kwerfeldein
15. Januar 2008 Lesezeit: ~2 Minuten

Workflow : Was geschieht mit den Photos nach dem Shooting ?

Dies ist ein Gastbeitrag vn Matthias Koch, dessen Blog Du auf skizzenbuch.net finden kannst.

Wasserflaschen%2020080113Es ist nicht selten, dass ich nach einem Nachmittag in einer neuen Stadt mit hunderten von Photos auf der Karte ins Hotelzimmer komme. Um nicht nach einigen Tagen in der Bilderflut zu ertrinken muss schnell und diszipliniert gearbeitet werden.

Abends im Hotelzimmer oder während langer Warte- und Flugstunden werden die RAW files ins MacBook eingespeist. Für die Photonachbearbeitung und Archivierung benutze ich Aperture. Ich hatte lange zwischen Aperture und Lightroom gezögert, mich letztendlich aber doch für Aperture entschieden, da es für meine Bedürfnisse flexibler ist.

Wenn die Photos abgeladen sind werden sie sofort grob in zwei Gruppen sortiert. Photos die ich ersteinmal behalten möchte und Photos die gelöscht werden.

Meine Devise dabei ist, so wenig wie möglich behalten. Da man bei Digitalaufnahmen nicht sparsam ist sollte man bei der endgültigen Bildauswahl um so disziplinierter sein. Klasse statt Masse.

Nach dem ersten Wahldurchgang werden die Bilder nochmals sortiert, Serienbilder verglichen und schliesslich nur die besten behalten.

Danach geht es zur Nachbearbeitung. Aperture ist für meine Bedürfnisse ausreichend. Ich bin nicht Graphiker sondern Photograph. Neben Kontrast, Farb – und Belichtungskorrekturen spielt die Verschlagwortung eine wichtige Rolle. Man spart viel Zeit bei der Einspeisung bei Stockagenturen wenn die Photos gleich von Anfang an mit aussreichenden und signifikativen Schlagworten versehen werden. Wer Jahre später bestimmte Photos in hundert Gigabyte schweren Archiven sucht wird für seine Disziplin belohnt werden.

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