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27. Juni 2007 Lesezeit: ~3 Minuten

Meine 10 goldenen Foto-Regeln

Während meiner Zeit als Fotograf habe ich unterschiedliche Tricks und Tips entwickelt, an welche ich mich halte. Jeder, der sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigt hat bestimmte Vorgehensweisen, welche ih auf seinem Weg als Fotograf untestützen. Ich habe versucht, meine Fotoregeln zu einer Liste zusammenzustellen. Es besteht keine Rangordnung.

1. Setze Dich selbst nicht unnötig unter Druck. Genieße die Zeit hinter der Kamera und das, was Du fotografierst. Harte Zeiten werden von selbst kommen, sei deshalb nicht übermäßg hart zu Dir selbst. Entspanne Dich und fürchte Dich nicht vor Auszeiten.

2. Fotografiere für Dich selbst.
Vergiss, „was wer wann“ dazu sagen wird. Solange es Dir gefällt, ist alles in Ordnung. Kritik ist gut, aber sie sollte Deinen eigenen Geschmack nicht überstimmen.

3. Plane Deine Aktivitäten. Wildes drauflosballern hat seinen Reiz – für kurze Zeit. Je besser Du vorbereitet bist, desto zielgerichteter kannst Du anschliessend arbeiten. Und schicke Fotos mit nach Hause nehmen.

4. Breche die Regeln.
Natürlich nicht immer. Halte Dir dennoch beständig Möglichkeiten offen, Dinge „anders“ zu fotografieren. Z.B. über-oder-unterbelichtet, scharf oder unscharf. Kenne die Regeln so gut, um zu wissen, wie Du sie brechen kannst.

5. Kenne Dein Equipment.
Es macht unheimlich Spass, so wenig wie möglich auf technisches Gefrickel achten zu müssen und Dich vollständig auf Dein Objekt einzulassen. „Wo ist nochmal die Blendentaste“ sollte keine Frage für Dich sein, denn umständliches Herumgesuche hält Dich davon ab, kreativ tätig zu sein – mit dem Auge am Sucher und dem Finger am Abzug. 

6. Setze Dir Ziele. Bestimmungslos zu fotografieren macht auf Dauer müde. Stelle Dir Fragen, dessen Antworten Du in feste Ziele formulieren kannst. Wieviele Fotos möchtest Du diesen Monat veröffentlichen ? Wieviele unterschiedliche Lokalitäten kannst Du in welcher Region fotografieren ? Auf welchem Gebiet der Fotografie möchtest Du Dich in einem abgesteckten Zeitrahmen weiterbilden ? Selbst wenn es Dir nicht gelingen sollte, ein Ziel 100% zu erreichen hast Du mehr geschafft, als ziellos zu fotografieren.

7. Durchforsche regelmäßig Dein Archiv.
So manches Edelstück wird sich finden lassen, weil Du es einfach vergessen hast. Lass Dein Archiv nicht verstauben. Das kann Dir so manche Tage retten, an welchen es Dir nicht möglich ist, fotografieren zu gehen. 

8. Vergiss Deine Wurzeln nicht.
Was hat Dich urprünglich dazu gebracht, die Kamera in die Hand zu nehmen ? Diese Beweggründe und Inspritionsquellen haben einen ganz besonderen Stellenwert. Sie können Dich neu anregen, zu fotografieren.

9. Lerne, so viel Du kannst.
Dies ist für mich die Grundlage, auf welcher dieses Weblog steht. Fotografie hat unzählige Facetten, welche es zu entdecken gibt. Und überaschenderweise lernst Du vor allem Dich selbst kennen. Deine Grenzen und Begabungen, Deine Höhen und Tiefen.

10. Formuliere Deine Regeln aus. Dadurch lernst Du sie intensiver und musst die Dinge auf den Punkt bringen. Zusätzlich hast Du die Möglichkeit, sie jederzeit lesen zu können und Dich darauf zurückzubesinnen.

An welche Regel(n) hältst Du Dich ?

   

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  1. Blogartikel dazu: Fotografisches Sammelsurium - surfgarden