Redaktioneller Beitrag08.04.2010 / 11:37

Morgenspaziergang durch Jöhlingen

Es ist kurz nach acht. Ich verlasse unsere Wohnung, die Kamera umgehängt. Als alter Morgenmuffel wird mir die frische Luft sicher guttun und die schlechte Laune einer kurzen Nacht hoffentlich vertreiben. Die warme Luft streicht mir durchs Gesicht und bestätigt mir, dass es eine gute Entscheidung war, ohne Jacke loszuziehen.

Der Himmel ist bedeckt, kein direktes Sonnenlicht also. Kein typischer Frühling mit kitschig-sarkastischem Sonnenschein tut so als ob nichts gewesen wäre den langen Winter über. Nein. Leichte, kaum erkennbare Wolken bedecken den Himmel. Kommt mir gerade recht und ist meiner leicht genervten Stimmung sowieso ähnlicher.

Heute morgen ist Jöhlingen ungewohnt lebendig. Autos rauschen nur so an mir vorbei – und ja, für Jöhlinger Verhältnisse ist das schon sehr viel. Mütter bringen ihre Kinder zum Kindergarten. Sind eigentlich gerade Schulferien? Keine Ahnung. “Man bekommt hier ja eh nichts mit, auf dem Land” schiebe ich meine Wissenslücke auf alles andere nur nicht mich selbst. Egal.


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Klack. Die Sparkasse mit dem roten S und dem Punkt oben drauf. Das schiefe Schild könnte für die Finanzkrise stehen, wenn man so will. Mit den Vorfahrt-Gewähren-Schild könnte “Vorfahrt all den Bänkern”, die ja eh und überhaupt an allem Schuld sind gemeint sein.

Nunja. Auf solche Gedanken kommt sowieso kein normaler Mensch, der dieses Foto betrachtet.  Ich erinnere mich an Jeriko’s Tweet von gestern “Morgen um 4 Uhr aufstehen. Was tut man nicht alles für ein bisschen Kunst.” Und fühle mich fast einwenig verbunden.

Ob ich heute morgen wieder die die Blende aufreissen soll bis zum geht-nicht-mehr? Ach, warum eigentlich nicht. Muss ja nicht jedem gefallen, was ich hier produziere. Und mit diesem schmalen Schärfebereich spiele ich nunmal gern.

Die Uhr wird sich bestimmt auch vom Rest abheben. Diesmal fällt mir keine Metapher zur Bildaussage ein, doch mir fällt auf, wie grauslig manchmal die Farbkombinationen der Häuser in Jöhlingen sind. Obwohl, gerade das macht mir Jöhlingen sympatisch. Nicht so sauber-klar wie die ganzen Neubaugebiete in den Großstädten. Da ist Jöhlingen ganz klar ein Punk. Und Punks sind ja sowieso immer cool. Naja, fast.

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Bäckerei und Bushaltestelle. Die-Blende-bleibt-offen. Natürlich. Das rote Schild und der gelbe Fahrradständer passen irgendwie wunderbar zusammen. Wie verheiratet, die zwei. Ob er eifersüchtig ist, wenn die Leute bei ihm nur den Müll abladen und bei ihr die schönen Fahrräder parken? Ich schweife ab.


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Der alte Brunnen. Hätte ein gutes Bild gegeben, wenn er Wasser gespendet hätte und ich hätte meine Tropfen-Makro-Serie weiterführen können. Aber nein. Er ist noch aus. Aus reinen Dokumentationszwecken mache ich trotzdem ein Foto.


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Aha. Kein Trinkwasser. Keine Sorge, lieber Brunnen, so verschissen wie Du heute morgen aussiehst hätte ich “im Lebdag ned” dein Wasser getrunken. Aber danke für die Erinnerung.

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Mir fällt der Briefkasten auf. Der hat – genauso wie der Brunnen – etwas zeitloses und das Postlogo sieht doch irgendwie stylisch aus. Würde dieser Kasten an meiner Wohnung kleben, wäre es doch witzig, von innen die Wand durchzubohren und heimlich alle Briefe zu lesen, die die Jöhlinger so in die Welt hinausschicken. Natürlich würde ich sie wieder hineinlegen. Natürlich.

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Ach, das passt ja jetzt wunderbar in meine Bilderbuchfotografierei. Nochmal Schwarz-Gelb. Tolle Kombination. Hat sie sich gut ausgedacht, die Post. Diesmal ist das zeitlose ebenfalls da, nur hintendran, das alte Haus mit den drei offenen Fenstern. Gelbes Auto vor gelblichem Haus.

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Holla die Waldfee. Eigenlich kein schönes Foto. Kein Schönes Auto, aber die Kombination passt. Fast-grünes Auto vor hellgrünem Haus. Was man nicht alles tut, für die Kunst. Vielleicht fällt ja jemandem noch eine Metapher oder Juxtaposition auf, die ich gerade nicht sehe. Ist aber eigentlich quatsch, ständig Sachen in Fotos hineinzuinterpretieren. Grummel.

Ob die Leser es merken, dass ich später das Kennzeichen manipulieren werde? Wird sich rausstellen. Ich mag diese Stelle, und versuche, das Fahrrad schön sauber zu fokussieren. Ich merke auch, dass allmählig der Morgenmuffelsein verschwunden ist und ich stehe neben dem Schlecker.

Schlecker. Den Laden habe ich seit mindestens 10 Jahren nicht mehr besucht, weil er so alles in allem überhaupt nicht zu mir passt und die Assotiation Mitarbeiterüberwachnung schwingt sich in mein Hirn. Deshalb mache ich da jetzt auch kein Foto.


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An der Kirche angekommen sehe ich das Kruzifix, das ich zu Pfingsten Karfreitag auf kwerfeldein.de gepostet hatte. Schon wieder so was Zeit-loses und es erinnert mich an meine eigene Spiritualität, meine Sehnsüchte und dabei kommt der schroffe Gedanke hoch, dass er mir von rechter Seite besser gefällt als von linker. Gut, dass mir grad niemand zuhört. Sorry, Jesus.


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Mein Lieblingsbrunnen, gleich nach dem Kruzifix hat heute auch mal frei, scheint es so. Kein Wasser – ist er sonst doch oft das einzige, was sich hier in Jöhlingen bewegt, wenn tagsüber keine Menschenseele auf der Straße anzutreffen ist. Ich fotografiere ihn mit offener und etwas geschlossener Blende. Offen gefällt mir besser.

An einer Baustelle vor der Schule vorbeilaufend werde ich von einem Arbeiter nach “Bildzeitung?” gefragt, worauf ich antworte: “Nein, da wäre ich jetzt bestimmt nicht hier”. Hinterher frage ich mich, was für einen Schwachsinn ich da schon wieder von mir gegeben habe.

Womit auch die Chance vorbei ist, ihn zu fragen, ob ich ihn fotografiere könne – solche Situationen wollte ich doch eigentlich für diese Vorhaben nutzen. Tja Herr Gommel, so wird das nix.


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An einer Garage sehe ich, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, so einen schönen Vorhang vors Fenster zu hängen. “Wären das schwedische, könnte ich glatt von der Bild-Zeitung sein”. Schwachkopp, Gommel.


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Da sind sie, die Arbeiter.

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Und schon wieder ein Briefkasten. Irgendwann sammle ich sie alle ein verteile sie zu Weihnachten. Ich hab sie gern, die unschuldigen Dinger. Was wäre Welt wohl ohne.. Nein. Das fangen wir jetzt hier nicht mehr an.


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Verkehrsschild und der blühende Baum. Gar nicht so unschuldig, wie draussen in der Natur wird hier doch glatt die Idylle versaut. Oder ist es nicht andersherum? Beschenkt der Baum nicht das dörfliche mit seiner Frische? Ich finde jedenfalls, dass das ein Foto wert ist, auch, wenn es nicht so klar und sauber ist, wie eins meiner Landschaftsfotos. Muss es auch nicht.

An mir fährt ein LKW-Fahrer vorbei, hupt mich an und winkt mir freundlich zu, weil er mich fotografieren sieht. Irgendwie tut das gut, so eine Menschenseele, die einfach gut drauf ist und deshalb andere Menschen grüßt. Das möchte ich mir auch wieder angewöhnen.


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Zu Hause angekommen fällt mir Ennas neues Bobbycar hinter dem Fenster unserer Garage auf. Schon wieder sowas beinahe zeitloses, denn so einen hatte ich auch in Enna’s Alter. Glaube ich. Ich öffne die Tür und merke schon beim “guten Morgen!” trällern, dass ich gut gelaunt bin.

Um neun Uhr neun tippe ich in Tweetdeck: “Guten Morgen. Wenn man schon eine Fototour hinter sich hat, bevor man an den Schreibtisch sitzt, beginnt der Tag ganz anders.”

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Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. Jan sagt:

    Hey Martin, wirklich schicke bilder…alles ein bisschen melancholisch =)

    Aber kann es sein dass du das Kruzifix Bild an Karfreitag, nicht an Pfingsten gepostet hattest =))

    Grüße Jan

  2. Sam K. sagt:

    Klasse Doku. Tolle Fotos. Gefallen mir sehr!

  3. Mario sagt:

    Martin der Eintrag heute ist super. Und damit meine ich nicht nur die schönen Bilder. :)

    Außerdem kommt mir, auch wenn ich nur noch selten in Jöhlingen bin, alles so vertraut vor und doch irgendwie mit anderen Augen betrachtet.

    Gruß aus Weingarten
    Mario

  4. wulhlm sagt:

    Sehr schöne Fotos, Martin!
    Ich glaube, ich sollte auch mal so eine morgendliche Runde mit der Kamera drehen!

  5. Rene sagt:

    Schöne Bilder! Wusste gar nicht das du ein 85mm 1.2 hast *beneid* ;)

  6. Philip Dehm sagt:

    Jöhlingen entwickelt wohl zwischen 7 und 10 Uhr morgens die meiste Energie des Tages. Danach sind entweder alle auf der Arbeit oder fallen in ein Loch der Stille. Erst wenn das “Biergartenwetter” wieder losgeht wird dem kleinen kahlen Dörfchen wieder ein bisschen Leben eingehaucht.

    Totz allem, die morgentliche Stimmung hast du hier super eingefangen und das kommt auch in Bildern sehr gut rüber. Am besten gefällt mir das Bild mit den 3 offenen Fenstern und dem gelben Auto davor. Super Farben.

    Und natürlich bester Satz ever in diesem Beitrag neben dem Baustellenhumor der Arbeiter:

    “Keine Sorge, lieber Brunnen, so verschissen wie Du heute morgen aussiehst hätte ich “im Lebdag ned” dein Wasser getrunken.”

    LOL :D

  7. Einauge sagt:

    Martin Gommel, man nennt ihn auch Mr. f/1.2 ;-)

  8. mitch sagt:

    Hallo Martin, über die Bilder wurde ja genug gesagt, und (drucks) dein Text gefällt mir noch ein büschen besser (wäre aber ohne Fotos nicht das gleiche…) na, ja

  9. Christopher sagt:

    Hey Martin!
    Super Geschichte, da bekommt man glatt Lust sofort rauszulaufen und ein paar Foto’s zu schiessen (trotz des miesen Wetters hier)!
    Einfach der guten Laune wegen! Ich hoffe es kommen noch mehr von solchen Beiträgen ;)
    Gruß aus dem leicht im Regen versinkenden Gütersloh!

  10. Jeriko sagt:

    Sehr nice! Meine Ausbeute wird wohl nicht so ertragreich sein, ich mache mich ja noch mit der neuen Ultraweitwinkel-Optik vertraut. Und warum ich wirklich um 4 Uhr aufgestanden bin (bin ich übrigens wirklich) wird sich hoffentlich nächste Woche zeigen. Bis dahin wird nichts verraten :-)

  11. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Martin Gommel, Philipp Netzer erwähnt. Philipp Netzer sagte: Früh aus der Uni zurück, Kaffee trinken, entspannen & dabei Martins Bericht seiner morgendlichen Fototour lesen. Schön! http://bit.ly/dv8SM4 [...]

  12. Carl sagt:

    Schick, ich mag spontane Fotografie :)

  13. Thomas sagt:

    Absolut genial ! Nicht nur die Fotos, sondern auch deine Gedanken dazu ;o)
    Und gerade denke ich noch so vor mich hin, was würde ich fotografieren, wenn ich den gleichen Weg laufen würde wie du ? Und schon ist eine kleine Projektidee geboren…mal sehen, ob man das irgendwie umsetzen kann.
    Vielen Dank für diesen genialen Beitrag !

    Internette Grüße aus Blankenloch
    Thomas

  14. Kategraphy sagt:

    Hmm. Vielleicht sollte ich auch mal öfter spazieren gehen :D

    Sehr schöne Bilder! Aber mal ganz nebenbei: Darfst du die Bilder so veröffentlichen? Ich meine, da ist doch ein Logo neben dem anderen und so. Vielleicht stehe ich aber grade auf dem Schlauch.

    LG Katja

  15. Marcel sagt:

    Hallo Martin,
    ich mag die Art des Artikel und die Kombination aus mehreren guten Fotos kombiniert mit deinen Gedanken und der saloppen Schreibweise. Davon kannst du ruhig mehr bringen zwischendurch, sowas schaut man sich gerne an und der Lesestoff für zwischendurch ist auch nicht so schwer.

    VG Marcel

  16. tolle bildr wieder mal dabei! :)(

  17. Dirk sagt:

    Martin,
    welche Brennweite(n) und Blenden hast du denn benutzt?
    Grüße
    Dirk

  18. Martant sagt:

    nichts für ungut, aber zunächst dachte ich ja:”oje, schon wiederso ein paar spontane Schnappschüsse von Jöhlingen mit viel Text”. Nachdem ich mir den Beitrag dann jedoch trotzdem durchgelesen und die Bilder betrachtet habe fühlte ich mich als wäre ich gerade mitspatziert.
    Schöner “Stimmungs-Blog-Eintrag”.
    Die Mischung machts.

    Gruß Martin

  19. Philipp sagt:

    @Dirk
    Wenn ich das richtig gesehen habe (hab nicht in jedes Bild reingeguckt) dann hat er das Canon 85mm f/1.2L bei Offenblende genutzt..

    @Martin,
    absolut klasse. Ich bin ein auch ein “Offenblenden-Fan” und mag diesen Stil sehr. Von daher hast du meinen Geschmack genau getroffen.
    Aber was mir genauso gut gefallen hat wie die Bilder ist der Artikel an sich. Vorallem der letze Satz in den du hier noch einmal deinen Tweet schreibst. Den habe ich heute morgen gelesen und hab dann jetzt im Nachhinein gesehen was dabei herausgekommen ist :)

  20. Kategraphy sagt:

    Na dann wünsche ich dir viel Glück! Man merkt halt doch ein bisschen, dass ne gute Freundin von mir mal 2000€ wegen Impressum zahlen musste und dass ich jetzt ein Semester Jura studiuert habe :)

    LG Katja

  21. Der Point. sagt:

    Cool, sowas will ich demnächst auch mal machen.

    Der Point.

  22. FOTOQUIP sagt:

    Nette Bildreportage und Deiner optischen Analyse lässt sich immer wieder auf’s Neue etwas abgewinnen… ;-)

    Viele Grüße
    FOTOQUIP

  23. S.doubleU sagt:

    Für alle die Interesse an einem 85mm/1.4 Ojektiv habe, nicht Unmengen an Geld ausgeben wollen und bereit sind statt Autofokus manuell zu fokussieren, der sollte sich mal das Samyang 85mm/1.4 anschauen. Preisgünstige Schnittbildscheiben mit Mikroprismenring gibt es in der Bucht.
    Somit steht einer eigenen kleinen offenblendigen Serie oder Fototour eurer Heimatstadt nichts mehr im Weg außer der Zeit.

  24. carsten sagt:

    Mir gefällt besonders das erste Sparkasse Foto. Wie es mit dem Gleichgewicht spielt. Zuerst scheint es umzukippen, aber steht doch da, auch wenn nicht aufrecht. Das ist so auf der Umkippe, dazwischen. Sehr hübsch.

  25. ganz tolle, einfache und unkomplizierte Bilder. Kleinigkeiten die man erstmal so für sich entdecken muß. super

    Viele Grüße aus dem Frühlings-Berlin

  26. Ph sagt:

    Moin,

    Ich find das ja alles ganz schön, aber auch ein wenig fragwürdig.

    Neben dem bei einigen Bildern gelungenem Bildausschnitt und der dezenten Bearbeitung, profitieren viele der Bilder von der Ausrüstung.

    Eigentlich sind da recht banale Schnappschüsse bei.
    Das hätte ich mit ner Kopakten Fuji auch hinbekommen.

    Allein die 4000€-Ausrüstung und das angenehme Freistellen inklusive Bokeh machen das Bild dann gut.

    Ich will Martin keinerlei Kompetenz absprechen. Aber es kann halt nicht jeder mit Kanonen auf Spatzen schießen. Und so sind diese martinschen Spaziergänge zwar sehr sehenswert. Aber so richtig überzeugen tun sie mich nicht.

  27. Dominik sagt:

    Offenblende ist schön. Wirklich.
    Aber du hättest bei ein paar Bildern mal in die Hocke gehen können. Regt auch den Kreislauf an so früh morgens :-)

    Grüßle aus München,
    D.

  28. So. sagt:

    Wieder mal ein klasse Beitrag :-)Hat Spaß gemacht deine Geschichte zu lesen und die Fotos dazu anzuschauen. Ich glaub ich muß auch mal so einen kleinen Spaziergang durch meinen Stadtteil machen – irgendwann.

  29. Paule sagt:

    Oh man… wie können einfache Bilder jedoch gleich so gut sein. Die sind doch bestimmt nicht großartig bearbeitet. Ich gebe zu ich bin blutiger Anfänger… aber die wirken so unbunt, melancholisch… einfach schön. Meine Bilder sehen von der Farbgebung immer aus wie… klickibunit! :(

  30. Spiegeleule sagt:

    schöne farbakzente, nun weiß ich aber nicht, wie viel du da gemalt und wie viel davon nun fotografiert hast…

  31. Einauge sagt:

    Wo liegt jetzt das Problem mit dem Briefkasten begraben?

  32. Ronny sagt:

    Kann mich nur der Meinung von PH anschließen! Die Aufnahmen wirken nur aufgrund des verwendeten Objektives.

    Aus deinem Photoblog kennt man ganz andere Aufnahmen… Im Übrigen hast Du denn sehr lange nicht mehr aktualisiert – Kreativpause?

    Gruß

  33. Chris sagt:

    Ich liebe die Großstadt *ggg*

  34. BeRnd sagt:

    Hab, schon lange nichts mehr von mir gegeben.

    Die Mischung machts, ich finde solche Beiträge bringen leben in den Blog. Ich habe mich auch über die Bilderserie gewundert die meisten Bilder wären bei mir in der Versenkung verschwunden. Aber gut! Die Bodenständigkeit baut mich auf und zeigt dass nicht immer Seite 1 Ergebnisse rauskommen müssen.

  35. Alex sagt:

    Hallo Martin,

    ganz ehrlich?
    Dieser Beitrag hinterlässt bei mir den Eindruck, Du wolltest krampfhaft einen neuen Eintrag erzeugen. Klar lebt der Blog von dem Menschen, der dahinter steht, doch das hier kommt mir vor wie der verzweifelte (und in meinen Augen daneben gegangene) Versuch, Banales als Kunst zu stilisieren. Photos müssen beim besten Willen nicht immer spektakulär, ausgefallen und ungewöhnlich sein, das meine ich damit nicht. Ich mag ehrliche Bilder, die Realität zeigen, doch ‘back to the roots’ ist in meinen Augen hier von der Einfachheit in die Banalität gerutscht, da gibt es deutlich Besseres von dir. Dominiks Vorschlag mit der ‘Morgengymnastik’, also der Perspektivwechsel, hätte den Bildern meiner Meinung nach gut getan.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich selbst weiter und in eine andere Richtung entwickelt habe, dass mir dieser Beitrag nicht gefällt.

    Ich mag einen salopen Schreibstil und direkte Ausdrucksweise, doch auch der Text wirkt auf mich, genau wie die Bilder, zwar versucht locker, doch zu krampfhaft und bemüht. Nein, Hr. Gommel, damit konnten Sie mich nicht überzeugen ;-)

    Bis zum nächsten Mal
    Gruss Alex

  36. Dom sagt:

    Tolle Bilder Martin!!

    Ist das Kreuz echt das gleiche?
    Da würde mich die Bearbeitung sehr interessieren!!

    Gruß

  37. daR0NN sagt:

    Und wi(e)der sehe ich, dass es mir derzeit sowohl an den richtigen Objektiven als auch an den Feinfühligkeiten im Umgang mit Lightroom mangelt. Ich werd’ wohl demnächst mal ein Personal Training bei dir buchen. Klasse Fotos!

  38. Is Herbst bei Euch?

    Passende Musik liefert Element of Crime – ich empfehle Dir mal ne Woche Ferien … im Süden.

    • @Yves: Oh ja, Süden. Gern ;)

      @Dom: Ja, das ist das gleiche Kreuz, nur anders fotografiert. Auch in der Bearbeitung habe ich einiges anders gemacht, aber das würde den Rahmen hier sprengen.

      @Alex: Kein Problem, wenn der Beitrag Dir nicht zusagt – ist ja normal, kann (& muss) ja nicht jedem gefallen, was ich hier treibe ;)

      @Chris: Ich auch, muss echt mal wieder nach Karlsruhe zum so Fotos machen. Nunja. Schönen Abend noch!

  39. Roman sagt:

    Schöne Bilder! Mir gefällt die offene Blende und auch das “in Szene setzen” von so alltäglichen Dingen, wie Briefkästen. :-)

    Ich sollte wohl auch öfters mal durch meinen Wohnort spazieren.

  40. Christof sagt:

    eine einfach tolle geschichte :)

  41. gruftigirl sagt:

    “Bildzeitung” haha, das kenne ich… dicht gefolgt von der “Augsburger Allgemeinen” :-D
    Ich weiß nicht, warum alles immer nach dem ultimativen Superfoto brüllt, mir gefällt der Text und die Fotostrecke. Gerade der unscharfe Hintergrund macht aus einem gewöhnlichen Knipserfoto ein kreatives Bild!

  42. finestfun sagt:

    Sehr schön, dank Dir. Jetzt hab ich auf jeden Fall ein umfassendes Bild von Jöhlingen ;)

  43. Dom sagt:

    Vielleicht wäre das wieder ein Bild für die Lightroom Ecke?

  44. Martant sagt:

    @gruftgirl: “Gerade der unscharfe Hintergrund macht aus einem gewöhnlichen Knipserfoto ein kreatives Bild!” -> sehe ich ganz anders.

  45. clickpix sagt:

    Tolle Serie! Offenblendig durchs Leben – ist doch was sehr schönes :)

  46. Daniel sagt:

    Ich kann Ph, Ronny und Alex nur zustimmen:

    Ja, eine 5D Mark II und ein 85 1.2 (auch “Zauberlinse” genannt) machen aus jedem noch so banalen Motiv ein gefälliges Bild. Leider wird deswegen daraus noch lange kein gutes.

    Irgendwie haben mir deine früheren Arbeiten besser gefallen.

  47. Simon sagt:

    Hallo.

    Wie kommen diese Farben zustande bzw. dieser leichte Schatten am Rand? Da sieht immer so … alt aus. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. :-)

    Schöne Fotos.

  48. Daniel sagt:

    @Simon
    Das ist eine sog. Vignette (http://de.wikipedia.org/wiki/Vignette#Fotografie)

    “Schlechte” Objektive erzeugen Randabschattungen, die man in Lightroom, Photoshop und anderen RAW-Konvertern entfernen, aber auch absichtlich als Gestaltungselement hinzufügen kann. Sozusagen ein gewollter Darstellungsfehler.

  49. Kay Arnold sagt:

    Guten Morgen, 10 Uhr, nicht viel los auf der Arbeit und einen wirklich gelungenen Aufmunterer…

    Bilder sind Kunst und über Kunst lässt sich nicht streiten. Mir gefallen sie gerade deswegen, weil sie den “Alltag” zeigen und Offenblende finde ich eh gut. Am besser noch gefällt mir die Art und Weise, wie der Text aufgebaut und die Worte gewählt sind. Ich hab gelacht und auch mein Tag hat sich etwas gebessert. Danke Martin.

    LG, Kay

  50. Julian sagt:

    Habe es Dir heute gleich getan…

    … habe heute morgen vor der Arbeit bei der morgendlichen Runde mit dem Hund die Kamera mitgenommen, was raus gekommen ist kann ich dann heute Abend gerne mal zeigen.

    Danke für diese einfache aber sehr gute Idee…

    Julian

  51. Ich finde nicht, dass Martin hier versucht, seinen morgendlichen Spaziergang zur Kunst “hochzustilisieren”. Ich denke auch nicht, dass Martin uns nach seiner morgendlichen Fototour seine besten Bilder aller Zeiten vorstellen möchte. Mich persönlich überzeugt das einzelne Foto auch nicht in allen Fällen, sehr wohl aber der Leitgedanke hinter der Serie – Martin zeigt uns, wie er ganz auf seine eigene Weise aus dem “Material”, was ihm Jöhlingen bietet, eine sehr ansehnliche Serie ansehnlicher Bilder macht. Dass er dazu seine Ausrüstung benutzen darf, ist ja nun eigentlich keine Erwähnung wert.

    Auf mich wirkt der Beitrag unglaublich motivierend; das Besondere daran ist, dass Martin auf die alltäglichen Dinge einen anderen Blick wirft, assoziiert, herausstellt, einzelne Aspekte fokussiert. Das steht in enger Beziehung mit dem Text – somit sind geschriebener Text, Bild und Bild-Subtext hier auf keinen Fall voneinander zu trennen!

    Die Serie motiviert mich, auch einmal genauer hinzuschauen und gewisse Aspekte einer nahezu alltäglichen Umgebung miteinander in Beziehung zu setzen.

    Die “Meta-Umgebung” der Serie wirkt auf mich mehr als Kunstwerk, das es zu bestaunen gilt, als das einzelne Bild.

    Grüße,
    Marcus

  52. [...] an den Trend,  noch vor dem zweiten Kaffee aus dem Haus zu gehen um zu knipsen, über den ich bei kwerfeldein.de gelesen hatte und tat es Martin gleich. Nur die Motive sind gänzlich andere. Und das Objektiv [...]

  53. Martin sagt:

    Sehr nichtssagende Fotos.

  54. Ich kann mich Marcus (Kommentar 54) nur anschließen.
    Es macht Spaß, diesen Artikel zu lesen, es motiviert und gibt einem zu Denken ;)

  55. bert-wollersheim sagt:

    Nichts weiter als pure, harte Bokehpornographie.
    Der künstlerische Anspruch ist oft fragwürdig, nicht nur bei den hier gezeigten Bildern sondern auch bei den Werken großer Künstler.
    Allerdings ist es richtig, das die Serie als ganzes betrachtet einen gewissen Reiz hat, verbunden mit dem schönen Text vor allem.
    Man muss auch nicht immer großartig bedeutsame Fotos scheissen, die Bedeutung erhalten sie sowieso erst danach.

    Grüße

  56. gruftigirl sagt:

    Interessant, die verschiedenen Geschmäcker plus dazugehörigen Kommentare. Wirklich sehr interessant.

  57. Heini sagt:

    Schöner Beitrag und Bilder. So früh morgens hätte ich sicher nicht mal was gesehen, so klein wären meine Augen noch …

    Hier zeigt sich aber finde ich auch, dass die Ausrüstung eben doch das Bildergebnis erheblich beeinflussen kann. An diesem „der Fotograf macht das Foto”, „Übung macht den Meister”, „auch mit der kleinen Knippse gelingen super Fotos” Reden ist natürlich viel dran, aber doch gibt es da starke Einschränkungen. Da nervt es mich manchmal auch, wenn der Fotograf mit der Ausrüstung im Wert eines Kleinwagens meint, dass diese nicht wichtig ist ;)

    Kann schließlich keiner leugnen, dass ich mit f/1.2 und das noch mit einem 85mm o.ä. viel mehr Möglichkeiten habe interessante Bilder zu schießen.
    Die obigen Bilder mit einer Kitlinse wären einfach nur langweilig und vielleicht durch massive Nachbearbeitung noch zeigbar.

    Natürlich stimmt auch das nicht 100%ig, aber ihr versteht sicher, was ich sagen möchte ;)

  58. armineral sagt:

    wow, mir gefällt das mit der offenblende, gibt den effekt als wäre man grad aus dem bett und hätte erst die augen aufgemacht.. war bei dir ja auch irgendwie so. kann mich mit diesen bildern und den herzlich muffeligen gedanken super in die situation hineinversetzen. schade, dass der nette wink vom lkw-fahrer nicht festgehalten wurde..irgendwie kann ichs mir aber doch so offenblendig vorstellen. sehr schön der artikel bzw die geschichte!

  59. Herr Olsen sagt:

    @bert-wollersheim: Das mit dem “scheissen” war aber jetzt keine Absicht, oder?

  60. Da ich die letzten Tage sehr busy war, konnte ich nicht auf einzelen Kommentare antworten, möchte aber dennoch mal kurz drauf eingehen.

    Wie schon im Text erwähnt, war es nicht meine Absicht, diese Fotos so zu gestalten, dass sie jedem zusagen – im Gegenteil.

    Ich habe sie gemacht, wie es erstmal mir selbst zusagt. Somit möchte ich mich hier ganz und gar nicht rechtfertigen, sondern ich lese hier eine Ansammlung von Positionen und Einschätzungen, die ich anders sehe, fraglich finde und darauf möchte ich einmal eingehen.

    Das ich die mir verfügbare Ausrüstung nutze steht für mich ausser Diskussion – ich habe ja nicht gesagt oder behauptet, dass jeder mit diesen Dingen fotografieren muss oder soll.

    Unter anderem kam hier immer wieder der Einwand auf, dass die Fotos nur so wirken würden wegen dem Objektiv. Das ist aber falsch. Ein Foto wirkt nicht nur aufgrund eines Objektives, denn an einem Bild sind sehr viel mehr Faktoren beteiligt.

    Natürlich ermöglicht mir das 85er einen sehr feinen Schärfebereich, das möchte ich gar nicht leugnen. Aber es darauf zu beschränken schließt viele Dinge aus: Das gegebene Licht, die Situation, meine Bildkomposition, der Abstand zum Objekt, das Objekt selbst und letztendlich auch die Bildbearbeitung (und sicherlich einige Dinge mehr, die ich vergessen habe zu nennen).

    Es auf das Objektiv allein zu beschränken spiegelt eine Ansicht wieder, die ich nicht teilen kann, weil sich Fotografie nie nur allein auf die Technik reduzieren lässt. Dieser Trugschluss besteht schon seit langer Zeit und wir alle wissen, dass der bloße Besitz ausgereiftester Technik noch lange kein Garant für ein gutes Foto ist.

    Im Gegenzug ist die Technik, wie viele hier auch sehr sachlich angemerkt haben nicht völlig egal, nein, sie spielt eine Rolle, die weder zu unterschätzen noch zu überschätzen ist.

    Und: Übung macht den Meister, auch mit einer Vollformatkamera und einem 85er 1.2 – genau aus oben genannten Gründen. Das ist für mich eher ein Zusammenhang als ein Gegensatz in sich.

    Eine Sache ist mir noch wichtig: Ein 50mm 1.4 gibt es für knapp über 300 Euro und mit dem lassen sich nicht die gleichen, aber sehr ähnliche Schärfebereiche erzielen. Natürlich ist das an eine Vollformatkamera nochmal was anderes, aber wer will, kann sich da auch der Brenitzer-Methode bedienen und einfach mehrere Fotos mit offener Blende machen und diese dann zusammenstitchen. Das ist zwar etwas anstrengender, aber es geht.

  61. zimtsternin sagt:

    Das Foto mit dem Briefkasten an der Wand: Fantastisch. Gefällt mir sehr gut. Ich kann deine Vorliebe für Offenblende und geringen Schärfenbereich absolut nachvollziehen. Finde das immer sehr stimmungsvoll. Wenn’s passt.

    Und bei “im Lebdag ned” musste ich herzhaft lachen. Der typische Badnerspruch. ;)

  62. Ph sagt:

    Also so richtig überzeugen konnte Martin mich jetzt nicht.
    Natürlich ist er argumentativ auf der sicheren Seite, und die Fotos und der Text sind ja auch absolut gerechtfertigt.

    Aber ich bleibe dabei. Einige Perlen sind in dieser Reihe dabei, aber der Rest wirken auf mich wie Schnappschüsse, die nur aufgrund der Aufnahmeparameter ihren Reiz erhalten.

    Aufnahmeparameter, die eben nur mit besagter Ausrüstung möglich sind.

    Auch ein fotografisch unbedarfter bekäme ein paar sehr gute Fotos hin, schickte man ihn morgens (am besten nach ner Party im Club :D ) auf die Straße.

    Im Ernst: Es gig mir in meinem obigen Beitrag nicht darum Martins Serie schlecht zu reden, und auch nicht darum, dass man mit ner dollen Kamera+Glas nurnoch Kunstwerke kreirt.

    Ich kenne Leute, die stellen mit einer LX3 mehr an, als ich in meinem Leben je schaffen werde.

    Aber in diesem Fall trifft meiner Meinung nach die “Kanonen auf Spatzen”-Analogie zu: Vermeintlich ästhetische Bilder, welche nach mehrmaliger Betrachtung immer banaler werden.

    Heute ist halt nix für mich dabei, sorry…

  63. Thomas A. sagt:

    Hallo Martin,

    deine für mich auf den zweiten Blick interessante Serie hat mich bestärkt, endlich selber mal diesen Gedanken auszuführen.

    Das ganze ohne Display (Analog) und ohne die Möglichkeit
    der f1,2 :)

  64. Anja sagt:

    Schöne Photos eines sehr leeren Ortes. Schön melancholisch.
    Und ich find’s großartig wie man deine grummelige Morgenlaune in dem Text u ein bisschen auch in den Bildern lesen kann :-)

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Wie im echten Leben ist auch hier eine Grundlage der Kommunikation Achtung und Wertschätzung des Gegenübers. Und da wir hier ausschließlich in Worten miteinander kommunizieren (und somit Mimik, Körperhaltung und Betonung des anderen nicht sehen), ist es hilfreich uns freundlich, offen und klar auszudrücken, dabei aber ersteres nicht ausser Acht zu lassen.

Es bietet sich ebenfalls an, ohne Nicknames sondern mit echten Namen zu kommentieren, da dies Transparenz fördert und wir tatsächlich wissen, mit wem wir sprechen.

Wir müssen dafür nicht immer einer Meinung sein und gerade der kontroverse Diskurs zu einzelnen Themen ist hier - unter Berücksichtigung des ersten Punktes (Achtung und Wertschätzung) - sehr erwünscht. Artikel werden nicht selten um Erkenntnisse aus den Kommentaren via Update nachträglich ergänzt.

Sollte es dennoch zu persönlichen Angriffen gegen Autoren oder andere Kommentatoren kommen, werden Bemerkungen editiert oder im Einzelfall (auch im Nachhinein) gelöscht und somit von der Seite genommen. Dies geschieht zum Schutz der Autoren und Beteiligten.

Das Löschen gilt auch für SEO-Kommentare, solche werden als Spam markiert.

Wir alle wissen, dass unsere Sicht der Dinge nicht vollkommen ist und wir somit einander brauchen, um gemeinsam und miteinander die Dimensionen der Fotografie zu entdecken. In diesem Bewusstsein werden auch die Artikel geschrieben und erheben deshalb keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Makellosigkeit. Das gilt auch für die gezeigten Fotos.

Ich, das Team und die Gastautoren freuen uns somit sehr auf anregende Diskussionen, Austausch und natürlich auch kritische und hinterfragenden Kommentare. Wir sind hier in dem Bewusstsein, Lernende zu sein und uns gegenseitig mit neuen Ansichten in einem fortlaufendem Prozess zu bereichern und Horizonte zu erweitern.

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