kwerfeldein
04. Februar 2008 Lesezeit: ~2 Minuten

Boogie, Fotograf

Boogie ist ein Fotograf, der mit seinen Bildern eine harte, aber ehrliche Sprache spricht. Lebend in Brooklyn fotografiert er schonungslos aber einfühlsam Gewalt, Rebellion und Armut wie sie in den untereschiedlichen Gegenden der Welt vorzufinden ist. Dabei fürchtet er keine Szene sondern bewegt sich an die Orte, welche von der Bevölkerung bevorzugt gemieden werden. Skins, die Drogenszene und Gangs sind nur ein kleiner Auszug.

Boogie, Fotograf

Seine Klienten erstrecken sich von Nike über Lee Jeans bis hin zum Rolling Stone Magazine – was davon spricht, dass der Herr kein unbekannter Fotograf zu sein scheint und ein viele Menschen seine aussagekräftigen Bilder zu Gesicht bekommen.

Boogie, Fotograf

Boogie scheut die Nähe zum verarmten und kranken Menschen keineswegs. Mit viel Empathie und seiner Schwarzweiss – Technik fängt er Begebenheiten so ein, dass man sich direkt dorthin versetzt fühlt.

It’s All Good

It's All Good

Mit „It’s All Good“ sind Boogie’s Werke auch in gedruckter Form als Buch zu erwerben und zu bestaunen. Ein kleiner Auszug der Beschreibung lautet wie folgend :

„It’s All Good“, chronicles ghetto life in stark, heart-stopping images and intense testimonials. Boogie brings viewers to a place few will leave and most will stay, a place where escape is one rock, one shot, one glock away.“

Boogie, ein Fotograf der auf seine Art und Weise das umsetzt, was ich als Ideal, selbstlos und paradox zum Ego-Starfotografen bezeichnen würde. Respekt.

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2 Kommentare

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  1. … mit seinen neuesten Buechern „Istanbul“ und Belgrad“ verlaesst Boogie die brutalen und gewaltaetigen Motive seiner Bilder und wendet sich mehr den alltaeglichen Szenen dieser beiden Staedte zu. Es sind die ganz normalen Plaetze, die er einfaengt und uns durch seine Linse vor Augen fuehrt. „Belgrad“ – seine Heimatstadt – ist dabei schon ein fast sentimentales Buch geworden. Trotz dem bleibt er seinem einzigartigen Stil treu.
    Wer doch lieber Gangs und Drogen sehen will, sollte sich auch sein Buch „Sao Paolo“ besorgen.