kwerfeldein
15. Oktober 2008 Lesezeit: ~3 Minuten

Warum ich in RAW fotografiere

Nachdem ich also gestern die Basics von RAW & JPEG erklärt habe, und am Montag die Umfrage lief drehn wir heute mal den Spiess um.

Als ich vor ca. 2 Jahren begonnen habe, von JPEG auf RAW umzustellen, war mir noch gar nicht klar, auf was ich mich da einlasse. Denn JPEGs schienen eigentlich eine gute Sache zu sein und vor allem eines : Unkompliziert. Und das sind sie doch auch. Abdrücken, auf den Rechner ziehen, fertig. Doch irgendwann war mir das nicht mehr genug, und als mich dann eine Kollegin fragend anschaute, warum ich denn nicht mit RAW fotografierte, begann mich das Thema zu interessieren.

Eines Tages habe ich ihr dann mal über die Schulter schauen dürfen und von der Sekunde an wars vorbei. Der ganze Workflow und vor allem die einfache Möglichkeit, die Bilder zu optimieren hatten mich überzeugt. Somit begann ich, einfach auf RAW umzustellen und ich habe bis heute kein einziges JPEG mehr fotografiert.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann weiss ich eigentlich erst heute, warum sich der Wechsel zu RAW denn eigentlich gelohnt hat. Die Gründe dafür möchte ich Dir nun beschreiben und ich habe mich dabei auf „die grossen 3“ beschränkt. Auf geht’s!

1. Tempo
Ich liebe es, Bilder aus meinem letzten Shooting auszusuchen und dann in Camera Raw zu öffnen. Wenn ich nicht gerade 200 Bilder gleichzeitig öffne, dann kann ich meistens unter 30 Sekunden alle Bilder öffnen und zwischen ihnen in Sekundenbruchteilen hin-und-her switchen. Dazu kommt, dass ich über die einfachen Bedienelemente superschnell Korrekturen am Bild vornehmen kann.

Speichern ist das einfachste der Welt. Einmal „alle Speichern, den Ordner wählen“ und schon läuft das Ganze von alleine. Wenn ich also keine grösseren Sachen zu bearbeiten habe, ist das Editieren in Camera Raw wirklich sauschnell. Und wenn ich mir Lightroom anschaue (was demnächst gekauft wird), dann brauche ich in den wenigsten Fällen überhaupt noch Photoshop um meine Bilder zu optimieren. Stempeln, Flecken entfernen, selektive Bearbeitung, alles drin (und noch viel mehr).

2. Die Kamera voll nutzen
Die beste Qualität, welche mir meine 30D geben kann sitzt im RAW Format. Und schliesslich möchte ich nur das Beste haben, was mir meine Kamera bieten kann – und das ist für mich eine RAW Datei und kein JPEG. Stefan hatte in seinem gemeint :“Wenn ich viel Geld für Kamera und Objektive ausgebe, will ich natürlich das beste aus den Bildern rausholen und da überlasse ich nicht der Kamera die Umwandlung in JPG.“ Besser kann man es eigentlich nicht sagen.

3. Kontrolle
Mir ist es schon einmal passiert, dass ein Fremder eins meiner Bilder gezogen hat, es bearbeitet hat und dann bei sich in sein Portfolio gestellt hat. Und ganz ehrlich : Dabei habe ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt. Ähnlich ist es mit meiner Kamera. Würde ich in JPEG fotografieren, dann würde die Kamera ziehmlich viel mit meinem Foto machen.

Da ich gerne jedes Detail eines Bildes selbst bestimme, weil das für mich auch zum „Fotografieren“ gehört, schiesse ich in RAW. Somit kann ich vollstens kontrollieren, welche Kontraste und welchen Weißabgleich mein Foto haben wird. Dabei fühle ich mich dann doch sehr viel wohler ;)

Ähnliche Artikel


35 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Spätestens wenn man mal bei ekligen Licht fotografiert hat weiß man RAW zu schätzen.
    Turnhallen zB sind schwierig, selbst wenn das Licht selber gut ist, der grüne Fussboden reflektiert, die Leute haben alle eine eklig grüne Hautfarbe.
    Mit RAW und einem guten Converter kein Problem, selbst aus tausenden von Bildern in einem Rutsch die korrekte Farbe zu geben. In JPG wäre das völlig Quälerei und mit schlechterer Qualität.

  2. full ack! ich verstehe es nicht, wie sich leute gute kameras kaufen können, in jpg fotografieren und dann sagen die cam sei nicht gut (mehr als ein mal gehört).
    Einzig die Rauschunterdrückung von Lightroom bringt mich zum verzweifeln )-;

  3. Ich nutze die Kommentarfunktion um eine Bitte zu aeussern (der oeffentlichen Lesbarkeit und Meinungsbildung wegen).

    Ist es moeglich nochmals eine Gastbeitragsperiode einzufuehren, wie waehrend deiner Urlaubsabwesenheit?

    Die Qualitaet der Beitraege war wirklich ansprechend und die Vielfalt trug ebenso zur Kurzweiligkeit bei.

    Danke im voraus

  4. alles nachvollziehbar außer die Anfangspassage von Argument 1.
    Inwiefern bietet RAW bzgl Ladevorgang den einen Geschwindigkeitsvorteil ?

    Oder verstehe ich dich falsch ?

    Ich knipse nicht selber, sehe es nur als Aussenstehnder, aber reduziert auf die reine Ladezeit kommt mir RAW nicht wirklich performanter vor.

    Gruss
    fidel

    • @fidel : Gute Frage ! Nun, in Bridge’s Camera Raw kann ich in kurzer Zeit viele Bilder gleichzeitig laden, bearbeiten und speichern. Das würde mit der selben Anzahl von JPEGs wesentlich länger dauern. Das hat dann also mehr mit Camera Raw an sich zu tun als mit dem Format …
      @goddert : Gastbeiträge sind hier auf kwerfeldein.de immer sehr erwünscht, das hat sich nicht verändert. Doch so eine Aktion wäre auf jeden Fall mal wieder überdenkenswert. Spätestens wenn meine Frau und ich unser Kind bekommen, wird es so etwas geben, aber vielleicht schon einmal vorher….

  5. Hm, schwieriges Thema.
    Nachdem ich mir jetzt den Artikel von Markus Dollinger durchgelesen habe und auch die Kommentare, bin ich mir nich mehr so ganz sicher ob es nun wirklich immer RAW sein muss.
    Werde das für mich demnächst mal überprüfen ob JPG wirklich Vorteile hat die MIR etwas bringen. Oder ob die immer noch bei RAW sind.

    Was mir aber bei der ganzen Diskussion aufgefallen ist, ich sollte am besten eher die 2 GB oder besser 1 GB CF Karte statt der 4 GB verwenden.

    In den letzten Wochen ist mir, durch lesen des Buches „Die hohe Schule der Fotografie“ von Andreas Feininger und die intensive Beschäftigung mit meiner Analogen Kamera, aufgefallen das weniger wirklich besser ist.
    Man beschäftigt sich viel viel mehr mit einem Motiv wenn man eben nur 36 Bilder zur Verfügung hat, gerade wenn der Film mit 10 Euro nicht wenig ist für ein Schülerbudget.

    Ich glaube die einzige Konstante dieser Debatte ist, das es eine subjektive Entscheidung ist.

    MfG Jim

  6. Was mich an RAW etwas abschreckt ist die Größe. Ich frage mich warum es eigentlich kein Format gibt, das einfach nur die RAW-Bilder komprimiert mit der selben Kompression wie bei JPEG. (Also vielleicht nicht direkt RAW, aber zumindest eine 16Bit Version)

    Dann würde man Platz sparen, und die Kamera müsste nicht an meinem Bild rumfummeln. Gut, nachdem die JPEG Kompression verlustbehaftet ist wird dabei vermutlich eine gewisse Art von Rauschunterdrückung stattfinden, und eventuell würden JPEG Artefakte entstehen. Letzteres ist allerdings bei geringeren Kompressionsstufen zumindest für den Hausgebrauch kein Problem.

    Zumindest bliebe aber die 16Bit Farbtiefe erhalten, und die Kamera müsste daher auch keinen Weißabgleich oder Kontrast- Helligkeitsänderungen vornehmen.

    Die 16Bit sind nämlich, wie ich finde, das Hauptargument für RAW, wenn die Belichtung mal ungünstig war. Das ist schon wirklich erstaunlich was man da manchmal aus einem vermeintlich kompletten Schwarz noch rausholen kann.

  7. @bmilcke, den Umstieg auf RAW habe ich gemacht, weil ich bei einer 50×75 Ausbelichtung JPG-Artefakte auf meinem Bild sah – das JPG kam direkt aus der Kamera, und dennoch waren die Artefakte für mich sofort sichtbar.
    Bei manchen unglücklichen Bildteilen fallen solche Artefakte sofort ins Auge, und 50×75 fand ich auch kein soooo ungewöhnliches Format.

  8. Im Gegensatz zu JPG hat RAW auch eine höhere Farbauflösung (12 oder 14 Bit im Vergleich zu 8 Bit). Ansonsten lohnt sich JPG aber auch für manche Fotografen, die korrekte Einstellung vorausgesetzt (z.B. Weißabgleich muss nicht immer automatisch sein, man kann auch voreingestellte Werte verwenden):

    – Serienbilder: mit JPG lassen sich mehr Bilder in den Buffer schreiben und die Frequenz ist höher

    – Dateigröße: Bilder lassen sich schnell versenden (z.B. per WLAN Modul direkt an die Redaktion)

    – Kompatibilität: Man braucht keinen speziellen RAW Konverter

    All diese Punkte sprechen vor allem für Reportagefotografie; da wird meist auch nicht mehr viel bearbeitet, sondern die Fotos müssen schnell in der Redaktion (bzw. im Netz) sein.

    Im Übrigen lässt sich v.a. Weißabgleich auch bei JPG weitestgehend verlustfrei korrigieren.

  9. Punkt drei habe ich als Grund nicht verstanden. Wenn jemand dir ein Bild klaut – ich nehme an, von der Webseite – was bietet RAW denn da für Vorteile?.
    Oder meintest Du es vor dem Hintergrund, dass Du immer ein Originalbeweisbild hast? In dem Fall stimme ich Dir 100%ig zu.

  10. Den Punkt Nummer 1 (Tempo) als Vorteil gegenüber dem JPG-Format kann ich nicht ganz nachvollziehen…
    Warum sollte ich im RAW-Format Fotos schneller begutachten bzw. bearbeiten können als im JPG-Format? Ich muß gestehen, ich kenne die Software „Camera RAW“ nicht, aber ich bin Lightroom Nutzer der ersten Stunde und mit meinen 10MP RAW Fotos ist ein zügiges Sichten nur bedingt möglich, wenn es JPGs wären, würde es definitiv schneller gehen!
    Deshalb würde ich mich freuen, wenn Du mir hier den Vorteil von RAW gegenüber JPG noch mal ein wenig genauer erklären könntest…

    • @Smylo : Hier meine ich einfach die Batch-Verarbeitung in CameraRaw, welches wirklich schnell arbeitet. Das hat nicht direkt etwas mit Raw-Daten an sich zu tun, aber für mich ist das ein Riesen Vorteil.. Wie gesagt, der Artikel spricht auch nur von meiner Sicht, dieser Punkt lässt sich nicht auf alle anderen RAW-Editoren übertragen…

  11. @ Co-Duck: Das mit dem Klau des Fotos war nur eine Analogie die Martin verwendet hat um zu beschreiben wie er sich fühlt wenn jemand anders (in dem Fall die Kamera) die bildwichtigen Entscheidungen trifft.

    @Symlo
    Ich weiß jetzt nicht genau wie das in Lightroom funktioniert. Benutze es nur um die Bilder zu organisieren.

    Was Martin mit dem Geschwindigkeitsvorteil meint ist vorallem die Batch-Verarbeitung.
    Beispiel: Sagen wir mal du hast rund 600 Bilder in einem Club gemacht.
    Dort sind ja meistens schwierige Lichtbedingungen durch viel Mischlicht.
    Mit RAW kannst du ruhig den automatischen Weißabgleich jedes mal daneben hauen lassen.
    Später am PC öffnest du dann alle Bilder und suchst dir ein Referenzbild.
    Hier korrigierst du den Weißabgleich so das er dir passt.
    Danach suchst du nur noch alle Bilder die unter den selben Lichtbedingungen gemacht worden und markierst zusätzlich das Referenzbild. Jetzt brauchst du nur noch auf Synchronisieren klicken und Weißabgleich auswählen.
    Schwuppdiwupp sind vielleicht 200 Bilder mit dem gleichen Weißabgleich versehen.
    Dann wählst du alle guten Bilder aus und klickst auf speichern, wählst den Ordner aus und kannst den PC alleine weiterarbeiten lassen.

    MfG Jim

  12. @Co-Duck
    „Oder meintest Du es vor dem Hintergrund, dass Du immer ein Originalbeweisbild hast? In dem Fall stimme ich Dir 100%ig zu.“
    Ich denke genau das, hat Martin damit gemeint. In der Regel gibt man ja nur JPG Aufnahmen weiter bzw. veröffentlicht diese auf Websiten und behält sich das RAW vor. Somit besitzt man quasi das Negativ des Fotos und hat immer einen Beweis dafür, dass man selbst die Urheberrechte an dem Bild besitzt.

    • @Smylo, Co-Duck : Ich habe das so gemeint, dass die Kamera an meinem Bild „herumschraubt“, in dem sie Dinge festlegt, die ich nur teilweise kontrollieren kann. Damit wollte ich es vergleichen, denn wenn sich jemand anderes mein Bild nimmt und daran rumpfuscht, entsteht bei mir das gleiche Gefühl.
      Aber ich muss Euch ein Kompliment machen – die Sache mit dem Originalbeweisbild passt auch !

  13. @bmilke: Aber gerade die Reduktion auf weniger Farben ist einer der Gründe WARUM Bilder mit JPG-Kompression so klein sind. „Wasch‘ mir den Pelz aber mach‘ mich nicht nass“ fällt mir dazu ein…
    Man kann nicht beides haben. Entweder man möchte viele Informationen unterbringen – dann wird die Datei halt gross oder man möchte kleine Dateien – na dann muss man eben auf Informationen verzichten (Farbanzahl, Auflösung, …).

    Und, nebenbei: Viele Hersteller komprimieren ihre RAW-Bilder bereits (verlustfrei). Das Canon .CR2 Format ist z.B. komprimiert. Die Dateien sind immer unterschiedlich gross, abhängig von der Komplexität des Motives.

    Und zu den Hauptargumenten für RAW: Ein ganz großer Vorteil des RAW-Formates ist, dass die Umwandlung der einzelnen Sensor-Punkt-Messwerte in Farbe noch nicht stattgefunden hat. Dadurch ist nämlich die Farbtemperatur noch nicht in das Bild eingerechnet. Eine freie Wahl der richtigen Farbtemperatur und Neuberechnung des gesamten Bildes ist also ohne Verlust möglich.

    Dagegen ist es praktisch unmöglich, ein fertiges JPG nachträglich zu korrigieren wenn die Farben nicht stimmen. (Zumindest ist in den meisten Bildern hinterher die Veränderung deutlich an Kanten in den Farbübergängen zu sehen).

    Gruss
    Michael

  14. @W4yne
    Vielen Dank für Deine Erklärung, letztendlich ist dies allerdings kein Vorteil vom RAW-Format, ich kann die gleiche Vorgehensweise auch auf JPG Fotos anwenden – dort natürlich nicht ohne Qualitätsverlust, aber das ist ein anderes Thema.

  15. Blogartikel dazu: Möglichkeiten mit JPEG » Beitrag » Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  16. @Michael: Ok, ich hatte mich etwas unklar ausgedrückt. Mit JPEG-Kompression meinte ich nur die Datenkompression, nicht die Farbraumreduzierung. Das es bereits komprimierte RAW Formate gibt, wusste ich nicht. Das war eigentlich mein Ansatz.

    Und dann ist es so: es gibt RAW, das ist sozusagen original, und man kann alles damit machen, und es gibt JPEG, was bearbeitet ist in ziemlich vielen Schritten und somit für viele Zwecke ungeeignet ist. Könnte man nicht ein Zwischending haben, z.B. ein vereinheitlichtes Format wie PNG mit verlustfreier Kompression und 16 Bit Farbtiefe und dadurch einem großen Farbraum, der die Farbtemperaturänderung genau so zulässt wie RAW. Dann bräuchte man auch keinen Weißabgleich etc. mehr machen.

    Vor allem hätte man zumindest auch ein Format, dass leichter von Programmen gelesen werden könnte (ohne für jede Kamera einen eigenen Dateifilter zu haben), und eventuell eben auch kleiner. Aber mir hört hier ja sowieso kein Kamerahersteller zu ;-)

    Übrigens muss JPEG auch nicht 8 Bit haben, es kann laut Standard auch 12 Bit haben. Nur verwendet das keiner.

  17. @Sam, Danke den Hinweis. Klingt ja vielversprechend, wenn es das Format wirklich ohne Lizenzbeühren und einer offenen Spezifikation geben würde, dann könnte das ein interessantes Format werden. Bei JPEG2000 waren ja die Lizenzgebühren (wie letztlich auch bei GIF) der Grund dafür, dass es sich nie durchgesetzt hat.

  18. @Martin
    Erstmal vielen Dank für Deine Antwort.
    Ich stimme Dir auch in soweit zu, dass eine Batch-Verarbeitung mit Sicherheit eine klasse Sache ist, nur handelt es sich dabei doch nicht umgebedingt um einen Vorteil des RAW-Formats. Ich könnte mittels z.B. Lightroom die gleichen Batch-Prozesse auf JPG Fotos anwenden und hätte dort bedingt durch die geringere Dateigröße einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der RAW-Dateien.
    Ich will ja nicht darauf rumreiten, aber dies ist meiner Ansicht nach keine Formatsfrage, als vielmehr eine Frage der Softwareunterstützung (und vielleicht von Qualitätsverlust, aber darum ging es hier ja nicht).

  19. Interessant… ich habe noch eine Frage, fotografierst du nur in RAW oder lässt du parallel auch ein JPEG speichern? Habe mal gelesen, dass das möglich ist, mich aber selbst noch nicht damit beschäftigt… wenn ja, warum?

  20. Kleine Verwirrung.

    @Sam: Du sprichst vom JPG-komprimierten Preview, das sich in manchen RAW Dateien eingebettet befindet. Das ist soweit richtig.

    Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass die Kamera von jedem Bild zwei Dateien ablegt: eine als RAW und eine als JPG. Je nach Kameramodell kann man dann auch die Qualität des JPG angeben.

  21. Das mit den RAW kann man aber nur bei den Kreativprogrammen einstellen, richtig? Bei den Motivprogrammen sind es dann weiterhin JPEGs… oder fotografiert ihr gar nicht mehr mit den Motivprogrammen? Das wäre vielleicht auch eine Anregung für die Bildvorstellungen, sowas würde mich als blutigen Anfänger zB interessieren, in welchem Modus du fotografiert hast (falls man das noch weiss hinterher, ich glaub das wird ja nicht in den EXIFs hinterlegt?!)

  22. @Moritz, ich bezog mich auf Jörgs Kommentar, in dem er fragte „Die meisten Kameras speichern doch gleichzeitig ein JPEG INNERHALB DES RAW ab, oder irre ich mich?“.
    Die Verwirrung scheint also ganz deinerseits :)

    Meine Kameras scheren sich nicht weiter drum, welches Programm eingestellt ist (wobei ich nur M, Av, Tv wirklich benutze, daher bin ich nicht sicher was andere Programme machen – ich vermute einfach, dass die anderen Programme die Kameraeinstellungen genauso beachten wie diese).

  23. Sehr interessante Diskussion hier. Hätte da mal ein paar Fragen an die Erfahrenen hier, da ich seit einigen Tagen eine Lumix Lx-3 habe, die auch im RAW-Format speichert, welches mir aber noch nicht vertraut ist.
    1. Mit welchem Programm kann ich die RAW-Dateien von der Kamera runterladen, öffnen und bearbeiten und anschliessend dann ev. in JPEG konvertieren. Ist das die weiter oben erwähnte LIGHTROOM Software? Gibts dazu auch Alternativen?
    2. Stimmt es, dass ich RAW-Dateien verlustfrei hin-und herkopieren kann (im Gegensatz zu den JPEGs)?
    3. Gibt es tatsächlich (habe ich gehört) eine Software, die Bilder aus jeder Kamera direkt im TIFF-Format runterlädt für die weitere Bearbeitung?
    4. Lohnt sich das byte-üppige TIFF überhaupt im Vergleich zu RAW?

    Einen RAW-en Gruss

    Wolfgang