Kwerfeldein
28. Mai 2008 Lesezeit: ~1 Minute

Fotografie ist … Kunst für Nichtmaler

Fotografie ist... Kunst für NichtmalerDies ist ein Gastartikel von Robert Kneschke. Er hat einen Fotografie Blog und eine Webseite – schau mal vorbei !

Ich habe mich als Kind lange geärgert, dass ich nicht malen konnte, geschweige denn zeichnen, schnitzen, fräsen, komponieren oder schmieden. Aber als ich das erste Mal einen Fotoapparat in der Hand hatte, war alles klar.

Endlich ein Handwerkzeug, mit dem auch ich künstlerisch tätig werden konnte. Ich liebe es, etwas festzuhalten, was von jedem gesehen werden könnte, aber oft nicht wird. Mit einer Freundin ging ich z.B. in Amsterdam am Kanal spazieren und blieb plötzlich stehen. Sie fragte, was ich sehe und ich zeigte ihr, wie ein Geländer am Haus durch das Sonnenlicht einen fotogenen Schatten warf.

Während andere Künstler oft Zeit haben, ihr Motiv umzusetzen, geht es bei der Fotografie um Sekundenbruchteile. Das Wetter bestimmt das Aussehen einer Landschaft oder ich muss eine Person so animieren, dass ich den Ausdruck im Gesicht bekommen kann, der mir vorschwebt. Und manchmal, manchmal kommt sogar ein Kunstwerk dabei raus.

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6 Kommentare

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  1. Ja ich habe mich auch schon oft geärgert dass ich nicht mal ein Strichmännchen ordentlich hinkriege. Aber Fotografie ist einfach eine Kunst die mir sehr gefällt, denn im Unterschied zu einem Maler kann der Fotograf nicht Gegenstände aus seinem Foto verschwinden lassen oder Sachen herbeiziehen die vielleicht nicht da sind. Aber darin liegt ja die Kunst, das Vorhandene in Kunst zu verwandeln.

  2. wie wahr … wie wahr ;-))
    sehr gut umschrieben ;-))
    ich denke auch, mit dem blick durch die linse sieht man das scheinbar unbedeutende a.) in einem anderen licht und b.) als etwas einzigartiges.

    liebe Grüße
    Renee