kwerfeldein
14. Oktober 2008 Lesezeit: ~1 Minute

RAW & JPEG verstehen

RAW & JPEG, darum geht es ja bekanntlich diese Woche hier auf kwerfeldein. Und heute möchte ich Dir ein paar Grundlagen zu diesem Thema vorstellen. Es ist wichtig, diese Basics zu verstehen, um die Vor – und Nachteile des jeweiligen Formates einordnen zu können. Wenn Du möchtest, darfst Du gerne beim gestrigen Post „RAW oder JPEG ?“ eintragen, mit welchem Format zu bevorzugt fotografierst. Na dann mal los !

Frage an Dich : Hat Dir das Video weitergeholfen ? Hast Du Ergänzungen, Ideen oder andere Gedanken ? Dann teile sie uns doch mit ! Dankeschön !


Falls Du das Video hier nicht abspielen kannst, kannst Du es hier mal versuchen oder den Flashplayer installieren.

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29 Kommentare

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  1. haare geschnitten?
    du machst meiner meinung letzte zeit zu viele Video-Posts. Fand die früheren Erklärungbeiträge mit den YouTube-Videos besser, gerade bei diesem Thema gibt es bestimmt das eine oder andere Video, was das Thema besser veranschaulicht. Gerade bei RAW.
    Es fehlt auch noch ne Info wie der Sensor das Bildaufnimmt, also mit den 4 Sensorfarbfeldern (Rot, Grün, Blau, Grün) – hab ich gestern schon geschrieben, nur wurde mein Kommentar ja nicht veröffentlicht :-/

    Das wäre ein gutes Video, um den Sensor besser zu erklären (und auch später RGB…) und darauf hin dann auch RAWL
    http://de.youtube.com/watch?v=2-stCNB8jT8

  2. Das geht noch kürzer, Martin! ;) Ne, so ists gut. Vielleicht machst du mal nen Videopodcast zum Blog, dann könnte man zumindest die Video-Artikel (wenn du in nächster Zeit mehr machen willst), auch in iTunes -> iPod gucken.

    Das Thema hast du gut erklärt, ist mir mich zwar nix Neues, aber ich denke das sind genug Argumente, dass jeder versteht, was RAW ausmacht und warum es für viele ein wichtiges Markmal einer Kamera ist.

  3. Martin, wir sehen Dich wirklich gerne, aber die Botschaft wäre in einem Audioschnipsel auch rübergekommen. Bei mir lief der Ton und parallel habe ich in einem anderen Fenster arbeiten können – perfekt.
    Wäre nicht so eine Art screencast, also Deine Stimme und passende Bilder / Zeichnungen / Skizzen eine gute Idee? Allerdings der Produktionsaufwand …

  4. Hallo Martin,

    ein toller Beitrag für die jenigen, die sich mit dem RAW Format noch nicht beschäftigt haben. Was mir zu Beginn gleich aufgefallen ist, ist dass die Lautstärke um einiges leiser ist als bei den vorherigen Videos. Und bisschen das Video schneiden wäre nicht schlecht, ansonsten ein netter Beitrag zum Thema JPEG- RAW.

    Liebe Grüße
    Julia

  5. Für Analog-Fotografen ist der Unterschied zwischen RAW und JPG schnell erklärt:

    RAW entspricht dem Negativ.
    JPG entspricht dem 1. Abzug (die Kamera entwickelt das RAW-Negativ und wirft es danach weg).

    Vom 1. Abzug kann man nahezu alles machen, aber die Qualität und Möglichkeiten sind halt ein wenig besser wenn man das Negativ behält.

  6. Also für richtig blutige Anfänger ist das Video genau richtig. Mit ein bisschen Interesse an der Kamera hat man den Unterschied zwischen Rohdaten und .jpeg schnell intus. Habe mir eigentlich etwas mehr Tiefe erwartet.

    So long

  7. Das war die Erklärung, die ich gebraucht hab! :D Jz blick ichs dann auch endlich mal..^^

    Was für mich besser is, weiss ich noch nich, daher lass ich meine D80 zurzeit einfach beides abspeichern.. verbraucht zwar enorm speicherplatz, aber is ja auch nur ne zwischenlösung.

    Übrigens find ich die Sache mit den Videos recht gut! So kann ich mich schön zurücklehnen oder nebenbei noch was machen.

  8. Also ich fands diesmal klasse!
    Fands nicht zu lang, wenig „Ähs“ die hier so angesprochen wurden und ich fands eingängig erklärt.

    Und das es irgendwo besser erklärt wird, klar!
    Aber du wolltest ja nicht das beste und kompletteste „Erklärvideo“ zum Unterschied von RAW und JPEG schaffen, sondern du wolltes, so hab ichs zumindest verstanden, die Grundsätze aufzeigen und einen einheitlichen Wissensstand sichern um weiter auf diesem Thema, und der Entscheidung RAW oder JPEG, aufzubauen.
    Und das ist dir mit diesem Video, finde ich, gut gelungen.

    Danke für deine Zeit (das vergessen glaub ich viele)

  9. Ich muss sagen, an Anfang habe ich auch nicht ganz verstanden warum Video und nicht nur Audio.

    Aber mittlerweile sehe ich das auch als eine Art Übung an.
    Wenn man sich mal frühere Videos von dir anschaut und mit den aktuellen vergleicht sieht man das es dich auch persönlich weiterbringt. Du arbeitest an deiner Art wie du Sachen erklärst und rüberbringst.

    Klar, du könntest das auch mit einer Audiodatei. Aber wer kennt es nicht von früher.
    Man soll einen Vortrag vorbereiten oder ein Gedicht auswendig lernen. Das Beste was man machen kann um sich zu testen, ist sich vor den Spiegel zu stellen und es laut vorzusprechen. Dadurch sieht man auch wie man auf andere wirkt.

    Ich denke also das es auch für uns als Leser Vorteile hat. Die Qualität und der Informationsgehalt der Artikel nimmt deutlich zu. Und mit der Zeit wirst du dich vielleicht auch kürzer fassen wollen.
    Das liegt natürlich ganz an dir.
    Das ist dann halt dein persönlicher Kommunikationsstil.
    Und von Nachteilen kann ja wohl keiner wirklich reden?
    Ein Audio File wäre vielleicht kleiner, aber mal ehrlich: bei den heutigen Internet Anschlüssen der meisten dürfte das nicht ins Gewicht fallen.

    MfG Jim

    • @Simon : Ja, sorry, ist mir auch erst jetzt aufgefallen. Werde ich nächstes Mal drauf achten !
      @Alle : Danke für Euer ausführliches Feedback. Es ist gut, Eure ehrliche Meinung zu lesen und zu sehen, was Euch gefällt / weniger gefällt. Ich werde das in meine Überlegungen mit aufnehmen. Schön‘ Mittwoch Euch !

  10. Ich habe leider das gleiche Problem wie Sam, mein Rechner hier verfügt über keine Soundkarte (ja, sowas gibt es noch ;) )
    Allerdings muß ich auch sagen, dass ich lieber ein Text lese, als ein Video anzuschauen, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  11. mir hat der beitrag geholfen, ich fand ihn im vergleich zu den vorgängern eine verbesserung, was sprachliche gestaltung und den berühmten roten faden angeht.
    einen mix aus video und blog finde ich spannend, solange es ein ausgewogenes verhältnis gibt.
    mit den basics anzufangen finde ich dahingehend gut, da alle auf einen gleichen level gebracht werden und weitere beiträge zum thema nicht mit grundverständnisfragen zugeschüttet werden oder der beitrag als zu „fachchinesisch“ ankommt.
    gut gemacht !

  12. Das Video hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die vorherigen. Am Anfang fand ich die Videos meist etwas zu lang; da wäre Text evtl. besser gewesen. Aber jetzt merkt man, dass du dich mit jedem neuen Video verbesserst und die Dinge „knackig“ rüberbringst. Top

  13. Blogartikel dazu: RAW vs. JPG - welches Fotoformat ist das richtige? | Jörg Esser Fotografie

  14. Wenn das Raw das Negativ ist und das JPEG der 1. Abzug müssten sich die Bilder doch gravierend unterscheiden. Tun sie das wirklich?
    Ich selbst habe eine Panasonic DMC-FZ5. Die besitzt zwar eine Möglichkeit, ein unkomprimiertes Bild zu machen, es ist aber laut diversen Foren kein Raw-Format.
    Was macht dann ein unkomprimiertes Bild zum wirklichen RAW?
    Und was ist der Unterschied zwischen einem Bildbearbeitungsprogramm und einem RAW-Konverter?

  15. @peter: stell es dir evtl. wie bei einer schallplatte im gegensatz zu einer mp3 vor.

    die schallplatte gibt dir den analogen ton mit jeder noch so feinen nuance wieder. die mp3-datei hingegen ist in bestimmten frequenzbereichen beschnitten.

    Ähnlich verhält es sich bei raw gegenüber jpeg.

    Was Du nun noch mit ins Thema wirfst ist der Komprimierungsgrad des JPG (vergleichbar mit der komprimierungsrate einer mp3)
    Je stärker komprimiert wird, desto höher der Verlust.

    Wie so oft im Leben kommt es bei Deinem Favoriten darauf an, welches Ziel verfolgt wird. Egal ob RAW oder JPG – egal ob Fine, Standard oder wie auch immer – ein Bild kommt immer dabei raus. Deine Qualitätsansprüche bestimmen die Wahl Deiner Einstellung.

    Zu Deiner anderen Frage:
    Ein RAW Konverter tut eben genau das, was sein Name aussagt.. er konvertiert RAW Dateien in andere Bildformate (JPG, TIF, etc). Mit einem RAW Konverter kannst Du auch grundlegende Einstellungen in der Konvertierung vornehmen (Bildgröße, Komprimierungsgrad, Sättigung, Kontrast, Helligkeit, etc) aber eben nicht das Bild ansich bearbeitetn.

    Um das Bild evtl. wirklich zu bearbeiten (Elemente hinzufügen, Elemente entfernen, Entzerren, Filtern) benötigst Du ein Bildbearbeitungsprogramm.

    Bevor einige nun aufschreien, sei jedoch dazu erwähnt, dass viele Tools, welche im Allgemeinen als RAW Konverter bekannt sind, eher eine Mischung aus RAW-Konverter, Bildverwaltung und elementarer Bildbearbeitung sind (Lightroom zB.).

    Ich glaub, mein Kommentar ist zu lang *gg* daher höre ich nun auf.

    Punk

  16. Blogartikel dazu: RAW oder nicht RAW? « arne325’s Blog

  17. zunächst vielen Dank für Dein Video. Ich habe mir vor 1 Woche die Canon EOS 450D gegönnt und bib nun fleißig am Lesen. Zwar habe ich vor ca. 35 Jahren schon mit der Spiegelreflexfotografie (Minolta Dynax) begonnen, dann aber lange Zeit nicht mehr fotografiert und somit vieles Grundlagenwissen vergessen. Das will ich jetzt ändern und mich hier im Forum belesen. Deine Beiträge gefallen mir sehr gut und auch die Kommentare sind sehr hilfreich.
    Ich werde dran bleiben.
    Liebe Grüße

  18. Als Dozent an der VHS ermuntere ich alle Teilnehmer in RAW zu fotografieren, es gibt nichts besseres. Speichermedien sind so schnell und so günstig geworden, dass auch das kein Grund für JPEG ist. Ein Beispiel aus der Praxis. Meine Freundin hat eine Eichentür, den Ausschnitt Schloß und Knauf in RAW + JPEG fotografiert. Die feinen schwarzen Punkte der Holzzeichnung waren in JPEG total unscharf bzw. gar nicht zu erkennen. Das ist verständlich, denn JPEG komprimiert, also faßt gleiche oder ähnliche Pixel zusammen. In RAW war das Bild gestochen scharf und die Zeichnung vorhanden. Wirkte das JPEG flach war das RAW Bild viel plastischer. Vielleicht ein Merksatz, ich kann aus JPEG nie ein RAW Bild machen, aus RAW aber immer ein JPEG. Bildinformationen die verloren sind bekomme ich NIE wieder. Diese Chance habe ich nur bei der Aufnahme. Bildbearbeitungsprogramme erledigen die Konvertierung schnell, sicher und oft in deutlich besserer Qualität als die Kamera.
    Eine gute Zeit und die passende Blende
    Lorenz