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16. Juni 2008 Lesezeit: ~4 Minuten

7 Tipps zur Fotografie

Die Fotografie begeistert mich immer wieder aufs neue. Jedes Mal, wenn ich wieder Fotos gemacht habe, freue ich mich daran. Und mit jedem Wagnis in die Fotografie fallen mir hilfreiche Dinge auf, die mich weiterbringen. Manche davon sind ganz frisch, andere sind die Neuerkenntnis alter Weisheiten. Ich hoffe, dass Dich die folgenden Tipps auf Deinen Weg als Fotograf weiterbringen.

  1. Experimentiere soviel Du kannst. Lass Deiner Fantasie freien Lauf. Breche festgefahrene Regeln. Denke Fotografie mal anders herum. Versuche unterschiedlichste Belichtungstechniken. Fotografiere ungewöhnliche Situationen und trau Dich, Sachen anders zu machen. Verkrampfe Dich nicht, sondern geh die Sache locker an. Hauptsache ist, dass es Dir gefällt.
  2. Lass Dich nicht entmutigen. Manchmal kann die Fotografie enttäuschend sein. Harsche, destruktive Kritik von anderen wirkt niederreissend. Erwartungen, denen Du nicht entsprichst können erdrücken. Stress und Frust entstehen und lassen Dich klein und unscheinbar fühlen. Lerne damit umzugehen, wachse daran. Nehme es als Herausforderung. Aber höre nie auf, an Deine fotografischen Fähigkeiten zu glauben.
  3. Entfache eine Leidenschaft für Bilder. Dieser Satz stammt von Chase Jarvis. Ich habe ihn mir persönlich zu einer Grundlage gemacht. Diese Leidenschaft entsteht beim Bildermachen. Beim Bilder bestaunen. Beim regelmässigen Umgang mit Fotos und dem bestreben, immer besser zu werden. Entfache diese Leidenschaft, sie kann Dich sehr weit bringen. Du musst sie hegen, pflegen und beschützen (Punkt 2).
  4. Fehler sind erlaubt. Du musst Deine Fehler nicht vertuschen. Keiner von uns ist perfekt. Und wir müssen es auch nicht sein – warum auch ? Der berühmt Satz „Nur aus Fehlern kann man lernen“ ist wahr. Doch wir lassen Fehler nicht gerne zu, stimmts ? Wir mögen es nicht, wollen als die guten Fotografen ohne Makel dastehen. Das sind wir nicht. Und hey – kein Problem ! Du wirst staunen, wie entspannend das sein kann, Fehler zuzulassen. Sich selbst eingestehen, nicht perfekt zu sein löst ungesunden Druck und Du wirst freier fotografieren.
  5. Fotografiere Deine Lieblingsthemen. Nur das, was Dich wirklich interessiert und fasziniert wirst Du schön ablichten können. Wenn Dich Hochhäuser und Gebäude langweilen, werden Deine Architekturbilder auch dies ausstrahlen. Oder es wird Dich viel Energie kosten, einigermassen wirkungsvolle Fotos davon zu machen. Wenn Du aber ein begeisterter Fan von Architekturen bist, wirst Du viel schneller und leichter überzeugende Ergebnisse erzielen. Doch aufgepasst : Lieblingsthemen können auch mit der Zeit entstehen ! Ich hätte niemals gedacht, soviel Inspiration aus der Portraitfotografie zu ziehen. Deshalb : Beschränke Dich dabei nicht zu sehr.
  6. Vergleiche Dich nicht mit anderen. Diesen Satz kann ich gar nicht oft genug wiederholen. Du bist soweit wie Du bist. Mit jedem mal Fotografieren wirst Du besser als Du vorher warst und nicht als jemand anderes. Vergleichsdenken hat nur Nachteile.. Glaubst Du, Du wärst schneller, kreativer oder besser als jemand, wirst Du eingebildet. Denkst Du schlechter als ein anderer zu sein, fühlst Du Dich dumm und unzureichend. Doch als Anfänger kann man auch stolz auf sich sein und muss sich nicht vergleichen. Wettkampf und das gegenseitige Pushen und Herausfordern ist eine schöne und wichtige Sache. Aber „besser oder „schlechter“ – das bringt keinen weiter.
  7. Freue Dich auch über kleine Erfolge. Enstspanne Dich. Wir wollen alle möglichst schnell die geilsten Fotografen werden. Du wirst Zeit brauchen, um Dich zu entwickeln – nimm sie Dir ! Dadurch stellt sich heraus, wie sehr Du daran interessiert bist und ob Du einen langen Atem hast. Feiere die unscheinbaren Siege. Auch die, welche vielleicht gar niemand sieht. Das spornt an, motiviert und gibt neue Kraft.

Welche Tipps zur Fotografie hast Du auf Lager ? Welche Erkenntnisse haben Dir geholfen ? Magst Du davon erzählen ? Ich freue mich auf Deinen Kommentar !

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