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03. Januar 2008 Lesezeit: ~4 Minuten

8 Fragen an Manuela Hoffmann

Wer den Namen Manuela Hoffmann schon einmal gehört hat, dem Klingeln vielleicht auch Worte wie Bloggen, Pixelgraphix, Design, Flickr und eben auch Fotografie in den Ohren. Da ich Manuela über das Bloggen und Fotografieren kennengelernt habe, musste sie für ein nettes Interview herhalten. Sie war so freundlich und hat 8 Fragen beantwortet, welche ich Euch nun präsentiere.

manuela.jpg

MG :
Manuela, magst Du Dich kurz vorstellen ?
MH : Ich arbeite als selbständige Designerin in Berlin und gestalte Grafiken und Webseiten. Mehr dazu unter www.manuela-hoffmann.info und www.pixelgraphix.de. Momentan schreibe ich mein zweites Buch zum Thema Webdesign mit HTML und CSS, das im Februar erscheinen soll. Wenn ich nicht arbeite, bin ich glückliche Mama einer 5 1/2 jährigen Tochter, lebe im schönen Prenzlauer Berg in Berlin und fotografiere gern in meiner Freizeit.

MG : Du beschäftigst Dich ja schon einige Zeit mit Webdesign. Wie bist Du zur Fotografie gekommen ?
MH : Ich habe mich schon immer für das Fotografieren interessiert, aber meine erste eigene Spiegelreflex erst mit 23 gekauft. Die erste Digitale gab es etwas später, damals noch mit einer Auflösung von 640×480 Punkten. Nach einem Norwegenurlaub – wo ich unheimlich schöne Bilder hätte machen können, hätte ich denn die richtige Ausrüstung gehabt, beschloss ich, das Fotografieren als Hobby ernst zu nehmen. Mit einer Olympus 3030 und der aus Ansel Adams‘ Wissenssammlung gezogenen Theorie hab ich dann mehr Spaß an der Sache gewonnen. Die Kamera ist zum täglichen Begleiter geworden.

MG : Mit welchem Equipment bist Du derzeit fotografisch unterwegs ?
MH : Ich habe eine 40D mit mehreren Objektiven, von denen ich das Canon 50mm/f1.4 sehr liebe. Ich gewöhne mich gerade an die Kamera und das Tokina 100mm/f2.8 Makro. Meine Bilder wandern alle durch Lightroom am Mac. Photoshop benutze ich immer seltener für die Fotos.

MG : Welche Blogs zum Thema Fotografie würdest Du meinen Lesern empfehlen ?
MH : Deins ;-). Ich lese gar nicht so viel über Fotografie im Netz. Wenn ich etwas wissen will, suche ich meist einfach bei Google. Ich schaue mir die Bilder der anderen an und versuche daraus zu lernen. Sehr schön finde ich als Blog fotografr.de und auch die Inside Lightroom Blogs gefallen mir. Vom Wissen her aber ohne Blog Traumflieger und Der Fotolehrgang im Internet.

MG : Auf Deiner About-Seite auf surfgarden schreibst Du, dass Du Deine Bilder aus Zeitmangel nur auf Flickr ausstellst, da Du noch kein passendes Script gefunden hast. Was sind diesbezüglich Deine Kritikpunkte an den aktellen Scripts ?
MH : Naja, zu Flickr geht es dank Uploader einfach schneller und die Möglichkeiten der Anzeige mehrerer Größen, der Bilddetails etc … Das bietet in dieser Übersichtlichkeit irgendwie doch nur Flickr.

MG : Bekommst Du ab und an auch Aufträge fotografischer Art ? Nimmst Du diese an, oder lehnst Du von vorneherein ab ?
MH : Ich habe schon ein paar Bilder an Zeitungen und Online-Magazine verkauft, habe aber nicht den Anspruch, das »absichtlich« zu machen. Professionelle Aufträge würde ich nicht annehmen. Für mich ist das Fotografieren ein Hobby. Wenn dann mal ein Kalender oder ein Poster dabei rauskommt, freue ich mich sehr.

MG : Wenn Du im Land / der Stadt Deiner Wahl für eine Woche fotografieren dürftest, welches wäre das und warum ?
MH : Oh, das ist schwer. Ich glaube, ich würde auf jedem Fleckchen Erde etwas finden, das ich fotografieren würde. Aber ich möchte sehr gern irgendwann noch einmal nach Norwegen und nach Kanada. Weil ich schon mal dort war und das Gefühl hatte, noch viel mehr mitnehmen zu wollen. das kann ich aber erst machen, wenn die Sucht nach Schweden besiegt ist ;-). Aber wie gesagt, ich würde überall Objekte finden, die ich für fotogen erkläre.

MG : Welche 3 Foto-Tipps, Ideen oder Ratschläge würdest Du einem Beginner geben ?
MH : Drei. Hm …
Erstens: Anfangen und weitermachen. Immer weiter fotografieren, egal was, egal wann.
Zweitens: Nicht für andere fotografieren. Man fotografiert immer für sich selbst und muss nur den eigenen Maßstäben genügen. Alles andere ergibt sich dann.
Drittens: Wer fotografieren möchte, muss genau hinschauen lernen. Das ist wichtiger als eine tolle Kamera oder ein noch tolleres Objektiv.

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