Dies ist ein Gastbeitrag von Markus Dollinger. Er betreibt den Blog … nachbelichtet, in dem es sich hauptsächlich um Themen rund um Fotografie und Bildbearbeitung dreht. Markus Dollinger arbeitet für eine Werbeagentur und kümmert sich dort um die Bereiche Internetlösungen, eCommerce und Redaktionssysteme, aber auch multimediale Inhalte und eLearning gehören zu seinen Einsatzgebieten.
Die beiden folgenden Beiträge richten sich eher an DSLR-Einsteiger, denn ich möchte Euch zehn Kamerafunktionen vorstellen, welche gerade am Anfang einer Fotografenkarriere eher selten genutzt werden, obwohl sie großes Potential für bessere Bilder haben. Fotoprofis und Kamera-Nerds, welche die Anzahl der Absätze auf jeder Seite Ihrer Kameraanleitung auswendig kennen, werden hier wohl weniger mitnehmen können. Oder vielleicht doch?
1. Gitterlinien-Überblendung – wenns gerade und interessant werden soll
Das A und O der Fotografie ist die Bildgestaltung. Dazu gehören gerade ausgerichtete horizontale und vertikale Linien, aber auch die Gestaltung nach den Regeln des Goldenen Schnitts. Der Goldene Schnitt in der Fotografie entspricht einfach gesagt einer Drittelung des Bildformats. Wenn nun die Hauptelemente unseres Motivs in den Schnittpunkten dieser Linien liegen, wirkt das Bild attraktiver und stärker auf uns. Wenn dich die mathematischen und historischen Hintergründe des Goldenen Schnitts interessieren, möchte ich Dir die entsprechende Wikipedia-Seite empfehlen.
Viele Kameras sind mit einer Funktion ausgestattet, welche eine Einblendung dieser Gitterlinien im Sucher oder auf dem Kameradisplay erlaubt. Damit unterstützt Dich Deine Kamera aktiv bei der Bildgestaltung und du kannst Horizonte und vertikale Linien, wie sie z.B. bei der Architektur vorkommen, schon bei der Aufnahme exakt ausrichten. Ein positiver Nebeneffekt der geraden Bildausrichtung bei der Aufnahme ist, dass Du später keinen Verlust der Auflösung hast, weil Du die Aufnahme nicht nachträglich im Rechner geraderichten und damit beschneiden musst.
Kreativtipp: Der Goldene Schnitt ist ein hilfreiche Sache bei der Bildgestaltung. Er ist aber kein Dogma, dem es unbedingt zu folgen gilt. Oft sind es gerade die Bilder, die aus diesen Regeln ausbrechen und damit unsere besondere Aufmerksamkeit erregen. Also: Mach Dein Ding!
2. RAW- und JPEG – ich halte mir alle Optionen offen
Das RAW-Format war und ist für viele der Heilige Gral der Digitalfotografie, verspricht sie doch angeblich die beste Bildqualität und jeglich Korrekturoptionen bis zum Schluss. Dank deutlich besserer Bildverarbeitung in Bildprozessoren in der Kamera, hat sich dieser angebliche Vorteil allerdings etwas gewandelt. Gerade wenn es um das Bildrauschen bei hohen ISO-Einstellungen geht, ist die kamerainterne Verarbeitung oft deutlich im Vorteil und aktuelle Kameramodelle habe auch nur noch sehr selten Probleme beim korrekten Weißabgleich. Da Speicherplatz heute kein Thema mehr ist und gute SD-Karten mit 8GB bereits für unter 20€ zu haben sind, kann man aber die Möglichkeiten beider Formate nutzen, wenn man in schwierigen Fällen im RAW+JPEG Format fotografiert.
Wenn das geschossene Foto technisch okay ist, hat man das JPEG-Format sofort zur Verfügung und kann das RAW-Bild verwerfen. Sollte es doch ein paar Probleme mit der Belichtung etc. geben, kann man sich am gleichen Foto im RAW-Format probieren und die Fehler zurechtbiegen.
Kreativtipp: Beschäftigte Dich mit Deiner Kamera und lerne, wie sie sich in verschiedenen Belichtungssituationen verhält. Mit einigen der folgenden Tipps kannst du dann oft auf das RAW-Format verzichten, ohne einen Qualitätsverlust fürchten zu müssen.
3. Bracketing/Belichtungsreihen – immer auf der sicheren Seite

Gerade hatten wir es von RAW-Format und ich zeige Dir nun eine bessere Alternative dazu, wenn es um die korrekt Belichtung geht. Praktisch jede DSLR hat einen sog. Bracketing-Modus, zu Deutsch: Belichtungsreihen. Je nach Kameramodell gibt es hier unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten, bei allen gleich ist aber die Funktion: Wenn Du Belichtungsreihen fotografierst, entscheidest Du dich dazu, dass Du zwei oder drei Fotos machst, bei denen die Kamera automatisch die Belichtung um einen einstellbaren Wert korrigiert. In der Praxis bedeutet das, dass du z.B. eine Belichtungsreihe mit 3 Bildern haben möchtest, bei denen das erste die normale gemessene Belichtung hat, das zweite eine Blendenstufe (+1) über der gemessenen Belichtung liegt und das dritte Bilder eine Blende (-1) unter der gemessenen Belichtung aufgenommen wird.
Wie viele Blendenstufen das sein sollen, lässt sich bei den meisten Kameras einstellen. So kann man leichte Belichtungsänderungen wie +/- 0,3 Blenden oder auch extreme wie +/- 3 Blendenstufen vorwählen. Auch kann man oft bestimmen, ob man eine “unterbelichtete” und eine “überbelichtete” Version machen möchte oder aber nur darüber- oder darunterliegende Belichtungen.
Wozu ist das alles gut? Der Vorteil liegt klar auf der Hand: In schwierigen Lichtsituationen hat man so die allergrößte Chance, ein wirklich korrekt belichtetes Bild zu erhalten, ohne dass man mit einem RAW-Konverter nachträglich die Belichtung hochziehen müsste und sich damit zusätzliches Bildrauschen und Detailsverluste in den hellen Bereichen einfängt. Zwar lässt sich Bracketing nur bei recht unbewegten Situationen sinnvoll einsetzen, aber es ist trotzdem eines der besten Hilfsmittel bei der Belichtung und das nicht nur für Einsteiger.
Der beste Freund der Belichtungsreihe ist übrigens das Serienbild: Einfach die Kamera auf die Serienbildfunktion stellen, die Bracketingeinstellungen vornehmen und auf dem Auslöser bleiben. Damit macht die Kamera in schneller Folge die zwei oder drei Belichtungen automatisch.
Kreativtipp: Belichtungsreihen sind natürlich auch die Basis für HDR-Fotografien. Stelle einfach die Belichtungsreihe auf 3 Bilder mit einer Über- und einer Unterbelichtung von 2 Blenden ein und du hast drei Aufnahmen, die sich prima zu einem HDR weiterverarbeiten lassen
4. Mittenbetonte Belichtungsmessung – ich sage, was richtig belichtet wird

Aktuelle Kameras verfügen neben der Matrixmessung, welche praktisch zu 100% bei jeder Kamera im Automatikmodus als Standard eingestellt ist, über weitere Arten der Belichtungsmessung. So gibt es die Spotmessung, welche die Belichtung eines sehr kleinen Bildauschnitts in der Bildmitte misst und die oft stiefmütterlich behandelte und etwas aus der Mode gekommene mittenbetonte Messung.
Während die Matrixmessung alle Teile des Motivs analysiert und versucht, daraus eine möglichst ausgewogene Belichtung für alle Bildteile zu errechnen, konzentriert man sich bei der mittenbetonten Messung auf den Teil des Bildes, den man richtig belichtet haben möchte. Man visiert mit ausgewählter mittenbetonter Messung, also dem kleinen Kreis in der Mitte des Suchers den Teil des Motivs an, den man vorrangig korrekt belichtet haben möchte, drückt den Auslöser halb durch (die meisten Kameras speichern damit den Belichtungswert). Danach wählt dann den gewünschten Bildausschnitt und löst aus.
Die mittenbetonte Messung ist immer dann sehr hilfreich, wenn man ein Motiv mit sehr starken Kontrasten, also sowohl extrem hellen, als auch extrem dunklen Bereichen hat. Das bringt auch heute noch die meisten Matrixmessmethoden ins Schwitzen. Da muss man als Mensch eingreifen und der Kamera sagen, welcher Bereich für einen selbst wichtig ist und korrekt belichtet werden soll. Im Bild siehst Du ein typisches Einsatzgebiet für die mittenbetonte Messung. Hätte ich die Aufnahme durch das Loch in der Wand einer Burg in Südtirol mit der Matrixmessung gemacht, hätte die Kamera versucht, auch die Mauer einigermaßen korrekt zu belichten. Dies hätte jedoch auch dazu geführt, dass mein eigentliches Motiv – die Stadt Sand in Taufers – überbelichtet gewesen wäre.

Auch in Gegenlichtsituationen ist die mittenbetonte Messung oft die einzige Methode, ein korrekt belichtetes Bild zu erhalten. Die mittenbetonte Messung ist daher auch die Messmethode, welche die vorhersehbarsten Belichtungsergebnisse liefert.
Noch ein Wort zur Spotmessung: Die Spotmessung ist auch für fortgeschrittene Fotografen oft schwierig zu handhaben, da sie einen wirklich winzigen Punkt zur Belichtungsmessung heranzieht. Zudem erwartet die Spotmessung ein neutrales Grau (18% Grau) für die Belichtungsmessung, welches man in der Natur nie antreffen wird. So muss man sich bei der Spotmessung damit behelfen, den subjektiv hellsten Punkt im Motiv auszuwählen und die Belichtung dann nach Erfahrungswerten kompensieren.
5. Messwertspeicherung – ich will diese Belichtung und den Bildausschnitt
Viele Kameras haben eine Taste zur Speicherung der gemessenen Werte für Autofokus und Belichtung. Gerade der Wert für die Belichtung ist im Zusammenhang mit der mittenbetonten Messung sehr nützlich. So kann man das Verhalten der Kamera bei halb durchgedrückten Auslöser so einstellen, dass hier nur die Autofokuseinstellung gespeichert wird und kann sich für die Belichtungsmessung einen anderen Bereich des Motivs herauspicken, den man dann mit gehaltener Taste für die Messwertspeicherung festhalten kann. Bei den meisten Kameras wird diese Taste mit AE-L/AE-F (Auto Exposure Lock und Auto Focus Lock) bezeichnet. Im Kameramenü lässt sich zudem einstellen, wie diese Taste belegt sein soll und wie sie reagiert. So kann man oft einstellen, ob die Taste den Messwert nur speichert, solange man diese gedrückt hält oder ob sie beim ersten Druck auf die Taste den Wert speichert und solange hält, bis sie abermals betätigt wird.
Wo bleiben die anderen 5 Punkte? Die gibt es morgen in der Fortsetzung dieses Artikels ;)








Der erste Punkt ist gleich fuer 400D Besitzer sinnlos. Schade, weil mir diese Funktion echt fehlt. :(
Hi!
Mein erster Gedanke war: Schade, nix neues…
Mein zweiter Gedanke: Hm, doch was für mich dabei… ;-)
Vielen Dank dafür!
Bin gespannt was morgen kommt!
Was das RAW angeht mag es technisch zwar so sein wie beschrieben, aber ich würde ein RAW niemals verwerfen, denn es ist im Streitfall das digitale Negativ und der Beleg des Urhebers.
Danke für Punkt 4+5! Mal sehen was morgen kommt.
OK – wie Du schon schriebst: das sind wohl eher Tipps für Einsteiger, denn diese Funktionen nutze ich ständig. (Gitterlinie allerdings nur, soweit die Kamera es zulässt, aber für den goldenen Schnitt brauche ich das nicht.)
Und von der mittenbetonten Messung gehe ich auch gerne mal auf die Spotmessung. Kommt auf das Motiv an. Ansonsten gibt’s ja auch noch die Belichtungskorrektur… (schätze mal, die kommt im zweiten Teil ;-) )
@christian Rohweder,
das ist natürlich im professionellen Bereich ein Argument für RAW!
@PieKey: Zustimmung!! Ich habe Gitterlinien auch nur im Liveview (E-520). Da nutze ich sie auch, aber die meisten Bilder entstehen eben doch im Sucher …
@markus: ja cool, grad mal deine seite angesehen. schöne grüße nach oberkotzau ausm nachbarkaff regnitzlosau! (oh man wir haben aber auch ortsnamen hier ;) )
Als alten Nikon-User war mir das gar nicht so bewusst, dass Gittereinblendungen nicht zum Standard gehören … sehr interessant …
Schöne Tips für Einsteiger und Vortgeschrittene !
Ich finde es sollte mehr Blogs geben in denen Fotografen ihr Fachwissen mit Aussenstehenden teilen.
Gerade die Grundlagen sollte man sich am Anfang immer wieder vor Augen halten damit man ein sicheres Händchen entwickelt.
Lg, Sonja
“Der Goldene Schnitt in der Fotografie entspricht einfach gesagt einer Drittelung des Bildformats.”
Das Schlimme hierbei ist, dass ich nicht wissen möchte wie viele Leute das hier wieder lesen, glauben und dann weiterverbreiten.
Punkt 4 und 5 bezüglich der Belichtung finde ich sehr interessant.
@PieKey
Ich habe von solchen Gitterscheiben gehört, die man in den Sucher steckt. Informiere Dich da, vielleicht gibt es sowas auch für die 400D ;-)
Insgesamt Zustimmung. Aber: Raw-Dateien würde ich niemals wegwerfen. Sie sind das digitale Negativ, aus dem man eine Menge rausholen kann, wenn es nötig ist. Wenn, dann am besten Jpg-Raw, dann hat man alle Möglichkeiten. Und bezüglich der Belichtungsreihe: Die macht durchaus auch mit Raw Sinn.
Zu 1. Die Gitterlinien bleiben bei mir im Live View auch ständig aktiviert.
Zu 2. Ich fotografiere nur in Raw. Da die Bilder eh alle auf dem Rechner landen, kann ich so jederzeit ein JPG, in welcher Bearbeitungsform auch immer daraus generieren. Warum sollte ich auf die Bearbeitung der Kamera vertrauen und gefühlte 50% der Bildkontrolle an diese abgeben?
Zu 3. Warum 3 Jpgs in hoher Qualität aufnehmen, die zudem nur 8 Bit pro Kanal an Farbtiefe aufweisen? Dann lieber ein Raw mit hoher Bittiefe, zudem dieses mindestens 2, oft sogar 3-4 Blendenstufen Raum zum korrigieren lässt. Auch Raws kann man wunderbar per “bracketing” aufnehmen, sollte das dann noch nötig sein.
Zu 4. & 5. Die Tipps sind sehr interessant wenn man Zeit zum fotografieren hat. Wenn es schnell gehen muss, ist das viel zu aufwändig. Bei Tipp 4. besteht zudem die Gefahr, dass ein Einsteiger Tipp 5. nicht gleichzeitig umsetzt, und sich damit die Schärfe gleichzeitig auf den Belichtungspunkt setzt, danach die Kamera dreht, und alle Fotos “irgendwie unscharf” ;-) sind.
@Helmut, wer genau wissen will, kann ja den Link zur Wikipedia nutzen. Man muss halt mal ein bisschen vereinfachen …
@Mihau: Für die 400D gibt es leider keine Mattscheiben mit Gitter …
@DanielS: Die 8bit Farbtiefe bei JPEG sind aber im Gegensatz zu den meist 12Bit im RAW-Format nicht linear verteilt, daher steckt mehr drinne, als man denkt.
Übringens sind die Sensoren für helle Farbtöne empfindlicher, sodass es sinnvoll sein kann, leicht überzubelichten und das Histogramm etwas nach rechts zu verschieben. Das bringt dann auch mehr Details in den Tiefen. Aber das nur so für die Profis.
Zu den Tipps 4&5: Das geht in Fleisch und Blut über und ist dann auch sehr flott nutzbar. Es ist aber sicher nichts für Sportfotografie ;-)
Toller Artikel, wieder was gelernt! Gruß Alexander
“@DanielS: Die 8bit Farbtiefe bei JPEG sind aber im Gegensatz zu den meist 12Bit im RAW-Format nicht linear verteilt, daher steckt mehr drinne, als man denkt.”
-Genau das ist das Problem-die nichtlineare Verteilung. Die Kamera macht einfach irgend etwas nicht nachvollziehbares mit den daten. Für z.B. Nacht- oder Astrofotografie ein Graus.
“Übringens sind die Sensoren für helle Farbtöne empfindlicher, sodass es sinnvoll sein kann, leicht überzubelichten und das Histogramm etwas nach rechts zu verschieben. Das bringt dann auch mehr Details in den Tiefen. Aber das nur so für die Profis.”
-Ein Sensor hat nur eine Nennempfindlichkeit. Was Du wohl meinst ist, dass sich die helleren Farbtöne auf mehr Bits verteilen, was ja auch logisch ist. (“Expose to the right.”) Genau da liegt auch der Vorteil des Raw Formats, da so viel stärkere Tonwertspreizungen möglich sind. Ein 8 Bit Jpg kann man maximal vielleicht zwei Blenden strecken, dann kommt es oft schon zu unschönen Tonwertabrissen.
Das ist wirklich ein sehr hilfreicher Artikel für Anfänger. Für mich waren allerdings alle Punkte nichts Neues.
Zu 1.: Ich glaube die Nikon D50 hat diese Gitterfunktion nicht, zumindestens ist mir das bisher noch nicht aufgefallen.
Zu 2.: Bei der Nikon D50 wird nur das kleinste JPEG mitgespeichert, somit kommt das für mich nicht in Frage. Davon mal abgesehen, oute ich mich, seit Neustem sogar als überzeugter, NICHT-Raw-Benutzer. Ich habe es nun mehrfach ausprobiert, gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen, musste aber dann feststellen, dass mich die stundenlange Bearbeitung (mein Rechner packt das kaum) einfach nur nervt. Und ein verhunztes Bild rette ich damit auch nicht mehr! Mit dem Weissabgleich habe ich nur selten Probleme, da liefert mir die Kamera mit der Automatikeinstellung gute Ergebnisse, die ich selten mal leicht per PSP nachkorrigiere.
Ich weiss, dass ich mit dieser Einstellung ziemlich alleine da stehe und wahrscheinlich sogar belächelt werde. Aber das ist das Schöne eines Hobbyfotografen – ich muss nur das machen, was mir Spass macht. :-) Und auf das ewig dauernde Hochladen von Raw-Dateien zu warten, um dann lange daran herumzudrehen, das macht mir keinen Spass. In Einzelfällen, werde ich es bestimmt mal nutzen, aber für den Hausgebrauch reicht mir die beste JPEG-Quali meiner Kamera.
Ich bin schon gespannt auf die nächsten 5 Punkte! LG Frau Zausel
Danke und hör nicht auf die Meckerer. Die Tipps sind genau das was ich gerade brauche.
Hallo na alle
Sehr guter Artikel für Einsteiger die noch etwas Hintergrundwissen zum Fotografieren möchten.
Hast Du sehr gut gemacht und auch erklert!!
Für mich war “leider” auch nichts neues dabei.
Aber es giebt mir mal wieder einen ansporn, auf bestimmte dinge manchmal mehr zu beachten und so eine Nachbearbeitung am PC zu sparen oder minimiren.
Grüße an alle
Jojo
Schöner Artikel!
Super zum Auffrischen!
Grüße
FLo
Ich frag mich gerade, ob man die Matrixmessung überhaupt braucht.
@Verstehe, war mir da nämlich nicht sicher. Gruß Mihau
Nein, der Goldene Schnitt entspricht keiner Drittelung, auch nicht vereinfacht. Im Gegenteil, gerade der Unterschied zwischen diesen beiden Einteilungen macht oft aus, ob ein Bild nur nett oder echt überzeugend wirkt.
Gibt es überhaupt eine Kamera, die Drittel oder gar den Goldenen Schnitt einblenden kann? Nikon hat ja – zumindest meine d300 – eine fest eingezeichnete Viertelung eingezeichnet, die man bei Bedarf auch noch aufleuchten lassen kann, mehr nicht. Reicht zwar zum ausrichten an geraden Kanten, aber eben nicht zu mehr.
@Mihau. Ich werd mich mal schlau machen. Waere ja super wenn es da was gaebe :)
Mittenbetonte Belichtungsmessung werde ich gleich mal probieren. Gefällt mir sehr gut der Artikel hier.
@DanielS: Es macht schon einen Unterschied ob man bei der bearbeitung 8 oder 12 (teilweise sogar 14bit) Farbtiefe zur Verfügung hat. das sind 4-6 Grössenordnungen mehr, da kann man auch schon noch einiges rausholen. Wenn alles richtig belichtet ist, muss man das nicht, keine Frage. Aber ich war auch schon über die Möglichkeiten froh.
@Frau Zausel: Da liegt ein Mißverständnis vor. Aus verhunzten Bildern kann man auch bei Raw häufig wenig retten – aber manchmal noch einiges. Bei Jpgg wäre das übrigens ähnlich.
“@DanielS: Es macht schon einen Unterschied ob man bei der bearbeitung 8 oder 12 (teilweise sogar 14bit) Farbtiefe zur Verfügung hat. das sind 4-6 Grössenordnungen mehr, da kann man auch schon noch einiges rausholen.”
-@Chris: Mein Reden! Hast Du evtl. die Anführungszeichen übersehen, mit denen ich das Zitat gekennzeichnet habe? ;-) Ich schrieb ja auch, dass es eben leicht zu Tonwertabrissen im Histogramm kommen kann.
Oh, schade dass es auch hier ein paar Besserwisser gibt, die die Stimmung zerstören.
Wer die guten Ratschläge alle täglich schon nutzt, könnte doch auch einfach mal die F…. halten. Ok, “falsche” Ratschläge sollte man aufklären, aber ob diese Schlaubergerei um den Goldenen Schnitt irgendwen hier weiterbringt, wage ich zu bezweifeln.
VG
Thomas
Goldenen Schnitt ist eh irgendwie out. Wichtiger ist eine harmonische Gewichtung im Foto. Dazu gab es hier mal einen tollen Beitrag.
Den Abscnnitt zur Belichtung finde ich übrigens richtig gut, um mal was positives zu sagen. ;-)
Aaah. Ich seh jetzt erst was Markus ueber die Gitterscheiben gesagt hat. Das kann doch nicht sein, dass die 400D soviele Nachteile hat? Dabei wurde die doch so schoen mit “Welcome to the Playground” gepriesen. :(
Jetzt bin ich etwas niedergeschlagen.
sehr interessanter beitrag
danke hat mir weitergeholfen
@Thomas: Sind nur Jubelkommentare erlaubt? Oder darf man auch kritische Anmerkungen machen? Letztere können durchaus weiterhelfen.
Kommt drauf an, wen man fragt. :-)
Ich kann jedenfalls mit Kritik umgehen, auch wenn sie unsachgemäß ist.
Wäre trotzdem interessant, ob jemand weiß, ob es Einblendungen anders als Viertel in irgendwelchen Kameras gibt.
Danke für die Tipps!
@ Chris
Ich weiss das auch, aber es gibt sooo viele, die eben genau deswegen nur in Raw fotografieren. Ich lese und höre das immer wieder. Und ich werde ganz ungläubig angeschaut “Wie? Du fotografierst immer noch nur in JPEG?”
Und deswegen habe ich in den letzten Wochen mehrmals Versuche mit Raw gestartet, aber mir war der Aufwand letztendlich echt zu gross. Ich habe übrigens auch schon schlechte JPEGs gerettet. Wobei ich mich ja eh noch zu den Anfängern zähle. Ein Profi beurteilt meine Fotos bestimmt anders. ;-) LG Frau Zausel
“@Helmut, wer genau wissen will, kann ja den Link zur Wikipedia nutzen. Man muss halt mal ein bisschen vereinfachen …”
Das ist überhaupt nicht “vereinfacht”! Das ist schlichtweg falsch und für Anfänger irreführend!
Geschickter wäre gewesen, Du hättest auf den Wikipedia-Artikel “Drittel-Regel” hingewiesen – mit der Anmerkung, dass die Gitterlinien bei der Umsetzung eben genau dieser Regel hilfreich sind, mit dem Goldenen Schnitt aber mathematisch nichts zu tun haben sondern sich im Sinne einer vereinfachten Bildkomposition lediglich an diesen anlehnen. :-)
Dann hättest Du zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: erstens wäre der Sachverhalt im Wesentlichen tatsächlich vereinfacht dargestellt und zweitens hättest Du gerade Anfänger vor dem weit verbreiteten Fotografie-Märchen bewahrt, die Gitterlinien würden den Goldenen Schnitt darstellen! ;)
[...] Gastbeitrag bei Blognachbarn Martin Gommel und seinem Blog Kwerfeldein. Hier zeige ich in diesem und diesem Beitrag “5+5 wenig genutze Kamerafunktionen die Du kennen [...]
@Chris: Nein, ich meinte nicht, dass nur Jubelkommentare erlaubt seien. Aber die sind wenigstens nur überflüssig und stören nicht. Aber Besserwisserei ohne Nutzwert und Bemerkungen, die nahe an die Beleidigung des Autors heranreichen, hasse ich.
Z.B. der Satz “Kannte ich alles schon” – was soll der um Himmels Willen? Das ist doch arrogante Selbstbeweihräucherung. Der Autor warb ja auch nicht mit “Geheimnisse, die noch niemand kannte”.
Eine herrliche Lektüre über die verschiedenen Postertypen habe ich hier gesehen:
http://www.heise.de/tp/foren/S-Wie-viele-Telepolis-Forenteilnehmer-braucht-es-um-eine-Gluehbirne-zu-wechseln/forum-113455/msg-12332280/read/
VG Thomas
dankeschön für die Tipps.
es ist ein seltsames phänomen: die meisten wissen nicht, was der goldene schnitt ist, aber tun so als ob. du weisst es nicht. du gehst mit der drittelregel hausieren! der unterschied ist gewaltig.
lg, niko