kwerfeldein
31. Juli 2008 Lesezeit: ~2 Minuten

Schuss aus der Hüfte heraus

Dieser Gastbeitrag wurde eingereicht von Ascari da Vivo und ihre Webseite findest Du unter dasfotoblog.de .

So könnte man wohl am besten den Titel einer Aktion, die Zoomyboy in seinem Blog Ende Juni gestartet hat, übersetzen. Es geht darum um genau die Dinge, die für einen Fotografen gewöhnlich einen kleinen Albtraum darstellen: Fotos sozusagen aus dem Bauch heraus zu schießen und sich dabei so gut wie gar nicht um Bildkomposition zu kümmern. Das absolute Gegenteil also zum normalen Arbeiten mit der Kamera.

Klingt grausam? Schrecklich? Ungewohnt? Und gerade deswegen sollte mal es vielleicht einmal ausprobieren! Um zu sehen, was Gevatter Zufall einem für Ergebnisse beschert, denke ich. Vielleicht auch, um seinen eigenen Perfektionismus auf der Suche nach DEM Foto schlechthin einfach eine Weile zur Seite zu schieben und ein bißchen mit seinem silbernen oder schwarzen Freund zu „spielen“. Vielleicht auch, um ganz gezielt die gewohnten Regeln, die den Profis schon in Fleisch und Blut übergegangen sind, bewusst außen vor zu lassen und sich auf seine Anfänge zu besinnen. Und – das wichtigste natürlich – einfach Spaß zu haben.

So – das wichtigste zuletzt – der Link zu Shoot from the Hip. Dort gibt es eine Erklärung, wie es genau funktioniert, und auch eine kleine Galerie der Resultate, di sich meiner Meinung durchaus sehen lassen können und die ich wohl unter anderen Bedingungen nicht mal ansatzweise als „Zufallsfotos“ einstufen würde …

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5 Kommentare

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  1. Ich mache das nun auch schon seit einiger Zeit und muss zugeben, dass es zu einer Sucht werden kann. Auch wenn das Auge nicht primär dazu dient, den Bildausschnitt zu gestalten, bieten einem Winkel und Höhe doch gute Gestaltungsmöglichkeiten. Zuhause bin ich jedes Mal über die Ergebnisse erstaunt.
    Ich kann’s nur jedem empfehlen, vor allem, wenn mal die Inspiration fehlt!

  2. Habe ich schon öfter gemacht. Überall, wo ich die Kamera einfach lang am Arm halte spiele ich auch mit dem Auslöser. Es kommen manchmal erstaunliche Ergebnisse dabei raus.

    Macht mächtig Spass.

  3. Blogartikel dazu: pictureArtist » Shoot from the Hip

  4. Liebe ich. Ich mache das am gernsten in Staedten, in denen ich als Tourist unterwegs bin und eben _nicht_ wie der typische Tourist aussehen moechte. Zum Einen hat man keine Kamera vor der Nase kleben und kann auch tatsaechlich „Zufallsfotos“ im Vorbeigehen schiessen, und ausserdem macht fuer mich gerade die nicht so gewoehnliche Perspektive den Reiz aus.

    Da kann man schon verschmerzen, dass ein grosser Teil der Bilder nur Ausschuss ist — aber das ist ja sonst auch oft so ;)