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13. Oktober 2008 Lesezeit: ~1 Minute

RAW oder JPEG ?

RAW oder JPEG

RAW und JPEG sind zwei Dateiformate, zwischen welchen man bei digitalen Spiegelreflexkameras wählen kann. Mittlerweile gibt es sogar einige Kompaktkameras, die auch neben JPEG das Format RAW anbieten. Da das Thema RAW & JPEG ein brisantes und gern diskutiertes ist, werden wir uns diese Woche näher damit beschäftigen. Mehr wird jetzt aber nicht verraten ;)

Doch bevor ich nun beginne, Informationen und Tipps zu veröffentlichen, möchte ich gerne vor Dir etwas erfahren.

Fotografierst Du in RAW oder in JPEG ?

Wenn Du Dich bewusst für eins der beiden Formate entschieden hast, würde mich auch interessieren warum. Und achja : Es gibt kein „richtig oder falsch“ und auch kein „besser oder schlechter“. Weder ist RAW grundsätzlich richtig noch JPEG das Schlechtere – beide Formate haben ihre Vorteile.

Na dann schiesst mal los !

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89 Kommentare

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  1. Zu 99% in RAW. Warum? Wenn ich viel Geld für Kamera und Objektive ausgebe, will ich natürlich das beste aus den Bildern rausholen und da überlasse ich nicht der Kamera die Umwandlung in JPG.
    Zum einen verliere ich dadurch Farbtiefe und ich bin in der anschliessenden Bearbeitung nicht mehr so frei wie ich es bei einem RAW bin.

  2. Ich fotografiere eigentlich immer in Raw, es sei denn ich brauche die JPGs sehr schnell, dann aber Raw+JPG. Den einzigen „Nachteil“ den ich bei Raw sehe ist die Dateigröße, aber mal ehrlich, bei den heutigen Preisen für Speicherkarten (und auch später für Festplatten und DVDs) sollte das nicht mehr groß ins Gewicht fallen. Dafür überwiegen die Vorteile von Raw meiner Meinung nach deutlich.

    Gruß
    Martin

  3. … warum nicht beides einstellen bei der Kamera ( RAW + JPG ), dann hat man beide Formate und kann anschließend sich entscheiden. Beim Upload auf Portale wie Flickr.com usw. ist es schneller und einfacher die JPG-Version des Bildes zu nehmen.

    Mehr Potential ist natürlich im RAW – Format für die Nachbearbeitung am Rechner…

  4. Ich stimme Stefan fast 100-prozentig zu.
    Ich fotografiere ausschließlich (also zu 100%) in RAW. Der Einzige Nachteil von RAW wäre die geringere Geschwindigkeit und der höhere Speicherplatz. Diese beiden Nachteile werden aber durch die umfassenden Möglichkeiten, die man mit RAW besitzt, mehr als wett gemacht.

  5. Ich variiere die Nutzung nach Bedarf. Wichtige Parts (z.B. die Trauung, Ringübergabe, Brautpaar-Fotoshooting) speichere ich stets im RAW-Format. Damit habe ich mehr Spielraum, vor allem bei den öfters vorkommenden kritischen Lichtverhältnissen. Hingegen schalte ich dann im Laufe der Feierlichkeiten auf JPEG um, denn da entstehen vor allem Schnappschüsse und Momentaufnahmen, dies dafür in hohen Mengen.

  6. Normalerweise 14 bit verlustfrei komprimierte RAW + Large Fine JPEG, bei Action 12 bit verlustfrei komprimierte RAW + Large Fine JPEG. Meine D300 geht bei 14 bit runter auf 2,5 Bilder/Sekunde, die D700 und D3 könnten 14 bit auch mit voller Geschwindigkeit. Auf meine 16 GB CF Karte passen dabei immer noch mindestens 430, in der Praxis etwa 700 Bilder. Das reicht selbst für produktive Tage :)

  7. Ich würde sagen 95% meiner Bilder fotografiere ich in RAW.
    Als ich die mir die DSLR gekauft hatte, hab ich ne ganze Weile nur in JPEG, später in RAW+JPEG und seit einigen Monaten wie gesagt nur noch in RAW fotografiert.
    Die 5% der Fälle in denen Ich auf JPEG umstelle sind, wenn es sich um Bilder für meinen Blog handelt (sprich Bilder für Artikel, bei denen ich mir sicher bin sie eh auf sehr kleine Abmessungen zu schneiden).

    MfG Jim

  8. Ich probiere erst seit letzter Woche ein wenig mit RAW-Daten herum – macht irre viel Spaß – werde mir wahrscheinlich noch eine Speicherkarte zulegen müssen, eine neue externe Festplatte und ein wenig mehr Geduld beim Sichern auf den Rechner aufbringen, aber da kann man noch einiges mehr rasuholen, wie ich festgestellt habe. Den ganz großen Sinn hinter RAW habe ich zwar noch nicht „ganz“ verstanden, und für das bisschen, was ich knipse dachte ich, reicht mir JPEG auch, aber ich lese mich da eben mal ein und sehe interessante neue Dinge auf mich zukommen – kann ja nicht schaden, ein wenig mehr zu wissen. Bin gespannt, wie es da weitergeht ;o)

  9. Ich nutze ausschließlich RAW. Ausschlaggebend dafür ist, dass ich im Nachgang viel mehr Möglichkeiten zur Nachbearbeitung damit besitze. Weiterhin besteht der Vorteil, dass ich nicht schon von Beginn an Kompressionsverluste im Bild habe. Im Prinzip genau die Punkte, die Stefan im ersten Kommentar schon aufgezählt hat.

  10. Zur Zeit noch nur JPEG – was aber daran liegt das meine beiden digitalen Knipskästen RAW nicht können…
    Wenn dann aber hoffentlich Ostern die neue Kamera dran ist, dann wird wohl beides zeitgleich stattfinden, da ich häufiger mal meine gesammelten Bilder einer Tour per CD/DVD verschicke und ich glaub nicht, dass schon alle DVD Spieler mit allen RAW-Formaten umgehen können.
    Was ich an RAW schade finde ist allerdings das es da nicht einen Standard gibt, den alle beherrschen sondern mal wieder jeder sein Süppchen kochte – aber etwas ähnliches wurde gestern erst in einer Foto-Zeitschrift bezüglich Akkus beklagt… scheint also irgendwie auch schon wieder Standard zu sein…

  11. Ich fotografiere RAW + JPG gleichzeitig, aber auch nur deshalb, damit ich im Fall der Fälle ein unbehandeltes Original habe. Wie man aus meiner Formulierung sicher erkennt, habe ich die RAW Dateien nur auf der Festplatte archiviert.

    Ein bisschen geht es mir wie dem Saxi („Den ganz großen Sinn hinter RAW habe ich zwar noch nicht ‚ganz‘ verstanden), aber wer weiß vielleicht brauch ich die RAW Dateien später einmal noch ganz dringend.

  12. Ich halte meine Bilder in RAW fest. So habe ich hinterher in der Nachbearbeitung mehr Möglichkeiten für Finetuning und ich kann mehr aus dem Bild herausholen, z.B. hinsichtlich Belichtungskorrektur und Farbtiefe. Fotos, die ich online stelle oder an Freunde weitergebe, konvertiere ich nach der Bearbeitung nach JPEG.

  13. Also ich fotografiere in RAW, wenn ich schon weiß, dass die Fotos auf jeden Fall nachgearbeitet werden. Und wenn ich auf Fototouren bin.
    Auf Party oder einfach nur beim „knipsen“ verwende ich Jpeg in hoher Qualität. Die Bearbeitung fällt dann auch nicht großartig aus.

    So long

  14. Ich fotografiere aus Zeitgründen immer im .jpg Format.

    Ganz selten auch mal im RAW, aber dann haperts meisst mit der „Entwicklung“, da bin ich, trotz der oft besseren Ergebnisse, einfach zu faul :(.

  15. Ich knippse in jpg und raw, weil ich häufig später mit ein bisschen mehr zeit mich dann nochmal gemütlich über ein raw hermachen und alles rausholen kann. jpg ist für die erste sichtung und ist manchmal ein wertvoller vergleich.
    Grüße Blue

  16. Also ich fotografiere mittlerweile auch größtenteils in RAW.
    Das liegt zum Einen daran, dass ich das Bild einfacher korrigieren kann, wenn die Lichtstimmung nicht so rüber kommt, wie sie eigentlich war und zum Anderen daran, dass die Qualität wegen der nicht vorhandenen Kompression höher ist.
    Doch ab und zu fotografiere ich auch in Jpg und zwar dann, wenn ich weiß, dass andere die Bilder gerne hätten (z.B. Familienbilder) und ich zu faul bin, das Bild extra zu konvertieren ;)

    Leider ist die Funktion des RAW+JPG bei meiner Nikon D70 weniger gut gelungen wie ich finde. Leider speichert die Kamera die Jpgs nur in Mittlerer Detailstufe, sodass ich in den Jpgs größere Einschränkungen hinnehmen muss.

    Martin, ich freu mich auf die nächsten Wochen. Wird bestimmt spannend und man lernt immer mehr dazu!
    Danke.

  17. zu 99% in JPG…
    … weil ich mich mit der RAW-Materie noch nicht wirklich beschäftigt habe.
    … weil oft der Zeitfaktor hinzukommt: wenn ich für meinen Verein auf einem Event fotografiere kommen meist zu viele Fotos zustande, als ich Zeit hätte diese einzeln nachzuarbeiten…

    Bin sehr willens etwas über RAW zu lernen!

  18. Eigentlich nur noch RAW, außer es muß mal sehr schnell gehen und ich mache Gebrauch von der Serienbildfunktion, aber selbst das wird immer weniger und mit der zukünftigen Kamera erledigt sich das Thema ganz von selbst ;)

    Warum RAW?
    Ich möchte mir die Freiheit offen halten, im Nachhinein noch Änderungen an der Belichtung etc. vorzunehmen, ohne das dabei eine Reduzierung der Qualität in Kauf genommen werden muß!
    Dieses Format ist einfach viel flexibler als JPG und abgesehen vom immensen Speicherplatzverbrauch, sind mir keine wirklichen Nachteile bekannt.
    Man vergleiche nur mal den Dynamikumfang zwischen JPG und RAW – da sollte die Entscheidung leichtfallen.

  19. Immer in RAW, außer eine Situation erfordert ganz schnelles Handeln, wo ich nichts mehr groß einstellen kann.Im RAW Format habe ich bei der anschließenden Bearbeitung definitiv bessere Möglichkeiten.

  20. Ausschließlich in RAW. Wie Stefan im ersten Post sagt, ich möchte die beste Qualität aus den Bildern holen.
    Zudem hab ich schwierigen Belichtungssituationen mehr Reserve um Tiefen oder Lichter zu korrigieren, die beim JPG eigentlich verloren sind.
    Die RAW Daten sind im Vergleich zum TIFF sehr klein. Ein RAW der D700 hat ca. 20MB bei 12 Bit und 25MB bei 14 Bit. Ein entwickeltes TIFF liegt bei ca. 70-80MB.
    Wenn man noch Analog arbeitet und scannt ein Mittelformat ein kommt es auch mal schnell zu über 100MB.

    Wenn ich weiß, dass ich die Datei nur in Normalen Größen Printen lasse und keine Großformatbilder geplottet werden sollen, konvertiere ich sie natürlich auch ins JPG.

    VG Markus

  21. Ich versuche mich gerade von jpeg auf raw umzustellen. Und bin gespannt was die Woche mir an neuen Infos bringt. Wenns schnell gehen muss oder die Bilder nur einfach so kurz genippst werden benutze ich momentan noch jpeg.

  22. Immer RAW, da sind die Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung für mich besser.
    Wenn ich mit Freunden/Familie unterwegs bin und dann die Fotos gleich dort lassen soll, stell ich schon mal auf JPG um,….

  23. Aktuell nur jpeg. RAW kostet mir zuviel Zeit und Platz. Eine zeitlang hab ich beides parallel von der Kamera erzeugen lassen. Das Aussortieren der Bilder, und auch die Nachbearbeitung der RAWs mit seinen tausend Freiheitsgraden ist mir aber einfach zuviel Aufwand. Ich konzentriere mich gerade darauf zu versuchen, schon bei der Aufnahme bessere Ergebnisse zu erzielen und die Nachbearbeitung zu reduzieren. RAW ist da in mehrfacher Hinsicht eher kontraproduktiv.

    Mal sehen ob mich Dein Artikel wieder vom Gegenteil überzeugen wird …

  24. Ich fotografiere fast immer in RAW. Jedoch hat JPEG einen entscheidenen Vorteil der glaube ich noch nicht genannt worden ist: Die Jpegs sind deutlich kleiner als RAWs, dadurch kann man schneller fotografieren, d.h. der Zwischenspeicher der Kamera wird nicht so schnell voll. Dadurch erhöht sich die Serienbildgeschwindigkeit.

  25. Hallo,
    ich handhabe das unterschiedlich.

    *im Studio und on Location mit Model: ausnahmslos RAW, da ich hier noch das meiste aus der Belichtung rausholen kann.
    Nach dem einlesen der RAWS erstelle ich Kontaktabzüge im JPG Format die ich dann zur Vorauswahl dem Model sende.

    *Bei Veranstaltungen an denen die Bilder noch am gleichen Abend oder Tage live gezeigt werden, mache ich meist RAW + JPG da hier manchmal die Zeit knapp ist.

    Ich habe lange Zeit nach dem RAW Werkzeug meiner Wahl gesucht und es endlich gefunden. Ich denke die RAW Software hat einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Entscheidung des Fotografen, in welchem Format er lieber fotografiert.

  26. Folgende Annahmen/Fakten:

    – JPEG = VERLUST = wenig Ausgangsdaten
    – RAW = (fast maximal) viel(e) Ausgangsdaten
    – ein gutes Foto braucht in 99% der Fälle Nachbearbeitung
    – Nachbearbeitung mit wenig Ausgangsdaten = schlecht

    => RAW ONLY

  27. Ich fotografier in RAW+JPG. Wegwerfen kann ich hinterher immer noch. Außerdem bietet mir RAW ein paar kleine Möglichkeiten mehr, aber viel viel wichtiger, dank SilkyPix ist die Batchverarbeitung von RAW für mich tausendmal einfacher als von JPG.

  28. Aufgewachsen mit einer Nikon D70 und deren „Macken“ beim Weißabgleich bin ich irgendwann dazu übergegangen komplett auf RAW umzusteigen. Aus Mangel der D70 auch Fine JPGs parallel zu den RAWs zu erzeugen (anscheinend mangels Prozessorleistung nach Auskunft von Nikon) habe ich dann zu 100% in JPG fotografiert. Nachdem ich nun seit knapp einem Jahr eine D300 besitze und diese über das Nikon Picture Control System verfügt, habe ich diverse Settings ausprobiert und muß sagen, daß bereits sehr sehr gute Ergebnisse zu erzielen sind, wenn man mal JPGs machen will. Ich wüßte nicht, was ich an einem RAW noch verbessert hätte, wenn ich dort so ein Bild wie dieses bekommen hätte: http://bighugelabs.com/flickr/onblack.php?id=2937703548&size=large

    Fazit: normalerweise RAW, wobei mit neueren Modellen auch durchaus gute JPGs zu machen sind.

  29. Ich fotografiere zu 95% in RAWs, einfach weil es mir mehr Spielraum beim Nachbearbeiten gibt.
    Wenn ich mal auf JPG umstelle, dann nur wenn ich eine sehr lange Highspeed Serie machen will, für JPGs reicht der Speicher einer 40D im Highspeedmodus nämlich fünf mal so lang, wie für RAWs, aber das mache ich nur, wenn die Situation es erlaubt.
    Und mal ehrlich: Die Nachteile, die RAW bringt sind für mich nichtig, ich konvertiere die Bilder mit Lightroom und kann sie dabei auch noch bearbeiten, was ich bei JPGs auch machen würde und Speicherplatzprobleme gibt es dank günstigen, großen und schnellen Karten, sowie eines Terabytes neben dem PC auch nicht…

  30. Ich habe mich mit diese Frage vor ca. 3 Jahre beschäftigt. Für mich standen drei Entscheidungskriterien zur Diskussion:
    1. Speicherplatz – inzwischen habe ich 8GB CF-Karten in Einsatz – also witzlos…
    2. Speichergeschwindigkeit – ich weiß nicht ob jemand das Unterscheid zw. JPEG- und RAW-Speicherung merkt, ich nicht – also auch witzlos…
    3. Zeit für Bearbeitung – wenn ich eine Menge JPEG’s schieße, dann verwendet die Kamera immer wieder die gleichen Parameter – Weißabgleich, Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Farbraum. Also kann ich das auch bei meinen RAW-Konverter einstellen und die 2000 RAW‘s innerhalb von 1 min automatisch in JPEG umwandeln
    Weiterhin kann ich an Bildschirm meine JPEG’s viel effektiver und umfassender optimieren als die einfachen Einstellungen (eigentlich nur Kompriemierungsgrad) was meine Kamera bietet. Nach diesen Überlegungen war für mich klar – mein Computer macht bessere JPEG’s als meine Kamera :)
    Doch, eine Frage habe ich noch… Warum muss ich die Entwicklung von hochgezüchteten Kameraprozessoren finanzieren, wenn ich sie nicht brauche? Warum gibt es keine Kameras die nur JPEG’s speichern?

  31. Also ich verwende in aller Regel nur JPG. Gründe hierfür sind, dass ich viel Sport fotografiere, bei dem die Ergebnisse schnell wieder weitergeschickt werden müssen. Zudem ist der kamerainterne Puffer bei Serienbildern bei RAW doch deutlich schneller voll.
    Bei (fotografischen) Objekten, bei denen ich Zeit habe, kommt dann RAW zum Zuge.

  32. Bei digitalen Auswüchsen verwende ich das Rawformat. Schon alleine wegen dem Weißabgleich. Wenn ich Mittelformatbilder einscanne speichere sie nach der Bearbeitung nur als JPG, da die Tiffs mir dann doch ein wenig zu groß sind.

  33. also bei mir ist das ganz klar so, das ich grundsätzlich RAW+JPG Fotografiere.
    Die meisten Bilder bearbeite ich dann auch aus dem RAW Format heraus. Will ich nur schnell was probieren, nehme ich das JPG her.
    Wenn ich aber eine schnelle Bildfolge fotografieren möchte (z.B. Planespotting oder sowas…) Dann würde ich ganz klar NUR JPG fotografieren um mehr Serienbilder machen zu können, bevor der Puffe voll ist.

    Kommt also drauf an, aber generell kann man sagen das ich RAW bevorzuge, da ich hier eben noch wesentlich mehr Möglichkeiten habe, nachträglich an dem Bild zu „schrauben“ (Grad was die belichtung o.ä. angeht.)

  34. Ich fotografiere nur dann in RAW wenn ich weiß, dass ich die Bilder nachbearbeiten möchte und daher das maximale aus ihnen rausholen möchte. Wenn ich nicht die Lust oder Zeit habe für einen einfachen Abend mit Freunden die Bilder nachzubearbeiten, dann mache ich einfach nur JPEG – einfacher, schneller, kleiner.

  35. Ich fotografiere seit einiger Zeit nur noch im RAW-Format.
    Die Bearbeitungsspielräume, die mir z.B. Lightroom bei RAW gibt, möchte ich nicht mehr missen.
    Klar lässt sich mit JPEG auch einiges anstellen, aber im RAW sind doch einige Daten mehr enthalten, die eben den größeren Spielraum ergeben.
    JPEG kommt bei mir nur noch in den (fast nicht vorhandenen) Ausnahmefällen zum Einsatz, in denen ich auf eine schnellere Speicherzeit der Kamera angewiesen bin. In aller Regel genügt aber die RAW-Geschwindigkeit vollkommen.

  36. Ich muss Ralf zitieren. Ich fotografiere im Moment auch fast nur in JPEG, weil ich mich noch nicht wirklich gut mit RAW auskenne. Deshalb freu ich mich schon auf das, was Martin geplant hat :)

  37. Ich nutze auch fast zu 100%RAW und das seitdem ich meine DSLR habe. Zunächst mit der Prämisse, ich hätte auch mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung, wobei man ja auch jpegs in Lightroom sehr gut nachbearbeiten kann (insb. Weißabgleich). Jpegs nutze ich eigentlich nur noch, wenn wir im Urlaub sind und ich Schnappschüsse machen möchte. Alles was Auftragsarbeit ist mach ich ausschließlich in RAW.
    Bis die Tage :)

  38. Immer beides, JPEG + RAW.

    Oft genügt das JPEG meinen Ansprüchen. Wenn aber z.B. Über-/Unterbelichtung oder einen falschen Weißabgleich verbrochen hat, ist es wie ein Wunder, was man mit RAW machen kann. Weißabgleich hinterher ändern: kein Problem. Belichtung um ein bis 2 Stops ändern: auch kein Problem. Bilder, die ich sonst verlorengeglaubt hätte, konnte ich so noch retten.
    Speicherplatz ist heutzutage nicht wirklich mehr ein Kriterium.

  39. Wieder eine sehr gut Frage, mit der sich jeder Hobbyfotograf mal beschäftigt haben sollte (Profis natürlich auch, da geh ich nur davon aus, dass sie es ohnehin tun ;)).

    Ich selbst benutze fast ausschließlich RAW-Dateien ;)
    „RAW“ kommt ja, wie so gut wie alle Bezeichnungen unserer lieben Kameras, aus dem Englischen und bedeutet auf deutsch „Roh“.

    Ich habe bereits häufiger gehört das RAW-Fotos mit Rohdiamanten verglichen wurden, was für mich ein gutes Beispiel dafür ist. RAW-Bilder sind nicht von der Kamera durch ihre integrierte Firmensoftware bearbeitet, also z. B. zu einem JPEGs konvertiert sondern liegen in dem sogenannten Rohformat (RAW) vor.

    Der Vorteil daran liegt klar auf der Hand: Wenn wir dabei nochmal auf den Diamanten zurückkommen, können wir Maschinen unsere Diamanten Schleifen lassen oder es per Hand tun. Was das Resultat dann ergibt hängt dann natürlich von der Person ab, die den Diamanten schleift. Heißt also bei professioneller Bearbeitung sind RAW-Bilder qualitativ schöner.

    Ich denke es ist wichtig, dass sich Fotografen damit beschäftigen, wie man ein Foto bearbeitet, denn hier liegt deutlich die Zukunft und man sollte nicht den einfacheren Weg nehmen, nur weil dieser bequemer ist oder Zeit einspart.
    Wie Martin schon sagte, es gibt hier kein besser oder schlechter an sich, denn Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile, die hier zum Teil schon genannt wurden, aber Martin uns mit Sicherheit noch einmal zusammenfassen wird.

  40. Ich nutze ausschließlich RAW, außer bei Serienbildaufnahmen. Zu dem Zweck greife ich immernoch gerne auf JPG Datein zurück.

    die RAW Datein in Aperture verwalten ist ein Klax und wenn ein Bild gut geworden ist kann ich es trotz RAW mit zwei Klicks umwandeln bzw. ins Netz stellen. Deswegen hat RAW für mich bis auf die Aufnahmegeschwindigkeit keine Nachteile (Wobei das wohl auch teilweise an meiner Kamera liegt)

  41. Da ich momentan noch keine DSLR besitze und mit meiner Bridgekamera nur JPEG fotografieren kann hab ich keinerlei Erfahrung mit RAW.
    Desshalb meine Frage:
    Wie gross ist den ein RAW Foto im direkten Vergleich zum JEPG mit der selben Auflösung, Situation, usw?
    Ich lese immer wieder das ihr RAWs anders bearbeitet. Braucht man dazu ein anderes Programm oder reicht Photoshop CS3?
    Kann man bei einem RAW Bild wirklich soviel mehr an Licht nachträglich ändern?

    Ich hoffe die Fragen stören nicht ein paar Antworten kann ich mir schon aus euren Kommentaren erahnen jedoch ist mir das ganze bis jetzt zuwenig klar.

  42. Ich fotografiere ausschliesslich im RAW-Format (DSLR und Kompaktkamera).

    Die RAW-Datei ist für mich so etwas wie das Negativ beim Film. Ich habe bei der Konvertierung des RAWs zum JPG eine weitere Möglichkeit der Einflussnahme. – So wie früher bei der Belichtung des Abzuges vom Negativ in der Dunkelkammer.

    Aufgrund des wesentlich geringeren Farbumfanges der JPG-Datei ist eine weitere Nachbearbeitung nur sehr eingeschränkt möglich.

    Die größere Datenmenge ist weder bei der Arbeitsgeschwindigkeit noch beim Speicherplatz ein Problem. Moderne DSLRs sind schnell genug und Festplattenplatz ist heute für relativ geringes Geld zu haben.

    Ansonsten kann ich mir nur den Vorrednern anschliessen.

  43. genau seiner Meinung –> Zu 99% in RAW. Warum? Wenn ich viel Geld für Kamera und Objektive ausgebe, will ich natürlich das beste aus den Bildern rausholen und da überlasse ich nicht der Kamera die Umwandlung in JPG.
    Zum einen verliere ich dadurch Farbtiefe und ich bin in der anschliessenden Bearbeitung nicht mehr so frei wie ich es bei einem RAW bin.

  44. immer beides parallel. ausser bei sport oder in anderen stituationen, in welchen ich auf geschwindigkeiten von 5 bilder / sekunde und mehr angewiesen bin.

    @Akis:
    speicherplatz: eine raw-datei benötigt das drei- bis fünffache an speicherplatz.
    software: man kann. aber das ps cs3 und der integrierte raw-converter reicht schon ganz gut aus.
    bearbeitungsflexibilität: kurz, knapp und einfach: ja.

    liebe grüsse
    laurenz

  45. Ich fotografiere fast ausschließlich im RAW-Format, außer bei Serienbildaufnahmen, wo jpeg einen klaren Geschwindigkeitsvorteil hat. Ansonsten habe ICH gerne die Kontrolle über die Nachbearbeitung ;)

  46. Warum fotografieren viele Profifotografen im JPG und nicht im RAW? Besonders im Bereich Sport und auch Modefotografie haben JPG seine Vorteile, denn der Bearbeitungsaufwand wird deutlich reduziert oder Farben sind eindeutig festgelegt was z.B. im Modebereich sehr wichtig ist, es darf die Farbe nicht nach Geschmack angepasst werden. Zudem muß der Profi nicht auf RAW zurückgreifen um seine fotografischen Mängel durch RAW auszugleichen. Die Bilder sind gleich von Beginn an korrekt belichtet und ausgearbeitet.

    Natürlich gibt es Aufnahmesituationen die RAW notwendig machen. Zudem wenn ich die Zeit habe jedes Bild einzeln in seiner Gesamtheit zu überarbeiten und neu zu „entwickeln“.

    Ich persönlich fotografiere zumeist im JPG, ich stelle mich meiner mangelnden Fähigkeit nicht korrekt zu belichten. Wenn ich jedoch die Notwendigkeit sehe, weil z.B. Lichtsituationen schwierig sind oder ich mir Optionen offen halte, fotografiere ich JPG und RAW gleichzeitig.

  47. Blogartikel dazu: Der Markus meint: RAW oder JPEG? Klar: JPEG! | ... nachbelichtet

  48. Ich fotografiere im Studio grundsätzlich RAW. Da es mir die Möglichkeit gibt das Bild im nachhinein besser zu bearbeiten. JPG nutze ich für Streetfotografie oder bei Serien bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt. Zusätzlich ist noch zu sagen das der Automatische Weißabgleich nicht immer das tut was ich gerne hätte wenns mal schnell gehen muss…

  49. Da ich meine DSLR erst seit zwei Monaten habe fotografiere ich voerst nur in JPEG. Mir fehlt einfach die Zeit mich mit Nachbearbeitung zu beschäftigen.
    Nach über 25 Jahren analog-Fotografie kann ich mich schwer damit anfreunden dass eine Software meine Bilder verbesssert.
    Für mich kommt es einer Entwertung der Fotografie gleich. Man braucht nicht mehr Kreativität und das fotografische Auge, sondern nur die Software beherrschen um tolle Bilder zu erzeugen.

  50. RAW spielt bei mir eine untergeordnete Rolls und das obwohl ich selbst bei der kleinsten Knippse darauf achte, dass sie RAW beherrscht.
    Mein „Problem“ ist, dass ich mir unter Linux noch keinen Workflow arrangieren konnte, mit dem ich grössere Mengen Bilder verarbeiten und nach JPEG umwandeln kann.
    Einzelne Aufnahmen, i.d.R. mit komplexere Belichtung, mache ich in RAW und bearbeite sie dann interaktiv mit RawTherapee.

  51. Ich fotografiere grundsätzlich im RAW Format. Da ich eigentlich alle Bilder noch einmal Nachbearbeite, habe ich mit RAW einfach mehr Möglichkeiten. JPEG mache ich ganz selten bei „unwichtigen“ Events und wenn mir aus irgendeinem Grund die Speicherkarten ausgehen.

  52. @ Micha
    Da ich auch Linux benutze kann ich Dir nur Bibble 4pro ans Herz legen. Wenn Du dich erstmal mit der Benutzung angefreundest hast kannst Du damit anein Menge Fotos in Kürzesterzeit bearbeiten. Ausserdem wenn Du es jetzt kaufst ist das Upgrade auf die Nächste Version, die bald erscheint, Kostenlos.

  53. nur noch RAW, wegen der besseren Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung.
    Archivierung in TIFF, wegen der besseren Potabilität in den Bearbeitungsprogramme (CNX, Aperture, CS3).

  54. Blogartikel dazu: RAW & JPEG verstehen » Beitrag » Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  55. @Micro
    Danke für den Tipp. Hab‘ mir Bibble mal „schnell“ angesehen. Die Bedienung finde ist gar nicht so ungewöhnlich und die Stapelverarbeitung ist knapp davor, das zu sein was ich mir wünsche.
    RawTherapee soll/wird übrigens in der nächsten Version auch Stapelverarbeitung beherrschen. Im direkten Vergleich der Bedienung und des Ergebnisses muss ich allerdings zugestehen, dass Bibble die Nase vorn hat.

  56. Ne Weile RAW+JPG (D300), aber immer nur die RAW benutzt, also nur noch RAW. Das zwingt allein schon aus Speichergründen zur Konzentration, dass man nicht mit 1000 sinnlosen Bildern nach Hause kommt – am besten passten auf eine CF eh nur 36 „Negative“ :-)

  57. mit meiner DSR nur RAW und mit meiner digicompakt nur JPG. bin gerne frei in meiner entscheidung und bei – für mich – wichtigen shootings nutze ich sowieso nur die DSR und damit RAW, da mit hinterher die Bearbeitung leichter fällt und ich genauer an den regler drehen kann (falls es not tut).

  58. fotografiere eigentlich nur mehr im RAW Format. Wie die meisten schon geschrieben haben, die Möglichkeit am Foto noch was zu bearbeiten ist im RAW doch am besten. Nur mein kleiner Mac-Mini hat da ab und zu ziemlich was zu „schnaufen“ (hoffe mein österreichisch wird verstanden?!) :o)

  59. ich finde das meine 40d in raw schärfere bilder macht als in jpg. zudem hab ich im raw format viel mehr möglichkeiten das bild nach meinen vorstellungen zu bearbeiten. jpg kenn meine 40d daher nur von den ersten 2 tagen ihres daseins.

  60. Blogartikel dazu: Kwerfeldein.de : Die wichtigsten Artikel 2008 | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  61. Blogartikel dazu: JPEG, PNG, GIF & Co - digitale Bildformate im Überblick | Gertis PC Tipps