kwerfeldein
22. Juli 2008 Lesezeit: ~2 Minuten

Texturfotografie – gibt es das Wort überhaupt?

Dies ist ein Gastbeitrag von Alexander Hommel. Er arbeitet als IT Entwickler und beschaeftigt sich seit Ende 2007 in seiner Freizeit mit Fotografie. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Gebiet von Texturen und strukturierten Oberflaechen. Er betreibt den Blog high resolution textures auf dem er seine Texturfotos gratis zum Download anbietet.

Was sind Texturen überhaupt?

https://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/gastposts/D/alex_hommel.jpgTexturen kann man am besten beschreiben als Oberflächenstrukturen jeglicher Sorte. Es kann dabei um Holz gehen, dass sich durch eine markante Maserung auszeichnet, oder aber ein Stück rostiges Metall. Sehr beliebt sind auch Backsteine, Baumrinde, Beton, Felsen oder Textilien. Der Fanatasie sind dabei keinerlei Grenzen gesteckt. Einfach mal bei Flickr auf der Suche nach Gruppen den Begriff „textures“ eingeben und man merkt, dass sich einige Leute mit dem Thema beschäftigen.

Was kann man mit Texturfotos alles machen?

Texturen werden häufig in der Computerspieleindustrie benutzt, um diversen 3-D-Welten ein möglichst realistisches Aussehen zu verleihen. Daneben verwenden viele (Web-) Designer die hochauflösenden Fotos für ihre Arbeiten. Gerade Holztexturen dienen momentan oft als Hintergrundgrafiken für Webseiten. Als Inspirationsquelle dient dabei z.B. die Webseite designmeltdown.com mit ihrer Kategorie für Holz.

Worauf sollte man beim Fotografieren von Texturen achten?

Schärfe: Da die meisten Texturen aus geringer Entfernung fotografiert werden und es vor Allem auf die genaue Oberflächenstruktur ankommt, sollten die Bilder sehr scharf sein.

gleichmässiger Ausschnitt: Sehr wichtig íst auch die Auswahl des richtigen Ausschnitts. Dieser sollte möglichst gerade sein und keine störende Elemente am Bildrand aufweisen.

Wo kann man am besten Texturen fotografieren?

Der Wald eignet sich hervorragend dafür, weil man dort viele verschiedene Sorten Holz, Rinde oder Pflanzen finden kann. Wem mehr nach künstlichen Materialien wie Metall oder Plastik zumute ist, der sollte Ausschau nach Industriegebieten halten (verlassene Fabrikgebäude sind noch besser!)

Ansonsten gilt der Tip, den jeder sicherlich schon mehrmals gehört hat: wenn möglich, die eigene Kamera immer dabei haben. Man muss sie nicht unbedingt „schussbereit“ haben, da Texturen meist recht unbewegliche Motive sind.

Ach ja, noch was: man sollte sich an die seltsamen Blicke von umherstehenden Personen gewöhnen, wenn mal gerade mal wieder vor einer Mauer steht und „nur Steine“ fotografiert. ;o)

Viel Spass beim Ausprobieren.

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