kwerfeldein
22. September 2008 Lesezeit: ~8 Minuten

Warum sich für mich der Wechsel zu Mac OSX gelohnt hat

Letzte Woche hatte ich ja eine Umfrage gestartet, welches Betriebssystem meine Leser nutzen (falls Du Deines noch nicht eingetragen hast, kannst Du das gerne noch tun). Ich fand es sehr interessant zu lesen, aus welchen unterschiedlichen Gründen die Leute ihr Betriebssystem gewählt haben. Und heute möchte ich die Gelegenheit ergreifen, mein Betriebssystem ein bisschen vorzustellen. Das werde ich gleich praktisch anhand von Gründen tun, warum sich der Wechseln vom Microsoft zu Apple gelohnt hat.

Me & My Mac by you.

Denn : Ich habe nun über 10 Jahre mit Windows gearbeitet und hatte zum Schluss auch das Gefühl, damit umgehen zu können. Doch als ich dann bei meinem Buddy Johannes und vielen anderen Freunden ihren Mac näher betrachtet hatte, war ich mir relativ schnell sicher, dass der nächste Rechner ein Apple sein wird. Somit habe ich mir vor ca. 7 Monaten ein Macbook Pro mit Mac OSX Leopard zugelegt. Während dieser Zeit habe ich mich intensiv mit dem Betriebssystem auseinandergesetzt und erfreue mich noch heute jeden Tag daran.

Für mich hat es sich definitiv gelohnt, und warum – das erkläre ich Dir jetzt. Bei den Punkten habe ich auch 3 dabei, welche nicht direkt etwas mit dem Hause Apple zu tun haben, mir aber dennoch den Mac unheimlich sympatisch machen. Naja – jetzt aber mal los !

1. Style
Womit hat Apple mich gelockt ? Mit Style. Alle Apple Computer sehen einfach schön aus. Vom ersten Moment, als ich einen Mac gesehen hatte, war ich von diesem Teil fasziniert. Und da Apple auch die Hardware kontrolliert, sieht nicht nur die Oberfläche schon aus, sondern auch die ganze Kiste. Für mich war es noch nie ein Problem, wie XP oder Windows ME ausgesehen hatte – bis ich den schönen Mac ins Herz geschlossen hatte und eine Ahnung davon bekam, wie ein stylischer Rechner aussehen kann. Übrigens, auch heute noch macht es unglaublich viel Spass, mit dem Betriebssystem Leopard zu arbeiten, weil ich es einfach gerne sehe. Gerade als Fotograf springe ich ja auf visuelle Elemente besonders an und deshalb ist Apple genau das Richtige für mich.

2. Intuitive Bedienoberfläche
Ich hätte es nie gedacht, aber der Switch von XP zu Leopard war unglaublich einfach. Schon nach ein paar Stunden hatte ich das Gefühl, einigermassen Herr der Lage zu sein und nach einer Woche kam ich auch immer dort an, wo ich hin wollte. Dank der feinen Suchfunktion von Spotlight konnte ich mich auch dann, wenn ich nicht den genauen Weg zu etwas wusste doch dorthin mogeln. Es sieht einfach aus und es ist auch so. Und je besser ich Mac OSX kennenlerne, umso mehr fallen mir viele Details auf, welche von Anfang an gut durchdacht waren.

3. Finder
Der Finder ist in gerade in den letzten Tagen mein neuer Liebling geworden. Es ist für mich die zentrale Anlaufstelle für alles, was auf dem Mac zu finden ist. Da ich die Suchoptionen direkt im Finder editieren kann, fällt es mir recht einfach genau das zu finden, wonach ich suche. Besonders praktisch hat sich das nutzen von Etiketten herausgestellt, wodurch ich wichtige Ordner noch schneller finden kann. Über den Finder organisiere ich alle meine Dateien, um den Desktop sauber zu halten. Im Idealfall sind auf meinem Desktop nur die Festplatten zu sehen und sonst nichts. Ich mag dieses Gefühl, wenn es sauber und aufgeräumt ist. Und Finder gibt mir dazu die besten Möglichkeiten.

4. Time Machine
Als ich Steve Jobs‘ Vorstellung von Time Machine gesehen hatte, da war es aus mit mir – ich wollte einen Mac mit dem neuen Leopard und eben Time Machine machen. Time Machine macht für mich automatisch Backups von allen Dateien, welche ich auf dem Rechner speichere. Ich muss mich überhaupt nicht drum kümmern – und das ist einfach ein entscheidender Vorteil. Und kommen neue Dateien hinzu, werden nur noch diese dem Backup hinzugefügt. Und mit der schicken Oberfläche von Time Machine kann ich zu jedem Zeitpunkt zurückfliegen, an dem das Programm ein Backup gemacht hat. Über die Suchfunktion kann ich ganz leicht Dateien finden, die ich irgendwann einmal auf dem Rechner hatte. So einfach ist das. Und es funktioniert wirklich.

5. Zusammenarbeit interner Programme

Eine der Funktionen, welche auf dem Mac einfach hilfreich für den Alltag sind ist die Verbundenheit, der verschiedenen Programme untereinander. Zum Beispiel arbeiten Ical (der Kalender), Mail (das Emailprogramm) und das Adressbuch wunderbar gemeinsam. Bekomme ich in einer Email zum Beispiel ein Datum zugeschickt, wann das Treffen stattfinden wird, so kann ich einfach nur mit der Maus darüberfahren und mit einem Klick den Termin in Ical hinzufügen. Und damit habe ich nur ein Beispiel genannt. Das sind Kleinigkeiten, die zwar so auf den ersten Blick überhaupt nicht auffallen, sich im Nachhinein aber als überaus nützlich darstellen.

6. Keine Treiberprobleme
Drucker anschliessen, anschalten, funktioniert. Da Leopard mit einer Menge Treiber ausgestattet wird, schluckt das zwar etwas Speicherplatz, doch dadurch hatte ich bisher noch nie ein einziges Problem mit dem Anschluss einer Hardware. Das offensichtliche Ausbleiben solcher Probleme ist nur ein weiterer Grund, warum es sich für mich gelohnt hat, zu Apple zu wechseln.

7. Quicksilver
QS ist ein Plugin für den Mac, womit ich in Sekundenschnelle via Shortcuts meine Programme suchen und aufrufen kann. Ich habe noch nie so schnell den Firefox gestartet wie über Quicksilver. Einfach mit dem Shortcut QS aufrufen und dann „F“ eingeben, sofort erscheint in Quicksilver der Firefox und andere Programme (die mit F beginnen). Einmal Return – da sind wir. Hinzukommt, dass ich über Quicksilver jede Menge anderer Ding tun kann – wie zum Beispiel Itunes bedienen oder die ausgewählte Datei via Mail verschicken kann. Alles in Sekundenschnelle. Quicksilver rockt definitiv und seitdem ich mich ein bisschen mehr damit auseinandergesetzt habe, nur noch mehr, haha.

8. Clipboard
Auch Clipboard ist kein Apple Produkt sondern ist ein Plugin für Quicksilver, dem Programmstarter vom vorheringen Punkt. Warum ich es trotzdem nenne ist, weil es mir schon viele unzählige Dienste erwiesen hat. Clipboard speichert alle mit Apfel-C oder Apfel-X ausgewählten Texte automatisch mit. Somit kann ich ohne Probleme einen Text, den ich heute vormittag irgendwann ausgewählt habe wiederherstellen. Ich habe Clipboard auf 1000 Speicherungen eingestellt und bisher noch nichts verloren.

9. Fluid
Noch ein Tool, welches nicht von Haus aus von Mac kommt, aber zusammen mit Leopard einfach eine tolle Sache ist. Fluid macht jede Webseite zu einem eigenständigen Programm, welches ich dann auf dem Mac aufrufen kann. Durch die neueste Funktion von Fluid kann ich das Programm dann in der Menübar quasi „nebenher“ laufen lassen und aufrufen, wenn es mir gerade passt. Mit einem netten Plugin für den Safari erneuert sich die Seite in von mir bestimmten Intervallen. Fluid macht es mir somit sehr einfach, Webseiten aufzurufen ohne den Browser zu benutzen. Arbeite ich zum Beispiel gerade in Photoshop und möchte kurz schauen, ob neue Kommentare freizuschalten sind, dann brauche ich nicht einmal mehr Photoshop zu verlassen.

10. Aktive Ecken & Exposè
Was für viele, die den Mac kennenlernen etwas stressig ist, hat für mich ganz viele Vorteile : Die aktiven Ecken. Da frei konfigurierbaren Ecken reagieren ähnlich wie Maus-Gesten. Fahre ich mit der Maus in eine Ecke, gehen z.B. alle offenen Fenster zur Seite und ich habe freie Sich auf den Desktop. Solange ich nicht wieder in eine Ecke fahre, bleiben alle Fenster „weg“. Ein anderer netter Effekt nennt sich Exposè und der zeigt mir beim Fahren in eine andere Ecke alle offenen Fenster nebeneinander. Dann kann ich das Fenster wählen, was ich als nächstes bedienen möchte. So einfach ist da.

P.S.: Nein, ich werde nicht von Apple gesponsort ;)


66 Kommentare

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    • ich habe mir ein macbook pro mit leopard snow i7 gekauft weil ich euch geglaubt habe das es so toll ist und ich habe immer solch tolle dia shows gemacht mit photos auf dvd von magix und nun habe ich meinen freunden versprochen das ich wenn ich denn mac habe viel bessere machen werde doch nun habe ich tränen in den augen weil ich garnichts hinbekomme in sachen diashow alles ander toll am mac nur die dia show software ich habe ein knoten im kopf ich komm nicht klar hier und habe mir nun noch fotomagico gekauft diashow zusammengestellt und das mit 700 bilder auf meinem alten xp rechner mit 3700mhz etwa 7 stunden sagt der mac mir miteinmal er braucht 350gb puffer und das für eine 4,7 gb dvd seltsam und erwartete zeit 50std was mache ich nur falsch es ist bald soweit und ich spiele windows drauf ich will eigendlich nicht aber was soll ich tun um gute dia shows wie früher machen zu können würde mich riesig über eine lösung freuen red

  1. Sehr schöner Artikel! Asuführlich und einem Windows User wie mir läuft das Wasser im Mund zusammen.
    Ich habe in letzter Zeit in meinem Praktikum auch diverse male vor einem Mac gesessen. Und ich habe auch Freunde die alle ihre kleinen Macbooks haben und verdammt, wie neidisch man da wird.
    Im Praktikum merke ich erstmals wie einfach so ein Mac doch zu bedienen ist. Noch nie zuvor bedient und doch so einfach, simpel und schön!
    Ich würde sofort wechseln, jedoch bin ich wahrscheinlich einer der 99% jener Leute die sofort wechseln würden, wenn die Preise der Mac`s um etwa 35% fallen würden.
    Ich hoffe jedoch das ich mir in spätestens 2 Jahren einen Mac zulegen kann, bis dahin beutze ich weiter mein HP Notebook.

  2. Ich werde auch nicht von Apple gesponsort, noch möchte ich Öl ins Feuer der OS-Glaubenskriege gießen. Aber ich arbeite nun mit dem Mac wesentlich intuitiver und im positiven Sinne „anders“.

    Ich bereue den Umstieg bis heute keine einzige Minute! :-)

  3. Vielen Dank für den recht ausführlichen Beitrag. Einige Punkte kann ich mir sicher auch noch als Nutzen rausziehen.

    Komischerweise schreiben/reden alle so die sich einen Mac gekauft haben. Alle sind sie begeistert und bereuen in keinster Weise den Schritt. Manchmal ist einem das Schwärmen schon direkt peinlich, da es nicht wirklich viel Kritikpunkte gibt. Ich bin jedenfalls froh einen Mac mein eigen nennen zu dürfen und rate jedem anderen, auch Neulingen, dazu. :)

  4. Wer es nicht erlebt hat, der kann es nicht nachvollziehen. Und letztendlich sind es die vielen kleinen Dinge, welche einem das Leben am Computer leichter machen.

    Nach nun zwei/drei Jahren am Mac möchte ich dieses besondere Feeling auch nicht mehr missen. Und ich liebe es!

  5. Dieses Styleargument kann ich nicht mehr hören.

    Apples Style verhält sich wie viele Gestaltungselemente unter Designern: Alle benutzen (in desem Fall haben) sie, es wird dadurch einfach nur noch langweilig, sogar nervig, wenn man sie sieht (wie Schädel und Flügel in Banddesigns..).

    Man kann sich bei Windowsmaschinen doch auch Alternativen suchen, ich habe ein Nox A15 von Zepto. Und wenn ich da Kommentare höre wie: „Sieht schon sehr nach MacBook aus“ kommts mir hoch. Hat Apple den Minimalismus erfunden?

    Ich habe das Gefühl, dass für viele Macuser das „Lebensgefühl“ ein wichtiger Kaufgrund ist. Das wird bestätigt, wenn ich Leute mit Applelogo-Tätowierungen sehe. Lächerlich.

    Eins muss ich Apple allerdings zugute halten: Dass man mit Safari den Browser-Vorreiter überhaupt aufgezwungen bekommt. Aber das hat ja nichts mit dem Betriebssystem zu tun.

    Zur Referenz mein Kommentar zum anderen Post. Und zur Info: Ich benutze regelmäßig ein MacBook.

  6. Ich arbeite nun seit gut fünf Jahren mit dem Mac. Allein der Grund, dass ich den fünf Jahren nicht einmal meinen G5-iMac aufrüsten musste und bis heute alles flüssig läuft – auch neuere Programme , ist für mich ein entscheidener Punkt. Auch wenn ich in der Anschaffung etwas mehr Geld ausgegeben habe, so hätte ich für einen Windows-PC in der gleichen Zeit sicherlich noch sehr viel mehr reingesteckt. Oder wer von den Windows-Usern hat fünf Jahre nichts aufgerüstet und kann alles, aber auch wirklich alles, ob alt, ob neu, ohne Performance-Verlust laufen lassen?

    Wobei ich jetzt langsam aber sicher merke, dass ich mit Aperture 2 und meinem G5 an meine Grenzen stoße. Das liegt aber einfach daran, dass es einen Prozessor-Wechsel gab, mit dem ich damals nicht rechnen konnte…

  7. Ich bin ein Windows-User. Ich finde Appels vom Design her unschlagbar. Vielleicht wage ich irgendwann den Schritt und probiere einen Mac aus. Jedoch ist ein Mac schon eine Ecke teuerer als ein vergleichbarer PC. Hmmm….

  8. Hi Martin!

    Ich kann absolut diesen Artikel absolut nachvollziehen!
    Quicksilver hab ich seit 10.5 gar nicht mehr im Einsatz – ich nutze Spotleid als Progammstarter. Funktioniert auch wunderbar!
    Ein Punkt hat mir allerdings noch in deinem Artikel gefehlt. Eine der großen neuen Innovationen von Leo hast du ganz vergessen: SPACES. Geniale Funktion (wenn man sich daran gewöhnt hat…).

    Gruß aus München,
    Dominik

  9. Ja, grundsätzlich stimme ich Dir zu! Ich kenne auch beide Welten! Ich spiele seit Windows 3.0 mit und im Moment läuft das viel umstrittene Vista auf meinem PC! Ich finds gut! :-D
    …Ja, Ok es läuft neben Ubuntu Linux (Kann ich nur empfehlen – auch für den Mac)

    Habe aber auch mein iBook lieben gelernt (Inzwischen mit Leopard).

    Allerdings habe ich auch einige negative Seiten bei der Apple Gemeinde gefunden! Wichtigster Punkt ist mit Sicherheit die Preispolitik. Denn wer genau hinschaut wird festellten, daß man technisch gesehen einen PC vor sich hat – nur schöner verpackt!
    Aber für teilweise mehr als den doppelten Preis…

    Sehr wichtig ist auch das Angebot an kostenloser und OpenSource-Software – hier ist einfach die Windows und Linuxwelt (noch) besser bedient!
    Denn nicht jeder mag Portsysteme wie Fink und Darwinports.
    Und ein weiterer aber interessanter Punkt ist die Engstirnigkeit der Mac User – teilweise sogar Arroganz – hier wäre eine wenig Offenheit zu anderen Systemen mal schön.

    Trotzdem stimme ich Dir in vielen Punkten auf jeden Fall zu! Ich möchte meinen kleinen Mac auch nicht mehr missen! Aber Vista und Linux machen auf jeden Fall auch Spaß!
    Jeder der mal über den Tellerrand schauen möchte, sollte sich auch mal eine Linux Distro auf dem Mac anschauen! Vorzugsweise Ubuntu :-D

  10. Also mir geht´s so wie Kevin. Wären sie doch nicht so teuer. Wenn ich 2000 € für einen von der Hardware mittelmäßig ausgestatteten Mac kaufe, dann tut das weh, wenn ich sehe was ich dafür eine PC bekommen würde. Man zahlt eben einen Großteil für den Namen.

  11. Ich bin wie schon zum letzten Post geschrieben sehr glücklich mit meinem MacBook Pro und Leopard, besonders den Workflow genieße ich und ärger mich jedesmal wenn ich an einem win rechner sitze, warum das nicht auch so schön intuitiv geht, besonders spaces udn expose mag ich sehr, weil es das arbeit sehr vereinfach und das programmfinden umso mehr

    Ich hab Quicksilver zwar nicht, aber programme starten geht auch in sekundenschnelle – mit spotlight :) – einfach cmd+ leertaste …. dann das gewünschte programm eingeben und enter :) tada – bin immer wieder davon begeistert, wie gut spotlight funktioniert, das dort wirklich die ganzen daten durchsucht werden ist grandios, wenn ich nichtmehr weiß, wo ich die passende pdf hingelegt habe – da geb ich ein markantes wort aus dem text in spotlight ein und schon wird mir die passende datei gezeigt, genauso die durchsuchung von mails etc alles in der einen funktionsleiste. Gigantisch gut :)

    Was mir aber nicht so gut gefällt ist der Finder, ich denke da sollte sich apple ne scheibe vom explorer von windows abschneiden, der ist wesentlich leistungsfähiger (Meiner meinung)

  12. Ich sehe leider mehrere Probleme beim Umstieg von Windows zu Mac. Zum einen die Software. Diese ist ja nur für Windows geeignet, somit könnte ich diese nicht mehr auf dem Mac installieren und so müsste ich diese nochmals kaufen (oder täusche ich mich da und es gibt eine Lösung?) zum anderen das selbe Problem mit der Hardware (wenn diese auch nur für Windows ist). Das sind so die Kriterien, weshalb ich nicht auf einen Mac umsteige.

    Liebe Grüße
    Julia

  13. Punkt 4 überrascht mich: TimeMachine ist eine Backup-Lösung? Sprich wenn die Festplatte kaputt geht sind die Daten noch da?
    Ich dachte bisher das wäre eine Versionierung um auf überschriebene Dateien zuzugreifen?

    @Wuebbena, mein Arbeitsrechner ist um und bei 8 Jahre alt, und auf dem Läuft Windows Vista problemlos zum Arbeiten, ohne jede Aufrüstung in dem Zeitraum.

    Spannend finde ich auch, dass OS X immer mit XP verglichen wird – das ist ja in etwa so als würde ich Vista mit MacOS 7 vergleichen, XP ist für ein OS ja Uralt.

    QS scheint sowas wie die Suche im Vista-Startmenü, das ist allerdings ziemlich genial und ich frage mich wie man jemals ohne ausgekommen ist.

  14. Ich habe früher in der Redaktion mit einem Mac (OS 7.irgendwas oder so) gearbeitet. Die Kiste ist ständig abgeschmiert – fragt nicht, warum – es war so. Inzwischen hat sich vieles getan und ich würde gerne wieder von Windows zu Apple wechseln.

    Was mich derzeit davon abhält? Mein gesamter Workflow ist inzwischen auf die Windows-Kisten abgestimmt. Ich besitze alle notwendigen Programme im Original und wenn ich mal etwas ändern muss, krieche ich unter die Kiste und schraube selber. Ich müsste also einen erheblichen finanziellen Aufwand betreiben.

    Mein Notebook ist ein Belinea / Medion O.book 2. Das Teil ist weiss und es sind optische Ähnlichkeiten zum MacBook vorhanden. Das Teil habe ich mir allerdings rein nach Ausstattungsmerkmalen und Preis gekauft – nicht danach, dass ich mal wieder das Apple-Feeling geniessen wollte ;-)

    Aber auch, wenn ich die Haupthardware nicht umstellen werde, ich denke, mein nächster mobiler Rechner wird ein Apple. Die Sache mit dem Photoshop und Lightroom muss ich da vorher aber dann noch überdenken…

  15. @Julia: ja, das ist so. Man muss erst was geeignetes suchen was ähnliche Anforderungen hat wie das alte Programm und dann kostet es was. Aber das hat mich nicht abgeschreckt. Vieles gibt es umsonst und wenn es was kostet, dann ist es nicht allzuviel.

    Zur Not habe ich noch den Windowsrechner nebenan stehen. Leider kann ich ihn noch nicht ganz aufgeben da mir noch das ein oder andere Programm fehlt.

    @Stefan: ich habe auch am anfang geschluckt, da so ein Mac von der Technik her deutlich mehr kostet als ein Rechner, aber nach einer Zeit sieht man das nicht mehr so wenn man mal ein paar Wochen damit arbeitet. Es läuft flüssiger, die Abstürze haben sich von 85% auf 2 % reduziert, die meisten Programme laufen „Hand-in-Hand“, das installieren ist easy usw

    Wenn man das Geld hat, sollte man sich für einen Mac entscheiden. Sollte es ja wirklich überhaupt nicht klappen, so kann man ihn schnell wieder verkaufen. Der verliert auch nicht soviel an Wert wie ein Windowsrechner ;)

  16. Ich würde meine Macs auch nicht mehr hergeben aber in letzter Zeit stören mich doch einige Dinge sehr. So z.B. die Bevormundung aus Cupertino (iPhone), die Preispolitik generell, Software im Betastatus für teures Geld (Aperture, MobileMe) und auch der ganze Hype um Steve. Wird Zeit, dass Apple wieder mehr Konkurrenz bekommt (z.B. Android(, dann werden sie auch wieder besser. Im Moment sind mir die Apples zu arrogant.

    Allerdings ist mein Mac immer noch um Klassen besser als jede Dose. Die ganzen Vista-Fans jubeln jetzt über Features, die ich am Mac schon seit Jahren habe – sehr amüsant. Und dann erst der Flamewar – herrlich, har har!

  17. Schlecht an Macs finde ich die sehr oft minderwertig verwendete Hardware sowie die dazugehörige unverschämte Preispolitik von Apple. Das wars dann aber auch an Nachteilen.

    Ansonsten kommt Windows Vista oder XP in keinster Weise an dieses System heran. Daran wird sich auch nichts ändern solange Microsoft sein Produkt nicht grundlegend erneuert. Windows hat eine Reihe grundlegender Designfehler wie z.b. den Internet Explorer, die Registry oder die DLL-Geschichte.

    Zudem sucht man bei Windows vergebens einen klaren modularen Aufbau wie das bei MacOSx der Fall ist.
    Uuuuund dann kommt noch dazu, dass MacOSx zu großen Teilen OpenSource ist. Das ist meiner Meinung nach ein weiterer Vorteil. Da dadruch schwere Sicherheitslücken viel schneller entdeckt und behoben werden können.

  18. @Sam – time machine speichert die daten als sparseimage auf eine z.b. externe platte – da ist einiges drin…v.a. sichert es, wenn man will, stündlich und inkrementell – gut, wer auf eine partition sichert…äh…naja…pech, wenn die platte abraucht. ich habe time machine bisher zwar nur einmal nutzen müssen, aber zumindest sofort die gelöschte datei gefunden. kucks dir mal an – also ich finds genial ;o) – auch wenn ich das programm gott sei dank fast nie nutze ;o)

  19. Apple macht gute und innovative Sachen, keine Frage. Es ist erstmal begrüßenswert, dass es da jemand gibt, der MS so langsam konkurrenz macht. Aber es ist doch auch sehr viel Hype dabei.
    Gerade das Design. Klar waren sie Vorreiter, aber das können andere inzwischen auch (dank Apple).
    Wenn ich mir ein MacBook kaufen will, krieg ich das erstmal nur in weiß. (pfui bäh).
    Will ich es in schwarz, kostet mich das gleich wieder ein paar hundert € mehr. Oder noch paar hundert € mehr, und es gibt ein MBP, was aber designtechnisch auch schon etwas albacken ist.
    Wirklich toll ist der iMac, falls man sich mit dem „rechner im display“ konzept anfreunden kann.
    MacMini und MacPro sind ja auch keine wirkliche alternativen.
    Allgemein das problem bei apple ist das thema aufrüsten. Prizipiell ist das ja ne gute sache, wenn ich nicht ständig sachen nachkaufen muss. So wie einer spielekonsole z.b. Es ist alles dafür optimiert. Nur bei Macs ist das halt nicht so. Es gibt dort keine einheitliche hardware basis, wo man sagen kann, Apperture läuft auf allen Macs gleich gut. Und dann will man ja vielleicht doch noch mal irgendwann noch 2GB nachrüsten, und das geht dann nicht. Oder ne schnellere grafikkarte für CS4 (oder spiele, die vielleicht ja doch mal irgedwann kommen ;)), geht dann auch nicht.
    Ich warte also mal weiterhin auf neue Computer von Apple, die meinem anforderungsprofil zumindest ein bisschen entsprechen. Das design ist mir auch schnurz, solange es nicht weiß ist.
    Ich will ja eigentlich nur mal mit OS X rumspielen und hoffe, dass es rein gar nichts mit iTunes für windows zu tun hat, denn dann würde ich alle Mac user für bekloppt halten ;)

  20. Ich bin nach rund 15 Jahren PC und Windows auf Mac OS X gewechselt. Und nun, nach ca. 3 Jahren überlege ich wieder auf Windows umzusteigen. Von mehreren Gründen will ich nur drei nennen. Das Zusammenspiel/ Ineinandergreifen der Programme funktioniert nur wenn man auch die Mac-Programme benutzt. Setzt man auf Thunderbird, Firefox, OO und Co. bekommt man Probleme. Das Mailprogramm, iTunes und z.B. iPhoto halte ich für Katastrophen. Und letztendlich gibt es immer noch viele Kleinigkeiten die die tägliche Arbeit behindern: wechseln zwischen Ok und Abbrechen-Button per Pfeiltasten. Doppelt klicken weil Fenster nicht aktiviert sind,…
    Ich bin gern bereit zuzugeben, dass ich mich über all die Jahre an Win-spezifische Dinge gewöhnt habe. Aus meiner Sicht kann ich keinem, der längere Zeit Windows benutzt hat empfehlen auf Mac umzusteigen.

  21. @Saxi: und wie regelt man es, wenn man eine Sicherung extern auslagern will?
    Eine Sicherung die immer im oder am Rechner hängt hilft ja nicht wenn die Bude abbrennt, oder die Kiste samt allem was dran hängt geklaut wird (beides schon in meinem Umfeld vorgekommen).

  22. Mein Killerargument: Speichermanagement … ich habe in meinem PC 4gb Arbeitsspeicher, in meinem MAC nur 2GB.

    Letztens passierte mir, das ich in Lightroom 120 Bilder exportierte, und leider den Haken vergessen hatte in: Nach dem Exportieren in Photoshop öffnen.
    Mein MAC öffnete ohne einen Murren 120Bilder in 12MP, war danach einfach nicht mehr so schnell.
    Da dachte ich mir, das ich das auch mal am PC teste… Was war? Bluescreen.

    Klar kann das von der Konfiguration abhängen oder der Software die Installiert ist usw.

    Also allgemein laufen die Adobe Produkte auf dem MAC stabiler als auf meinem Vista PC. Bridge ist das beste Beispiel…

    • Das Thema mag zwar schon etwas angestaubt sein, und ich äussere mich in der Regel äusserst selten, zu ohnehin bereits häufig kontrovers diskturierten Themen. In diesem Fall muss aber der reinen Sachlichktie wegen UNBEDINGT eine Ausnahme machen. ;-)

      Vor ca. 5 Monaten bekam ich vom Freund seinen „alten“ Mac Pro v1.1 (also erste Intel-Generation) geschenkt. Sind 2GB RAM drin. Ich kann nun mittlerweile sagen, dass ich einigermaßen Warm mit dem Betriebsystem geworden bin und ich arbeite gerne am Mac (nun unter OS X Lion v10.7.2)

      Ansonsten bin ich „eingefleischter“ Microsoft-Gegner – schon deren Firmen-Politik wegen, die in vielen Belangen unter aller Sau ist. ABER … ich kenne mich in all den Jahren sehr gut mit Windows aus.

      Bin aber eher durch Zufall ein begeisteter Nuzter der Linux-Distro ubuntu geworden. Sicher … auch da ist nich alles perfekt. Und hier kostet auch nicht jedes Popel-App gleich Geld. Wobei ich den AppStore von Apple wirklich nicht verkehrt finde. Gibts aber in der Art unter ubuntu als Softwarecenter ebenso.

      Ich möchte aber einmal was zum soeben gelobten *Speichermanagement“ von OS X sagen. Das scheint mir nämlich unter aller Sau zu sein … jedenfall aus der Sicht deines Users, der in interne Details und möglicher technischer „Ideologien“ keinen EInblick hat.

      Ein PC mit Windows oder ubuntu-Linux, verglichen mit einem Apple Mac gleicher Hardware-Ausstattung, fühlt sich an vielen Stellen sehr viel flüssiger an als mit OS X. 2GB RAM reichen mit einem Mac nicht, um mehrere Programme, wie Firefox, Mail, Finder, VLC und Skype ohne ständiges nerviges Auslagerungs-Gerödele zu provozieren.

      Ich dachte schon Linux wär da hungiger als Windows. Doch fühlt sich mein Netbook mit Intel Atom bei mehr geöffneten Programmen und nur 1GB RAM oft flüssiger an als mein Mac mit 2GB und schnellen Platten.

      Unter Windows arbeite ich seit vielen Jahren mit proffessioneller Audio-Software. Mein Aktueller PC hat 2GB RAM und ich kann dabei sogar in den meißten Fällen das Virtuelle ram (also die Auslagerungsdatei des Systems) abschalten … ohne Probleme!

      So sehr ich die Dateil-Verliebtheit in vielen kleinen Bedienungs-Angelegenheiten des Mac OS X auch mag, aber mir ist noch kein derart Festplatten-lasstiges, Leistungs- und Speicher-fressendes System wie eben das unter gekommen. VIeles am Mac oder überhaupt an Apple-Produkten ist geil … aber eben bestimmt nicht alles. Da muss man sich nix vormachen.

      Wer übrigens Bluescreens unter Windows erlebt, hat ganz andere Probleme auf *unterster* Ebene, …aber nicht mit dem Betriebsystem oder der Software die darauf läuft! ;-) Denn Bluescreens unter Windows bedeuten IMMER entweder ein Hardware- oder ein Treiber-Problem. Ein installiertes Programm kann jedenfalls keinen Bluescreen auslösen. Dazu sind nur defekte Hardware oder nicht korrekt arbeitende Treiber in der Lage.

      peace!
      Mike :-)

  23. @sam:
    Time Machine ist eigentlich als Versionierung gedacht und nicht als echtes Backup. Man kann es zwar „hintenrum“ auch irgendwie als Backup verwenden, aber wie gesagt: eigentlich hängt die Platte immer am Rechner und per Time Machine kommt man auf alte Datenbestände zurück.
    Für ein echtes Backup muss man genauso per Carbon Copy Cloner oä seine Platte kopieren und in den Safe legen… Ich hab hier zB noch 2 Platten rumliegen: ein aktuelles System und ein älteres (Tiger). Wenn ich davon was brauch häng ichs per FireWire dran und starte davon. Dauert ungefähr 10 Sekunden länger wie den Rechner normal zu starten. Das konnte ich bei meiner DOSe noch nie…

  24. Nach vielen Jahren Windows habe ich mir 2001 einen iMac gekauft. Und der rennt bis heute ohne irgendwelche Probleme. Ich musst noch nie Mac OS neu installieren oder irgendwelchen „Frühjahrsputz“ machen, wie es bei Windows oft nötigt war.
    Inzwischen ärgert mich die diese Zuverlässigkeit schon fast… hätte mal gerne wieder ein aktuelles Modell auf dem Schreibtisch stehen – aber irgendwie fehlen mir dafür die Argumente. ;-)

  25. @dominik:
    TimeMachineist schon auch als Versionierung gedacht. Aber vor allem als Backup. Angenommen die Platte gibt den Geist auf: Du kaufst Dir ne neue, baust sie ein, legst Deine Installationsdisk ein und instalierst ein neues System. Schon während der Systeminstallation fragt dich eopard, ob Du ein altes System von einer TimeMachine-Disk wiederherstelen möchtest.
    Ich selbst bin zum Glück seit einigen Jahren von einem solchen Totalausfall nicht mehr betroffen gewesen. Im Netz finden sich aber einige Berichte, dass das Wiederherstellen wirklich gut klappt.

  26. Hallo.

    Ich kann dieses ewige Vorurteil (!) „Apple ist teurer als vergleichbare Windows-Rechner“ nicht mehr hören.

    Oben wird z.B. ein Massenmarkt-Anbieter (ich versuche das Wort „Billig“ zu vermeiden) wie Dell mit einem MacBook Pro verglichen. Da schneidet der Apple teuer ab. Welch Wunder…

    Wie wäre es aber, wenn der Apple mit einem PC eines hochwertigen (!) Markenanbieters verglichen wird? Denkbare Vergleiche sind z.B. ein Sony Vaio oder ein Thinkpad. Dann aber auch bitte die jeweiligen Varianten mit Metallgehäuse. Denn das hat der Apple. Und dann bitte ein PC der ALLE Merkmale (Hardware UND Software) des Apple mitbringt.
    Das wären unter anderem:

    – eingebautes LAN/WLAN/Bluetooth, DVI- und Analoger Monitoranschluss, USB 2.0 und Firewire-Anschlüsse, Webcam, DVD-Brenner, generell optimal aufeinander abgestimmte Hardware die vom Betriebssystem 100% unterstützt wird.

    -Softwarepaket für Kalender/Aufgaben/Adressen, Internetzugang, Bildverwaltung, Musik- und Filmverwaltung, Videoschnitt, DVD-Creator, Mediacenter-Oberfläche (mit Fernbedienung zu bedienen), …
    und das alles voll integriert. Da funktioniert Drag and Drop wirklich zwischen den Programmen. Und es kommt auch noch etwas sinnvolles dabei heraus.

    – Direkte Unterstützung des Betriebssystemes für praktisch alle Canon, HP, Epson, wasweissich-Drucker, direkte Unterstützung des Betriebsystems aller gängigen Fotoapparate und DV-Kameras (inklusive RAW-Dateien!), direkter Sync von Adressen, Telefonnummern, Terminen, Aufgaben und Notizen mit allen grossen Handymarken (Sony-Ericsson, Motorola, Nokia), …

    Und wenn man das alles zusammenrechnet, dann kann mancher „billigere“ Windows-PC unter dem Strich mit dem Preis nicht mithalten.

    Aber OK, die (funktionierende) Software-Ausstattung des Apple ist ja kein Argument. Schliesslich „hat man“ als PC-Anwender ja sowieso alle Software die man braucht. – Wenn auch zumeist „auf CD-ROM von einem Bekannten“.

    Und auf dem Desktop-Markt? Ein guter, aufeinander abgestimmter, voll ausgestatteter Rechner von Apple kostet 499,- EUR (Mac Mini). Wenn ich sehe was ich für diesen Preis (und weniger) an „zusammengeschusterten“ PCs aus irgenwelchen Schrauberbuden bekomme gilt das gleiche: Da fehlt dann einiges an Ausstattung, es liegt keine brauchbare Software dabei, die Hardware ist schlecht aufeinander abgestimmt, keine oder schlechte Treiberunterstützung, Treiber nicht sauber in’s Betriebssystem eingebunden (Extrasoftware für WLAN / Grafikkarte notwendig), und und und…

    Für mich gewinnt da unter dem Strich Apple.

  27. Ob Apple jetzt teurer ist oder nicht? Ich denke auch, dass man das generell nicht sagen kann. Im Frühjahr gab es da einen Test in der ct von sog. „High-End-Notebooks“, die alle recht ähnlich ausgestattet waren. Das teuerste war das ThinkPad, das zweitteuerste Sony Vaio, das dritte Apple, gefolgt von Dell.
    Interessant ist dabei aber das Ergebnis des Tests:
    Größe: das MacBook Pro (15″) war bei gleicher Bildschirmgröße das kleinste im Test. Es war das mit der längsten Akkulaufzeit, es war nach dem ThinkPad das Zweitschnellste, das mit dem hellsten Monitor, usw.

    Apple also wirklich so teuer? Man muss halt schon drauf achten, dass man ein Apple dann kauft, wenn gerade die neue Revision rausgekommen ist, denn danach bleiben die Preise bei gleicher Leistung erstmal wieder für ein knappes Jahr gleich.

  28. @ guido – alter unbuntu bekehrer! hatts schon einer von uns (fridds, the b0rg, ich) drauf? nein, hammer nicht…tztztz – jetzt verfolgter mich schon mit kommentaren auf fremden websites. und sowas arbeitet nen raum weiter – ich glaubs ja nicht…du unbunt, du!

  29. Ich verkaufe meinen Mac.
    Ganz ehrlich Mac ist sehr sexy. Aber es nervt, dass ich Spiele nicht einfach installieren kann (jaja dualboot und vm macht viel Spass). Es nervt auch, dass ich viele spezielle Software nicht installieren kann. Also fuer Normaluser: „go for it“ . Bist du ein anspruchsvoller User: „Forget it“.

  30. Wenn man es recht bedenkt ist Apple ja sozusagen die Kompakt-Kamera unter den PCs:
    Man kann nur Zubehör speziell für die eine Kiste benutzen, die Steuerungs- und Einstellmöglichkeiten sind (sinnvoll) begrenzt.
    Windows entspricht da eher einer Systemoffenen DSLR: jedes exotische Zubehör von noch exotischeren Händlern kann drangehängt werden (was nicht immer gut geht), sie macht auch Sachen die widersprüchlich oder unsinnig sind, gibt dem Anwender die volle Kontrolle und auch die volle Verantwortung für sein Tun.

  31. ATfidel
    Spiele sind insofern anspruchsvoll, als es sich nicht um Standard Office Software handelt und die richtigen DirectX oder OpenGL Treiber benoetigt werden.

    Letzthin hatte ich ein Problem, dass ein decoder fuer spezielle 1080p Filme nur fuer Windows erhaeltlich ist. Perian fuer Mac ist zum Beispiel nicht gut genug.

    Ein anderes Problem hatte ich mit Boersentools wie Ninja Trader, WHC Trader und Tradesignalonline.

    Ein anderes Problem hast du, wenn du eine externe Festplatte anschliessen willst, die auch beim Kollegen mit Windows funktioniert und die auch Files groesser als 4Gig akzeptiert. Dannn musst du NTFS formatieren und im Mac den kostenpflichtigen Treiber installieren.

    Iphoto ist scheisse langsam und Picasa gibt es nicht fuer Mac.

    Gewisse 3D Programme wie Autocad, CatiaV5 und PTC ProE gibt es nicht fuer Mac.

    Willst du dein neustes Handy mit ISync synchronisieren, findest du den richtigen Treiber nicht.

    noch fragen?

  32. at Moritz, all:

    Ich denke, dass es wie bei jedem Werkzeug ist: MAn verwendet das, was für den eigenen Zweck am geeignetsten ist. Bei manchen mag das Windows sein bei anderen der Mac.

    Hauptsache man fühlt sich (wie Martin) wohl auf „seinem“ System.

    Ich selber bin Mac-User und sehe keinen Grund auf Windows zurück zu wechseln. Aber ich benutze den Rechner auch nicht zum Spielen.

    Die Aufzählungen von Moritz im vorigen Post sind aber meiner Meinung nach „typisch für Windows-Benutzer“. Es wird nicht über den Tellerrand geschaut sondern es werden ganz spezielle Programme aufgezählt, die „nicht auf dem Mac gehen“.

    Es geht doch gar nicht darum, ob PICASA auf dem Mac läuft. Es geht darum, ob EINE GEEIGNETE SOFTWARE FÜR DIESEN ZWECK auf meinem System läuft. (Und ja, es gibt genug Bildverwaltungen für den Mac, die ähnliches leisten. – Auch kostenlose.)

    Michael

  33. Michael, ich denke Du erwähnst da einen ganz entscheidenden Punkt. Unabhängig vom verwendeten OS und seinen Stärken und Schwächen (und die hat m.E. jedes der vorhandenen), sind die Werkzeuge entscheidend, denn nur wegen denen verwenden wir Computer doch überhaupt.

    Dass zum Spielen Windows am besten geeignet ist, darüber muss man ja nicht diskutieren. Das ist wohl anerkannter Maßen so. Ein weiterer kritischer Punkt sind Office-Anwendungen. In mittelgroßen bis großen Unternehmen, die heftig verscriptete Vorlagen haben, sind diese Vorlagen momentan ein häufiges K.O.-Kriterium für Macs, weil der VisualBasic-Support aus MacOffice 2008 leider rausgefallen ist.

    Eine ähnliche Geschichte lässt sich mit Linux und anderen Unix-Derivaten aufmachen. Ein befreundeter Grafiker, der Linux liebt, kann zum arbeiten Linux einfach nicht benutzen, weil da die ganzen Adobe-Produkte nicht anständig laufen. Umgekehrt gibt es Serveradministratoren, die zwar privat zwar OS X oder Windows benutzen, in der Arbeit, aber in keinem Fall auf Linux verzichten wollen.

    Und dann eben der Mac. Es hat schon seinen Grund weshalb so unglaublich viele Entwickler-Screencasts (vor allem aus den USA) auf dem Mac gemacht sind. Einfach deswegen, weil es da eben geniale Tools zum Entwickeln gibt (das fängt bei der bash an, und hört nicht bei TextMate auf). Bei mir ist es ähnlich: Ich bin zum Mac vor allem deshalb gewechselt, weil es die Programme, die ich benutzen wollte, nicht für Linux (und auch nicht für Windows) gab und gibt.

  34. @Michael

    Sorry, aber du für meinen Geschmack pauschalisierst du da zu sehr! Ich kann z.B. das ewige Vergleichen nicht mehr hören. Ein gleichwertiges Notebook wie z.B. das MBP bekommt man auf jeden Fall günstiger – Alu-Gehäuse hin oder her. Und gleichwertige HPs oder SONY VAIOs sind bei gleicher Ausstattung immer noch preiswerter zu haben. Dazu kommt noch, dass Apple (spätestens seit dem Intel-Switch) auch keine hochwertigeren Komponenten verbaut als andere Anbieter. Der Lieferant ist ASUSTEK, und die Geräte werden genauso in Fernost gefertigt wie bei anderen auch.

    Sorry, und dieses ewige „Alles-ist-aufeinander-abgestimmt“-Argument kann ich so langsam auch nicht mehr hören. Wenn ich mir einen Desktop oder ein Notebook mit vorinstalliertem BS hole, dann funktioniert alles problemlos. Ich hatte nie Geräte, bei denen das anders war!

    Zum Software-Umfang: Mag sein, dass Apple einige brauchbare Anwendungen gleich mitliefert. Dem gegenüber steht aber die wesentlich umfangreichere Auswahl an Freeware- und Open-Source-Anwendungen!

    Ich selbst nutze seit ca. 2 Jahren Macs, habe mir ein MacBook, ein MBP und einen MacMini zugelegt – was ich mittlerweile aber irgendwie bereue, und die Mac-Euphorie arg abgeflaut ist. Der Mini ist bereits verkauft, bei den anderen Geräten wird es genauso sein. Da wir gerade beim Thema Software waren: Klar, vieles wird an Software mitgeliefert: iPhoto, iTunes, iWeb etc. Allerdings ist es bei diesen programmen oft so, dass sie einem mehrere Arbeitsschritte abnehmen, dafür aber teilweise schon zu eigenständig arbeiten, sodass man seine Arbeitsweise oft den Programmen anpassen muss – was nicht immer vorteilhaft ist. Zwischen iTunes und dem Winamp liegen beispielsweise Welten! Ich möchte da jetzt nicht im Detail drauf eingehen, das würde zu lange dauern… Und hast du schon mal nach Alternativen gesucht?

    Was mir auch beim Mac missfällt, ist das Dock! Sicherlich mögen Spaces und Exposee ihren Reiz haben, aber ein Ersatz für die gute alte Taskleiste sind sie nicht! Die gibt es bei Win und bei Linux, nur beim Mac muss man mit hüpfenden Icons arbeiten… Natürlich gibt es Sachen wie die Fantasktik Taskbar. Aber diese kleine Anwendung kostet natürlich gleich was.

    Zu guter Letzt stört mich die Bindung an Apple: Ist mal ein Gerät defekt und irreparabel, ist man gezwungen, sich wieder ein Apple-Gerät anzuschaffen. Was vor allem dann nötig ist, wenn man auf diverse Anwendungen angewiesen ist. Nutzt man Windows, kann man sich schnell mal einen alten Rechner besorgen, um flott weiterarbeiten zu können.

    Mein Fazit ist: Ich hatte zwar einige „Aha-Erlebnisse“, die mir wirklich gefallen habe, im gleichen Maß habe ich mich aber auch über die „Apple-Bevormundung“ geärgert.

    Ich bin aus mehreren Gründen jedenfalls gerade dabei zurück zu XP zu switchen und bin wahrscheinlich einer der wenigen Switcher, die sich von ihrem Wechsel wesentlich mehr erwartet haben. Mich ärgert hauptsächlich, dass ich soviel Geld für etwas ausgegeben habe, das es meiner Meinung nach nicht wert war…

  35. @Sam

    *lach* Ja, so ist es wohl. In einem anderen Kommentar weiter oben hattest du es ja schon erwähnt: Windows bietet im Gegensatz zum Mac wesentlich mehr Möglichkeiten, sowohl bei Programmen als auch beim System selbst, alles eigensätndig nach eigenen Wüschen zu konfigurieren. Dem User, der sich am liebsten um nichts kümmern möchte, mag das vorteilhaft scheinen, ich bin allerdings einer von denen, die gerne wissen, was da nun alles passiert.

    Wie gesagt, anfangs war die Euphorie sehr groß, ist dann aber arg abgeflaut, als ich gemerkt habe, wie ich mich damit selbst eingeschränkt hatte. Schade, eigentlich.

  36. Blogartikel dazu: Kwerfeldein.de : Die wichtigsten Artikel 2008 | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  37. Auch ich bin vor ca. 8 Wochen umgestiegen und habe mir ein Macbook Pro zugelegt.Alles ist total simpel zu bedienen…nichts stört…!Nie wieder ohne mein Mac!Ich habe mir gestern Vista via Bootcamp installiert um IL2 Stormovik zu spielen….Bei der „Bedienung“ von Vista wäre ich bald wahnsinnig geworden.Habe mich ganz schnell auf Snow Leopard eingestellt.Wer switchen will und nicht sicher ist,den kann ich beruhigen….nichts ist einfacher!

    P.S.:Auch ich wurde nicht von Apple gesponsort!

  38. Blogartikel dazu: Me & My Mac | Infoware 101

  39. Blogartikel dazu: Me & My Mac | Torrent or Softwares