Das ist ein Artikel von Martón Szabó. Er arbeitet in einem großen Medienunternehmen in Berlin und macht berufsbegleitend seinen Master (Medieninformatik) ebenfalls in Berlin. Den größten Teil seiner Freizeit verbringt er mit Fotografie, Skateboarding und Wellenreiten.Samstagabend um 22.31 Uhr in einem großen Fernsehstudio in Berlin. Normalerweise werden zu dieser Uhrzeit TV-Sendungen aufgezeichnet, geprobt oder Bühnenbilder auf- und abgebaut. Mit etwas Vorarbeit (Anfragen im Fernsehstudio und Abstimmung mit dem Skateboarder) klappte es tatsächlich mit einem Studiotermin im Oktober 2011.
Für den Termin im Studio habe ich ca. sechs Monate an Vorlauf benötigt. Grund dafür war, dass permanent im Studio gearbeitet wird und somit eigentlich kein freies Zeitfenster dazwischen bleibt. Erst durch etwas Hartnäckigkeit und permanentes Anfragen im Studio hatte sich spontan im Herbst ein Termin ergeben.
Wir hatten an einem Samstagabend ca. 20 Minuten Zeit für diese Aufnahmen. Aufgrund des kurzen Zeitfensters habe ich mich entschlossen, fast alles im Action-Mode (6,5 Bilder pro Sekunde) zu fotografieren. Als Kamera hatte ich meine Canon 40D, zwei Sigma-Objektive (10-20mm und 18-250mm) und natürlich einen guten Freund, der Skateboard fährt, dabei. Am Ende sind 657 Bilder entstanden.
Außer Ollies, kleineren Powerslides oder Kickflips durften wir keine „wilden“ Tricks machen, da dort sehr viel teures Equiqment steht, das nicht kaputt gehen darf. Der Freund, der mitgekommen war, fährt sehr gut Skateboard und somit konnte ich mir schon etwas im Voraus überlegen, welche Tricks ich fotografieren möchte.














