Redaktioneller Beitrag13.11.2011 / 11:37

Beyond Vanity – Ausstellung in Berlin

Eine kleine Auswahl an Cyanotypien für zu Hause

Rüdiger Beckmann war endlich einmal in Berlin, um seine Bilder aus dem Buch “Beyond Vanity – Jenseits von Eitelkeit” zu zeigen. Ein paar seiner Gedanken und Bilder konnte man auch schon auf KWERFELDEIN lesen.

Ich  gehe nicht gern auf Vernissagen. Ich warte lieber den Trubel ab und schaue mir danach die Bilder an der Wand ganz in Ruhe an. Aber dieses Mal musste ich eine Ausnahme machen. Denn seine Bilder begleiten mich visuell und emotional schon eine ganze Weile und ich wollte mir diesen Fotografen einfach mal aus der Nähe anschauen.

Rüdiger Beckmann links im Bild

Die Bilder der jungen Frauen, die Beckmann über Jahre hingweg fotografisch festhielt, hängen vom 4. November bis 10. Dezember an olivfarbenen Wänden in der Fehre 6, einer gemütlichen Bar im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Man fühlt sich gleich heimisch dort, mit den gemütlichen Sofas, dem Kicker in der Ecke und den netten Barmenschen.

Zwischendrin ein schmunzelnder und von Mensch zu Mensch treibender Rüdiger Beckmann, der an den einen oder anderen händeschüttelnden und augenleuchtenden Menschen hoffentlich ein Bild verkauft.

Schöne Frauen an den Wänden und davor

Das Klientel auf dieser Vernissage war durchmischt und ich war positiv überrascht. Kein überheblich wirkendens Künstlervolk oder vor den Bildern haareraufende Intellektuelle. Stattdessen herzerweichendes Lachen von Menschen, die, wenn man sie genauer betrachtete, doch das der jungen Frauen auf seinen Bildern sein könnte. Ich sah hier und da auch bewundernde Fotografen, erkannt an ihrer am Handgelenk baumelnden Leica.

Die Auswahl fällt schwer

Wer die Vernissage verpasst hat, aber ebenfalls Rüdiger Beckmann mal die Hand schütteln oder eines seiner Bilder an der eigenen Wand hängen haben möchte, der hat diese Chance noch einmal am 10. Dezember, zur Finissage. Ich werde auf jeden Fall noch ein zweites Mal hingehen.

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Dies ist ein Artikel von Marit Beer.

Marit bevorzugt die künstlerische Fotografie mal mit und mal ohne Menschen. Sie ist dabei dem Material Film verfallen und arbeitet mit einer Kleinbild- und Mittelformatkamera. Für die KWERFELDEIN-Leser möchte sie von Künstlern berichten, denen es ebenso geht und die Fotografie mit Film mehr in den Fokus setzen.

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Kommentare

  1. Thomas sagt:

    Hallo, bitte nennt doch Veranstaltungsorte mit Adresse. Nicht jeder kann mit “Fähre 6″ in Prenzlauer Berg was anfangen. Kleiner Service halt :-) Grüße Thomas

  2. Ruedi sagt:

    Hier ist die adresse:
    Http://www.facebook.com/FEHRE6

    Fehrbelliner str. 6
    10119 berlin

  3. Marc Schwartz sagt:

    Weihnachten steht vor der Tür, das Fest, um Freude zu bereiten.Wie tief etwa muss man in die Tasche greifen für einen der Prints auf dem Tisch vom Bild oben?

  4. Marit Beer sagt:

    Die Prints dort oben sind Cyanotypien und kosteten bei der Vernissage 50 Euro mit Rahmen.

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