
Dieser Tage wurde uns ein Video zugespielt, das eine App fürs Ipad vorstellt. Mit dieser App können diverse Lichtquellen nachgestellt werden bzw. wird das damit versucht. Die App heißt “Photo Soft Box Pro-HD” und kostet 2,39€ im Appstore. Doch schaut Euch zuerst einmal das Video an.
Wir in der Redaktion haben uns das Video angesehen und unsere Meinung dazu steht (einigermaßen). Doch diese wollen wir hier nicht einfach rausposaunen und in Kategorien wie “boa geil” oder “wasn Scheiß” abkanzeln.
Vielmehr wollen wir Euch nach Eurer Einschätzung fragen bzw. auch zum Nachdenken anregen. Und nein, das iPad kann keine Fussballstadion-Flutlichter-Softboxen ersetzen, das ist klar (ups, jetzt hab ich ja doch schon was gesagt). Doch uns geht es darum, einen Schritt weiterzudenken.
- Was ist damit möglich – und was nicht?
- Für welche Zwecke könnte das Ganze tatsächlich zu gebrauchen sein? Wofür eher nicht?
- Was ist notwendig, um das iPad als Lichtquelle auch nutzen zu können?
Sagt uns einfach, auf welche Ideen ihr kommt und wie ihr die App in Verbindung mit dem iPad seht. Falls jemand von Euch das iPad schonmal als Lichtquelle benutzt hat, sind Links zu Beispielfotos damit natürlich sehr willkommen ;)
Discuss!








Habe ich neulich schonmal im Netz gesehn allerdings hatten die da weit mehr als nur ein iPad. (Waren glaub mehr als 10Stück oder so). Ich finde die Idee an sich interessant aber wirklich brauchbar ist das ganze dann eh nur wenn man schon eins hat. Sich extra dafür eins anzuschaffen wäre wohl etwas übertrieben.
Ja, also nur dafür würd ich mir auch keins zulegen, da haste recht ;)
Ich steh auf genial einfache Lösungen. Das ist definitv Eine!
Interessanter Ansatz und bestimmt manchmal eine gute Alternative zu einer “richtigen” Softbox/Lichtquelle. Natürlich auch Praktisch für Unterwegs, wenn man das iPad einfach in die Foto-Tasche/Rucksack stecken kann.
Ich hab’s ausprobiert. So sieht das Experiment aus:
http://www.flickr.com/photos/macsoapy/5339902448/
Ich denke, das Ganze taugt nicht mehr als zur Spielerei.
Könnte echt praktisch sein. Das iPad lässt sich mit Sicherheit auch zum Abbilden von Mustern oder Farben auf spiegelten Oberflächen verwenden.
So habe ich z.B. den iMac mal verwendet.
Mehr dazu gibt’s hier: http://www.schierershome.de/index.php?p=12&id=2
Für Makroaufnahmen dürfte das iPad besonders interessant sein. Natürlich nur wenn es ausreichend Licht abgibt.
Ich denke ne Softbox kann das iPad aufgrund der Lichtmenge nicht ersetzen. Allerdings kann man alles wohl recht individuell einstellen. z.B. Farbtemperatur, Lichtstärke oder Form bzw Muster des Lichts.
Für ein paar Spielereien stell ich mir das ganze recht lustig vor. Für den profesionellen Einsatz sicher nix.
Interessant, kannte die App bis dato noch nicht, da ich aber aktuell auch wieder die Fotografie für mich entdeckt habe werde ich das mal ausprobieren. Vielen Dank für den Tip auf jeden Fall, denn ich persönlich würde mir kein Profi-Foto-Equipment kaufen, habe hier aber ein iPad rumfliegen also werde ich es demnächst mal testen.
In meinem Blog habe ich ein paar Bilder veröffentlich, ggf. mag ja mal jemand von euch mich kritisieren, damit ich es demnächst besser mache?
Sieht sehr interessant aus. Leider habe ich kein iPad. Aber ich habe mein iPhone schon einmal ganz ähnlich benutzt, mit erstaunlich gutem Ergebnis. Ich habe eine kostenlose Taschenlampen-App benutzt und so ein strahlend weißes Display geschaffen. Dieses habe ich als Untergrund für die Tulpe genommen. Dabei entstand dann diese Makroaufnahme:
http://www.flickr.com/photos/kehrel/3465330092/
Für ein anderes Foto habe ich mal den Screen eines 10″ Netbooks verwendet. Also iPad-Größe. Das Ergebnis war perfekt:
http://www.flickr.com/photos/kehrel/3786183263/
Da das iPad um einiges größer als das iPhone ist traue ich ihm schon einige Fähigkeiten als Beleuchtungsmittel zu. Aber für Portraits etc ist sicher auch eine gute High-ISO-Fähigkeit der Kamera nötig. Wer sich das App nicht kaufen möchte, kann ja einfach selber Grafiken erstellen die diese Muster haben und diese als Fotos auf das iPad ziehen. So kommt man kostenlos an die Fenstermuster etc…
Das sehe ich genauso. Es nur eine weitere Möglichkeit unter Hunderten, etwas als Lichtquelle zu nutzen. Und wie Du sagst, könnte jeder selbst jpg-Vorlagen erstellen und einsetzen. Das erfordert aber eigene Kreativität welche von den App-Entwicklern und durch den Hype des iPads abgenommen werden.
Natürlich könnte man auch ein Netbook wie Du nehmen, dieses lässt sich auch noch gut ausrichten da klappbar aber das ist nicht “so cool”.
Kurz: Alles was leuchtet ist für irgendein Motiv nutzbar wenn man es kreativ einsetzt. Somit auch das iPad.
sehr sehr coole fotos
wollte ich nicht, aber ich muss…. BOAH GEIL :)
Deine arbeit inspiriert mich…
Danke ;)
Das ein iPhone oder ein iPad als Lichtquelle genutzt werden kann, ist ja nicht wirklich was neues. Neu ist, dass die App schöne Vorlagen liefert.
Ich habe auch ein Bild mit einem iPhone als Lichtquelle in meinem Blog:
http://www.stefangroenveld.de/bildergalerie/bjorn/
Schon witzig. Allerdings bezweifle ich, dass man damit solche Helligkeiten hinbekommt, dass man auch Portraits mit anderen Belichtungszeiten als sie 1910 üblich waren, hinbekommen kann, ohne die dafür erforderliche Empfindlichkeit gen Himmel zu schrauben.
Für Stilleben oder Makros (von unbeweglichem Zeugs jedenfalls) halte ich das aber sicherlich eine überlegenswerte Alternative. Zumal die Einstellungsmöglichkeiten anscheinend recht umfangreich sind.
ich find es ist ne coole idee. mehr aber auch nicht.
man kann mit jeder! lichtquelle fofografieren.
die typen hier habens auch schon mal gemacht:
http://fstoppers.com/jesse-rosten-uses-ipad-studio-lighting/
Ich warte erstmal auf die ersten tablets mit Android 3.0! Immer dieser Apple-Hype. Auch ab und an mal überm Tellerrand mit dem abgebissenen Apfel hinausschauen. ;-)
Ich denke jedenfalls, wenn man so ein Tablet schonmal hat, kann man auch einiges damit rumexperimentieren. Und warum auch nicht als Lichtquelle benutzen, wenn es Spaß macht. Denn letztendlich ist es ja ein Spaß-Instrument.
dito!
Hallo,
das iPad als Dauerlichtquelle zu verwenden ist bestenfalls eine nette Spielerei: Das emittierte Licht ist nicht sehr stark, die Umgebung sollte also entsprechend dunkel sein. (Ja, ich habe selbst ein iPad und weiß um dessen maximale Helligkeit) Der Einsatz im Freien fällt damit schon einmal weg.
Und indoor? Vielleicht als beliebig einstellbares, kreatives Effektlicht bei statischen Motiven interessant. Für mehr wird es wohl nicht reichen.
Gibt es denn eigentlich eine Lösung um das iPad auf einem Stativ zu befestigen?
Gruß,
Lukas
Ich finde die App (allein schon der Name) verspricht mehr, als letztlich rein physikalisch möglich ist. Was macht denn die Unterschiede verschiedener Lichtformer aus? Zu einem erheblichen Teil ihre Größe und die Richt- bzw. Streuwirkung, und da ist das iPad nunmal festgelegt. Ich bezweifle stark, dass die Möglichkeit mit verschiedenen Mustern zu arbeiten, diesbzgl. nennenswerte Auswirkungenhat. V.a. der Versuch den Eindruck zu erwecken (so kommt es jedenfalls bei mir an) man könne damit ein Ringlicht nachbilden ist schon ziemlich albern bis dreist.
Bleibt die Möglichkeit von Farbverläufen und bei kleinen Objekten als Hintergrund, das stelle ich mir durchaus interessant vor.
Hallo
Ich denke für den spontatene Shootings ist das bestimmt praktisch. Mit etwas Tüftelei kann man bestimmt tolle Ergebnisse erziehlen. Hab auch schon mal mit meinem Handy Gegenstände beleuchtet. Das iPad wird da wahrscheinlich mehr Licht liefern können und das auch noch in verschiedenen Farben.
Für experimentierfreudige Photographen sicherlich interessant.
Gruß
Für Produktfotografie im kleinen Stil sicher brauchbar. Wobei eine Softbox mit Blitz billiger ist als ein iPad.
ich gehöre nicht zu den glücklichen ipad besitzern. Ich würde auch nicht sagen, dass sich das Ipad besonders für den professionellen einsatz als Lichtquelle eignet, da die intensität, kosten, empfindlichkeit usw. einfach nicht darauf ausgelegt sind.
Was ich mir jedoch denken kann ist, dass es sozusagen als “Prototyp” bzw. Inspiration für die nächste Generation an Lichtquellen dient.
Wer weis vieleicht gibt es in ein paar Jahren Flache Leuchten auf der Basis die heller sind und sich auch in der Form anpassen lassen wie die App es hier tut.
sinnvoll währe das sicherlich für die SLR Videografen unter uns..
als Anfängerin finde ich sowas schon sehr beeindruckend… :-)
Danke auch an die vorherigen Kommentatoren, eure Bilder mit iPhone Licht sind wirklich spannend anzusehen. Das probiere ich auch mal aus.
Die Idee ist nicht wirklich neu. Wir haben solche Bilder schon früher mit dem Laptop gemacht. Allerdings benutze ich den Bildschirm dann eher als Bildhintergrund. Aber das Erzeugen von Reflektionen ist genauso interessant.
http://pitschei.blogspot.com/2011/01/und-wer-kein-ipad-hat.html
man sieht, es geht auch ohne IPad
Weiß einer von euch, ob es sowas auch fürs Macbook gibt? Klar, man könnte die ganzen Muster und Vorlagen mit Photoshop machen, was etwas umständlich wäre. Was mit dem iPad geht, würde auch mit dem Macbook klappen.
Ja, diesen Gedanken hatte ich auch schon ;) Ist zwar nicht ganz so praktisch wie bei nem iPad, aber funktionieren würde es auch…
Das klappte mit einem Macbook auch 2009 schon ganz ohne APP. :-)
Hier hatte man mich bei fast vollständiger Finsternis mit dem Book abgelichtet. Nein dies ist keine gezielt gestellte Situation sondern aus einer Arbeitssituation herausgestanden: http://fehlpixel.de/drf/tr/augenblicke_11/digital/20090911_DSC17997_antoniq
Das nenn ich mal kreativ! Habt Ihr Euch auch dieses “Lightbike-Video” angeschaut??? Oder das mit der Schrift und der Ente?? Das ist der Knüller!!
Ob das auch mit dem iPhone funktioniert?
Gruß
Hendrik
Auf Apple-TV lassen sich doch auch iOS-Apps installieren!? Somit hätte man je nach LED-TV-Größe noch viel mehr Spielraum ;-)
Ich konnte natürlich nicht anders und habe die App eben gekauft. Der erste Eindruck ist schon mal nicht schlecht. Habe direkt mal ein Testbild am Schreibtisch gemacht http://www.optical-overflow.de/black-white/magic
Mal sehen ob und wie ich die App wirklich nutzen werde.
Eben mal ein wenig rumprobiert – für ruhige Dinge sicherlich verwendbar.
Kleines Beispiel von mir hier http://www.flickr.com/photos/der_aufzynd/5352837656/lightbox/
Ich wuesste nich was der Vorteil gegenueber irgendeinem anderen X-beliebigen (wesentlich guenstigeren) Bildschirm sein sollte.
“Irgendein anderer X-beliebiger Bildschirm” hat vermutlich nicht so eine abgefahrene App und lässt sich vermutlich auch nicht so komfortabel transportieren.
Für den Preis eines iPad bekommt man die kleinen LED Micro LightPanels:
http://www.bpm-media.de/Sales/ENG-Live-Production/Lighting/LED-Lights/LITEPANELS-MP-LPCK50DT::4230.html
Die sind auch batteriebetrieben und so hell dass sie sogar am Tag einsetzbar sind. Kann man mit etwas Basteln auch in eine kleine Softbox montieren und hat so sicher das bessere Tool.
Wenn man nur grad ein iPad zur Hand hat geht das zur Not natürlich. Die Farbverläufe und Muster sind aber mit einer der vielen kostenlosen Zeichen-Apps leicht selbst zu machen…
…irgendwie ist das ne Hightech-Lösung für einen schwachen Effekt. Als Spielerei, wenn man bereits nen Gerät hat, ok, ansonsten nehme ich lieber meine Fensterscheibe.
Habe vor einiger Zeit dieses Foto gemacht. Als Beleuchtung diente ein iPod Touch, da mit Bürolampen und Pappen kein so schönes Licht zu erzeugen war und diese Methode auch recht einfach zu realisieren war:
Einfach mit dem iPod um die Flasche “herummalen”. Fertig :)
http://www.flickr.com/photos/fotodesign_schwarz/5354173636/
Spielerei !
Also ich habe bei einer Hochzeit schon zu später Zeit mit einer Kerze als Lichtquelle gearbeitet und mit einer 1,4er Linse gute Ergebnisse bekommen. Ein iPad, sogar ein iPhone oder mein Samsung WAVE sind aber bestimmt heller als eine Kerze, daher stelle ich mir das als gute Alternative zur Kerze vor, zumal ich hier noch die Farbtemperatur verändern kann und die abgestahlte Fläche größer ist.
Ich glaube es wird niemals auch nur annähernd an eine “echte” Lightbox ranreichen. Aber zur Spielerei? …. Ich glaub, ich hol mir den App…. XD
2,39 €? Sobald ich ein Android-Tablett habe, werd ich die Idee klauen und das als OpenSource programmieren :) Bis dorthin könnte man sich vermutlich die Softbox mit Photoshop selbst zeichnen und das Bild mit einer x-beliebigen Foto-App anzeigen.
Sagen wirs mal so: Wäre schade ums Geld, dafür, dass man wohl allein schon aus Gründen der Lichtstärke damit nicht so viel anfangen kann.
Also,
zum wirklichen fotografieren ist es ziemlich unbrauchbar.
Warum? Es blitzt nicht!
Probleme:
1) Als Lichtquelle viel zu schwach.
2) aus Punkt 1 resultieren sehr lange Belichtungszeiten bzw eine höhere Chipempfindlichkeit, was bei den meisten Kameras zu einem erhöten Rauschverhalten führt.
3) Punkt 1+2 ergeben zusammen den fast schon zwingenden Einsatz eines Stativs und schränkt so die Flexibilität ein.
4) Man muss mit dem Ding schon immer sehr nah an das zu fotografierende Objekt bzw. die Person ran, was wiederrum den Bildauschnitt stark einschränkt.
5) Wer möchte schon gerne die ganze in einem komplett dunklen Raum arbeiten nur um die viel zu schwache Lichtquelle des iPads zu nutzen…???
Vorteile:
1) Man kann bestimmt ein paar ganz tolle Lichtgemälde mit dem Teil zaubern ;)
2) nette Spielerei.
Gruß
Robert
Danke für diesen Artikel er hat mich zu einem Selbstversuch inspiriert und ich bin erstaunt wie gut sich ein Monitor als Hintergrund für ein Makro eignen kann.
http://bilderwald.ch/2011/01/20/blutenmakro-und-was-war-zuerst-die-tulpe-oder-der-monitor/
Gruss, Dario
Also ich find die Idee für kleine Sachen auch ganz witzig. FInd es immer Interessant was manche leute sich für eine Mühe machen so etwas zu entwickeln.
Also an sich ne coole Sache aber brauchbar ist es nicht wirklich ;)
Beste Grüße
daVset.com