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12. Februar 2008 Lesezeit: ~1 Minute

Chris Jordan, Fotograf

Chris Jordan - Fotograf

Chris Jordan ist Fotograf, der nicht „nur“ fotografiert. Chris Jordan spricht nämlich  mit seinen Fotografien provokant die Themen an, welche unangenehm sind und gerne weggeschoben werden : Unsere Konsumgesellschaft. Seine fotografische Kunst finde ich auch deshalb so einzigartig,  weil sie eine sozial relevante Sprache spricht, Realitäten klar ausdrückt, den Betrachter damit konfrontier und somit ein kleines Stückchen dieser Welt positiv verändert.

Dieses Video zeigt Dir eine kleine Reise durch verschiedenste Fotos von Chris Jordan in Zusammenhang mit dem jeweiligen Thema :


Wer Chris Jordan dabei zusehen möchte, wie er seine Bilder fotografisch erarbeitet, sollte dieses kurze Video nicht verpassen.

Chris Jordan – ein ganz besonderer Fotograf.

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6 Kommentare

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  1. Tja, alte Weisheit – Kunst ist Geschmackssache. Ich persönlich bin nicht so ein Riesenfan des moralinsauren Zeigefingers und der Anklage der „ach-so-bösen“ Konsumgesellschaft. Ich langweile mich bei solchen Werken recht schnell. O.k. – die Idee ist gut, der Effekt nett; beim dritten ähnlichen Bild verliere ich das Interesse, denn es gibt nichts schönes zu entdecken…
    und jetzt –> fallt über mich her ;-)

  2. @Boris : Guter Punkt ! Ich kann Dir auf jeden Fall zustimmen, was die Geschmacksache betrifft – Jordans Bilder repräsentieren seine Sicht, welche natürlich auch beschränkt ist – und die man mögen muss.
    Und wie gesagt : Wir sehen hier nur Webgrössen, ich bin mir ziehmlich sicher, dass sein Zeugs in Print schon nochmal anders wirkt….
    Im Punkto Gesellschaft möchte ich Dir gerne wiedersprechen – den Zeigefinger lasse ich gerne auf mich richten – das rüttelt auf, macht nachdenklich und erinnert mich daran, dass ich eben zu den 8% der reichsten Meschen auf der Erde gehöre. Kinderarbeit kommt mir in den Sinn ….
    Achja – Boris : Mal vielen Dank für Deine rege Teilnahme an den Diskussionen !

  3. @Martin: Mein Problem bei den meissten der „Ankläger“ ist, dass es halt einfach ist Missstände anzuprangern – die Frage nach den Alternativen aus dem Dilemma stellt sich mir sofort und die Frage welchen Beitrag der „Ankläger“ leistet um die Situation zu ändern. Nur mit dem Finger zu zeigen ist wie gesagt recht einfach und man kann sich schön verstecken, nach dem Motto „ich habs ja schon immer gesagt und auch darauf hingewiesen und ich bin ja so betroffen aber leider sind mir kleinem Licht die Hände gebunden…“. Ich bin mir meiner privilegierten Rolle in der westlichen Konsumgesellschaft natürlich sehr wohl bewusst und weiss sie zu schätzen. Ich erfreue mich in der Kunst aber lieber an nach meinem Geschmack schönen, aufregenden, aussergewöhnlichen Dingen. Wenn dann auch mal was gesellschaftskritisches dabei ist, super – no prob – aber halt nicht per Programm und ständig. Ist wie gesagt Geschmackssache