kwerfeldein
03. April 2008 Lesezeit: ~3 Minuten

Kai Müller – Ein Interview (Teil 2)

Und hiermit begrüsse ich Dich zum zweiten Teil des Interviews mit Kai Müller, besser bekannt als Stylespion. Wärmstens empfehle ich Dir, den ersten Teil des Interviews mit Kai Müller zu lesen, falls Du das nicht schon getan hast. Jetzt aber weiter im Text.

MG : Welche Blogs zum Thema Fotografie liesst Du besonders gerne ?

KM : Leider sehr wenig Deutsche. Ich bin natürlich heiss darauf, zu sehen, welche Tricks andere Fotografen anwenden. Das beschreibt in Deutschland eigentlich kaum jemand. Im Englischsprachigen gibt es da einige. Insgesamt habe ich knapp über 100 englischsprachige Blogs zum Thema abonniert. Die hier gelisteten haben durchweg sehr hohe Qualität:

http://www.lightroomkillertips.com (viele Presets für Lightroom)

http://bertstephani.com/blog (Belgischer Fotograf, bietet einige „Behind the Scenes“ Videos an.)

http://digital-photography-school.com/blog (der Klassiker)

http://www.diyphotography.net (Fotozubehör günstig selber bauen)

http://strobist.blogspot.com (Noch ein Klassiker für den Bereich Belichtung mit Blitzgeräten)

http://psdtuts.com (Photoshop Tu torials)

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MG : Nana ! Gar keine Deutschen ?

KM : Ich lese schon welche, aber bezogen auf Tipps kann ich außer Kwerfeldein keinen auf Anhieb nennen. Wie gesagt: leider.

MG : Was denkst Du, woran das liegt ? Wie schätzt Du das ein ?

KM : An den Foren Nein, keine Ahnung. Die Nachfrage ist da. Nicht zuletzt wird die Monetarisierung auch eine Rolle spielen. Die wenigsten schaffen es, ihre Website/ihren Blog auch kommerziell aufzustellen. Als Folge wird man sich überlegen, wofür man das machen soll. Nur für Ruhm & Ehre? Ich denke nicht.

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MG : So lieber Kai. Bitte beschreibe den Lesern in einem Wort, was Fotografie für Dich bedeutet. Und danach, warum .

KM : Hpwqdö. Ich kann es nicht in einem Wort beschreiben. Ich mag, dass man mit dem Kasten die Zeit anhalten kann, und dass man damit seine eigene Realität schaffen kann. Dafür kenne ich kein Wort.

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MG : Allright ! Hast Du einen Fotografen, welchen Deiner Meinung nach meine Leser auf jeden Fall kennen sollten ?

KM : Frag mich in 5 Jahren nochmal. Das ist einer der Nachteil wenn man erst seit kurzem dabei ist. Mir gefallen so viele Stile, dass ich mich nicht zwischen beispielsweise einem der Magnum Fotografen, Ansel Adams oder einem der vielen guten flickr Fotografen entscheiden könnte. Und da wir hier die ganze Zeit von männlichen Fotografen sprechen: Gerade bei flickr sind viele sehr sehr gute Fotografinnen zu finden. In meinen Favoriten müssten mindestens 50% der Bilder von Frauen stammen.

MG : Na dann freu ich schonmal auf 2013 . Möchtest Du zum Abschluss meinen Lesern einen Tipp oder sonst etwas mit auf ihren fotografischen Weg geben ?

KM : Uff. Die Meisten werden weitaus mehr Erfahrung haben, als ich. Also keine Fotografietipps von meiner Seite, das wäre albern. Ich bedanke mich bei denen, die bis hier her durchgehalten haben Und ich danke dir für die nette Fragerunde und für die Mühe, die du dir mit kwerfeldein gibst. Und dann noch der Academy…

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5 Kommentare

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  1. Das mit der Frauenquote find ich lustig ;) (aber auch völlig angebracht). Sich einzelne Fotografen herauszusuchen ist wirklich schwierig. Oder schwieriger geworden. Vor den Internet-Zeiten hatte man weniger Auswahl. Heute ist es recht unüberschaubar. Es gibt einfach zu viele gute Fotografen :)

    Und btw: wie sollte ich mich auf einen Fotografen festlegen können, wenn ich nichtmal mein eigenen Stil festlegen kann ;)

  2. Ich glaube eher dass es vor dem Internet genau so viele Fotografen gab als heute. Jedoch durchs Internet kann man sich der ganzen Welt präsentieren, vorher kannten vielleicht nur die Leute im Dorf oder im Land den Fotografen.