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25. Oktober 2007 Lesezeit: ~4 Minuten

Trotz Kälte : 13 Wege, um Dich zum Fotografieren zu bewegen

Die aktuell sinkenden Temperaturen können auch für den aktivsten Fotografen ein Hindernis sein, sich aufzuraffen und draussen fotografieren zu gehen. Die warmen Sommertage sind vorbei und nun wirds in der beheizten Wohnung so richtig schön kuschelig. Wie Du Dich trotzdem motivieren kannst, bei klirrender Kälte hinter der Kamera zu sein – dabei soll Dir dieser Artikel Hilfestellung leisten.

1. Soziale Kontakte
Mach mit einem Fotofreund einen oder mehrere Termine aus, an welchen ihr fotografieren gehen wollt. Durch diese Festlegung ist es schwieriger, noch einen Rückzieher zu machen, da Du eine gewisse Verpflichtung eingegangen bist.

2. Blogge darüber
Schreibe Deinen Lesern, wie oft Du in der nächsten Woche fotografieren gehen möchtest und Du Ergebisse zeigen wirst. Dieser Trick funktioniert ähnlich wie der Erste.

3. Relevante Fotografien
Herbst- und Winterfotos haben ihren ganz eigenen, sympatischen Stil, welcher nicht zu verwechseln ist. Stöbere bei flickr oder anderen guten Fotocommunities nach qualitativ hochwertigen Fotos dieser Jahreszeit. Das macht Lust und regt an zum „Selbermachen“.

4. Contests – mach mit !

Nimm an Wettbewerben teil, welche das Thema Herbst haben oder die Bedingung implizieren, draussen zu fotografieren.

5. Zitate auf der Zunge zergehen lassen

Unzählige Fotografen und andere Kreative haben irgenwann einmal einen Satz fallen lassen, der heute zum wahren Edelstein werden kann. Sie können eine Null-Bock-Stimmung in eine „Yehaa“-Stimmung verwandeln.

6. Ein gutes Gefühl

Nach ein paar Stunden vollbepackt mit neuen Fotos nach Hause zu kommen zählt zu den angenehmsten Gefühlen, die ich kenne. Wenn es dazu auch noch kalt war, fühle ich mich doppelt besser. Daran versuche ich mich so oft wie möglich zu erinnern.

7. Einmalige Bilder

Fotografien des Herbstes können zu keiner anderen Jahreszeit gemacht werden. Farben und Athmosphären sind unverwechselbar und können Dein Portfolio um ein Vielfaches bereichern und verbessern.

8. Zeit alleine

Fotografieren kann eine persönlich wertvolle Zeit sein. Weg vom Trubel, vom Rechner – weg von allen Verpflichtungen, denen Du tagtäglich ausgesetzt bist. Häufig lasse ich auch bewusst mein Handy zu Hause, um auch die letzte Möglichkeit in irgendeiner Weise gestört zu werden zu unterbinden. Die Ruhe beim Fotografieren tut gut. Also wieder ein Grund mehr.

9. Fotobücher, die begeistern

Dieser Punkt kommt Nummer 3 relativ nahe – und ist dennoch anders. Gedruckte Herbstfotografien wirken auf auf Herz und Auge intensiver als digitale. Ein Buch mit exzellenten Herbstbildern kann einer der grössten Motivationsboosts in schweren Zeiten sein. Gönne Dir mal ein Studium dieser Art, und Du wirst es nicht lange im Sessel aushalten ;) .

10. Spass Spass Spass

„Bitte was ? Bei dem Wetter traust Du Dich von Spass zu reden ?“ Aber sicher. Fotografieren sollte Spass machen, auch wenn man davon blaue Finger bekommt. Und selbst wenn : Spätestens zu Hause beim Durchschauen der Bilder würden die Meisten Gefallen daran finden.

11. Der Gesundheitsbonus
Fotografie und Bewegung gehören zusammen. Selbst wenn Du nur vom Auto zu einem vernebelten See läufst – hast Du Dich dennoch bewegt. Und zusätzlich frische Luft geatmet.

12. Der Schneeballeffekt

Lust bekommt man oft ganz einach durch „machen“. Die Freude auf das „nächste Mal“ kann nur dann enstehen, wenn man draussen war. Wichtig ist hierbei, im Flow zu bleiben.

13. Plane im Vorraus

Trage Deine „Termine mit der Kamera“ knallrot in Deinen Kalender ein, drucke Erinnerungen fett auf ein Blatt Papier, beklebe die Eingangstür mit Stickern – was auch immer. Versuche Dich so häufig wie möglich daran zu erinnern, dass Du fotografieren gehst, um es nicht zu verpassen. Je klarer Dir der Termin ist, um so weniger besteht die Möglichkeit kurz davor einen Rückzieher zu machen.

Wie geht es Dir in diesen Tagen ? Was motiviert Dich, um rauszugehen ? Ich freue mich auf Deinen Kommentar !

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