Susann Probst ist 24 Jahre alt. Nach ihrer Ausbildung zur Fotografin hat sie sich in Berlin selbstständig gemacht und arbeitet vor allem in der Stilllife- und Hochzeitsfotografie. Sie ist Mitgründerin des Zimmer 117 und als Hochzeitsfotografin ein Teil von PaulliebtPaula.Im folgenden Artikel möchte ich Euch einen kleinen Einblick in die Stilllife- und Foodfotografie geben. Ich werde erklären, wie ich bei meinen Bildern vorgehe und warum ich bestimmte Dinge so oder so verfolge. In diesem ersten Teil wird es zuerst einmal vor allem um die Ideenfindung gehen.
Eine wichtige Frage für viele ist, welche Kameras oder Objektive sich am besten für die Foodfotografie eignen. Dabei geht es gar nicht zwangsweise um ein bestimmtes Modell oder Format, sondern um die Fähigkeit, seine eigene Technik zu beherrschen.
Es ist viel wichtiger, Licht und Schatten zu verstehen, eine gute Komposition finden zu können und grundlegende Dinge wie Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich zu begreifen und zu wissen, wie man diese für seine Aufnahmen nutzen kann. Für gute Fotos ist es wichtig, sich nicht auf Automatiken der Kamera verlassen zu müssen, sondern sie voll unter Kontrolle zu haben.
Aber bevor es mit technischen Details los geht, fangen wir deshalb am besten bei null an. Bevor man überhaupt zur Kamera greift, braucht man eine Bildidee. An das Konzept kann man ganz individuell heran gehen. Ob einem als erstes ein bestimmtes Gericht oder ein bestimmter Gegenstand in den Sinn kommt, den man gern einmal fotografieren möchte oder auch eine Stimmung, ein Gefühl oder vielleicht sogar ein Ort. Bei mir ist das von Bild zu Bild ganz unterschiedlich und variiert immer wieder.































