kwerfeldein
08. Oktober 2008 Lesezeit: <1 Minute

Viele Kommentare = Gutes Foto ?

Heute habe ich mich einmal mit der Frage auseinandergesetzt, ob viele Kommentare auf ein gutes Foto schliessen lassen und wie wir selbst das Beste aus den Kommentaren machen können, welche wir bekommen.

Viel Spass damit !

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P.S. : Wer das Video hier nicht anschauen kann, der darf es sich gerne als M4V downloaden ;)

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53 Kommentare

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Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. voll das geile Video.

    :D Wieder mal ein echt gutes Thema, was du da angesprochen hast. Nur eins würde ich noch ergänzen: Für Anfänger/Starter ist es nicht immer einfach bei anderen Fotos zu sagen, was man hätte besser machen können und so. Hab am Anfang auch immer nur „super Bild“ geschrieben. Klar, das kommt mit der Zeit, aber gerade für die Anfänger ist es nicht einfach konstruktive Kritik auszuüben.

  2. es ja ist relativ einfach, mit etwas Aufwand sehr viele Kommentare zu erhalten. Und zwar über diese unendlich vielen Gruppen bei Flickr… da gibt es sogar Systeme, wie, du darfst 1 Bild in die Gruppe laden, musst aber dafür 5 andere kommentieren. Auf diese Art Kommentare kann man, wie du sehr deutlich beschrieben hast, tatsächlich verzichten. Die sagen null aus.

    Sehr schöner Beitrag, was die Kommentar-Etikette noch etwas weiter verbessert. Im Vergleich zu Übersee sind wir Deutsche da schon sehr viel Konstruktiver, finde ich.

    Sag mal, du bist Fotograf und hast keine Bilder in deiner Wohnung hängen? Die weißen Wände im Hintergrund sind schon etwas kahl, findest du nicht? :D

  3. Oftmals ist die Einstellung wirklich so, denn meist denkt man ja wirklich: „Wenn so viele antworten, dann kann ein Bild ja nur gut sein“. Auf die Kommentare achte ich (bei Bildern in Communities) ehrlich gesagt nicht so – bei Blogs (wie z.B. meinem eigenen) dann schon. So denke ich mir auch: „Wenn mein Blog mal besser ist (wird) dann werden auch mehr kommentieren – wie z.B. bei dir Martin ;-).

    Liebe Grüße
    Julia

  4. Super Video, Martin. Leider wirklich etwas lang, die „äh“’s waren aber, find ich, ganz erträglich. Vielleicht aber vorher auf ein Blanko-A4 Blatt groß auffschreiben, was du sagen willst, mit ein paar Pfeilen für Verknüpfungen von Themen, das hilft mir immer sehr. Sound fand ich soweit ok, die Küche scheint ja akustisch ideal zu sein, besonders, wenn der Kühlschrank jetzt auch noch schön den Schall filtert.

    Aber jetzt zwei kurze Anmerkungen zum Thema an sich.

    Einmal, mir geht es genau so. Wahrscheinlich 90% meiner Fotos haben keinen einzigen Kommentar, aber die Fotos einiger bekannterer Fotografen auf Flickr haben schon drei Sekunden nach dem Upload 10 Kommentare, obwohl sie meiner Meinung nach gar nicht mal so gut sind. Aber wie du schon sagst, diese 10 Kommentare sind entweder sowas wie „Fantastisch!“ — und mehr nicht — oder Einladungen zu so „Post 1 – Comment 99“ Gruppen (zumindest auf Flickr). Das bringt keinem etwas, außer vielleicht Neid.

    Zum Zweiten, der Kritik an sich. Wenn man nun schon froh sein kann, wenn überhaupt Kritik in einem Kommentar vorkommt (ob positiv oder negativ), konstruktiv ist sie leider meistens wirklich nicht. Was man im Deutsch-Unterricht immer so toll geübt hat, ist bei Fotos wohl zu anstrengend. Sehr schade. Ich versuche vor dem Schreiben des Kommenatrs das Foto in größt möglicher Auflösung min. eine Minute zu betrachten und dann erst meine Eindrücke zu schreiben. Daher schreibe ich wohl auch so wenige Kommentare und „favorisiere“ viel häufiger, was ja im Prinzip das gleiche aussagt wie so ein „Grandios!!“ als Kommentar, oder?

    • Pascal : Danke für Dein langes Feedback ! Ja, ich denke Du fährst somit eine gute Schiene – denn so beschäftigst Du Dich wirklich mit dem Foto. Favs gebe ich auch gerne, besonders dann, wenn ich keine Zeit habe, einen Kommentar zu schreiben.

      @Sam : ;) Ich kann ja evtl. mal noch was dazu aufsetzen, vielleicht nochmal von einer anderen Perspektive – ist ja ein komplexes Thema, gelle ;)

      @Julia : Hihi ;)

      @Olli : Doch, ein paar vereinzelte hängen bei uns in der Wohnung. Aber weisst Du, ich sehe jeden Tag soviele Bilder, da kann ich die nicht auch noch in der Wohnung haben….

  5. Deine Videos fassen prima Themen an – und sind aus meiner Sicht (viel) zu lang. Die Kernpunkte rüberzubringen dürfte bei diesem Video in 3 bis 4 Minuten machbar sein.

    Sehr schöner Blog Beitrag zum Kurzkommentar-Schwachsinn der diversen Fotoplattformen hier http://www.voegtli.net/gallery/docs/ahbah/index.html

    Fast alle unter 5 Wort Kommentare sind wertlos und häufig ein auf Revanche hoffender seelischer Streichelzoo.

    Dein Blog war und bleibt stark – bitte weiter so.

  6. Hey Martin!

    Klasse Einwand und nettes Video, aber komm doch das nächste mal bissle schneller aufn Punkt :)!
    Ich kenn das aus der Schule, dass manche leute es schaffen auf ein und den selben Punkt 4 Minuten zu beschreiben, Fakten, kurz und knackig wären geil!

    Liebe Grüße
    und auf viele weitere VideoBlogEinträge!

    • @Philipp : Du, da hast Du recht. Danke dafür – werde das nächstes Mal beachten !
      @Laurenz : Jupp, werde versuchen, die Sachen knapper und kürzer zu formulieren.
      @Carsten : Auch Dir, vielen Dank fürs ehrliche Feedback !

  7. die grundaussage ist richtig und auch sehr wichtig.
    ich bevorzuge allderdings deine geschriebenen artikel, da in diesen die botschaft kompakter und prägnanter ankommt als in einem video. auch wenn es von zeit zu zeit sympatisch ist einen persönlichen tuch in den blog zu bringen.

    man liest sich…

  8. Hallo Martin,

    schönes Thema hast Du dir da ausgesucht. Ich kenne das mit den vielen, vielen Kommentaren auch sehr gut und gerade bei Flickr und Co. ist mir teilweise aufgefallen, dass diese einfach nur aus einzelnen Worten bestehen (Gorgeus! Fantastic! Beautifull!)

    Auch ist mir aufgefallen, dass Leute einfach jedes Bild loben, wenn es von einer bestimmten (befreundeten) Person kommt. Ich erinnere mich da an ein Bild von einer Person mit blauen Shirt vor einer Rosa Wand. Das Bild war völlig überstrahlt, der Kopf der Person zur Hälfte abgeschnitten und rein teschnisch gesehen einfach kein schönes Bild für Leute, die sich mit der Materie Fotografie wirklich gern und intensiv auseinandersetzen. Dennoch wurde dieses Bild mit über 30 Kommentaren hochgelobt. Ich liebe schöne Bilder fremder Fotografen, aber bei diesem Bild hab ich mich zugegebenermaßen etwas über die Kommentierer geärgert.

    Kommentare sind wirklich etwas schönes, wenn diese wie Du schon sagtest ein echtes Feedback enthalten. Oft scheint es einfach nur Einschmeichlerei zu sein, die weder dem Fotografen udn schon garnicht Anfängern weiterhilft. Das klingt vielleicht etwas hart, aber so sehe ich das ganze.

  9. Na dann gleich mal nen Kommentar schreiben hehe…

    Also erstmal ein dickes Lob an diese Videosache ansich, das gibt deiner Seite echt nochmal einen unglaublich sympathischen Touch.
    Ich mag’s wie du die Dinge so rüberbringst, auch von deiner Art her zu reden und zu erklären. Da hört man echt irgendwie voll gerne zu…

    Dieses Hintergrundgedudel im Video is allerdings absolut nervig gewesen, sorry :D

  10. Hi Martin!
    Das Video hat mich sehr angesrochen! Habe eine neue Sichtweise auf das kommtieren von Fotos bekommen. So von wegen, daß ich genauer darüber nachdenke möchte was ich schreibe und daß ich mich selber net böld vorkommen brauche wenn bei mir wenig Kommentare sind.

  11. Hallo Martin,
    ich gebe Dir recht. Die Masse bringt es nicht. Aber es ist auch ein riesiger Zeitfaktor, ausführliche Kommtentare zu schreiben.
    Als Anfänger habe ich früher auch gedacht, Mensch, schreib viel Kommentare, dann bekommst du viel zurück. Gebauchpinselt wird ja jeder gern.
    Heute weiß ich, dass dies alles nichts bringt. Du bekommst dann diese kurzen Kommentare zurück und bleibst an einem Punkt stehen, weil Du dir nicht viel Gedanken machst, weil ja alle schreiben, dass es toll ist.

    Es wurde schon über das Video gesagt, dass es kürzer und prägnanter sein kann. Aber ich bekäme es frei auch nicht besser hin ;-)

    Dein Blog gefällt mir sehr und ich schaue hier gern öfters wieder rein. Mach weiter so !!!

    VG Markus

  12. Mit den Kommentaren ist das wirklich ein Kreuz. Insbesondere für denjenigen, der sich weiter entwickeln möchte ist es oft enttäuschend, keine konstruktiven Kommentare unter seinem Bild zu finden. Interessant ist manchmal auch der Verhältnis von den Besuchern eines Bildes zu den Kommentaren. Und dann kommt es natürlich auch darauf an, in welchen Gruppen man die Bilder veröffentlicht. Frauenportraits haben eine viel höhere Klickrate und damit eine entsprechend höhere Wahrscheinlichkeit einen Kommentar zu bekommen, als ein Landschaftsfoto.

  13. Sehr schönes Thema und eine gute Auseinandersetzung damit. Ein Lob: die „Ääähs“ sind deutlich weniger geworden. Aber bitte: ersetze sie nicht mit „Ääähms“. ^^

    P.S.: Heißer Vorhang!

  14. sehr schoenes thema! dieses mal war dein video fuer meinen geschmack auch zu lang. ;)

    genau aus diesem grund, weil es auf flickr so gut wie keine ausfuehrlichen kommentare gibt habe ich meinen account vor 2 wochen geloescht. ich habe zwar noch keine alternative gefunden aber vielleicht gehts auch mal ganz ohne internet.. :)

  15. Finde deine Videos sogut wie immer super.
    Vorallem weil:
    – du sprichst langsam und deutlich, was Ruhe und Glaubwürdigkeit vermittelt
    – man sie getrost mal im Hintergrund laufen lassen kann und trotzdem zuhören kann
    – Sie wirklich elementare Themen der Fotografie ansprechen. Zurzeit z.B. den Spaßfaktor den jeder bei der Ausübung seines Hobbies empfinden sollte. Damit kommen auch mal andere Schwerpunkte als nur das neuste Equipment zur Diskussion.

    MfG Jim

  16. ein interessantes thema. ich war eine zeitlang auf fotocommunity.de unterwegs und habe dort meine bilder der allgemeinheit gezeigt und meine erfahrungen dort waren durchwegs gemischt.

    oft wurde einfach nur einen kommentar hinterlassen in der art: top bild, gefällt mir und das etwa 20 oder mehrmals oder das bild wurde vollständig zerrissen, weil es den leuten nicht gefallen hat. der gund, wieso es aber den leuten nicht gefallen hat, stand praktisch nie in den kommentaren. geschweige denn, welche tipps man geben könnte, um es vielleicht das nächste mal besser zu machen.

    auch neigen solche communitys dazu, das user möglichlist viele kommentare zu hinterlassen und so sich bekannter zu machen. der inhalt der eigenen kommentare spielt dabei nur eine untergeordnete rolle. je mehr kommentare, umso höher ist man in der kommentarrangliste. es gibt user, die einfach möglichst viele kommentare hinterlassen, aber selbst praktisch keine bilder online stellen.

    ich bin der meinung, wenn mir ein bild gefällt, das ich selbst geschossen habe, dann hat das bild auch seine berechtigung. da spielt es dann auch keine rolle, ob es anderen gefällt oder nicht. primär fotografiere ich, weil es mir gefällt und ich es gerne tue. ich muss ergänzen, das ich hobbyfotograf bin und es nicht beruflich ausübe.

    alle diese gründe haben mich dann dazu bewogen, mich von der fotocommunity.de zu verabschieden und meinen account zu löschen.

    lg
    martin

  17. es ist wie mit kino – in einen hollywoodfilm gehen viele rein und das Mitternachtskino hat zu kämpfen – ein jeder muss selbst entscheiden ob er quantität oder qualität möchte, beides geht auch in der wirtschaft nicht.
    entweder du knallst deinen „pflicht“-kommtar unters bild und das in vielen gruppen, um deinen namen ins spiel zu bringen oder du bleibst independence und hoffst, dass deine arbeit für sich spricht und du dadurch ins gespräch gebracht wirst.
    es gibt nicht viele leute bei denen ich ein umfangreiches feedback abgeben – in den meisten fällen habe ich das gefühl, dass entweder schon alles gesagt wurde oder ich mit meiner betrachtung völlig alleine dastehe. mir ist es schon passiert, dass ich ein bild nicht wirklich gelungen fand und die genauen punkt benannte und verbesserungsvorschläge unterbreitete – daraufhin hat mich die Fangemeinde des Fotografen ziemlich nieder gemacht, ich sei blind, das sei ein perfektes bild, wie könnte ich behaupten, dass dieses arangement ein schnappschuß sei, das licht sei ausgewogen, etc. … einige tage später meldete sich der fotograf selbst zu wort und sagte nur, dass es ein schnappschuß sei, der auf dem weg zu einer party entstand und keinen anspruch auf qualität hat … seit dem halte ich eher die klappe als meine betrachtung kund zu tun.

  18. Hi Martin!

    Mir hat das Video sehr gut gefallen.
    Ich hab jetz tatsächlich auch eine andere Blickweise auf die Kommentare. Stimmt schon, dass einem Kommentare wie „schönes Bild“ net wirklich weiter bringen.
    War auf jeden Fall wieder ein informativer Videobeitrag ;)
    Danke!

    LG Cordu

  19. grundsätzlich kann mann sagen, dass die anzahl der kommentare nur auf die bemühungen und kommunikationsfähigkeit des bildeinstellers hinweisen.

    ein gutes foto qualifiziert sich durch ganz andere sachen.
    letzten endes ist der fotograf derjenige, der den maßstab für die güte seines bildes legt. es ist kein wettbewerb… sondern eine leidenschaft.

  20. Würde mich Sam da gerne anschliessen.
    Videobeiträge sind war etwas sehr interessantes. Doch man hat nicht immer die Möglichkeit sich das Video auch anzusehen.

    Eine kurze Zusammenfassung was im Video angesprochen wird würde schon reichen.

  21. Ein Foto sollte für sich sprechen. Es hilft aber auch seine Bilder selbst zu kommentieren bzw. zu moderieren. Wie ist es entstanden? Wo und unter welchen Bedingungen? Warum habe ich den Ausschnitt so und nicht anders gewählt? Kurz gesagt, welche Geschichte hat mein Bild? Ich stelle mal die These auf, dass die Qualität der Kommentare auf das Foto zunehmen wird. Auch das gehört zum Job des Fotografen!

  22. Super Video Martin. Ich seh das genau wie du.

    Ich denke, es kommt ja auch auf das Verhältnis an. Ich meine, wenn ein Bild von 10 verschiedenen Leuten angeschaut wurde und 10 Kommentare hat, ist das was anderes, als wenn sich dasselbe Bild 100 Leute angeschaut haben und dann nur 10 Kommentare da gelassen haben. Und dann kommt es auch auf die Qualität der Kommentare an. Echte Beurteilungen sind mir immer lieber, als so ein „Wow…“ :-)

    Aber andererseits ist ja eine echte Bildbeurteilung mit allem, was dazu gehört doch auch nicht so einfach, oder?

    • @Ivan : Ja, es ist definitiv keine einfaches Sache – und nicht jeder kann das… Ich für mich habe mir jedenfalls wieder neu vorgenommen, mir mehr Gedanken zu machen über die Bilder, die ich kommentiere. Das ist eine Übungssache und ich glaube, mit ein bisschen Übung klappt das schon.

      @Puppet Master : Danke für Deine Meinung, zu Deiner Anfrage : Hm, finde ich nicht gut, da das ja schon die Pointe des Videos vorweg nehmen würde ;)

      @Renee : Oh, das ist eine doofe Situation und ich kann Deine Enttäuschung gut verstehen… Da kamen wirklich viele unglückliche Situationen zusammen ….

      @m@rtin : Oh Mann, sowas ist echt schade. Sagmal, hast Du noch irgendwo Deine Fotos online ? Wie sie gerne sehen ! Grüsse in die Schweiz !

  23. Hallo Martin,

    ein sehr guter Beitrag, der mir aus der Seele spricht.
    Anfangs habe ich mich natürlich auch geehrt gefühlt, als die ersten „Fantastic!“ oder „Awesome!“ Kommentare unter meinen Bildern standen. Mittlerweile sind mir die meisten Kommentare auf Flickr ziemlich egal, da sie keine Aussage haben und hauptsächlich nur aus den o.g. Gründen gepostet werden.

    Die Anzahl der Kommentare besagt rein gar nichts. Manche Fotografen auf Flickr werden ja schon so abgöttisch verehrt, dass sie auch für unscharfe oder schlecht arrangierte Bilder hunderte begeisterte Kommentare bekommen. Hier zählt oft allein der Nickname neben dem Bild, nicht die Qualität. Und wehe man wagt es, dass Idol zu kritisieren… (s. Beitrag von Renee)

    Ich kann nur jedem Fotografen empfehlen, sich auf den eigenen Geschmack, den eigenen Stil zu konzentrieren. Das Bild muss in erster Linie mir selbst gefallen. Wenn ich für meine Arbeit Lob oder konstruktive Kritik bekomme ist das natürlich immer willkommen. Wenn nicht – auch egal.
    Man darf sich nicht durch Plattformen wie Flickr verunsichern lassen. Die künstlerische Arbeit ist keine Jagd nach (sinnfreien) Kommentaren, sondern die Suche nach dem eigenen Stil, der eigenen Kreativität, ausgedrückt durch die Bilder.
    Flickr ist ein gutes Werkzeug, um seine Arbeiten der Welt zu zeigen. Ich habe hierüber viele Fotografen aus der ganzen Welt kennen gerlernt und einige Anregungen für meine eigenen Bilder bekommen. Flickr hat jedoch keinen hohen künstlerischen Anspruch. Von daher sollte man das Feedback nicht auf die Goldwaage legen und sich davon in seiner Arbeit beeinflussen lassen. (Es sei denn man bekommt tatsächlich konstruktive Kritik. Diese dürfte jedoch ca. 1% der Kommentare zu meinen Bildern ausmachen.)
    Ich denke Plattformen wie seen.by haben einen wesentlich höheren Anspruch. Und kommen außerdem auch ohne Kommentare aus.

    Gruß aus Düsseldorf,
    Jörg

  24. Du hast damit einen ganz wunden Punkt getroffen. Ich bin ja noch mehr oder weniger am Anfang. Und ich war lange Zeit versucht, die Qualtität eines Fotos an der Menge der Kommentare fest zu machen. Bis ich dann wirklich gemerkt habe, dass mir diese Kommentare nicht wirklich viel bingen.

    Gefreut habe ich mir heute über einen Kommentar, wo mir jemand geschrieben hat: „Ein typisches Sascha-Bild. Mit gefällt dieser Stil außerordentlich gut.“ Daraus konnte ich sehen, dass ich wirklich schon einen Stil gefunden habe, dass meine Fotos einen gewissen Wiedererkennungswert haben. Das war wichtig für mich, zu erfahren.

    Danke für Deinen tollen Beitrag!

  25. Sehr gutes Thema!

    Prinzipiell teile ich die Meinung Kommentare sollen nicht nur ein „leeren Feedback“ sein.
    Jedoch muss man auch sagen es gibt doch oft Wow-Bilder wo jemanden der Mund offen bleibt und man wirklich am liebsten nur „Super Bild“ schreiben will. Doch auch da sollte man hervorheben was genau jemanden daran gefällt (Farben, Komposition, Technik,…).

    Zum Video
    Wie schon einmal gepostet:
    Der Soundtrack (obwohl es ja diesmal glaube ich nicht der gleiche war) ist sehr „ermüdend“.
    Dazu kommt, dass das Video relativ lange ist (bewundernswert wie lange du über Themen reden kannst). Verstehe daher viele Kommentatoren welche lieber gerne knackige Postings lesen.

    Ich für meinen Teil finde die vereinzelten Videos zwischen den Postings recht nett & informativ.

  26. Danke für das Wachrütteln. Ich kommentiere ja meist nur Fotos wenn es mich wirklich umhaut. Bis eben dachte ich das reicht, aber dein Video hat mir gezeigt das ich in Zukunft mehr darauf achten sollte was mir so wahnsinnig gut gefällt und was nicht.

    Mir selber würde das bei meinen Bildern auch eher helfen. Klar fühlt sich ein „schaut super aus“ auch super an, doch wenn ein Kommentierer mehr schreibt, merkt man das sich derjenige auch mehr Zeit genommen hat und man kann auch vielleicht seinen Nutzen in der Verbesserung der Fotografie rausziehen.

    Danke!

  27. Ich kommentiere meist nur Bilder wenn Sie mir nicht gefallen oder mir deren Aussage nicht klar ist.
    Dein Beitrag hat mich zum umdenken bewegt, nicht nur kritisieren auch mal loben und gegen meine Natur ankämpfen.

    • Schrill : Gerne ! Wünsche Dir viel Erfolg und passende Worte beim Loben !
      Cindy : Jap, 100% Zustimmung. Bei solchen Kommentaren kann man wirklich weiterkommen und viel davon lernen (wenn man möchte). Bist Du auch bei Flickr ?

  28. Martin, du sprichst vielen aus der Seele. Ich möchte dir an dieser Stelle für den kleinen Appell danken, der der Kommentatoren-Szene gut tun könnte. Es ist immer wieder schade, sich auf die neuen XX Kommentare zu freuen und dann den gleichen Inhalt in 3 anderen Worten wieder zu lesen. Ein wenig Konstruktivität und Individualität beim Kommentieren könnte vielen nicht schaden.
    Ich habe es mir zu eigen gemacht, Kommentatoren zurück zu besuchen, die sich augenscheinlich etwas Zeit genommen haben. Das sollten sich auch immer wieder die vor Augen halten, die Kommentare schreiben, um Besucher auf ihre Website zu locken. Kompetenz/Kreativität/tatsächliches Interesse nach Außen zu zeigen, schafft weit mehr Interesse als ein schnelles, plattes ‚WOW‘ !

  29. Naja auf flickr ist das absolut nicht der Fall. Hat dort eine nette Frau ein Portofolio und postet immer nett Kommentare zurück wird sie bei jedem einzelnen neuen Foto mit Kommentaren und oft sogar mit Einladungen zu „Best of“, „Top 10 Images of the world“, „My super super faves“, „I love your photos“-Einladungen quasi zugeschüttet. Also auf flickr heißen viele Kommentare nur, dass man eine Frau ist :)

  30. Ich fand das Thema nicht zu langatmig. Wobei ich das letzte Drittel am Besten fand und der Rest nix Neues war. Oftmals wird die Frage nach dem „Warum gefällt mir das Bild“ vergessen. Ich gebe auch nicht ein Kommentar des Kommentars wegen, sondern des Bildes wegen. Natürlich habe ich meine favorisierten Fotoblogger, aber selbst dort bekommt noch lange nicht jedes Bild ein Kommentar.

    Ich finde es total spannend mich selber zu fragen, warum mir ein Bild gefällt.
    Ich sehe ein Bild und denke „wow“. Sich selber dann zu fragen, was genau dieses Bild zu einem besonderen Bild macht erweitert auch den eigenen Horizont. Was macht eine Stimmung oder diese gewisse Dynamik aus (…) Es immer so in Worte zu fassen gelingt jedoch nicht immer und manchmal kann ich es auch nicht erklären.

    Flickr und Co., sowie den englischsprachigen Seiten sind an mir irgendwie komplett vorbeigegangen. Wahrscheinlich liegt es an der Darstellung. Ich mag bei Bildern ungern scrollen oder überladen werden mit Texten, Klimbim, Pop-ups … das Bild im Mittelpunkt. Wichtig ist mir auch wann das Bild gebloggt ist. Ein Bild hat in zwei Wochen mehr Zeit für Kommentare, als ein Bild, daß am nächsten Tag schon durch ein Neues ergänzt wird. In zwei Jahren 20 gute Bilder zu veröffentlichen ist einfach. Jedoch jeden Tag oder jede Woche etwas Neues zu veröffentlichen ist Leidenschaft.

    Und ich sitz auch nicht stundenlang vor dem Rechner um zu kommentieren. Es ist eine relaxte Zeit, die ich mir beim Kaffee oder Tee nehme. Bei manchen Fotobloggern bin ich immer schon neugierig, was es wieder Neues gibt oder ich besuche Links, die bei mir oder bei anderen kommentiert haben. Sich Zeit nehmen für andere Eindrücke.

    Manchmal finde ich es schade, wenn ein (in meinen Augen) richtig tolles Bild gar kein Kommentar bekommt und ein anderes „normales“ Bild dann von Einigen kommentiert wird. Wie man sieht … es liegt sehr viel in der Besucherzahl und im Geschmack der Leute. Mich entmutigt es nicht. Es ist schließlich auch immer mal wieder ein Kommentar dabei über den ich mich riesig freue :-)

  31. Ganz meine Meinung Martin. Habe mich schon selbst oft dabei erwischt, zu sehr auf solche „Kleinigkeiten“ zu achten und danach zu urteilen.

    PS: Ich finde die Musik überhaupt nicht störend, sogar sehr passend. Sigur Ros mässig!

    Danke

  32. Du hast meiner Meinung nach schon recht das viele Kommentare nichts über die Qualität eines Bildes aussagen.
    Mir ist auch schon des öftern (grad bei flickr) aufgefallen das manche Leute, egal was sie hochladen, en haufen Kommentare bekommen.

    Allerdings muss ich sagen, da ich das ja noch aus der Sicht eines Neulings sehe, das ich lieber 10-15 Kommentare bekomme wovon nur 1-2 überhaupt länger als 2-3 Worte sind, als das ich keins oder nur 1-2 bekomme.
    Für mich sind selbst die kurzen Kommentare eine gewisse Bestätigung.
    Ich sehe es so, ich mache Bilder, bearbeite diese, aber ich weiß nicht so recht ob das was ich mach überhaupt jemandem gefällt. Wenn ich jetzt ein Bild hochlade (egal ob flickr oder hier im Forum) und ich habe 100-200 oder mehr Views und bekomme aber nur 1-2 Kommentare, da kann ich mir nichts dadrunter zusammenreimen (ich sehe es nicht so das ein View ohne Kommentar wie eine schlechte Bewertung anzusehen ist, den nur all zu oft schaue auch ich mir gute Bilder an und schreibe nichts. Das ist wenn überhaupt unter Faulheit einzuordnen o.ä.). Und sowas verunsichert mich eher, als sonst was…

    Es ist nicht von der Hand zu weisen das man bei flickr viel Zeit und Aktivität investieren muss, um seine Bilder „an den Mann“ zu bringen.
    Dazu gehört es, meiner Ansicht nach, auch viel bei anderen zu kommentieren.
    Wie hier schon geschrieben wurde, traue ich mir als Anfänger allerdings selten zu Kritik oder Verbesserungsvorschläge an den Bildern zu äussern, da ich es selbst nicht besser machen könnte (denke ich). Und dazu ist das ausführliche Kommentieren auch eine gewisse Zeitfrage.

    In z.B. deiner Situation, Martin, kann ich mir vorstellen das du manchmal vielleicht lieber weniger, aber dafür konstruktivere Kommentare hättest, aber ich für meinen Teil muss zugeben das ich mich selbst über die kurzen Kommentare freue (ich weiß, du freust dich, wie du sagtest, auch über die Kurzen, du weißt sicher wie ich das meine ;-) ). Besser als nur anschauen und wieder verschwinden, davon hab ich am allerwenigsten.

    Die hier beschriebene Handhabe mit dem Favorisieren ohne Kommentar, sind für mich allerdings eine gute Alternative zu kurzen Kommentaren, da habt ihr Recht und so habe ich das noch garnicht gesehen. Ich interpretierte das Favorisieren eher als eine Steigerung zu einem konstruktiven Kommentar.

    Viel geschrieben, wollts aber mal loswerden.
    Als Anfänger und absoluter Frischling (mache das erst seit Mai 08 – Fotos, Flickr, Bearbeitung) sieht man das vielleicht noch etwas verbissener/anders. Man sucht halt wesentlich mehr die Bestätigung für seine Arbeit, da man noch nicht diese Selbstsicherheit besitzt.
    Ich denke das du das auch genau so meintest, wollte es nur nochmal aus meiner Anfänger-Sicht schreiben.

  33. Ich lasse mich leider auch immernoch oft genug dazu hinreißen, ein Foto mit vielen Kommentaren automatisch auch als ein besseres Bild anzusehen. An der Beseitigung dieser „Schwäche“ arbeite ich aber schon eine Weile ;)
    In jedem Fall gibt mir dein Beitrag einen weiteren Schubs, selbst häufiger Bilder zu kommentieren. Bisher habe ich – wahrscheinlich zu oft – nur „still genossen“ :)

  34. Die Anzahl der Kommentare bei Flickr und Co. ist eher ein Indikator, wie gut der Fotograf vernetzt ist, als ein Indikator für die Qualität der Bilder.

    Dein Video finde ich etwas langatmig. In maximal der Hälfte der zeit hätte man das auch kommunizieren können.

  35. Ich habe mir die Komentare hier mal zu Herzen genommen.
    Bisher war ich auch eher der „Zwei-Worte-Kommentator“. Wenn ich sowas wie das hier verurteilte „Gefällt mir total gut.“ oder „Wow, ich liebe dieses Foto.“ geschrieben habe, dann hieß das bei mir bisher immer, dass ich das Foto wirklich genial fand. Wenn das nicht der Fall war habe ich auch nicht kommentiert.
    Bisher habe ich mich auch nicht wirklich getraut was genaueres schreiben, da ich selber noch nicht mehr als ein wirklich gutes Foto in meinem Fotostream habe. Ich hab zwar Spaß am fotografieren, aber da kein wirkliches Auge für. Irgendwie hatte ich da immer bisher immer das Gefühl, dass ich nichts kritisieren darf, was ich selber nicht besser hinbekommen würde. Von daher habe ich auf jeden Fall schon mal nur für mich gute Fotos kommentiert.
    Naja… lange Rede kurzer Sinn:
    Ich habe mich eben mal ausführlicher mit meinen Gefühlen auseinander gesetzt und auch begründet, warum ich das Foto so mag.
    Aber… ich habe mich auch mal hingesetzt und zu Bildern, die mir nicht gefallen geschrieben, was mir daran aus welchem Grund nicht gefällt.
    Ich bin gespannt auf die Schläge, die ich dafür wahrscheinlich kassiere…

  36. Blogartikel dazu: Im Fotoarchiv rumsuchen macht ne Menge Spass. | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  37. tolles video, aber erzähl doch in zukunft mehr über die küchengeräte, was machst du mit dem brotbackautomat und kann der auch im raw format backen und der wassersprudler, brauch der einen verlaufsfilter? ;-)

    nein, das war jetzt nur spass! jetzt im ernst, ein klasse videobeitrag (ok die vorredner haben recht, einen tick zu lang)

    ich bin einer der auch ab und an ganze romane unter ein bild bei flickr schreibt. einfach weil ich was loswerden will. bin auch ein großer fan der kommentarfunktion. aber manchmal sieht man ein bild und is so ergriffen das einem nichts einfällt, man aber trotzdem ein „wahnsinn“ ein „genial“ oder ein „wunderschön“ drunterschreiben mus.

  38. ciao Martin sorry ich bin noch ganz neu u fange grade erst richtig an zu fotographieren.
    wollte mich für das viodo bedanken, weil es mich echt ein stück weiter gebracht hat. ich denke das es sehr wichtig ist zu fragen „warum findest du das bild gut o. warum schlecht?“
    Hatte vorher mir nie so die Gedanken darüber gemacht wie ich mich selber verbessern kann oder worauf ich bei Komentaren achten soll.
    Ich bin total begeistert von Panorams, würde sogar sagen ich liebe sie (kleiner scherz)
    Es ist einfach so das ich mir immer vorstelle, dass ich so ein Bild mit meinem bloßen Auge nicht sehen könnte.
    Sonder nur als Panorama bild,als ganzes in mich einfließen lassen kann.
    Ich stelle mich davor u merke wie das Bild mich umgibt u trotzdem kann ich alles sehen u jedes einzelne Detai aufmerksam betrachten u mir zeit lassen dabei.
    Sorry ich glaube ich bin am Thema vorbei geschoßen.
    Danke für das Video nochmal, du hast mir echt geholfen.
    Ach ja u deine Ähs und so, find ich gut das macht dich viel natürlicher u nicht so streng wie einen Lehrer zum beispiel.
    Also dann ciao ciao

  39. Blogartikel dazu: Was ist eine gute Bildkritik? | KWERFELDEIN | Digitale Fotografie

  40. hui, das Video ist ja schon etwas länger online, aber ich wollte mich trotzdem noch dazu äußern und einfach DANKE sagen, gerade weil ich momentan mit dem Thema „Kommentare“ zu kämpfen habe. Deine Worte haben mich ermutigt meine Bilder (die nicht unbedingt viele Kommentare aufweisen können ;) ) nicht selbst für schlecht einzuschätzen. Solang sie MIR gefallen kann es mir ja eigtl. egal sein ob es dem Rest der Welt gefällt oder nicht, ist ja schließlich auch alles eine Frage des geschmacks, oder nicht?! ;) hat mich gerade wirklich aufgebaut….!
    Ich muss aber auch zugeben, dass ich mir leider oft nicht die Zeit nehme ein Bild genauer zu kommentieren…man denkt dass es sich mit einem kurzen Lob getan hat. Wenn ich selbst keine konstruktive Kritik, sei´s positiv oder negativ, geben kann, wie kann ich das dann von anderen erwarten?! Hat mich wirklich zum nachdenken gebracht und ich werde an mir arbeiten nicht mehr so oberflächlich zu sein :))

    ach ja, was ich noch los werden wollte: Gerade dein „äh“ macht das Video super sympathisch :)

    liebe grüße

  41. Blogartikel dazu: Lattenzaun · Ein weiteres tolles WordPress-Blog