Redaktioneller Beitrag23.06.2009 / 11:10

Mit einem Trick extreme Macro-Fotos machen

In dem folgenden Video wird ein Trick gezeigt, wie man (relativ) einfach sehr extreme Macro Fotos machen kann. Wer das Video noch nicht kennt sollte es unbedingt gesehen haben.

Was im Video passiert
Und jetzt nochmal zum Mitschreiben: Der Herr im Video hat 2 Objektive. Seine 28-105mm Zoomlinse und eine 50mm Festbrennweite. Zuerst fotografiert er die Schrauben mit seinem 28-105mm. Schon nah dran, aber nichts besonderes.

Dann hält er einfach das 50mm vor seine Zoomlinse und fotografiert nochmal. Dabei stellt er beide im Fokus auf unenendlich und geht so nahe ran, bis die Schrauben scharf werden.

Das Ergebnis ist ein völlig anderes, denn die Schrauben sind auf einmal (wirklich) groß abgebildet und die Unschärfe ziemlich extrem. Fast zu extrem – aber darum geht’s ja bei dieser Technik.

Meine Erfahrung damit

Als ich vor einem halben Jahr dieses Video zum ersten mal gesehen hatte, musste ich sofort zur Kamera greifen und ausprobieren. Ich hatte diesen Trick noch nie gesehen und war deshalb so erstaunt über die Ergebnisse, die damit erreicht werden können.

Also habe ich das 50mm vor alle möglichen Objektive gesetzt und ausprobiert. Mit meinem alten Canon 70-300mm schien es am besten zu funktionieren. Mir wurde aber auch klar, dass es auch einiges an Übung braucht, um Fotos zu machen, die mir gefallen würden.

Nach vielen Tagen herumprobieren und zig Fehlschlägen kam dieses Foto (und dieses) zustande: Wer genau hinschaut, kann mich und die Softbox im Wassertropfen erkennen.


Mit einem Trick extreme Macro-Fotos machen

Eine Einschätzung
Wer mit seinen Objektiven einwenig herumspielen mag wird mit dieser Technik eine Menge Spass machen. Einfach deshalb, weil man auf einmal sehr nahe an Dinge herankommt und dadurch auch abstrakte Formen findet, die man evtl. so noch nie davor gesehen hat.

Um wirklich ernsthaft damit zu arbeiten und mit Konzept an ein Foto heranzugehen braucht es einwenig Übung. Die Herausforderung dabei ist, den winzigen Schärfebereich dorthin zu legen, wo etwas scharf sein soll. Doch wer gewillt ist, sich da reinzuknien wird unter Umständen tolle Fotos machen können.

Ein echter Ersatz für ein gutes Macroobjektiv ist diese Technik meiner Meinung nach nicht. Aber das ist ja klar – dafür ist der Handlungsspielraum viel zu gering. Zum experimentieren und abstrakte Fotos machen mit geringen Mitteln ist es aber eine der geilsten Sachen, die ich bisher gesehen habe ;)

Tja und jetzt wünsche ich Euch viel Spass beim Ausprobieren!

Habt Ihr das schon einmal probiert?Falls ja, wie sind Eure Erfahrungen damit? Habt Ihr noch weitere Tipps?

Mit einem Trick extreme Macro-Fotos machen

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Dies ist ein Artikel von Martin Gommel.

Als Herausgeber von KWERFELDEIN sinnt Martin hier mit Autoren, Gesprächspartnern und Lesern in Wort & Bild der Fotografie nach. Meist mit einer gesunden Prise Skepsis, dem Ziel, den kreativen Horizont zu erweitern und einem Augenzwinkern. ;-)

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Kommentare

  1. Max sagt:

    auch ne Möglichkeit, noch ‘einfacher’ gehts in dem man ein Objektiv einfach andersrum an der Kamera benutzt (Retro-Stellung). Ist zwar nicht mehr ganz so komfortabel, aber für den Einstieg auch ganz ok.

  2. R. Kneschke sagt:

    Hi Martin, musst Du dann den Rand des Bildes wegschneiden, weil das Objektiv zu sehen ist?

  3. Michaela sagt:

    Klasse Trick, das werde ich bald mal ausprobieren. Obwohl, für meine Nikon D90 habe ich ja ein Makro Objektiv, das sehr gute Ergebnisse liefert.

  4. Dominik sagt:

    Wer noch ein altes, lichtstarkes Objektiv mit manuellem Blendenring hat, kann sich mit einem Makrokonverter behelfen, auch Retroadapter genannt.

    Der wird aufs Filtergewinde des Objektivs geschraubt und dann ans Bajonett der Kamera. So lassen sich Blende und Schärfe manuell einstellen, ohne das Objektiv von Hand balancieren zu müssen. Selbstverständlich funktioniert dann nichts mehr automatisch.

    Auch bei dieser Variante sind der enge Schärfentiefebereich und die Ausleuchtung die großen Herausforderungen. Ein echtes Makroobjektiv ersetzt diese Variante nicht, da stimme ich zu. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist phänomenal: Gebrauchte MF-Objektive gibt es schon für zehn Euro, und der Konverter ist mit knapp 20 Euro auch bezahlbar. Ich habe meinen bei enjoyyourcamera.com geordert: http://www.enjoyyourcamera.com/Makrofotografie/Retroadapter:::10_31.html

    Viel Spaß beim Ausprobieren
    Dominik

  5. Danke für den informativen Beitrag. Für Fotografen ohne Makroobjektiv sicher eine Alternative. Ich rate trotzdem zum Kauf eines ordentlichen Makros. Da kann man sich dann aufs Foto konzentrieren ohne mit dem Halten beschäftigt zu sein.

    http://www.alexander-kulla.de/blog/2009/06/spiel-mit-der-leichtigkeit/

    LG Alexander

  6. Moondragon sagt:

    @Martin: Dafür gibt es sogenannte Retroadapter (die man sich ggf. auch selbst basteln kann), damit keine Staub in die Kamera kommt.

    Hier ein Vergleich verschiedener Makro-Alternativen: http://www.traumflieger.de/desktop/retroadapter/retroadapter.php

  7. J-C sagt:

    @Martin – öhm – wieso sollte bei Retro Staub auf den Sensor kommen? der Retroadapter sollte doch genauso “dicht” sein, wie das Objektiv? oder meinstest du “von Hand”?

    Aber cooler Tipp das mit dem Vorhalten des Objektivs – eigentlich Logisch – es gibt ja auch Nahlinsen – nur wieso das Geld dafür ausgeben, wenn man doch eine supergute Linse (50mm) schon da hat ? =)

    Hast du das auch mal mit extremeren Objektiven probiert? 70-300+105er?

    J-C

    • @J-C, Moondragon: Full ACK. Mit dem Adapter passt das, wusste nicht, ob Max das gemeint hatte ;)
      @J-C: Nope, das hab ich noch nicht probiert… Wird halt noch extremer allet dann. Atome fotografieren und so – haha, nee Spaß ;)

  8. zimtsternin sagt:

    Hey, kuhl. Und: Ich seh dich! ;) Bei Zeiten mal austesten. Danke dafür.

  9. Moondragon sagt:

    Es gibt glaub ich auch Adapter, um ein Objektiv (umgekehrt) vor ein anderes zu schrauben. Dann braucht man da auch nichts mehr festhalten.

    Ich benutze übrigens für meine Makros (die ich noch machen werde ;) ) eine achromatische +5 Dioptrien Nahlinse. Vorteile von Nahlinsen: kein Lichtverlust (im Vergleich zu z.B. Zwischenringen) und die Automatiken (Autofokus, Blende) bleiben erhalten.

    Mein extremstes Makro mit der Nahlinse könnte ich mit dem 70-300mm machen. Abbildungsmaßstab bei 300mm: 2.45:1!

  10. Dominik sagt:

    Hallo Martin,

    hier noch als Nachtrag zwei Fotos, die ich mit dem Makrokonverter aufgenommen habe.

    An diesem Zweig sieht man den geringen Schärfetiefebereich:
    http://u1.ipernity.com/7/07/78/2430778.9b0d0ba5.1024.jpg

    Hier sind Spinne und Netz scharf, ihr Schatten auf den Blättern nicht:
    http://u1.ipernity.com/7/11/22/2431122.d24470a9.1024.jpg

    Beste Grüße
    Dominik

  11. Danke für den Tipp. Bin gleich raus in den Garten und habs ausprobiert: http://www.flickr.com/photos/stilpirat/sets/72157620225291053/
    wahnsinn!

  12. Frank sagt:

    Wobei mir das Foto in dem Video mit den vielen Nägeln viel besser gefällt.

  13. Moondragon sagt:

    @Dominik: Also ich finde den Schärfentiefebereich auf deinen Fotos noch ziemlich groß. Bei richtig extremen Makros liegt die Schärfentiefe oft unter einem Millimeter! Und bei nicht ganz so extremen immerhin noch bei wenigen Millimetern.

  14. pixelboogie sagt:

    Das is ja wohl der Oberhammer! Warum bin ich da noch nicht selber drauf gekommen?

    Ich hab schon alles Mögliche vor das Objektiv gehalten…Sonnenbrillen können ganz coole Effekte ergeben. Aber das ist echt mal ne coole Idee!

    Werde ich heut Abend direkt mal ausprobieren!

  15. kopfbunt sagt:

    Vielen Dank für das schriftliche dokumentieren :-) Werde es auf jeden Fall testen.

  16. Max sagt:

    @Martin Gommel
    zunächst ums mal zu Hause auszuprobieren, meinte ich es wirklich ohne Adapter, wenn einem das dann zusagt, dann ist der Adapter natürlich zu bevorzugen und wenn man ganz viel Langeweile hat, kann man sich auch aus einem alten Body und Objektiv noch die Steuerung dranbasteln ;)

  17. Michael sagt:

    nur leider ist die bildqualität bei falschrum angesetzter linse unter aller sau…

  18. Johannes sagt:

    Hi,
    mit Zwischenringen habe ich recht gute Erfahrungen gemacht. Einfach zwischen Cam und Objetiv schrauben und loslegen. Kommt zwar auch nicht an ein richtiges Makroobjektiv ran, aber zum rumspielen reichts und es ist ziemlich angenehm damit zu fotografieren.
    Grüße,
    Johannes

  19. Kenny sagt:

    Ich finde schon, dass das einE rsatz ist. Solche Abbildungsmaßstäbe bekommt man sonst nur mit einem Balgen hin und die Schärfe ist dadurch auch nicht (viel) besser. Also wer ein 300er (o.ä.) hat und ein 50er (hat sowieso fast jeder) kann mit nem Makroschlitten, kreativität und der richtigen technik einiges machen. Ich benutze ein 180er Tamron makro mit 50er Retro davor und billig Makroschlitten, den ich aber demnächst ersetze. Er hier: http://www.flickr.com/photos/7539598@N04/ fotografiert z.B. mit 28mm 1.8 (?)MF in Retrostellung, gibts günstig bei eBay, weil muss nicht AF sein und die Fotos sprechen für sich. Ich wüsste gern noch was das zweite ist?

    Gruß Philipp

  20. mav sagt:

    danke für die inspiration! mit einem makro, zwischenring und 50er gehts besonders gut! zum glück lag gerade ein toter schmetterling rum…

    http://img191.imageshack.us/img191/9880/dsc7244.jpg
    http://img194.imageshack.us/img194/4338/dsc7240.jpg

  21. babam sagt:

    Ich finds auch leichter, einfach das Objektiv falschrum ranzuhalten..
    Echt krass wie nah man damit rankommt.. schauts euch an : http://www.mo-mo-monsterkill.de

  22. Olli sagt:

    Ich habe das schon öfter genutzt – mit einem Kupplungsring für fünf Euro bleibt es auch komfortabel..

    -> http://timmermann.tv/news/248/extreme-makroaufnahmen-mit-dem-kupplungsring-objektiv-in-umkehrstellung/

  23. Mirko sagt:

    Gleich mal nacher ausprobieren.

    Danke Martin :-) Jetzt hast Du meiner Frau den Abend versaut HAHAHA

  24. Cooles Ding!
    Fuktioniert das nur mit nem 50mm ?
    Weil mit meinem Kit Objektief wirds wohl nix…

  25. e7 sagt:

    @13 Moondragon: Hat nich jede Glasscheibe einen Lichtverlust? Versucht man deswegen nicht, die Dinger zu vergüten und diesen zu minimieren?

  26. DasMaddin sagt:

    ObjekTief gefällt mir sehr gut! :)

    M.

  27. dacarrot sagt:

    ich habe das video vor ewigkeiten auch mal gesehen und allerdings meine beiden kit linsen (ich will nicht so gerne, dass mein 50er dafuer dreckig wird) dafuer genommen.
    damit war ich eindeutig naeher dran, als mit dem sigma “makro”, dass ich habe.

    bsp: http://www.flickr.com/photos/dacarrot/3382509872/in/set-72157613083700209/

  28. Ourkindofart sagt:

    hab anfang des Jahres alle Videos von Realphotolife gesehen und mich dann auch mal dran getraut. leider hatte ich keinen Studioblitz zur verfügung deshalb ists etwas schwieriger geworden. Habe mein 50mm 1.8 und das 18-135mm Objektiv genutzt und mal die Stempel einer Blume fotografiert

    hier ein paar Bilder

    Kameraaufbau:

    http://promopics.pr.ohost.de/wp-content/uploads/2009/02/retrostellung.jpg

    und hier zwei bilder samt 100%ansicht im Kreis

    http://promopics.pr.ohost.de/wp-content/uploads/2009/02/macro41.jpg

    http://promopics.pr.ohost.de/wp-content/uploads/2009/02/macro11.jpg

  29. Moondragon sagt:

    @e7: Der Lichtverlust bei Makroaufnahmen hat in der Regel andere Ursachen (z.B. die sogenannte Auszugsverlängerung bei Zwischenringen und Balgen). Gut erklärt wird das u.A. auf diesen beiden Seiten:

    http://www.fotografiez.de/Makrofotografie,6.3.html
    http://www.mhohner.de/macro2.php

    Hier werden auch die verschiedenen Möglichkeiten, Makroaufnahmen zu machen, verglichen und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode aufgeführt.

  30. [...] ich heute Mittag Martins Beitrag, über Macrofotografie mit einem Objektiv in Retrostellung, auf Kwerfeldein gelesen hatte [...]

  31. edgaa sagt:

    Hey Martin,

    du bist daran schuld das ich die letzte Stunde zuerst übers Dach und dann durch den Garten gekrabbelt.
    Aber, ich muss sagen, Wow!

    Mein Ergebnisse: http://blog.edgaa.de/vermischtes/macros-aber-hardcore/

  32. Kai Nehm sagt:

    Hier mein Versuch mit einem selbst gebastelten Retroadapter:
    http://trau.kainehm.de/2007/03/retroadapter-an-der-canon-eos-400d/

    Für den Feldeinsatz ist so eine Lösung absolut nicht geeignet, für einen kostengünstigen Ausflug in die Makrofotografie schlicht genial.

  33. Julia Stern sagt:

    Beeindruckend, dass sowas funktioniert. Für mich wäre das zwar nichts, für die, die sich kein Makroobjektiv kaufen möchten aber vielleicht eine Lösung (obwohl ich da die Retrostellung besser finde).

    Dein Makrofoto gefällt mir sehr gut. Auf welchem Untergrund hast Du den Tropfen fotografiert?

    Liebe Grüße
    Julia

  34. Frank sagt:

    @Martin
    Besser als das Makro.

    Was ich interessant finde ist von 1cm bis unendlich scharf. Weiß jetzt leider nicht wie das heist. Suche immer noch ne günstige Lösung. Jemand?

  35. [...] kwerfeldein.de bin ich heute auf einen interessanten Beitrag zur Makrofotografie gestoßen. Das besondere [...]

  36. J-C sagt:

    @Frank (#40) – ich glaube ich weiß was du meinst. Ein Japaner – Satoshi Kuribayashi – hat mal mit einer Endoskopkamera (oder sowas) “Landschaftsmakros” gemacht – zB im Vordergrund ein Käfer, der sich die Landschaft betrachtet.
    http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Satoshi-Kuribayashi-Gro%DFes-Krabbeln-Kamera/573841.html

    http://www.tut.fi/units/arc/amltech/eaea/modelscope.htm

    J-C

  37. Hannes sagt:

    Dazu fehlen mir die Objektive – aber dein Ergebnis sieht klasse aus!

  38. Moondragon sagt:

    @J-C: Wow, das Ding hat ja ne beeindruckende Schärfentiefe bei dem Abbildungsmaßstab!

  39. J-C sagt:

    @Moondragon – ja ich war auch überrascht – die Objektivkonstruktionen dazu sind auch mehr als abenteuerlich. Ich hatte erst gedacht, dass es sich um einen extremen Crop-Faktor handelt – aber irgendwie (einige physikalisch besser bewanderte Leute können das sicher genauer erklären) scheint das Objektiv so aufgebaut zu sein, das die Hyperfokale Distanz (der Punkt, ab dem alles scharf ist) schon ganz kurz vor der Frontlinse anfängt, was durch eine kurze Brennweite noch begünstigt wird.

    Auf jeden Fall beeindruckend

    J-C

  40. Frank sagt:

    @J-C
    Genau. Danke für den Link, der ist mir irgendwann verlustig gegangen. Ich finde diese Fotos einfach der Hammer.

  41. fab sagt:

    Ganz am Anfang möchte ich doch ganz kurz den Klugscheißmodus anwerfen.
    Auch wenn das in den Kommentaren oft genug so genannt wurde, im Video werden immernoch Schrauben und keine Nägel dargestellt! ;)

    Aber, Spaß bei Seite!
    Ich finde diese Technik großartig und werde es bei Gelegenheit mit meinem 28-200 M42 Obj und meiner 50mm M42 FB ausprobieren, mal gucken wie das Ganze komplett manuell möglich ist.

  42. Michi sagt:

    So ein Zufall: Zum Trick mit dem Retro-Adapter habe ich heute ein paar Makro-Bilder auf Flickr hochgeladen.

  43. manne sagt:

    wirklich erstaunliche fotos!
    das wird auf jeden fall noch ausprobiert!

  44. Extreme Macros mit 2 Objektiven…

    Martin Gommel hat mal wieder auf Kwerfeldein einen super Trick aufgetan um extreme Macroaufnahmen mit, meist vorhandener, einfacher Ausrüstung aufzunehmen.
    Wenn du im Besitz einer kompakten Digitalkamera bist, dann kennst du wahrscheinlich nicht das P…

  45. Bine sagt:

    genial
    das muss ich ebenfalls ausprobieren :)
    danke!

  46. Tanja sagt:

    Neu- und lernbegierig wie ich bin habe ich das direkt ausprobiert – kannte diesen Trick also noch nicht.
    In der Tat braucht man ein ruhiges Händchen, Geduld und Übung, weil der Schärfebereich so verschwindend gering ist. Hier mal eines der ersten gelungenen Bilder.

    Mein Fazit: auf jeden Fall mal ausprobieren, eine echte Alternative zu einem richtigen Makroobjektiv ist es nicht – wie Martin auch geschrieben hat. Einfacher ist es wahrscheinlich in jedem Fall mit einem Retroadapter.
    VG, Tanja

  47. Freddy sagt:

    Ich finde das ist ein klasse Trick. Als ich das Video gesehen habe, musste ich das sofort aus probieren. Ich hab allerdings bessere Ergebnisse erreicht, als ich es andersherum gemacht habe. Ich habe das 50mm draufgehabt und das 17-35mm davor gehalten. Das Ergebnis könnt ihr auf flickr sehen. Ich habe die Bilder nicht bearbeitet. Sie sind so, wie sie aus der Kamera kamen: http://www.flickr.com/photos/29521985@N04/

    Gruß, Freddy

  48. chm sagt:

    musste ich natürlich auch ausprobieren. http://bloxxs.ch/?p=2440
    besten dank für den tip!

  49. [...] manchmal ziemlich komische Sache ein. Martin von Kwerfeldein.de hat über seine Erfahrung mit dem superduberdoppelspezial Makro erzählt und das Video (Anleitung) dazu im Netz [...]

  50. [...] Mit einem Trick extreme Macro-Fotos machen | Digitale Fotografie Lernen – KWERFELDEIN – Martin Gomme…. Klingt gut oder? Und es ist wirklich nicht einmal sehr schwer. Was man braucht? Kamera, 2 Objektive und eine ruhige Hand. Und das Beste ist, dass man auf seinen vorhandenen Objektivpark zurückgreifen kann ohne in ein teures Makroobjektiv zu investieren. [...]

  51. [...] kwerfeldein bin ich auf ein verdammt gutes Video gestoßen, welches erklärt wie man mit einem einfachen Trick [...]

  52. Chris sagt:

    Das geht viel einfacher mit einem Retroadapter. Hab mir diesen Ring für um die 30 Euro gekauft, mein normales Zoomobjektiv mit der SLR damit verbunden und kann hammermäßige Makros machen. Beispielbilder und das How-to gibt’s hier:
    http://www.traumflieger.de/workshop/photoworkshops/makro/supermakros.php

  53. [...] Beim FamLog hab ich einen witzigen Makro-Versuch gefunden, bei dem man ein zweites Objektiv umgekehrt vor das an der Kamera montierte hält – etwas wacklig (wenn man keinen entsprechenden Adapter-Ring hat), aber mit potentiell großer Makro-Wirkung und auch für nicht ganz alltägliche Effekte geeignet; eine Video-Erklärung dazu (und ein tolles Foto) gibt’s bei Kwerfeldein. [...]

  54. Krissie sagt:

    Also, ich bin ja ein ziemlicher Anfänger, daher frage ich mich, ob zu blöd oder zu unerfahren bin, das zu verstehen. Kann ich dafür mein AF-50mm-Objektiv nehmen? Wie bekomme ich denn die Blende auf? Wenn ich den rückwärtigen Deckel des Objektivs abnehme, ist die Blende geschlossen. Wie soll ich denn dadurch ein Bild machen können?

    • Lukas sagt:

      Du musst schauen, dein 50mm hat wahrscheinlich einen Blendenring, an dem man die Blende manuell einstellen kann.

      Wenn du normalerweise mit Autofokus usw. fotografierst ist der Blendenring möglicherweise auf f/22 gesperrt (zumindest ist das bei mir so).

      Einfach den kleinen Sperrschieber öfnnen, eine große Blende (f/1.8) einstellen und ab geht’s…

  55. [...] bei den bsm hat sie und die aufgabe gestellt eine vorgehensweise nach zuarbeiten, die auf dem kwerfeldein-blog vorgestellt [...]

  56. mone sagt:

    danke für den tip

    ich habs auch mal versucht…war gar nicht so einfach
    und ich hatte ein paar probleme, weil ich leider keine festbrennweite habe

    aber irgendwie hab ich es hinbekommen
    das ergebnis ist zwar nicht hunderpro scharf
    aber für sei einen anfänger wie mich, doch recht passabel

    http://www.funkelwunder.de/?p=950

  57. [...] zu erstellen finde ich superspannend. So manche Leser werden sich an meinen Post “Mit einem Trick extreme Makro-Fotos machen” erinnern, in dem einfach ein Objektiv vor ein anderes gehalten [...]

  58. [...] davon gelassen. Heute habe ich ein Experiment gewagt. Es baut auf einem Artikel auf, den ich bei kwerfeldein gefunden habe. Was man dafür braucht? Ein normales Zoomobjektiv und eine 50er Festbrennweite. Das [...]

  59. [...] Ja Kinder, ich tauche gern mal in den Makro-Kosmos ab und fotografiere Pflanzen und Tiere mittels umgekehrtem 50/1.4 auf einem Makro-Objektiv 105/2,8. Ich bin jedoch viel zu ungeduldig um mich riesiger Aufbauten zu bemächtigen, deshalb halte ich die Rückseite des 50er einfach mit der Hand gegen das 105er  - sieht lustig aus (wer genau wissen will wie es geht, der schaut mal bei Martin vorbei. Er hatte im letzten Jahr dazu eine schöne Blogpost) [...]

  60. Jens sagt:

    Habe damit auch schon beeindruckende Ergebnisse hinbekommen.
    Für alle die es ausprobieren wollen gilt zu beachten dass das umgedrehte Objektiv sehr lichtstark sein sollte F1,8 besser aber 1,4 oder 1,2 ist dabei fast Pflicht.
    Die Vergrösserung berechnet sich dann nach dem Muster Langes Objektiv geteilt durch Objektiv in Retrostellung
    Bsp. 100mm an der Kamera und 50mm in Retro ergibt eine 2:1 Vergrösserung. 300mm mit 50mm retro schon eine 6:1 Vergrösserung bei solchen Vergrösserungen wird die Schärfentiefe jedoch so klein dass sie quasi nicht mehr vorhanden ist. Ein kombiunieren der schärfeebenen in einer EBV wird dann absolut notwendig. Ausserdem wird das Sucherbild unerträglich dunkel so dass ohne ausreichende Arbeitsbeleuchtung nichts mehr geht.

Achtung,

kommentieren ist gerade leider nicht möglich, wir arbeiten dran. Danke für Dein Verständnis.


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