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19. Juni 2008 Lesezeit: ~2 Minuten

iPhone 3G mit nativer Geotagging-Funktion

Dies ist ein Gastartikel von Alexander Cyliax. Er studiert derzeit PR an der WAM in Dortmund, schreibt als freier Autor für das größte Deutsche Gadget-und Technikblog neuerdings.com und bloggt zum Thema Fotografie mit dem Schwerpunkt Microstock auf www.microstock-secrets.com.

iPhone 3G mit native Geotagging-FunktionDas kürzlich vorgstellte iPhone in der zweiten Generation lässt nicht nur die Herzen von Hightech-Fans höher schlagen, sondern dank erweiterter Kamerafunktionen auch das von uns Technik-affinen Hobbyfotografen.

Relativ unbeachtet nach der Vorstellung des Apfelphones war nämlich die Tatsache, dass das iPhone von Haus aus Photo-Geotagging, also die Fähigkeit geographische GPS-Koordinaten in Bilder abzuspeichern, beherrscht. Zwar reicht die Kamera des neuen iPhones mit zwei Megapixeln gerade mal für Schnappschüsse (hinsichtlich der Sensorgröße wahrscheinlich die beste Entscheidung), aber sich direkt in Google Maps oder anderen Kartendiensten die Position der eigenen Bilder ansehen zu können macht Spaß und lässt sich gerade bei Reisen ideal als Gedächtnisstütze einsetzen.

Auch andere praktische Beispiele sind denkbar: So könnte die beliebte iPod-Funktionalität um einen Geologger für Jogger erweitert werden und dank der Live-Tracking-Möglichkeit hätte man immer stets ein auf Googles Karten basierendes Navi für Fahrrad und Auto in der Tasche.

Gemäß der üblichen Apple-Standards wird die Implementierung der Funktion wohl leicht von der Hand (respektive dem Finger) gehen. Sicher bisher: Sollte das iPhone auf das GPS-Modul zugreifen wollen wird man vorher zwingend um Erlaubnis gefragt.

Das ohnehin schon bei Flickr sehr beliebte Smartphone dürfte sich also dank des neuen Einstiegspreises ab einem Euro mit Telekom Complete-Vertrag und der Geotagging-Funktion gerade bei Fotofreunden in den nächsten Monaten zum unangefochtenen Nummer 1 der Kameraphones aufschwingen.

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