kwerfeldein
02. Oktober 2008 Lesezeit: ~1 Minute

Du bist einzigartig

Heute gibt es mal wieder ein Video – viel Spass damit !


Frage an Dich :

Geht es Dir auch manchmal so, dass Du Dich immer wieder mit anderen Fotografen vergleichst ? Wie gehst Du damit um ? Ich freue mich über Deinen Kommentar !

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Die genannte Inspiration zu diesem Video : A Reminder. Weiterführender Gastartikel von Hannes Trapp : Das gute Foto. In manchen Browsern scheint das Video Probleme zu verursachen. Hierzu empfehle ich entweder das Video als Quicktime zu downloaden oder den Flashplayer zu installieren.

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28 Kommentare

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Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Wir haben genau das gleiche Küchendekor! Ikea?
    :-)

    Aber zur Sache:
    Wenn ich mir die Arbeiten von andern anschaue, dann ärgere ich mich eigentlich nur über schlechte Arbeiten, insbesondere über totretuschierte Frauenportraits. Über Fotografen, die besser sind als ich, freue ich mich, weil ich mich an guten Bildern erfreuen kann und sie gerne auch als Inspiration nehme.

    Viele Grüße von Zippo!

  2. Ein wenig Selbstbewusstsein kann aber helfen. Denn man kann sich auch positiv vergleichen. Sprich, wenn man etwas glaubt besser zu können, kann man Dinge weitergeben (machst du doch hier auch). Und wenn ich finde das ich schlechter bin, kann ich mir Anregungen holen, um mich weiterzuentwickeln. Alles in allem glaube ich aber, dass man sich natürlich nie zurückziehen sollte nur auf die eigene Meinung, denn dann kommt man in der Entwicklung der Perspektive auf die eigenen Bilder nicht weiter. Ach ja, dieses, kann man auch auf viele andere Bereiche übertragen… Es kommt also auf ein gesundes Maß an Selbstbewußtsein an, Kritik anzunehmen und konstruktiv zu handeln gegenüber anderen wenn man selber Kritik übt ohne eingebildet zu wirken…

  3. moin moin martin. deine seite wurde mir von dotdean empfohlen. ich bin einer der designer von pl0g und ich möchte gerne anmerken, dass man die argumente 1 zu 1 auch auf designer, egal ob nun grafik-, mode-, web-, oder produktdesigner und auch auf andere, kreative berufe / hobbies anwenden kann. deine seite gefällt mir sehr gut. das klare in deinen texten und videos ist super!

    grüße aus dem hohen norden

  4. Klasse Beitrag. Ich bin absolut deiner Meinung. Fotografie ist KEIN Wettbewerb. Mich nerven Kollegen die mich fragen was ich von Ihren Bildern halte. Ist doch egal, wenn er es gut findet ist es doch gut! Und noch was zu den Bildern die viele Kommentare erhalten. Die Kommentare sind ja meistens nicht wirklich gut bzw. aussagekräftig. Meistens erhalten die Leute und Bilder viele Kommentare die viel bei anderen kommentieren.

    Ich sag nur: Gute Bilder müssen nicht kommentiert werden.
    So hält sich auch der Frust in Grenzen wenn kein Kommentar kommt :)

    Gruss und weiter so!
    Lance

  5. Ein tolles Video! Meiner Meinung nach vergisst man selbst des öfteren, dass man einzigartig ist. Ständig vergleicht man sich mit anderen (Schule, Beruf, Hobby) und vergisst dabei ganz, dass die eigenen Arbeiten auch gut sind. Dies passiert aber auch dadurch, dass z.B. bei jemand anderem die Bilder mehr kommentiert werden als bei einem selbst, so glaubt man gleich, dass die eigenen Bilder nicht so gut sind als die des anderen.

    Ich fände es viel besser, wenn nicht solch ein Wettbewerb herschen würde und man sich gegenseitig mehr unterstützen würde (manche haben jedoch hiermit ihre Probleme- es könnte ja jemand anderes besser werden als man selbst). Doch ich denke gerade das macht einen Menschen auch aus, dass dieser nicht eingebildet, hochnäßig ist und auch gerne sein Wissen weitergibt. Meiner Meinung nach zeichnet besonders das jemand aus und ist für mich „einzigartig“.

    Liebe Grüße
    Julia

  6. Also ich kann mich voll und ganz Julias Meinung anschliessen. Dieser Wettbewerbsgedankenkramkampf passiert so oft und ist meist gar nicht nötig, da es jeden Menschen zu dem macht was er ist.

    Nur vergisst man das selber allzu oft.

    PS: tolles Video. Sowas sollte es öfter geben ;)

  7. Dein Video hat mir sehr gut gefallen. Besonders die lockere Atmosphäre. Aber zum Thema: Mich hat das Veröffentlichen von Fotos in Foren weitergebracht. Ich fände es Hilfreich, wenn konstruktives Feedback kommt. Aber! Mir ist in letzter Zeit immer wieder aufgefallen, dass ich mich beim fotografieren immer wieder frage, wie das Foto ankommen wird(z.B. in Foren)? Das kann einen hemmen und frustrieren. Deshalb gibt es Tage, in den ich einfach nur für mich allein fotografiere oft mir nur einer einzigen Festbrennweite.

  8. Mit den Foren ist es zunehmend so eine Sache, einerseits möchte man Feedback erhalten (denn nur so kommt man auch weiter- durch Kritik), andererseits (so geh es mir immer mehr) poste ich schon länger keine Bilder mehr von mir in Foren, da einfach auch oft unsinnige Kommentare kommen.

    Liebe Grüße
    Julia

  9. Ich freue mich selbst über schöne Bilder Anderer. Sicher schaut man ab und an wirklich sabbernd hin und wünscht es sich genauso gut zu können, aber ein Meister ist bisher noch nicht vom Himmel gefallen.

    Ich denke wenn man seinem Hobby treu bleib (in unserem Fall die Fotografie), so merkt man mit den Jahren auf jeden Fall eine Steigerung/Verbesserung in Erhgeiz, Qualität oder sonst irgendwas.

    Und das ist für mich das schöne am Fotografieren. Man lernt nie aus und schöne Bilder Anderer bringen einen auf neue Ideen und geben Anstoss sich selbst zu verbessern.

  10. Sehr schönes Video! Es hat mich wirklich aufgebaut, denn manchmal ist es wirklich frustrierend sich mit anderen zu vergleichen. Ja normalerweise sollte es eigentlich jedem klar sein, dass man einzigartig ist, doch im eifer des Gefechts gerät dies doch sehr oft in Vergessenheit, gerade deshalb finde ich es sehr schön das ganze mal zu Thematisieren. Ich fühle mich auf jedenfall angesprochen und das Video hat mich zum Nachdenken angeregt! Vielen Dank!!

  11. Hallo Martin,
    Du sprichst mir aus der Seele, man verliert sehr sehr viel an Eigenständigkeit wenn man immer und immer wieder nach anderen schaut und wie gut Sie doch sind …..

    Stop, an dieser Stelle, jeder hat sein Potenzial und er oder Sie sollte es auch nutzen. Es gibt so viele gute Fotografen die sich mittlerweile eingeschliffen haben weil sie nur nach anderen schauen. Ich finde das sehr schade, leider haben auch die mittlerweile unzähligen Agenturen dazu beigetragen. Ich war auch auf dem Trip, aber Gott sei Dank habe ich früh genug erkannt das dies nicht das einzige ist was die Fotografie zu bieten hat.

    Liebe Grüße aus Frankfurt
    Juergen

  12. An einem Punkt muss ich Martin in dem Video widersprechen…und zwar bei seinem letzten Statement

    „…das Video…es ist nicht perfekt…“

    Doch – ist es! Selten hat jemand das auch in meinen Augen wichtige Thema so klar auf den Punkt gebracht wie du in deinem Video-Podcast. Außerdem ist es gut gemacht: Gute Ausstrahlung & überzeugende „Sprech“…wenn man das nicht perfekt nennen kann, dann weiß ich auch nicht.

    Weiter so!

  13. Danke Martin, hast mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen! Hören wir auf andere zu kopieren! Dies bringt uns …Dich … einfach nicht weiter.
    Wer hat aber dieses „Nachmachsyndrom“ inszeniert? Doch diverse Bildagenturen, Fc`s oder weis ich was, wo doch selten konstruktiv über Fotos diskutiert wird. Sternchenjägerei ist dort angesagt und nichts weiter. War selbst mal von diesem Fieber angesteckt, wie wohl jeder von uns, wenn er ganz ehrlich zu sich selbst ist?!?!? ;-)
    Inzwischen versuche ich, meinen eigenen Weg zu gehen und diskutiere nur mit Leuten, die ich so einschätze, das sie mir offen und ehrlich sagen, wenn etwas total daneben geraten ist. Das bringt mich weiter und nicht:“…tolles Foto! … Super!“
    Von Deinem „Wohnzimmer“ hier, bin ich immer wieder begeistert, weil man oft erkennt, das sich hier Leute treffen, die wohl oft die gleichen Gedanken hegen. Deine geschriebenen, wie auch gesprochenen Worte treffen einfach oft, mitten ins Herz!
    Martin mach weiter so und lass Dich nie verbiegen!

    Allen einen schönen Feiertag, bei dem schönen sonnigen Wetter!

    LG Kerstin

  14. Hey Martin, du sprichst mir (Anfänger) aus der Seele.
    Ich muss Kerstin recht geben, durch das Internet wird viel gehetzt und „Sternchenjägerei“ betrieben.

    Danke für das tolle Video ;-)

  15. Hi, finde deine kleinen videos immer sehr klasse, bringen viel mehr rüber als das geschriebene Wort.
    Da ich noch relativer Anfänger bin schaut man doch viel Bilder von anderen an, aber hauptsächlich um sich zu inspirieren und am ende seinen eigenen style zu finden.
    Ich denke feedback zu seinen Bildern ist schon wichtig, zu einem freut es doch einen wenn jemand sagt gefällt mir, aber auch kritik seh ich positiv, weil man sichtweisen von anderen kennenlernt. Aber am wichtigsten ist doch das es einem selbergefällt. Ich freu mich immer wenn ich nach hause komme und dann vll nur 1 oder 2 Bilder dabei sind aber genau diese zaubern mir ein lächeln ins Gesicht.
    Also ich finde nichts schlimm Bilder „nachzumachen“ weil jeder sieht das Objekt doch wieder anderst was sich auch in den Bildern wiederspiegelt.
    Natürlich vergleicht man sich immer mal wieder, man sollte es nur nicht zu ernst nehmen. Leider hängt es auch bei mir noch etwas fest, was vielleicht dazu führt, dass ich mich noch nicht mit anderen Fotografen auf tour begeben habe obwohl es da doch einige gibt! (nicht wahr Martin?)

  16. Hei.
    Ich denke mal Du hast zum (großen) Teil Recht.
    Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von Vergleichen – ich kann hingehen, mir im Internet (Ausstellung oder wo auch immer sonst) Bilder von Fotografen ansehen und feststellen „die können das alle besser als ich, die haben alle viel bessere Bilder als ich“ und dabei a) vergessen das die vermutlich auch 1000nde von Bildern im Schrank haben, die nicht halb so gut sind wie die gezeigten und b) nebenbei die Krise bekommen weil von den sagen wir mal 1000 Fotos im Jahr die ich mache nur 100 (wenn überhaupt so viele) richtig Klasse sind wenn sie auch mit den gezeigten da überhaupt nicht mithalten können. Nur dabei habe ich dann wohl auch vergessen die Möglichkeiten zu vergleichen die der Fotograf hatte dessen Bilder ich mir ansehe und die ich habe – und dabei meine ich noch gar nicht mal die Ausstattung sondern einfach Sachen wie da hat einer die entsprechende Ausbildung genossen, die ich nicht habe oder da kann einer wirklich gut mit Photoshop/Gimp umgehen …
    Und dann kann ich natürlich aber auch hingehen und quasi konstruktive-Vergleichen zum Beispiel der hat die Tower Bridge in London aus der Froschperspekive fotografiert und das Geländer als „Auge-führendes-Element“ benutzt und das Bild ist dadurch besser als meins, das nicht aus der Froschperspektive aufgenommen ist aber das Geländer in der selben Form benutzt. Dann könnte ich für mich dabei rausholen – ja mein Bild ist gut aber ich hätte es vielleicht noch aus mehreren Blickwinkeln versuchen sollen. Wobei ich mir gleichzeitig bewußt sein sollte, dass gerade ich als Hobbyknipser gar nicht immer die Möglichkeiten habe – weil wie in 3Ts Namen soll ich zum Beispiel auf einer Radtour um 1600 an einer bestimmten Stelle ein Bild aufnehmen (oder besser ab 1600 um der Mittagssonne und den Schlagschatten auszuweichen) wenn ich dummerweise um 1600 an einer ganz anderen Stelle sein muß um die Tagesetappe zu schaffen – da hat jemand der die Stelle kennt und da mal eben seinen Urlaub im Zelt drei vier Meter entfernt verbringt um an genau der Ecke ein Bild zu schießen doch deutliche Vorteile. :D
    „Und ein XY hat so tolle Bilder – aber bei Deinen waren ja auch ein paar gute dabei“ was ich verdammt oft zu hören bekommen habe ist einfach nur nerfig abgesehen davon, dass eigentlich ja auch nichts aussagt. Denn warum waren die Bilder von XY so toll? Ist XY der bessere Mensch? Oder hatte XY die besseren Motive? Hätte ich überhaupt dieselben Möglichkeiten wie XY? (Es ist schwer die Chinesische Mauer zu fotografieren ohne je nach China zu fahren…) Nur manches Bild hat für den Fotografen eine Geschichte, die es für den Betrachter nicht hat (das Bild an das ich dabei gerade denke ist nicht veröffentlicht) und manches Bild hat eine Bedeutung für den Fotografen und eine andere für den Betrachter (vermutlich – z.B. Rubjerk Knude beim „großen Knall“). Wie soll man solche Bilder noch vergleichen? Fotografieren heißt doch immer auch Stimmungen aufzufangen – ob nun die des Fotografen oder die der Umgebung – also sind in den meißen Fällen zwei Bilder an derselben Stelle aufgenommen doch niemals identisch, nicht mal wenn sie zur selben Zeit aufgenommen wurden. Um es mal auf die Spitze zu treiben – wenn ich gerade meinen depressiven habe und etwas fotografiere nehme ich vielleicht tendentiell die Froschperspektive weil ich mir selber gerade sehr klein vorkomme (noch kleiner als ich eh schon bin :)) während der Typ neben mir, der an ziemlicher Selbstüberschätzung leidet vermutlich erstmal eine Leiter holt um noch mehr zu demonstrieren wie groß (oder großartig) er/sie ist. Wenn der dann irgendwann später seinen depressiven hat gefällt ihm vielleicht mein Bild viel besser als sein eigenes, weil es genau ausdrückt was er gerade fühlt und wenn ich dann gerade and völliger Selbstüberschätzung leide wird mir wahrscheinlich sein Bild besser gefallen als meins…

    Das was man beim Anschauen von Bildern am ehesten für sich rausholen kann ist meiner Meinung nach a) Inspiration für neue Techniken / neue Locations … b) lernen von den Techniken des Anderen (sowohl im positiven als auch im negativen – nicht alle Bilder die im Netz gezeigt werden sind zwingend besser als meine eigenen :D )

    Ups – ich neige mal wieder zu Romanen.

  17. Blogartikel dazu: Auf den Schultern von Giganten » Beitrag » Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  18. hallo,

    erstmal geht mal ein lob an dich, für deinen sehr tollen blog – einer der wenigen die versuche regelmässig zu verfolgen.

    zum thema:

    im grunde geht´s uns doch allen so, wie du es beschrieben hast! alle wünschen sich die konstruktiven kritiken, bloß keiner machst wirklich…
    jetzt stellt sich natürlich die frage warum?! fehlende zeit, angst den leuten auf die füsse zu treten, fehlende sprachliche kenntnisse, fehlende lust, inkompetenz ;-)?!

    ich für meinen teil, habe mich auch aus der mentalen „wo-bleiben-all-die-kommentare“-falle befreit, in der ich lange zeit drin war! für mich geht´s nur noch darum bilder zu posten, die MIR gefallen. wenn keine kommentare kommen, ist es auch nicht dramatisch! falls leute auch ihren senf dazu geben wollen, freue ich mich um so mehr! spaß an der freud´ ist für mich meine motivation bilder zu posten!

    gruß