kwerfeldein
20. April 2007 Lesezeit: ~1 Minute

RAW oder JPEG ?

RAW und JPEG sind die 2 gängigsten Dateiformate für Fotografen.Und dennoch fällt dem einen die Entscheidung leichter, dem anderen nicht. Es interessiert mich, welcher Stand bei meinen Lesern diesbezüglich aktuell ist.



Welches digitale Medium nutzt Du ? RAW oder JPEG ?

Manche müssen hier warscheinlich JPEG antworten, da Ihre Kamera nicht über eine RAW-Funktion verfügt. Andere fotografieren in RAW. Mich interessieren Gründe, Fragen und die Zufriedenheit, welche Ihr bei dem Medium Eurer Wahl habt.

Für mich gibt es hier kein RICHTIG oder FALSCH, beide Versionen haben Ihre Berechtigung.

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11 Kommentare

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  1. Ich muß sagen, das ich meine Bilder (Canon Eos 400D ) momentan noch in JPEG schieße, obwohl die vorteile von RAW eigentlich auf der Hand liegen, mehr spielraum beim umsetzen von eigenen ideen, größerer spielraum bei der beleuchtung (man kann sich mehr auf das objekt ansich konzentrieren und muß dann nicht immer 100% die richtige belichtung erwischen) – besonders für mich als anfänger vll eine ganz nette funktion, da man so schneller zu „erfolgen“ komt. Leider schiße ich nur sehr wenig ebilder in RAW, da mein rechner zu schwach ist und diese knapp 20MB großen datein nur sehr zäh bearbeiten kann. Deswegen entschließe ich mich aus der not heraus in JPEG zu schießen. Aber in ein paar Monaten sollte es wieder etwas anders aussehen, wenn ich einen leistungsfähigeren rechner habe. dann werde ich wohl auch endlich die vorzüge von RAW in vollen zgen genißene können ;-)

  2. Ich fotografiere seit einem Gespräch mit Dir nur noch in RAW. Am meisten nutze ich von den Vorteilen eigentlich den Weißabgleich, den ich im Nachhinein ändern kann.
    Ansonsten fehlen mir die Tools, um RAW richtig zu nutzen – hab kein Photoshop, GIMP läuft unter MacOSX zwar, aber man muss ne Menge installieren, damit es richtig tut. Bleibt iPhoto.
    Aber auch so ist es richtig gut. Vielleicht stimmt ja irgendwann das Geld für Photoshop…

  3. Habe dazu heute erst ein Zitat von Fritz Pölking gelesen:

    „Warum als JEPG und nicht als RAW?
    Zuerst einmal bekomme ich auf eine CF-Karte mit 128 MB ca. 40 JEPG-Bilder groß/fein, statt 16 RAW-Dateien.
    Dann ist ein JEPG-Bild in der Kamera fertig. Wenn ich also heute über Tag 200 Bilder in JEPG gespeichert habe, sind die in der Kamera automatisch fertig gemacht worden und ich kann mir abends im Hotel einen Krimi ansehen.
    Wenn ich die auf RAW speichere, sind es nur Rohdaten, und ich muss jedes einzelne Bild in Photoshop umwandeln und bearbeiten. Dann ist der ganze freie Abend hin..“

    Ich gebe zu, ich würde auch gerne mal wieder einen Krimi sehen, aber ich fotografiere trotzdem RAW. :)
    Ich mag es, wenn meine Fotos so aussehen wie ich sie haben will.

  4. hehe- das mit dem krimi ist gut ,)
    habe gestern noch mit einem azubi hier in der agentur geredet und er findet, so wie ich, dass es immer auf den zweck ankommt, den man mit dem geschossenen bild verfolgen will. schnappschuesse muessen nicht in raw sein, auch wenn ich sie nachher bearbeite; wenn ich aber gleich weiß, dass ich die bilder noch durch photomatix jage, dann kann es auch schon mal raw sein.
    ich muss sagen, dass ich auch im zeitalter von gigabyte und terrabyte doch sehr auf die groeße meines fotoordners schaue. das soll jetzt nicht kritisch klingen, aber ich brauche ja keine 150 mb fuer 30 schnappschuesse.

    also raw schon gerne, allerdings nur, wenn es etwas nuetzt.

    schoenes wochenende und gruß
    sven

  5. Hey Martin!

    Bei mir kommt es ganz drauf an ob ich in JPG oder RAW fotografiere. Wennn ich wie Sven schon schrieb nur „Schnappschüsse“ mache, dann eigentlich JPG. Ist zwar manchmal nicht ganz so komfortabel ein Bild zu korrigieren, falls man doch mehr damit vor hat, aber da gibt’s ja auch einige Möglichkeiten. Wenn ich etwas gezieltes vor habe, dann schieße ich eigentlich in RAW.

    Mein Problem ist dann nur, das die Speicherkarte (1GB) zu schnell voll ist, und bisher hatte ich keine Gelegenheit eine weitere Speicherkarte oder mobile Festplatten/Kartenlesegerät zu kaufen.

    Wobei es heutzutage ja nicht mehr so das Problem mit dem Speicherplatz gibt wie früher. Man kriegt heute eine 500 GB Festplatte für 120 EUR. Und bei mir läuft es auch eher darauf hinaus, nur noch in RAW zu fotografieren. Da man doch mehr Möglichkeiten der Nachbearbeitung hat und sei es nur am Weißabgleich zu drehen. Es muss ja nicht total umgekrempelt werden, wie es einige tun, was ja zum Einen auch wieder ein Nachteil vom RAW-Format sein kann, das die Nachbearbeitung einfach zu extrem ist. Sicherlich in manchen Fällen gut, schön, witzig und interessant, aber oft auch einfach unnötig oder nicht passend.

  6. Alle Jobs und Bilder fürs Portfolio, Studiobilder und Reisen in RAW, alles Unwichtige, Layoutbilder und Tests in jpg. Seit der Nikon D80 steht das Format öfter mal auf RAW, weil die Karte so groß und die Kamera so schnell. Ist aber nicht immer von Nöten.

    Dann bearbeite ich die Bilder in Adobe Lightroom, welches jedem Fotografen zu empfehlen ist. Ist auch nicht so teuer. Top-Programm.

    Grüße, Sam

  7. Moin!

    Ich bin vor knapp zwei Monaten auf eine DSLR umgestiegen (Nikon D80, FYI) und habe damit ja auch gleich ein ganzes ‚Paket‘ an Leistung eingekauft. RAW kannte ich zwar schon von meiner alten (die Kamera, nicht die Frau, eine Minolta DiMAGE A1), habe es aber nie genutzt.

    Nun sind die ersten paar tausend Fotos durchgeschossen – viele davon einfach nur zum Ausprobieren – und ich muss ganz ehrlich gestehen: JPEG reicht mir. Es wird immer wieder vom hohen Dynamikumfang gesprochen und dem nachzuarbeitenden Weißabgleich, aber ganz ehrlich animiert mich das eher dazu den Weißabgleich vor Ort richtig einzustellen/-schätzen und was am Ende wirklich vergurkt ist, muss dann halt nochmal durch Photoshop laufen.

    Mich stört manchmal das Absaufen im Schwarzbereich, doch bei Tests mit RAW war das zum Teil sogar einen Tick schlimmer. Die Nikon kann gleichzeitig RAW wie JPEG aufzeichnen, somit hat man einen guten Vergleich und auch wenn 2GB für 30€ zu haben ist (Sandisk Extreme III als SD) bin ich doch schon froh über den Platz von z.T. mehr als 450 Fotos in hoher JPEG-Auflösung als den etwas über 100 bei RAW.

    Für mich ist die Wahl von JPEG ein Kompromiss aus verschiedenen Dingen: Man bekommt mehr Fotos pro Speicherkarte drauf, am Ende spart man auch wieder Festplattenplatz (der, wenn auch billig, erstmal gekauft werden muss) und wie Marlen weiter oben schon das Zitat von Fritz aufgegriffen hat – man hat viel mehr Zeit. Die Tatsache, daß ich jedes Foto noch einmal separat anpacken muss um es zu konvertieren hält mich zurück, denn wenn man es ehrlich betrachtet:

    Unterm Strich sind das so marginale Unterschiede, die den Mehraufwand aus meiner Sicht nicht rechtfertigen, Fotos in RAW aufzunehmen.

    Aber ich bin ja ’nur‘ Hobbyfotograf und habe in den letzten Monaten mehr gelernt, als in den Jahren davon. Fragt mich in zwei Jahren nochmal, vielleicht nenne ich mich dann schon ‚Mr. RAW“. ;-D

  8. Danke für die Ausführungen. Ich habe mir in den letzten Tagen Gedanken zu diesem Thema gemacht. Die Antorten hier sind für mich sehr hilfreich. Am Arbeitsplatz habe ich schon mal mit RAW experimentiert und dabei festgestellt, dass man dazu viel Zeit braucht. Und die habe ich definitiv nicht. In meiner Freizeit werde ich RAW bei bestimmten shootings benutzen, sonst bleibe ich vorerst bei JPEG.

    Gruß Matthias

  9. Blogartikel dazu: Tweets die RAW oder JPEG ? | KWERFELDEIN | Digitale Fotografie erwähnt -- Topsy.com