Kwerfeldein
10. Mai 2007 Lesezeit: ~1 Minute

Leserumfrage zur Monitorkalibrierung : Pantone Huey vs. Colourvision Spyder

Jeder ambitionierte Fotograf steht irgendwann vor der Entscheidung, mit welchem Tool er seinen Monitor kalibrieren lassen wird. So auch ich. Nachdem meine Prints allesamt leicht zu dunkel entwickelt worden waren und ich mit der Druckfirma Kontakt aufgenommen hatte, um auszuschliessen, dass es an der Firma lag wurde mir sehr schnell klar, dass ich nicht länger warten kann.

Momentan stehen für mich 2 Tools im Rennen :

PANTONE HUEY [PRO]


Der Huey überzeugt mich deshalb, weil er leicht zu bedienen ist und die Möglichkeit hat, kontinuierlich das Raumlicht zu messen und dementsprechend den Monitor zu justieren. Mit dem Huey für 89€ und dem HueyPRO für 130€ ist die Preisklasse völlig in Ordnung.

COLOURVISION SPYDER [2]

Dieses Tool wirkt auf mich professioneller, da es in Rezensionen immer wieder Profis empfohlen wird. Dem Spyer wird exzellente Farberkennung und Anzeigengenauigkeit begemessen, was für mich als Fotograf nicht unerheblich ist. Mit 159 € für den Spyder 2 und 229 €für den Spyder 2PRO liegt das gute Stück jedoch um eine Klasse weiter oben, wenn es um den Griff in den Geldbeutel geht.

Wie kalibrierst Du Deinen Monitor ?

Hast Du erfahrungen mit einem der beiden Tools ?

Benutzt Du ein anderes, mit welchem Du zufrieden bist ?

[Bildquellen : Huey: ccomein// Spyder : Goston ]

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11 Kommentare

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  1. ich habe meinen einen monitor mit dem Adobe Monitorprofil kalibriert…alles schön von hand.
    bisher kamen noch von keiner seite beschwerden, also werde ich mich hüten was zu verändern.
    da ich zwei monitore benutze, wundert es mich immer ein wenig das der monitor mit dem Adobe Monitorprofil dunkler erscheint.
    aber auf den sehr seltenen ausdrucke dich mal fertige ist alles ok.
    gruß horst

  2. hallo martin,

    du hattest mich ja schon mal drauf angesprochen, ich habe meinen monitor mit einem (geliehenen) colorvision spyder kalibriert. ging denkbar einfach und hat ein super ergebnis geliefert. ich habe neulich ein bild auf leinwand drucken lassen und war absolut begeistert, dass es genau so geworden ist, wie ich es gehofft habe. habe nicht wirklich unterschiede feststellen können. zu dem huey kann ich leider nichts sagen, weil ich ihn nicht kenne, aber ich stelle mir die frage, ob man die umgebungslichtmessung wirklich braucht. reicht es nicht, wenn man seine bilder am monitor immer bei nahezu identischen bedingungen (rolladen fast runter, schreibtisch aus und kein licht von hinten auf den bildschirm)?
    im übrigen bekommst du den spyder auch schon für 85€. würde mir persönlich reichen, denn wenn man seine bilder nicht auf dem heimischen drucker druckt, muss man sich fragen, ob man die 74€ für die druckerkalibrier-funktion wirklich ausgeben muss. der sensor und die monitor kalibrierung ist bei allen packeten gleich (soweit ich weiß). und 144€ mehr für die zusätzliche projektorkalibrier-funktion und umgebungslichtmessung…ich weiß nicht…

    aber lass mich wissen wie du dich entschieden hast, meine büchse sollte auch mal wieder nachkalibriert werden (sagt zumindest die colorvision-software ab und an) ;-D

    grüße,
    u.

  3. Hey Martin,
    damit die Bilder kontinuirlich gleich rauskommen reicht es eigentlich nicht den Monitor einmal zu kalibrieren und dann ist gut. In der Print Agentur werden die Geräte alle mindestens einmal am Tag kalibriert, wenn es um wichtige Aufträge geht auch öfter. Bei Photos kommt es aber auch immer auf die Entwicklung drauf an, deshalb würde ich Dir raten von der Druckerei Dir ein Profil geben zu lassen. Wenn die sowas nicht haben, fragen mit welchem Profil die am Besten zurecht kommen.
    Wenn Du in einem Fachgeschäft das Gerät kaufst würde ich auch mal beide ausleihen und ausprobieren. Du wirst bei einem billigen Monitor auch keine besseren Ergebnisse bekommen wenn Du ein teures Messgerät hast. Es ist immer ein Mittelweg auf den Du Dich begiebst – außer Du hast eben auch einen High-End Monitor von Eizo oder so. Und dann spielen aber auch wieder die Umgebungsfarben, die Farben Deiner Klamotten und Deine persönliche Farbwahrnehmung eine Rolle.
    Da spielen so viele Faktoren rein, ich denke da kann man nicht aus Erfahrung urteilen sondern muss deine persönlichen Faktoren mit einbeziehen.
    Kommt eben ganz drauf an wo Du hin willst :)

  4. Hallo Martin,
    ich stehe auch vor der selben Entscheidung wie Du. Da ich mich weder zum einen noch zum anderen durchringen konnte habe ich – wie Horst – meinen Monitor nur mit Adobe Gamma „kalibriert“.
    Mir ist auch aufgefallen, dass die Fotoprints aus dem Labor etwas zu hell bei mir ankommen.
    Ich hoffe es gibt hier noch ein paar Kommentare dazu!?!
    Gruß Lars

  5. Ich habe meinen Monitor mit dem Eye-one-match kalibriert und auch ein passendes Colormanagement dazu absolviert. Ich muss allerdings sagen, dass ich wenig davon verstanden habe und ich froh bin, dass mein Cinema Display so schön und gut eingestellt ist, dass die Farben immer korrekt sind. Es bringt eh nichts, wenn nicht auch der Drucker kalibriert ist. Wichtige Arbeiten werden immer geprooft und Fotos noch mal ausbelichtet, wenn die Farben mies sind.

    Das „Mäuschen“ Eye-one wird auf den Monitor geheftet und so werden die Farben eingestellt. So ähnlich wie der Spider, etwas günstiger und nicht ganz so professionell.

    Gruß
    Sam

  6. ich hab hier einen gretagmacbeth eye-one display2 – tolle software dabei, die wunderdinge mit dem monitor macht und dann erstrahlen bilder in richtigerem glanz… stichwort drucker: ich arbeite da bei wichtigen bildern mit einem labor hier in hamburg zusammen, von dem ich weiß, dass die wissen, was farbmanagement ist…

  7. Blogartikel dazu: 100 Dinge die ich über das Fotografieren gelernt habe - KWERFELDEIN - Martin Gommel - Frische Inspiration zur Landschaftsfotografie

  8. Ich habe mich für ein Gerät der Marke „gretagmacbeth“ entscheiden, Modell „eye-one display 2“ da die Colourvision-Geräte am Mac wohl Probleme bereiten (so in diversen Mac-Foren gelesen, irgendwas mit den Gammawerten) und ich mit der beiligenden Software mehrere Monitore verwalten kann. Ich habe einen recht guten Monitor, an dem ich nach erfolgreicher Kalibrierung kaum Veränderungen sehen konnte. Ich hatte ihn nur zu „kalt“ eingestellt. Das ist wohl ein häufiger Fehler, den man macht, wenn man per Augenmaß kalibriert. Die Umgebungslichtmessung ergab bei mir keine nennenswerten Veränderungen. Die Ausdrucke von einem Fotodienst, der auch das Farbprofil ausliest (z.b. FotoCommunity) sind 1a – bin sehr zufrieden.

  9. Hallo,

    also ich benutze seit einiger Zeit den Huey. Ich bin damit bisher sehr zufrieden, weil die Bedienung völlig idiotensicher ist. Als ich das Gerät ertmals verwendet habe war ich eigentlich wirklich geschockt. Wie daneben ein manuell kalibirierter Monitor liegen kann und was das Gerät aus dem alten Monitor noch rausgeholt hat. Jetzt Arbeite ich auf einem MAC und somit auf einem LCD Display. Auch dies meistert der huey gut. Was allerdings zu erwähnen bleibt ist, daß es immer noch Abweichungen von Labor zu Labor gibt. Bildpartner z.B. hat einen leichten Grün- fotocommunity einen leichten Rotstich bezogen auf die Kalib. durch den huey.

    Hoffe ich hab Dir etwas helfen können. Bei Fragen => Mail

    LG

    Ralle