kwerfeldein
03. Oktober 2008 Lesezeit: ~2 Minuten

Umfrage : Was sind Deine fotografischen Stärken ?

kim cathers by kk+.

Foto : kk+


Im gestrigen Videobeitrag „Du bist einzigartig“ habe ich davon gesprochen, dass wir uns häufig mit anderen Fotografen vergleichen. Dabei verlieren wir manchmal unser Selbstbewusstsein und glauben, nur die anderen würden es zu etwas bringen. Um dem etwas entgegenzuwirken, kann es helfen, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden. Wenn wir das tun, dann lernen wir uns selbst besser kennen und können unter Umständen diese Stärken noch bewusster einsetzen. Wer nicht weiss, wo seine Stärken liegen, der kann sie auch nicht wirklich einsetzen – oder ?

Deshalb möchte ich Dir die Frage stellen (und freue mich schon auf Deine persönliche Antwort) :

Was sind Deine fotografischen Stärken ?

Hm ? Wie ?
Unter fotografischen Stärken stelle ich mir beinahe alles vor, was irgendwie mit der Fotografie zu tun hat. Deshalb zähle ich hier einfach mal ein paar Beispiele auf, um Dir eine Orientierungshilfe zu geben. Fotofische Stärken können sein :

– Bildkomposition
– Der Umgang mit Licht
– Feingefühl für den entscheidenden Moment
– Bildbearbeitung
– „Do it yourself“ – Mentalität
– Schnell reagieren können
– usw …

In vielen Fällen sind unsere Stärken Bereiche, an denen wir besonders intensiv gearbeitet haben oder die uns „einfach liegen.“. Deshalb fühlen wir uns dabei wohl und selten überfordert. Wer sagen kann, wo seine Stärken sind, der weiss auch recht schnell, wo evtl. Schwächen oder Bereich sind, die noch der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Es hat also nur Vorteile.

Wichtig !
Falls Dir nur eine Stärke einfällt, ist das völlig in Ordnung. Hier geht es nicht darum, wer die meisten Stärken parat hat, sondern hauptsächlich darum, sich der Stärke bewusst zu werden. Wie gestern gelernt, wollen wir uns auch hier nicht mit anderen vergleichen – wir können uns aber von ihnen inspirieren lassen.
 

Ähnliche Artikel


18 Kommentare

Schreibe einen Kommentar zu Sven – abbrechen –

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Ich glaube eine meiner Stärken ist Landschaftsfotografie und der Umgang mit Ultraweitwinkel Objektiven. Das glaube ich allerdings nur, weil ich mich mit anderen Objektiven und Themen noch etwas Unwohl fuehle. Arbeite allerdings daran ;-)

  2. Hmmm, also da ich momentan mir immer ein Kamera leihen muss habe ich mich eher auf Fotobearbeitung spezialisiert und helfe anderen, wenn sie Tipps brauchen usw.
    Aber ich denke, dass ich in naher Zukunft (so ca zwei Wochen) meine eigene Kamera haben werde(bestimmt ein hammer Gefühl ;) ) und dann werde ich mich auch mehr aufs Fotografieren konzentrieren können.

  3. Fotografietechnisch habe ich mich auf zwar auf Portraits eingestellt, aber ob man das gleich als Stärke bezeichnen kann, weiss ich nicht. Ich probiere gerne und liebe den Aha-Effekt, so dass ich meine wahre Stärke eher in der LERNBEREITSCHAFT- und FÄHIGKEIT sehe. :-)

  4. meine stärke besteht darin, dass ich die dinge sehe, die andere nicht sehen – einfach so! dann geht’s aber noch weiter mit der kamera: der bildaufbau ist etwas das mir leicht von der hand geht – der rest ist für mich eine sache der finanzen! ja, ich bin nicht so ein profi wie die meisten deiner leserInnen; sondern ich bin einfach – aber vielleicht hab ich ja auch mal glück…………………….

  5. Hmmm, sehr gute Frage. Ich bin eben noch Anfänger und kenne mich noch nicht hundertprozentig mit der ganzen Technik aus, daher sind meine Bilder Technisch gesehen (noch) nicht wirklich gut. Jedoch habe ich oft sehr gute Ideen, daher schätze ich dies auch als meine Stärke ein, auch wenn die Umsetzung noch lange nicht so ist wie ich es mir wünschen würde.

  6. Hmmm, also ich denk meine Stärke ist die Kreativität, nur leider kann ich nicht alles umsetzen, was mir im Kopf rumschwirrt… :-(

    Irgendwie bin ich nur von Menschen umgeben, die sich nicht gern fotografieren lassen :-/ Geschweige denn Bock und Lust auf n Shooting haben… Schade…. Aber irgendwann kommt der Moment :-D Ich gebe nich auf ;-)

  7. Intuition, Talent – wie immer man es nennen mag.

    Zu Beginn meiner fotografischen Laufbahn habe ich viele Bücher aus der Stadtbücherei verschlungen. Vieles konnte ich umsetzen, aber manches habe ich auch nicht begriffen. Zum Beispiel das Phänomen des „Goldenen Schnitts“. Ich habe früher erst nie verstanden, was das bedeutet.

    Irgendwann hat es mir mal einer erklärt. Ich habe daraufhin meine Bilder damit verglichen und war erstaunt, dass viele meiner Bilder bereits diese Merkmale aufwiesen.

    Ein anderes Mal habe ich in der Redaktion (zu analogen Zeiten) im Fundus ein 16mm-Objektiv gefunden. Ich habe dann begonnen, damit redaktionelle Termine zu fotografieren. Es waren ungewöhnliche Bilder und meine Chefredaktion war zum Glück auch davon begeistert. Später haben viele Fotografen diese Technik ebenfalls angewendet.

    Naja, da ich bei einer kleinen Redaktion arbeitete, bin ich selbstverständlich nicht der „Erfinder“ dieser Technik… ;-)
    Aber dennoch war es meine Intuition, die mich so etwas einfach mal ausprobieren liess.

    Auch heute bin ich auf der Suche nach ungewöhnlichen Motiven und suche mir eher Orte, an denen die „gemeine Pressemeute“ (Sorry ;-) ) nicht steht. Manchmal klappt es, es gab aber auch schon Situationen, bei denen das nicht so geklappt hat…

  8. Eine meiner herausragendsten Stärken ist die Tatsache, dass ich, wenn ich muss, von sehr wenig Geld leben kann;)
    (bitte nicht verwechseln mit : Ich will)
    Ich kann sehr gut auf Menschen eingehen, herauskitzeln, was in ihnen steckt und komme damit zu Bildern, die tatsächlich den Menschen darstellen und nicht nur seine Hülle.
    Ich besitze das Gefühl für den Moment, kann komplexe Geschichten in wenigen Bildern ausdrücken und habe Technik so verinnerlicht, dass ich nicht mehr darüber nachdenken muss.

  9. @Partheeus:
    daran läßt sich arbeiten …. glaub mir =)
    Meine Freundin ist auch leidenschaftliche Hobby-Knipserin und inzwischen ist meine eigene Hemmschwelle fotografiert zu werden stark gesunken. Ist letzlich ein Prozess der kürzer oder länger dauern kann …. aber du solltest das nicht als Fixum ansehen ;)

  10. Ja es geht mir wie einigen Vorrednern auch,ich sehe oft Bilder, grad wenn ich Zug fahre und denke mir boar wäre das ein klasse Foto, doch leider fällt mir es teilweise schwer dieses Bild dann so umzusetzten. Also viel Ideen nur die Umsetzung hmm ^^
    Ansonsten liebe ich Lichtspiele bei Nacht mein Absoluter favorit!

  11. Zunächst mal Danke an dich, Stefan, für deine unterstützenden und aufmunternden Artikel und Beiträge. Das trifft bei mir gerade zur richtigen Zeit einen bloßliegenden Nerv…und hat mir in einer „Schaffenskrise“ sehr gut getan! Nun zu meinen Stärken: ich habe mit meinem Makro einen guten Blick für Motive, ich nehme viele Kleinigkeiten wahr, an denen andere einfach vorübergehen. Schöne Blütenfotos gelingen mir leicht, abstrakte farbige Muster springen mir überall ins Auge, ich sehe oft Licht und Farbe um mich herum, Wasserspiegelungen faszinieren mich und ich fange sie ein. Doch oft bin ich nicht zufrieden mit Ausschnitt, mit Tiefenschärfe, mit Bildkomposition…- da will ich noch viel dazu lernen, gleichzeitig meinen eigenen Stil weiter entwickeln und mich nicht so stark von anderen obersupertollen Fotos beeindrucken lassen.

  12. Eigene Stärken und Schwächen einzuschätzen ist meist viel schwerer als andere Fotografen und Fotografien zu beurteilen. Meine Stärken liegen wohl darin Stimmungen von Landschaften und der Natur einzufangen. Meine Schwäche ist das ich das Fotografieren zusehr genieße und so nicht ständig versuche besser und besser zu werden (das Optimum würde wohl irgendwo dazwischen liegen).

  13. meine stärke ist, wenn das eine ist… zu merken, wann man ein foto machen kann, oder es besser lässt und sich nicht zu krass verkrampft eines zu schiessen. wenn das gefühl u.a. nicht stimmt – besser sein lassen, sonst wirds mist – so ist das bei mir.

  14. Stärken und Schwächen … gute Frage. Ich denke, beim Komponieren eines Bildes bin ich talentiert, ebenso beim Wahrnehmen und Interpretieren von Schönheit in alltäglichen, unscheinbaren Dingen. Wo ich mich (noch) ziemlich überfordert fühle, sind alle Situationen, in denen ich schnell reagieren muss/sollte. Also zB Streetfotografie, Veranstaltungen etc. Da fehlt mir einfach das Gefühl für den richtigen Moment, oder auch eine Art von „vorausschauender Wahrnehmung“. Deshalb bewundere ich zB Hochzeitsfotografen, die ein Gefühl für das perfekte Timing haben.

  15. Ist doch scheißegal, wo die Stärken liegen, es interessiert doch eh niemanden! Wer will denn schon aus der heutigen Bilderflut etwas wirklich schönes sehen, es wird doch nur darauf geschaut, was sich gut verkaufen lässt! Dementsprechend langweilig sind auch die Bilder!