kwerfeldein
04. Juli 2007 Lesezeit: ~2 Minuten

6 + 1 Dinge, die Du tun kannst, bevor Du auf den Auslöser drückst

Schoneinmal verärgert festgestellt, dass Du beim Shooting mit einer zu hohen ISO-Einstellung fotografiert hast ? Oder Dein Bild nicht wirklich scharf ist ? Oder gar, dass Du Dir zu wenig Zeit genommen hast, um andere Perspektiven zu suchen ? Ich kenne diese Momente aus eigener Erfahrung nur zu gut und weiss, dass man sich diese Enttäuschung zu einem Grossteil ersparen kann. Deshalb habe ich eine kleine Liste zusammengestellt, welche Dir und mir helfen kann, kein wichtiges Detail beim Fotografieren zu vergessen.

Wir gehen davon aus, dass Du aus der Hand fotografierst und nun kurz davor bist, abzudrücken.

1. Überprüfe Deine Speicherkarte. Es ist ein Grauen, nach 10 Schüssen zu erkennen, dass Deine Speicherkarte schon voll ist. Denn dann wirst Du sie nur in den seltensten Fällen formatieren und somit Deine gerade gemachten Bilder mitlöschen.
2. Konfiguriere die Lichtempfindlichkeit. Bilder, welche mit zu hoher ISO geschossen wurden werden deutlich schlechtere Bildqualität nachweisen. Wähle nach Möglichkeit die niedrigste Einstellung Deines ISO-Wertes.
3. Kontrolliere Belichtungszeit und Blende. Diese beiden Merkmale haben eine deutliche Auswirkung darauf, ob Dein Bild wirklich knackig scharf wird. Ich empfehle mehrere Fotos mit verschiedenen Einstellungen dieser Art zu machen, um im Nachhinein auf eine grössere Auswahl zugreifen zu können.
4. Säubere das Objektiv. Partikel auf der Vorderseite Deines „Auges“ können je nach Blendeneinstellung Dein Bild „verunreinigen“. Je höher die Blende, um so warscheinlicher ist die Auswirkung auf Dein Foto.
5. Setze den Weissabgleich. Falls Du nicht mit dem RAW-Format arbeitest, ist dies eine bedeutende Aufgabe, welche vor dem Fotografieren erledigt sein sollte. Bei JPEGs ist es wesentlich problematischer, einen Weissabgleich nach der Belichtung am Rechner zu setzen, als bei RAWs. Wenn Du Dir diesen Punkt ersparen willst, dann stelle Deine Kamera falls möglich in den RAW-Modus um.
6. Komponiere Dein Bild. Teste möglichst viele unterschiedliche Perspektiven, mit welchen Du Dein Objekt optimal darstellen kannst. Fotografiere nur mit den besten 3 Einstellungen, um nicht in Eile alles aufzunehmen. Erfahrungsgemäß ist es sinnvoller, sich zuerst nur auf die Zusammensetzung Deine Bildes zu konzentrieren und anschliessend zu belichten. Viel Glück beim Fotografieren !
7. Tipp von Manuela via Pownce : Untersuche das gesamte Sucherfenster noch einmal auf störende Objekte die eventuell reinragen.

Falls Dir dieser Artikel gefallen hat, kannst Du KWERFELDEIN-Artikel als RSS oder EMAIL abonnieren.

Ähnliche Artikel