereiten.

  21. Mir fehlt in letzter Zeit ein wenig die Motivation überhaupt zu fotographieren, nutze aber sowohl analog als auch digital.
    Analog mag ich lieber, vor allem auf schwarz-weiß-Material. Ich experimentiere gerne mit unterschiedlichen Filmfabrikaten. Jedes hat doch seinen eigenen Charakter. Die besten Bilder sind mir mit dem Neopan 400 gelungen. Das Korn ist ein Traum! Ich liebe vor allem meine mechanische Minolta XD7, einfache eine schöne handliche ohne-unnötige-Schnörkel-SLR. Wenns ums schnelle Abdrücken geht, nehm ich einfach meine Nikon f601.
    Bei Farbbildern kommts mir eigentlich nicht so drauf an, ob analog oder digital. Da entscheidet Lust und Laune oder Gründe der Weiterverarbeitung. Habe mir hierzu erst vor nicht allzu langer Zeit die 6MP Fujis f30 und s6500 zugelegt. Quasi eine für die Hosentasche und die andere wenn der Zoom gebraucht wird. Für ne DSLR war noch kein Budget vorhanden…
    Kann nur jedem empfehlen, auch mal den analogen Weg zu gehen, vor allem mit sw! Gute Kameras gibts günstig mit meist sehr guten 50er-Objektiven.

  22. Ich hab analog angefangen, irgendwann mit digital weiter gemacht, dann diesen Sommer beides gemischt (will sagen einiges analog einiges digital). Mal abwarten was ich mache, wenn ich demnächst meine DSLR bekomme – ob dann noch analog übrig bleibt oder ob ich dann komplett auf digital schwenke.
    Wobei ich auch zu meinen analogen Zeiten nie auf die Anzahl Filme oder die Kosten geguckt habe. Waren Ausgaben die immer zum Urlaub dazugehört haben und gut und da waren dann 8 Filme in zwei Wochen auch kein Thema.
    Wobei ich nicht weiß ob ich mich letztes Jahr auf der Radtour nicht sehr geärgert hätte, wenn ich statt der digitalen die analoge dabei gehabt hätte – wären immerhin 14 Filme in 8 Tagen gewesen… ich glaub so viele Filme hätte ich nicht mal eingeplant gehabt…

  23. Ich gehöre auch zu den Leuten, die mit analoger Fotografie groß geworden sind. Seit einigen Jahren fotografiere ich digital. Aber jetzt habe ich die analoge SLR wieder aus dem Schrank geholt und fotografiere wieder ab und zu mal analog. Die Ungewissheit, was für Bilder dabei rausgekommen sind hat etwas spannendes an sich.

  24. Meine fotografischen Aktivitäten beschränken sich derzeit beruflich bedingt auf die digitale Fotografie. Ich habe diverse Kameras, von einer uralten Holzplattenkamera (13×18, muss noch restauriert werden) über alten Mittelformatapparaten (Agfa Click, Agfa Clack, Zeiss IKON,…) hin zu etwas moderneren Sucher-Kleinbildkameras (Braun Paximat, Rollei 35). Bis auf die alte Holzkamera funktionieren die alle auch.

    Als analoge SLR liegt bei mir eine EOS RT rum – manchmal spiele ich mit dem Teil, weil der Klang einfach so g**l ist.

    Ich würde auch sehr gerne mal wieder in die Dunkelkammer gehen, um Filme zu entwickeln und Bilder zu vergrößern. Ich hatte damals in der Lehre das Glück, dass ich sowohl im s/w- als auch im Farblabor ausgebildet wurde und die Intensivität, mit der man sich dort mit der Ausarbeitung seiner Bildern beschäftigt, fehlt heute einfach. Da wird ein Bild genommen, ver(schlimm)bessert und die Aktion dann gleich auf dutzende ähnlicher Fotos angewendet.
    Leider habe ich kein Labor und auch keinen Vergrößerer mehr. Nur die alte Ausrüstung zur Filmentwicklung – von der Trenne ich mich nicht. Man kann ja nie wissen… ;-)

  25. Ich fotografiere ausschließlich analog und nur mit schwarz-weiß Film, den ich dann auch selbst entwickle. Ehrlich gesagt hab ich noch nie eine digitale Kamera besessen und derzeit reizt mich das auch nicht. Und das, obwohl ich in Digitalzeiten groß geworden bin. Aber die Negative scanne ich.

  26. Ende letzten Jahres habe ich mal die alte SRT-101 von meiner Mutter aus dem Schrank geräumt. Neue Batterie für den Belichtungsmesser rein, ein paar einfache 400 ASA Filme gekauft. Im Vorfeld ein wenig fokussieren geübt und dann Weinachten auf 2 Filmen mit festgehalten.

    Neuere Analoge sind sicherlich einfacher zu bedienen, gerade die mit Autofokus. Der Belichtungsmesser ist auch wirklich der der ersten TTL-Generation. Entsprechend war die Belichtung mehr Schätzen als Wissen. Auch das Gewicht ist recht happig. Eben alles aus Metall. Meine 30D mit 50mm-Objektiv ist vermutlich leichter. Oder lässt sich zumindest leichter anfassen.

    Bilder sind dennoch schön geworden. Haben die Emotionen etc. gut eingefangen und waren auch technisch recht in Ordnung (der Fokus saß eigentlich immer, Belichtung nur etwas unterbelichtet). Farben waren etwas strange. Vermutlich war der Film, den ich verwendet habe, für Innenaufnahmen unter Kunstlicht nicht der richtige. Aber was soll’s :D

  27. als autodidakt fotografiere ich digital, so kann ich viel besser experimentieren, sehe gleich eine vorschau des ergebnisses und kann ohne groß geld auszugeben in der (digitalen)dunkelkammer rumspielen.
    aber ich habe großen respekt vor dem analogen fotografiern.
    gruß arne

  28. Bei mir ist es ungefähr 50:50. Spiegelreflex fast nur noch digital. Es liegt zwar noch irgendwo ne analoge SLR rum. die benutz ich aber nicht mehr. Analog benutz ich meine Hasselblad 501 und vor Allem eine Toyo 4″x5″ Fachkamera mit SR Objektiven. Bei der Großformat ist es einfach immer noch sehr viel angenehmer analog zu arbeiten. Da leg ich einfach ein Dia in die Kasette das mir dann auch noch eine Vignettierung von ca 1 Blende ausgleicht und scanne das dann einfach ein,

  29. (Leider) nur noch digital. Meine T90 hat eine leichte Macke und anstatt sie reparieren zu lassen hab ich mir meine erste digitale zugelegt. Seit ich auch eine DSLR (D70) habe lasse ich auch den analogen Rest (A1 und div. Objektive) verstauben. Grund: ich war schon immer etwas kaotisch beim Fotografieren und bei der digitalen Fotografie kann ich (via Lightroom) durch Verschlagwortung und Geotagging einfach besser Ordnung halten, sprich ich finde meine Fotos bei Bedarf endlich wieder ;-)
    Aber meinen Dias trauere ich immer noch hinterher, da kommt digital einfach nicht mit :-(

  30. Ich hab bis vor 4 Monaten nur digital fotografiert, gefinde aber zunehmend Spaß an analogem. Ich kann 30×40 drucken ohne Qualitätsverlust, die Bildschärfe ist einfachüberwältigend, und: wie schonmal gesagt: es geht um das Bild. Analog und 50mm, jeder der neu anfangen will, dem würde ich das empfehlen.

  31. Blogartikel dazu: Kwerfeldein.de : Die wichtigsten Artikel 2008 | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  32. Der Zwang selbst bei Professionellen, jedes Bild sofort am Display zu „checken“, war und ist bisher für mich einigermaßen abschreckend. Daher habe ich die nicht zu leugnenden Vorzüge (Weißabgleich, HDR etc) bisher nicht kennenlernen wollen. Zudem hat speziell die Verwendung von Positiv- und S/W-Material auf MF-Kameras (zB Mamiya C330 F oder RB67 SD) etwas Meditatives. Allerdings als langjähriger Canon-Shooter würde ich wohl bei einer Kreuzung aus EOS 1-Ds Mark III mit der EOS 5 Mark II doch schwach werden.
    Ohne vernünftigen Dia/Fotoscanner inkl. passenden SWn kommt man aber auch im analogen Bereich wohl kaum mehr aus…

  33. nach kurzer Zeit mit ner digitalen Nikon jetzt wieder fast ausschließlich analog kb u. mf 6×7 mit MamiyaRb67.Wenn so ein Riesenlappen von Dia auf dem Leuchttisch liegt,ist jede Qualitätsdiskussion sofort beendet.Schuld daran,dass ich wieder Filme kaufe,ist meine 50j.alte Rolleiflex,die ich bei Ebay hinterhergeschmissen bekam.Mehr aus Neugier im Urlaub einen MF Velvia belichtet,ansonsten nur Kb.Als ich den Film dann vom Fachlabor abgeholt habe,hätts mich fast umgehaun:was für eine Brilianz und schärfe-und das aus sonner ollen Blechkiste!!Seitdem alles ohne viel Action Mf bzw. bei langen Brennweiten Kb Analog, im Studio oft noch digital,wenns in Farbe sein soll.

  34. Digital ist praktisch, wenn es um schnelle Bilder geht, wenn einfache Familienbilder gemacht werden sollen und unabdingbar, wenn beruflich fotografiert wird.
    Wer das alles hinter sich hat, kann beruhigt analog fotografieren und dabei die besseren Festbrennweitenobjektive nutzen. Beide Systeme haben ihren Sinn.
    Das eigene Fotolabor wird zunehmend durch die Software ersetzt (digital) oder durch die verbesserten Großlabore (analog) – die vermutlich irgendwann mal die ganze hybride Umsetzung machen.
    Nach meinen Erfahrungen aus vielen Fotoforen sind die Farben der Digicam nicht überzeugend und bei Architektur kommen durch die Zoomobjektive zu viele Verzerrungen vor.
    Ideal für Makro und Portrait, aber nicht für Landschaft…