Fotozeug


10-20mm 4-5,6 EX DC Sigma Superweitwinkel für Canon & Nikon
(auch für Sony)

Fotozeug lebt ja unter anderem davon, dass wir hier immer wieder einen kleinen Bericht einstellen. So möchte ich dies nun hier mit dem Superweitwinkelobjektiv von Sigma tun.

Ich habe damit wohl den größten Teil meiner Landschaftsaufnahmen gemacht, da sich damit ausgezeichnet dramatische Aufnahmen machen lassen und die allseits beliebten Verzerrungen gewollt sind.

Weit spreizende Wolken und den Illusion enormer Größenuntschiede kann man nicht mit jedem Objektiv einfach so darstellen, wie mit einem Superweitwinkel. Und da bietet das Glas von Sigma hervorragende Preis-Leistungsverhältnisse – auch oder gerade für Einsteiger.

Damit sei aber auch gesagt, dass das Fotografieren mit einem Superweitwinkel nicht unbedingt leichter wird – ein Umdenken beim Fotografen muss passieren, denn man bekommt damit oftmals auch mehr auf den Sensor gebannt, als man unbedingt für sein Foto braucht. Das zu beherrschen dauert eine Weile – aber je öfter man die Linse im Einsatz hat, umso leichter fällt es, sich vorzustellen, wie ein Foto wohl damit aussehen würde.

Ich für meinen Teil kann jedenfalls eine uneingeschränkte Empfehlung hier aussprechen – an Cropcameras ist das Teil super zu gebrauchen. An meiner EOS 30D und an der 350D war das 10-20mm wohl die längste Zeit mein “Immerdrauf”.

Edward Weston: Icons
190 Seiten | Taschen Verlag | 2008 | 4,99€

Ich gebe zu: Ich kannte Edward Weston nicht und ich kannte auch keine seiner Aufnahmen. Doch das, was in diesem Buch zu finden war hat mich überrascht. Und zwar explizit die Aufnahmen im Bereicht Portrait & Akt, die anderen Fotografien haben mich nicht so sehr beeindruckt, wenngleich das natürlich eine Geschmacksfrage ist.

Doch wenn man sich darüber im Klaren wird, dass dieser Herr zu Beginn des 20. Jahrhunderts Aufnahmen gemacht hat, bekommt das Ganze ein komplett anderes Gewicht. Denn der geschichtliche Kontext von Fotos gibt diesen einen Rahmen, der mitbedacht werden sollte.

Doch auch so – ganz direkt und ohne irgendwelches Kopftennis – haben mir die Fotos zugesagt. Ich finde es superspannend, wie Weston der Weiblichkeit von Frauen in Bildern ein Zuhause gibt. Sie sind einfühlsam, direkt – aber nicht plakativ und plump. Daher meine unverbindliche Empfehlung, dieses Buch zu kaufen, zu verschenken oder ggf. in einem Laden, der das Buch führt ein Blick hineinwerfen.

Und der Preis ist auch mehr als in Ordnung.

Adobe Photoshop Lightroom 3: Es lohnt sich

Bei der großen Fülle an Rawkonvertern und -editoren in den Weiten des Webs kann man schonmal die Übersicht verlieren. Und wer nicht gerade das Geld für Photoshop CS5 hat, kann schon recht große Augen bekommen, wenn es darum geht, sich “den Richtigen” Converter mal anzuschaffen.

Und ich möchte hier gar nicht groß damit anfangen, dass Lightroom 3 die eierlegende Wollmilchsau schlechthin ist. Wie schon oft angesprochen, muss das jeder für sich selbst herausfinden. Schließlich gibt es die oft besprochene Alternative von Apple, Aperture und viele andere.

Aber was ich sagen kann ist, dass ich selbst mit Lightroom sehr gute Erfahrungen gemacht habe und sich für mich auch der Sprung von Lightroom 2 auf die 3er-Version mehr als gelohnt hat, weil doch einige schicke Funktionen dazugekommen sind, auf die ich nicht mehr verzichten mag (neuer Import-Dialog, Veröffentlichen in Lightroom, Rauschen hinzufügen und vieles mehr).

Und gerade deshalb habe ich dazu eine DVD mit Video2Brain produziert, die ihr Euch gerne ebenfalls anschauen könnt. Dort stelle ich vor, wie ich mit Lightroom 3 arbeite.

Festbrennweite: Das Canon EF 50mm 1.4 USM

Mittlerweile habe ich über meine Zeit an der Kamera verschiedene Objektive genutzt, geliehen & ausprobiert. Doch das 50mm 1.4 ist oft mein Immerdrauf oder anders gesagt: m Lieblingsobjektiv. Das hängt natürlich mit der Lichtstärke und dem weichen Bokeh zusammen, die diese Linse liefert. Weiter kommt dazu ein Faktor, den ich persönlich nur schlecht technisch begründen kann: Es fühlt sich irgendwie “gut” und “richtig” an – warum, das weiß ich wie gesagt nicht.

Aber gerade dann, wenn ich wiedermal auf einer Hochzeit schnell ein paar Situationen einfangen soll oder das Brautpaar in einer etwas dunkleren Kirche ablichten soll, kommt das 50mm drauf, ohne wenn und aber. Es ist leicht, kurz und somit auch unauffälliger wie manch andere Linse.

Und da das 50mm ein EF ist, kann es sowohl an Copkameras wie auch an Vollformatkameras wie der 5D eingesetzt werden. Praktisch.

Übrigens: Auf Amazon gibt es noch die passende Gegenlichtblende dazu.

Zu empfehlen: Monitore von EIZO

Da ich gerade selbst einen Monitor von Eizo teste & wir hier auf kwerfeldein.de auch einen verlost haben, möchte ich hier auf Fotozeug noch einmal eine kleine Empfehlung aussprechen, sich die Monitore der besagten Marke etwas näher anzusehen. Denn Qualität zeichnet sich nicht nur an der Kamera aus, sondern auch dort, wo man die Fotos betrachtet, bearbeitet & finalisiert.

Monitore von Eizo für den kleineren Geldbeutel gibt es schon ab 235€ auf Amazon und nach oben gibt es natürlich (fast) keine Grenzen. Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm die Qualität so wichtig ist, gleich bei der obersten Klasse einzusteigen. Nicht jeder hat so viel Geld auf der Seite, das ist sicher. Evtl. lohnt es sich da, ein paar Monate zu sparen.

WAS IST FOTOZEUG?

Fotozeug ist eine Art Tipp-Projekt, in den Produkte, die wir getestet und für gut befunden haben, eingespeisst werden. Das kann vom einfachen Stativ über ein tolles Objektiv bis hin zu Empfehlungen von Büchern oder anderer hilfreicher Software für den alltäglichen Fotogebrauch gehen. Hinweise zu Produktneuerung oder Updates jegwelcher Art sind ebenfalls im Konzept vorgesehen.

Disclaimer: Sämtliche Links führen zu Amazon und sind Affiliate Links. Wenn ein Besucher darüber etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, der Besteller zahlt aber keinen Cent mehr. Empfehlungen sind nicht käuflich und erscheinen in unregelmässigen Abständen. Täglich erscheint selten mehr als ein Tipp.

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Wie? Neueste Empfehlungen erscheinen hier – wie in einem normalen Blog auch – immer zuerst.


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