Artikel26.08.2009 / 10:12

Wie meine Reise mit der Fotografie weiterging (und die Story mit dem Staubsauger)

blatt
Eins meiner ersten Fotos mit der neuen Kamera, Canon EOS 350D.


Letzte Woche hatte ich ja davon berichtet, wie ich begonnen habe, zu fotografieren. Ich empfehle Dir – falls Du es noch nicht getan hast – ihn zuerst zu lesen, denn dieser Artikel ist eine Fortführung des Letzten.
Hierbei habe ich den Artikel mit vielen Fotos geschmückt, da es ja auch eine Zeit war, in der ich viel fotografiert habe.

Canon EOS 350D. Das klang schon so mächtig wie heute vielleicht Hasselblad H3DII-50 oder Porsche. So richtig mit Objektiv und Klicks und so. Natürlich hatte ich schon überall gelesen, dass eine DSLR keinen guten Fotografen ausmacht, doch insgeheim hatte ich diese kleine Illusion für mich aufgehoben. Als ich sie das erste Mal in der Hand hatte, wurde es mir warm ums Herz. Nein, bei neuen Geräten war ich noch nie so abgebrüht wie manch einer, der mir sofort erklären konnte, wie die technische Anatomie aufgebaut war. Das war mir auch völlig egal, denn ich wollte nur eins: Fotos machen. Aber gute.

Also bin ich täglich unterwegs gewesen und meine Kamera jedem nur denkbaren Motiv vorgehalten – auch meinen Freunden und Bekannten, denen ich bestimmt das ein oder andere Mal auf die Nerven ging. Weil ich den Bogen nicht überspannen wollte, habe ich stets aus dem Hinterhalt fotografiert und mir somit angewöhnt, Situationen ohne mein Zutun einzufangen – was sich bis heute (auf Hochzeiten) bewährt hat.

Zwischenzeitlich kam dann ein 70-300mm Tamron Objektiv dazu, womit ich die Gesichter der Freunde endlich mal herholen konnte, ohne nah an sie heranzutreten.

Ich hatte das Glück, in meinem Freundeskreis Freunde zu haben, mit denen ich fotografieren konnte. So war ich nicht immer allein unterwegs, sondern auch gerne zu zweit. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als das folgende Foto auf dem Karlsruhe Oststadt-Friedhof enstand. Mein Freund Alex (Bild oben) hatte diesen Engel gesichtet und sofort das Teleobjektiv aufgesetzt. Als ich sein Foto auf dem LCD sah, musste ich das auch mal ausprobieren.

Wie gesagt, eigentlich wollte ich nur eines: Gute Fotos machen. “Die irgendwie gut aussehn und dann andere echt begeistern und mich auch und ja genau” Es hatte mich voll erwischt, das Fotofieber. Und da kam ich auch so schnell nicht mehr raus. Irgendwie war es mir egal, was ich fotografierte, es sollte halt “cool aussehen”.

Bis mir klar wurde, dass das Flanieren mit der Kamera und meine fotojournalistische Begeisterung eine Weile ganz interessant waren, auf Dauer aber der Sinn fehlte. Ein Plan musste her. Wofür fotografiere ich eigentlich? WAS will ich denn eigentlich? Mir wurde klar, dass mein Kreuz-und-Quer-Rumgeschieße so nicht weitergehen konnte. Sonst hätte es gut sein können, dass meine Kamera ein paar Wochen später im Regal bei den Büchern stand, die ich “schon immer mal lesen” wollte.

Gesagt, getan. Das große Internet durchwühlt nach Fotos, die mir gefielen. “Ja alle irgendwie”. Doch bei Kathleen Conelly‘s Landschaftsfotos musste ich schlucken, deren Fotos waren so warm, so düster, so … dramatisch. Und genau – Chromasia (der damals bekannteste Photoblogger) war ja auch meistens draussen, wenn er fotografierte.

Meiner Frau fiel fast die Falafel aus der Hand als ich ihr eines Abends lauthals präsentiere: “Ich werde Landschaftsfotograf. Und vielleicht bekomme ich ja Aufträge und muß dann nach Amerika fliegen.” Es war klar wie Klosbrühe, dass ich keinen blassen Schimmer hatte. Die Welt war Rosa und lag mir zu Füßen. Schließlich hatte ich ja jetzt die 350D mit so richtig Objektiv und so.

Doch die Entscheidung, mich erst einmal auf Landschaften zu konzentrieren tat mir ausgesprochen gut. Die folgenden Monate verbrachte ich damit, auf den Feldern rund um Durlach herumzuturnen und zu fotografieren, was halbwegs nach einem guten Foto aussah. Jede freie Minute investiere ich ins Fotografieren und konnte erste Fortschritte verzeichnen. Zwar kamen keine Aufträge aus Übersee, doch die Begeisterung hielt an.

Gimp hatte mittlerweile Picasa abgelöst und ich hatte große Freude daran, meine Fotos zu pimpen. Nach Gefühl drehte ich gerne den Weichzeichner-Hahn auf oder legte 2 Bilder übereinander. Kontraste anheben, Multiplizieren und so weiter. Was gefiel wurde gemacht und dann veröffentlicht. Auch das habe ich beibehalten.

Was mir damals gar nicht bewusst war: Ich habe nie aufgehört, Menschen zu fotografieren. Auch nicht als ich mich der Landschaftsfotografie verschrieben habe. Und das war auch gut so, denn davon zehre ich heute noch.

Aus diesem Prozess heraus entstand kwerfeldein.de, das Blog. Zu Beginn war kwerfeldein.de einfach nur ein öffentliches Tagebuch, in das ich hineinschrieb, was mir in den Sinn kam. Spirituell-theologische Ergüsse wie auch meine Fotos und ein paar Gedanken dazu.

Die Freunde lasen mit und ich hatte den größten Spass daran, endlich mal die 1000 Gedanken loszuwerden, die mich die ganze Zeit beschäftigten. In Deutsch war ich schon immer gut, eine große Klappe hatte ich auch und dementsprechend war die Hürde von Beginn an recht niedrig. Wer Lust hatte, konnte ja mitlesen.

Hier ein kleines Zitat aus einem Artikel am 3.Juli 2006:

“Heute habe ich den kompletten Tag dafür verwendet, meinen Sensor zu reinigen. Nach erfolgreichem Forschen in allen Möglichen Foren, u.a. der Fotocommunity, habe ich mich dazu entschieden, mit Ethanol und Q-Tips dem Schlingel auf die Lauer zu rücken. 100 % sauber ist meinen Kamera von innen noch nicht, aber um einiges freier als zuvor. Ich kann zwar niemandem dazu raten, da die Gefahr besteht, dass Verschlüsse hinüber gehen, aber ich habe auch den Staubsauger zum Dreckabsaugen benutzt. Ging gut, man muss dabei allerdings sehr vorsichtig sein.”

Wehe einer lacht jetzt.

Okay ihr dürft. Ich musste vor Lachen fast heulen, als ich heute diesen Eintrag fand, denn ich weiß ja, wie die Geschichte weiterging…

Als ich das nächste Mal die Kamera angeschaltet habe, war der Verschluß hinüber. Ich frage mich heute noch, wie ich ernsthaft uf die Idee kam, mit einem verdammten STAUBSAUGER die Kamera zu säubern. Und ihr könnt Euch vorstellen, das ich rot grün und lila angelaufen bin, als ich merkte, dass ich selbst der Verursacher dieser mittleren Katastrophe war.

Wie meine Reise mit der Fotografie weiterging (und die Story mit dem Staubsauger)

Tja und wie meine Reise mit der Kamera dann weiterging, das erzähle ich Euch ein andermal ;)

Schlagworte: , , , ,

Ich bin Martin Gommel und Herausgeber dieses Blogs.

Mit Gastautoren, Gesprächspartnern und Lesern sinne ich hier in Wort & Bild der Fotografie nach. Das geschieht meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern - wir lachen auch über uns selbst. Und: Wir hören gerne Jazz ...

45

Kommentare

  1. Maik Blume sagt:

    Wie schon der erste Teil – wunderschön zu lesen. “Martins Memoiren” toal spannend. Freue mich schon aif die nächsten 84 Teile… :-)

  2. Maik Blume sagt:

    Oh Gott der Fehlerteufel… Naja wer sie findet darf sie behalten.

  3. Jakob sagt:

    Sehr schön geschrieben. Wie immer. Vor allem finde ich mich selbst darin wieder, da ich gerade in genau dieser Sturm-und-Drang-Phase stecke. Auch die Suche nach dem Sinn und Zweck hat mich erfasst und momentan liegt mein Fokus auch auf der Landschaftsfotografie. Bin gespannt, wie Du Deine Reise weitererzählst.

  4. Timo sagt:

    Das ist ne tolle Story, wo auch irgendwie ich mich mit meinen kleinen Anfängen, wo ich immernoch drinstecke wiedererkenne *gg*

    lG
    Timo

  5. Anne sagt:

    Vielen Dank fürs teilhaben an deiner persönlichen Fotogeschichte! Die Sache mit dem Staubsauger ist natürlich besonders…ich hatte mich nach deinem letzten Artikel schon gefragt, was es wohl mit dem Staubsauger auf sich hat. Ich hatte kurz den Gedanken an Sensorreinigung, dachte mir aber, dass kann er nicht getan haben…
    Als ich vor ca. einem Jahr auf deinen Blog gestossen bin, habe ich auch angefangen deine ersten Artikel und Seiten zu lesen. Ich bin nach wie vor sehr beeindruckt wie sich dein Blog in dieser Zeit verändert hat. Liebe Grüße Anne

  6. undEnte sagt:

    :-D ohoh, da ist bestimmt eine Welt zusammengebrochen.. mit einem Staubsauger – wie gemein!

  7. Markus L. sagt:

    Danke für den zweiten Teil. Hat wieder Spaß gemacht und ich freu mich auf Teil 3?

    lg
    markus

  8. Dino sagt:

    Vielen Dank für diese doch schon sehr privaten Einblicke Deiner persönlichen fotografischen Entwicklung.
    Wobei ich mich selbst gerade in den ersten Absätzen selbst wiedererkennen konnte, nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich wohl noch immer mal gerne wieder in diese “Sturm und Drang”-Phase abrutsche ;)
    Was für mich persönlich aber weiter nicht schlimm ist, die Lust und der Spaß an der Fotografie wurden dadurch bisher nicht beeinträchtigt und ab und zu kommen ein paar wirkliche schöne Ergebnisse dabei herum.
    Zur Reinigungsgeschichte sage ich jetzt mal nichts, aber ein leichten Grinsen konnte ich mir nicht verkneipfen. Ärgerlich nur, dass es letztlich nicht ohne Folgen geblieben ist…
    Aber aus Fehlern lernt man und ich glaube kaum, das Dir sowas ein zweites Mal passiert ist ;)

  9. Fabian sagt:

    Oh je! Da bleibt einem eher das Lachen im Halse stecken, denn ich kann Deine Gefühl und die innere Wut nachvollziehen. Mir ist im letztes Jahr mein Tokina 28-70 2,6-2,8 in die Brüche gegangen, als ich als “Hans-guck-in-die-Luft” durch die Welt gelaufen bin und in ein Loch gefallen bin. Die Kamera samt Objektiv hat als Stossdämpfer dienen dürfen. Leider war danach das Objektiv hinüber :-(.
    Auch der Teil des “Alles muss abgelichtet werden” kommt mir sehr bekannt vor. Manchmal denke ich, ich stecke noch immer in dieser Phase. Gut wenn man sich einen Plan macht und so weiter entwickelt.
    Schöne Serie! Da freut man sich schon auf den nächsten Teil!
    Liebe Grüße
    Fabian

  10. gerd sagt:

    haha, sehr geil! :D
    übrigens sind die fotos trotz dessen, dass sie aus deiner anfangsphase stammen sehr geil :-O

  11. Mann Martin!

    Du hast im ernst mitm Stubsauger den Sensor gereinigt??? *ernstschau*.
    *Lachen*
    *ernstschau*.
    Was hatn dir das gekostet ??

    Grüße
    Flo

  12. Lars sagt:

    sehr schön zu lesen! freue mich auch schon auf teil 3.
    cheers

  13. Stephan sagt:

    Klasse Bericht Martin, ich bin jetzt schon auf die Fortsetzungen gespannt ;)

    Aber sag mal, hast du eigentlich viel Material (Bücher/Blogs/Webseiten) zur Bildbearbeitung gelesen, oder tust dies jetzt noch?

    Wenn ja, darf man dich nach ein paar Empfehlungen fragen? ;)

    Gruß,
    Stephan

  14. Daniel Engel sagt:

    schöner Artikel. In vielen Dingen kann ich mich selber wieder erkennnen. Noch habe ich kein bestimmtes Themengebiet, auf das ich mich konzentiere. Aber noch hat mir das “Drauf-los-stürmen-und-Fotos-machen” nicht die Lust am fotografieren geraubt.

  15. Sam sagt:

    Hehe, mir fällt dabei ein, wie ich meine erste Analoge SLR zerlegt hab: ich war auf dem Roskilde-Festival, die Kamera im Rucksack, und habe nachts mit dem Kopf auf dem Rucksack geschlafen, aus Angst, der könnte sonst geklaut werden.

    Was ich erst am nächsten Morgen merkte: ich hatte auf dem Auslöser gelegen. Und (vermutlich bei einem schlechten Traum) den Boden der Kamera ein wenig eingedellt, so dass sie danach ‘ein wenig’ klemmte (man musste dann den Boden aufschrauben, damit es weiterging).

    Ach ja, damals…

  16. Jens sagt:

    Und der nächste gute Bericht. Bei dir mag ich es, das man immer wieder die Begeisterung und Leidenschaft vermittelt bekommt. Das macht sehr Sympathisch.

  17. mahom sagt:

    Oh mann, mitm Staubsauger. nenene. *hihi*

  18. Bonzo sagt:

    Ganz im Ernst:Ich hab schon mehrfach gelesen, dass leute ihren Sensor mit einem Staubsauger reinigen. Allerdings nur halbjährlich un auf niedrigster Stufe. Trotzdem grauenvoll wenns dann den Verschluss erwischt:D

  19. @Martin: Oh, da freu ich mich schon drauf.

  20. zzipp sagt:

    Es wird ja immer spannender :-) Und es erinnert mich soo viel an mich selber. Das einzigst fremde sind deine Aufträge. Die fehler mir leider noch.. wie bist du zu denen bekommen? Wahrscheinlich hauptsächlich durch Familie/Freunde, oder?

    Gruß Dennis

  21. Juergen sagt:

    Ich glaub der Spruch mitn Staubsauger kommt auf mein nächstes T-Shirt ;).
    Klasse Artikel, bin schon gespannt auf den nächsten.

  22. nodch sagt:

    Das schreit ganz klar nach Teil 3! Ist klasse die Entwicklung nicht nur zu sehen, sondern sie mitlesen zu können, das lässt immer einen weiteren Betrachtungswinkel zu. Danke.

  23. Julia Stern sagt:

    Toller Einblick, solche Artikel liebe ich (neben den anderen). Vor allem finde ich aber auch mal interessant, zu erfahren, was für einen Mist doch andere schon so alles verbrochen haben (hehe der Staubsauger- zum Glück bin ich nie auf die Idee gekommen, das wäre vielleicht der Tod mit meiner Leidenschaft gewesen, wenn ich mir keine neue Kamera hätte leisten können).

  24. Jenny sagt:

    Schön geschrieben und sehr interessant zu lesen :)

  25. Daniel sagt:

    Du wirst lachen, aber ich habe meine Kamera auch schon mit dem Staubsauger ausgesaugt. Niedrige Stufen, ordentlich Abstand zum Bajonett und gut. Sauber ist sie und ich kann nicht behaupten, es hätte ihr geschadet. Das Staubsaugerrohr bei 1500 Watt komplett in die Kamera zu stecken sollte man sicher vermeiden :D

  26. Christian sagt:

    Schöne Geschichte und das mit dem Staubsauger ist echt lustig. Aber ich kenn das, manchmal erscheinen einem die seltsamsten Sachen als logisch… auch wenn Sie’s nicht sind ;)

  27. Adrian sagt:

    Hallo Martin,

    ich musste beim Lesen sehr oft lächeln und an mich denken. Ich finde es wirklich klasse, dass Du zu deiner “Vergangenheit” stehst, denn viele versuchen später davon abzulenken. Das macht Dich und Deinen Blog so sympatisch und lesenswert.

    Mach bitte weiter so!

    Gruss,
    Adrian

  28. dogwatcher sagt:

    Schön, schön! :D

    Das ist wirklich mal was anderes.. bei vielen anderen Herrschaften meint man ja immer, die wäre schon perfekt zur Welt gekommen.. zumindest treten sie in Foren so gerne dementsprechend auf.

    Übrigens.. das Foto mit dem Steinengel bzw. dem Closeup von dem Gesicht ist ja Klasse.. mit dem grünen Belag zusammen hat das irgendwie was!

  29. jana sagt:

    hahaha, man gut dass du ein Mann bist- wäre die Sache mit dem Staubsauger einer Frau passiert- ich darf gar nicht drüber nachdenken… ;o)
    ich bin gespannt, wie es weitergeht !

  30. schonbaldblogger sagt:

    Danke für den tollen Beitrag.
    Auch deswegen, weil auch ich gerade in dieser äußerst blöden Situation gelandet bin, einfach auf alles zu schießen was sich anbietet, und auf ein gutes Foto zu hoffen!

    Freu mich schon riesig auf deine Fortsetzung …

  31. henteaser sagt:

    Vom Prinzip her war das mit dem Staubsauger keine sooo dumme Idee. Es gibt ja auch offiziell kaufbare Produkte, mit denen Eltern per Staubsauger-Unterdruck ihren Babys den Nasenschleim rausholen können. Für einen Feldversuch mit meiner eigenen EOS 350D bin ich jedoch zu feige, bisher reicht Klistierspritzen-Gepuste locker aus.

  32. Eddy W. sagt:

    Ich habe auch vor einigen Wochen meiner erste DSLR gekauft, ‘ne kleine aber feine 1000D und jetzt, nur ein paar Wochen später das 75-300 4,5-6 USM von Canon und ich fühle mich nahezu wie beschrieben. Laufe den ganzen Tag rum und knipse hier und da und will geile Bilder machen ;) Meine Freundin verdreht schon die Augen weil ich bis Weihnachten schon etliches Zubehör verplant habe was noch kommen muss und und und …

    Ich weiß zwar nicht ob ich in ein paar Jahren auch so weit bin, aber ich kann alles was du beschreibst momentan nachempfinden. Ich lese nur mehr Blogs, darum kam ich bisher noch nicht auf die Idee mit dem Staubsauger, aber früher hätte mir das auch passieren können ;)

    Sehr schön zu lesen und da ich ja grade selbst in der Phase stecke die du beschreibst umso toller. Freu mich auf die Folgeteile.

  33. Alex sagt:

    Wie schon beim ersten Teil… äusserst sympathisch, herzerfrischend, ehrlich und klasse geschrieben. Freue mich auch schon auf die Fortsetzung.
    Beim Lesen ist mir wiedermal aufgefallen, dass ich zuviel denke und zu wenig tue. Die Camera sollte auch mein ständiger Begleiter sein, doch irgendwie krieg ich das nicht hin. Zielsetzung? Wasn das? ;-)

  34. Roman sagt:

    Danke für diesen packend geschriebenen Beitrag!
    Ich warte schon gespannt auf den nächsten Teil. ;-)
    Hey, mein nächstes (das 2.) Objektiv soll auch ein 70-300 sein. Scheint wohl standardmässig zur Erweiterung des Equipments zu gehören…

  35. Michael sagt:

    Da ist bestimmt eine Welt zusammengebrochen.. mit einem Staubsauger – wie gemein!

  36. gruftigirl sagt:

    Hurra, es gibt Menschen, die ähnlich empfinden!!!
    Diese Fotoleidenschaft, die kann ich sehr gut nachempfinden. Habe meine Cam seit dem 20. Juli, rede fast von nix anderem mehr, und bin meiner Family schon ziemlich aufdringlich “auf die Pelle gerückt”! Zum Glück hab ich den Job als Szenefotografin, wo ich mich austoben kann, und ich kanns kaum erwarten bis zu den nächsten Shootings.
    Hier mitzulesen ist, sich zum Teil wiederzuerkennen, der Blogautor schreibt sehr warmherzig, witzig und sympathisch, ein Mensch, mit dem ich mir vorstellen kann, nach zwei Minuten “warm zu werden”…
    Macht echt Spaß, hier mitzulesen!

  37. Felix sagt:

    Wirklich interessante Artikel. Man erkennt sich manchmal schon selbst wieder. Freue mich schon auf das nächste Kapitel…

  38. fab sagt:

    Irgendwie ist es echt schön das ganze mal so zu lesen, wie es anderen so erging.
    Doreen hatte das ja auch kürzlich erst einmal gemacht(Digitalkameras aus der Steinzeit / Wie ich zur Photographie kam, gerade von daher finde ich das echt gut.

    Als ich mit deinem zweiten Artikel dazu fertig war fiel mir erst wieder ein, das sich im Laufe der nächsten Tage meine 1-jähriges mit einer DSLR nähern sollte. Leider habe ich die genaue Versandemail nicht mehr, aber nichts für ungut, es ist mittlerweile nach der D70 eh schon eine D200 geworden.

    Seit dem Staubsaugererlebniss konntest du auf jeden Fall gut kontern falls irgendjemand von deinen Freunden von dummen Staubsauger Erlebnissen berichtete oder? ;)

    Ich freue mich auf jeden Fall auf den 3. Teil, wird sicherlich genauso unterhaltsam bleiben!!

  39. manne sagt:

    woa. wie cool.
    super story.

    ich will den 3. Teil!!!

  40. [...] gestoßen ist und darin seine Leidenschaft entdeckt hat. Hier findest du den ersten Teil und hier Teil zwei. Zum [...]

  41. grit sagt:

    Also, dass man den PC mit Spezialstaubsauger reinigen kann ist ja nichts neues, aber die Kamera? Du kommst auf Ideen….

Schreib einen Kommentar

In unserem Austausch auf kwerfeldein.de wollen wir freundlich und respektvoll miteinander umgehen. → alles lesen.

Wie im echten Leben ist auch hier eine Grundlage der Kommunikation Achtung und Wertschätzung des Gegenübers. Und da wir hier ausschließlich in Worten miteinander kommunizieren (und somit Mimik, Körperhaltung und Betonung des anderen nicht sehen), ist es hilfreich uns freundlich, offen und klar auszudrücken, dabei aber ersteres nicht ausser Acht zu lassen.

Es bietet sich ebenfalls an, ohne Nicknames sondern mit echten Namen zu kommentieren, da dies Transparenz fördert und wir tatsächlich wissen, mit wem wir sprechen.

Wir müssen dafür nicht immer einer Meinung sein und gerade der kontroverse Diskurs zu einzelnen Themen ist hier - unter Berücksichtigung des ersten Punktes (Achtung und Wertschätzung) - sehr erwünscht. Artikel werden nicht selten um Erkenntnisse aus den Kommentaren via Update nachträglich ergänzt.

Sollte es dennoch zu persönlichen Angriffen gegen Autoren oder andere Kommentatoren kommen, werden Bemerkungen editiert oder im Einzelfall (auch im Nachhinein) gelöscht und somit von der Seite genommen. Dies geschieht zum Schutz der Autoren und Beteiligten.

Das Löschen gilt auch für SEO-Kommentare, solche werden als Spam markiert.

Wir alle wissen, dass unsere Sicht der Dinge nicht vollkommen ist und wir somit einander brauchen, um gemeinsam und miteinander die Dimensionen der Fotografie zu entdecken. In diesem Bewusstsein werden auch die Artikel geschrieben und erheben deshalb keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Makellosigkeit. Das gilt auch für die gezeigten Fotos.

Ich, das Team und die Gastautoren freuen uns somit sehr auf anregende Diskussionen, Austausch und natürlich auch kritische und hinterfragenden Kommentare. Wir sind hier in dem Bewusstsein, Lernende zu sein und uns gegenseitig mit neuen Ansichten in einem fortlaufendem Prozess zu bereichern und Horizonte zu erweitern.

↑ Diesen Abschnitt schließen.

Wenn du möchtest, dass ein Bild zu deinem Kommentar angezeigt wird, dann melde dich bei gravatar.com an.


kwerfeldein.de als E-Mail?
Einfach E-Mail eintragen:

Versandt von FeedBurner