kwerfeldein
20. Juni 2007 Lesezeit: ~3 Minuten

Meine Top 5 Quellen der Inspiration

Jeder Fotograf hat irgendwelche Quellen, welche ihn dazu bringen, Fotos auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu machen. Da Fotografie eine künstlerische Arbeit ist, brauchen Fotografen fortlaufend neue Inspiration, um sich nicht in gewohnten Techniken und Vorgehensweisen festzufahren.

Um seine eigenen Quellen herauszufinden, muss der eine oder andere tief graben, denn vieles läuft auf diesem Gebiet unterbewusst ab. Ich habe dies getan und bin zu diesem Ergebnis gekommen :

Natur
Seit meiner Kindheit fühle ich mich mit der Natur auf bestimmte Art und Weise tief verbunden. Dabei interessiert mich weniger, wie nun das Blümchen wirklich heisst. Vielmehr bin ich sensibel für Stimmungen und besondere Momente, welche sich draussen regelmäßig ereignen. Aufziehende Gewitterwolken und farbenvolle Sonnenaufgänge sind nur zwei von sehr vielen Wundern, welche mich inspirieren und in Staunen versetzen.
Die Natur liefert mir immer wieder neue Gründe dafür, Ihr zu begegnen und interessanter Weise fühle ich mich dort mir selbst nah.   

Der Akt des Fotografierens
Ich liebe es, hinter der Kamera zu sein. Fotografieren ist für mich immer spannend und reizvoll gewesen. Das Auslösen, das Kriechen auf dem Boden, der Versuch, das Beste aus einem Moment herauszu-„fotografieren“ ist der Nervenkitzel, der mich „verrückt“ macht. Dabei bin ich tief versunken in meine Tätigkeit, hochkonzentriert und vergesse dabei Alltagsprobleme, weil meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt ist. Fotografieren ist einfach toll !

Fotografen
Anderen zuzusehen, wie sie sich über eine längere Zeit fotografisch entwickeln spornt mich enorm an. „Da passiert etwas, jemand hängt sich rein. Er wird besser, findet seinen ganz persönlichen Stil. Seine Bilder gewinnen Woche für Woche an Qualität. Burnout – neuer Start.“ So etwas ist einmalig, erzählt mir eine Geschicht, die mit meiner Eigenen verbunden ist.

Bilder
Ich spreche hier nicht nur von Fotos. Fotos haben zwar eine ganz besondere Stellung, aber sie sind nicht das Einzige, was mich inspiriert. Verschiedene Arbeiten auf Leinwand, Szenen aus einem Film, Träume und Fantasien über die Natur , kurze Momente aus dem Alltag – sie alle sprechen die Sprache des Bildes. Diese Dinge regen mich an, meine Sachen zu packen und mich auf den Weg nach draussen zu machen.

Spiritualität
Wie schon unter dem Punkt „Natur“ angesprochen fühle ich mich draussen in der Natur mir selbst nahe. Und auch Gott,denn in der Stille und im Alleinsein liegt für mich eine besondere Art des Seins. Beim Fotografieren passiert etwas, was ich nur sehr schwer in Worte fassen kann. Dieser  Moment wird zu einer Art Ewigkeit in der Objekt und meine Person miteinander verbunden sind. Das erfüllt mich mit Glücklichkeit, einer einzigartigen, grundlegenden. 

Ähnliche Artikel


Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.